Der wilde Grimm

Am kommenden Samstag, 19. April 2008, spielt Markus Grimm den Wilden Mann Oscar Wilde im Bronnbach Künstlerkeller in Würzburg. In dem Stück “Wildes Staunen” stellt Markus “das große Leben und kleine Sterben des Oscar Wilde in Szenen, Briefen und Texten” dar. Der Versuch eines Blickes hinter die Maske des geistreichen Erzählers und Zitatenspenders.

Beginn ist um 19.30 Uhr, Karten gibt es im Falkenhaus, an der Abendkasse, Reservierung ist per Mail möglich. Die Karte kostet 14 €, ermäßigt 12 €.

Treffen der Kulturgiganten

Trifft ein Kulturförderpreisträger der Stadt Würzburg einen anderen Kulturförderpreisträger der Stadt Würzburg und fragt ihn, was denn seine liebsten zehn Lieder seien.

So wird es zumindest bei der nächsten Ausgabe von my favourite tracks sein, wo Dennis Schütze diesmal den Schauspieler Markus Grimm zu Gast haben wird. Beide haben vor ein paar Wochen erst den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg erhalten und dürfen nun auf der Bühne prächtig damit angeben.

Die Musiktalkshow findet am Dienstag, 8. Januar 2008, um 20.00 Uhr in der Werkstattbühne (beim Theaterparkhaus) statt und kostet wie immer keinen Eintritt.

Der März wird heiß

Auch wenn es meteorologisch ganz anders aussieht (ich glaube sogar, dass es in diesem Monat noch mal schneien wird) — kulturell wird der März in Würzburg heiß.

Im Cairo stehen die Konzerte von Robocop Kraus und Naked Lunch (suuuuper!) vor der Tür und die Kaktussen werden auch wieder kriminell. Im AKW ist mal wieder Wilson Jr. zu hören und Markus Grimm gibt auf der Werkstattbühne ein letztes Mal den Werther. Im Theater Hobbit findet mal keine Kindervorstellung statt, sondern improvisierter Tanz und Musik. Und in der Stadtmensa findet ein Event statt, bei dem ich trotz einiger E-Mails nicht mal ansatzweise verstanden habe, was da passiert.

Jetzt muss ich bei steigender Arbeitsbelastung nur noch die Zeit finden, möglichst viel davon mitzunehmen.

Mozart Grimm

IMG_8775Gestern war Premierenabend im Bronnbach Künstlerkeller. Premiere im doppelten Sinne. Der Künstlerkeller wurde eröffnet, ein neuer Ort für kulturelle Veranstaltungen aller Art. Das Amiente im Keller des ehemaligen Meyer’s (da wo früher das Piano stand) ist gediegen, aber doch recht ansprechend. Viel Publikum passt nicht rein, aber wie wir Männer wissen, kommt es ja nicht auf die Größe an.

IMG_8850Und dort hatte auch das neue Stück von Markus Grimm Premiere. Es heißt schlicht und einfach “Mozart”. Das “poetische Theater-Kabarett” handelt natürlich von dem wohlbekannten österreichischen Musiker. Und der erzählt an diesem Abend. Über sein Leben als “Wunderkind”, über seinen Vater, über s’Bäsle, über seine Frau. Und da bröckelt vieles von der Geniusmaske ab und lässt einen obszönen, rotzfrechen, eitlen und trotzigen Wolferl durchblicken.

Markus Grimm spielt den Wolfgang Mozart mit einer sympathischen Leichtigkeit. Die Rolle passt ihm wie eine Jeans nach einem Vollbad. Mit einem österreichischen Akzent und einer Atze-Schröder-Perücke lässt er den Mozart auferstehen und ihn mit sich selbst aufräumen.

Es waren sehr unterhaltsame 90 Minuten, obwohl es kein oberflächliches Stück war. Ich kann es nur empfehlen.

Nicht empfehlen kann ich, nichts zu essen und viel zu viel Wein trinken. Aber da habe ich mich wohl vom Wolferl inspirieren lassen. 😉

Update: Mittlerweile habe ich das Flickr-Set mit Bildern (bessere als meine) von meinem Freund und Kollegen Alex Deß ergänzt – vielen Dank Alex! 🙂

Grimms Mozart

Am kommenden Donnerstag, 12. Oktober 2006, lasse ich mir von Markus Grimm den Mozart erklären. Und schau mir da auch mal Bronnbachs Künstlerkeller in der gleichnamigen Gasse an. Wenn ich schon nicht auf dem Würzburger Mozartfest war, dann wenigstens das. Um 20 Uhr geht’s los.