• Wirtschaft

    Strabafahrt ja, Baureferat nein

    Morgen, 8. März 2012, streikt der öffentliche Dienst. Also nicht der gesamte öffentliche Dienst, sondern nur ein Teil davon. Auch in Würzburg sind laut Main-Post davon manche Bereiche betroffen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt zum Beispiel. Oder das Baureferat — mal sehen, ob man den Unterschied merken wird. Nicht streiken werden die Straßenbahn und Busfahrer — soweit es der WVV bekannt ist, bei denen ich gerade angerufen habe. Es wird also nicht so ein Chaos wie im Jahr 2010, als beim ver.di-Warnstreik auch der Würzburger ÖPNV zweitweise bestreikt wurde. Das heißt, eine kleine Verkehrbehinderung wird es doch gegen: Die Gewerkschaftler ziehen von 11.15 Uhr bis 12.15 Uhr mit einer Demonstration vom Felix-Feschenbach-Haus…

  • Zeuch

    Taubentot

    Tote Taube auf dem grausamen Stein des Marktplatzes

    Ich bin kein großer Taubenfreund, aber das grausame Schicksal, dass die Taube auf Marktplatz in Würzburg ereilt hat, wünsche ich auch keiner dieser Flugratten. Ist da jemand draufgetreten? Oder war’s ein Hund? Eine Katze? Jemand vom Ordnungsamt?

  • Zeuch

    Dedekoration des Weihnachtsbaums

    Ende des Weihnachtstraums

    Schon komisch irgendwie. Ab dem 1. Advent bis Heilig Abend ist Advent. Da regiert der Atzventzkranz. Weihnachtsbäume sind für die Weihnachtszeit, also ab Weihnachten, dem 25. Dezember. Und die Christbäume werden doch daheim normalerweise erst am 23. oder 24. Dezember aufgestellt. Und bleiben dann die Weihnachtszeit über stehen, normalerweise bis Dreikönig, Mariä Lichtmess oder Taufe des Herrn stehen. Tja, und in der Bischofsstadt Würzburg wird am dritten Tag der Weihnachtsoktav am Marktplatz schon dedekoriert. Weihnachten ist wohl auch nur, solange es Feuerzangenbowle gibt. Ob der Baum selbst auch gleich verschwindet? Laut Abfallkalender wohl nicht, denn da wäre die Altstadt erst am 10. Januar 2012 dran.  Wen es übrigens interessiert, wann…

  • Frängisch

    Ich Faschings-0 und 1111111111

    11.11.11 - Würzburg

    Als ich gestern früh in der Bar D.O.C. meinen Cappuccino getrunken habe, wurde ich noch vorgewarnt, dann habe ich es gleich vergessen und bin prompt am Unteren Markt mittenrein geraten — Faschingsbeginn in Würzburg. Der Jahrtausendfasching hat gestern um 11.11 Uhr begonnen, genauso wie mein Ausschlag. Und an diesem denkwürdigen Tag wurde — eingekeilt zwischen Schlecker und Forum — das neue Prinzenpaar Claudia IV. und Armin I. verkündet. Und Prinz Armin hat ja noch Zeit bis Aschermittwoch, um zu einer närrischen Stimmungskanone zu werden. Wer es noch nicht gemerkt hat — ich kann Fasching nicht ausstehen.

  • Wirtschaft

    Gebrannter Mandelsonntag

    Heute ist wieder der alljährliche Mantelsonntag in Würzburg. Und in diesen Jahr kann der Bauer — oder mittlerweile allgemeiner: Konsument — endlich seinen Wintermantel kaufen. Und seine Wintersocken. Und die Winterdigitalkamera. Und den Wintergurkenhobel. In diesem Jahr kann man auch Wintermäntel in die Stadt bringen. Das Bayerische Rote Kreuz macht am Theatervorplatz eine Drive-In-Kleidersammlung für die FairKauf-Kleiderläden in Würzburg, Kitzingen und Ochsenfurt. Sonst kann man sich in vielen Läden in Würzburg wieder totshoppen. Die Häfelesmesse ist auf dem Marktplatz auch noch. Und das an einem Sonntag, was ja der Kirche ein Dorn im Auge ist. Der katholischen Kirche. Denn die evangelische Kirche juckt in Würzburg — knapp ein Viertel der…

  • Gastronomie

    Eiswein und Regendorf

    Wenn es nicht um Verkehr, Kultur und Architektur geht, ist der Würzburger schon eine harte Sau. Als ich heute Abend bei gepflegter Februarwitterung über den Marktplatz heimwärts schlenderte, hatte ich erwartet, das Weindorf so gut wie menschenleer vorzufinden. Von wegen! Es war nicht gerade überfüllt, aber in den Hütten und Zelten saßen doch überraschend viele Menschen vor ihren Schoppen. Wobei ich vermute, dass heute beim Weindorf mehr Liter Propangas für die Heizpilze als Wein für die Gläser verbraucht wurde. Aber welchen Schrecken hat schon die Klimaerwärmung angesichts dieses Wetters. Ich wäre in dem Regen und bei der Kälte auch gar nicht auf die Idee gekommen einen Schoppen zu trinken, doch…