• Events,  Frängisch,  Gastronomie

    Unter Foodbloggern

    Bloggertreffen gibt es in Würzburg ja schon seit fast sechs Jahren. Ich habe das irgendwann völlig planlos angestoßen und seit dem läuft das einfach. Aber gestern fand in der Stadt mal ein ganz anderes Bloggertreffen statt — das fränkische Foodblogger-Treffen. Ich war auch dabei. Nicht nur, weil ich das Würzblog schreibe, sondern auch weil ich ein Rezept im Blog habe: Das fränkische Hochzeitsessen. 😉 Obwohl — wie ich gemerkt habe, ist ein Foodblogger nur dann ein echter Foodblogger, wenn er auch Bilder von dem Essen macht. Da muss ich doch mal wieder Rindfleisch mit Meerrettich und Nudeln kochen und das Bild nachliefern. 😉 Aber ich bin erst unter den echten…

  • Zeuch

    Würzburg brennt … ein bisschen

    Leck mich am Buckel, ich wüsste nicht, wann es in der Würzburger Innenstadt das letzte Mal einen dermaßen großen Brand gegeben hätte. Heute Vormittag — die Feuerwehr hat sich schon die verdiente Brotzeit reigezogen — war ich von der Main-Post aus in der Peterpfarrgasse und konnte das Ganze aus der Nähe betrachten. Zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt. Aber als ich heute früh “Großbrand in der Innenstadt” gehört habe, dachte ich sofort daran, dass sich das Thema Augustinerhochhaus nach dem Gerichtsurteil erledigt hätte … Mehr Informationen über den Brand in dem Main-Post-Artikel.  

  • Intern

    Die große Stille

    So langsam ist es an der Zeit zu erklären, warum in den letzten Wochen hier im Blog kaum etwas passiert ist. Nein, das Würzblog ist nicht tot. Es ist vielmehr so, dass ich mich beruflich verändern werde. Ab 1. April 2011 — kein Scherz — werde ich bei der Main-Post in der Online-Redaktion arbeiten. Ursprünglich hatte ich mich Ende letzten Jahres bei der Main-Post um ein Volontariat beworben. Das hat ganz knapp nicht geklappt, dafür hat es mit eben der So-Gut-Wie-Vollzeit-Stelle in der Online-Redaktion geklappt, wo ich sogar ein wenig mitvolontieren darf. Im Moment bin ich — für all die, die es nicht wissen — freiberuflicher Webdesigner. Und ich möchte…

  • Kultur

    Was weiß der schon!

    Na, das wird der Verschönerungsverein Würzburg und der AK Denkmalschutz aber gar nicht gern gehört haben, was Professor Julian Wékel, Vorsitzender der Petrini-Preis-Jury, anlässlich der Preisverleihung gesagt hat. „Mut“ war ein Begriff, den die Redner bei der Preisverleihung besonders häufig gebrauchten. Der Vorsitzende des Preisgerichts, Professor Julian Wékel aus Darmstadt, sprach von dem Mut, auch in einem historischen Umfeld zeitgemäße und individuelle Architektur-Lösungen zuzulassen. Nur dadurch könne man der zunehmenden Vereinheitlichung der Innenstädte entgegen wirken: „Städte stehen untereinander in einem Wettbewerb und müssen deshalb nach außen zeigen, dass sie Lebensqualität bieten“, so Wékel. (Laut Mainpost) Zeitgemäße Architektur in einem historischen Umfeld, Ihhhhh! Naja, das kam von einem Professor für Architektur…

  • Politik,  Verkehr

    Trauteschautewemtenauer

    Würzburg braucht keine großen Bauwerke wie Hochhäuser oder Bahnhöfe um Bürger in Rage zu bringen, da reicht auch 900 Meter Straße und ein paar Bäume. In der Trautenauer Straße im Frauenland reißen die Wurzeln der Robinen den Asphalt auf, die Stadt will die alten Bäume entfernen, neue Bäume pflanzen, die Straße neu machen und einen Teil der Kosten auf die Hausbesitzer umlegen. Seit Mitte 2008 diskutieren die Stadt und die Anwohner nun über Lösungen des Problems, in den letzten Monaten von Seiten der Trautenauer deutliche verschärfter, da sie für die Lösungsvariante der Stadt wenig Verständnis haben, denn sie würde die Anwohner zwischen 10.000 € und 20.000 € kosten. So richtig…

  • Kultur,  Politik

    Mach hinne Posthalle

    Das Gezerre um die Posthalle nimmt kein Ende. Die Betreiber haben die Auflagen der Stadt zum Brandschutz bisher nicht erfüllt, die Stadt Würzburg genehmigt nun keine Veranstaltungen in der Posthalle mehr, bis die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sind, vielleicht ist das Ganze auch noch durch den Fall Loveparade Duisburg heißer geworden. Das heißt, in der nächsten Zeit finden dort keine Konzerte statt, zumindest bis Mitte September sind dort alle Veranstaltungen abgesagt oder verlegt worden. Also Jojo, hau rein oder tritt in die richtigen Hintern, damit das Drama um die Posthalle endlich ein glückliches Ende findet und dort wieder gute Konzerte stattfinden können! Und noch ein paar Bemerkungen zu der Sache: Im Mainpost-Artikel…

  • Frängisch,  Politik,  Wirtschaft

    Würzburg ist halt Würzburg und bleibt halt Würzburg – und sonst nix

    Vorgestern hat sich der Stadtrat der Stadt Würzburg — ganz vorne die CSU — dafür entschieden, der Metropolregion Nürnberg nicht mehr anzugehören. Würzburg war in diesem Zusammenschluss fränkischer Städte bisher passives Mitglied, was ja schon eine geniale Entscheidung war — Geld für etwas geben, bei dem man nicht mitmachen kann. Aber immerhin: Die Stadt spart doch glatt 7.000 € im Jahr, für das Geld kann man Flyer drucken mit denen man die Region Würzburg voranbringt. Ich glaube ja, das Würzburg ruhig selbstbewusst auftreten kann. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass man alle Brücken, Netzwerke und Kooperationen mit Nachbarregionen abbrechen muss.Dass dieses Netzwerk nun den Namen “Nürnberg” und nicht “Würzburg”…

  • Wirtschaft

    Erstaunliche Zahlen

    Würzburg ist eine Touristenstadt, die laut Mainpost-Überschrift von Besuchern “überflutet” wird. Das ergab eine deutschlandweite Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr. Und das kam laut dem Mainpost-Artikel unter anderem heraus: Nach den Berechnungen von dwif besuchen zwölf Millionen Menschen pro Jahr die Stadt, ohne zu übernachten. Das Wort Tagesausflug wird von Tourismusexperten sehr genau über die Ausnahmen definiert. Das sind nicht die Leute aus dem Landkreis, die nach Würzburg fahren, um sich Lebensmittel zu kaufen oder zum Arzt zu gehen. Diese Zahl ist äußerst erstaunlich. Heruntergerechnet heißt das, es kommen täglich 12 000 Touristen nach Würzburg, die nach ihrem Aufenthalt in der Stadt am Abend wieder wegfahren. Stimmt, diese…