The Audience, Locas In Love und die Band, die wo noch keinen Namen hat

Morgen findet im Cairo ein Konzert der Hersbrucker Band “The Audience” statt. Griffig-fetziger Pop-Rock, geht gut in Ohr und Bein. Sie sind gerade auch Band der Woche bei one3radio — dort gibt es auch die Möglichkeit, gratis ein paar MP3s von ihnen abzustauben. Aus Mittelfranken kommen gerade gut Bands. 🙂

Aber vielleicht legt am selben Abend Unterfranken nach. Eine noch namenlose Band gibt als Audience-Support ihr Bühnendebut. Heimat- aber nicht namenlose Musiker wie  André Weber vom Electric Club, Ronny Rock von Miles, Benjamin von MCF und Martin Schulz von OK Linda habe sich zu zusammengetan, um dem Musikhimmel einen neuen Anstrich zu geben. Keine Ahnung was uns da erwartet, aber sooo schlecht kann es ja bei den lokalen Musikgrößen ja nicht werden. 😉

Los geht es also morgen, 31. Januar 2008, um 21.00 Uhr. Eintritt schlappe 5 €.

Für heute, Freitag 30. Januar,  kann ich noch am selben Ort das Konzert von Locas In Love ans Herz legen. Einer der netten Nebeneffekte des Radio Würzblog ist, dass mir Bands ans Herz wachsen, die ich vorher nie gehört habe. Und dazu gehört eben Locas in Love. Könnte ein ruhiger, aber sehr schöner Einstieg ins Wochenende sein. Eintritt 8 7 € an der Abendkasse, Vorverkauf (falls noch Karten da sind) für 7,50 € im H2O, Beginn ist auch 21.00 Uhr.

Schlechte Zeiten für gute Musik

Schon Mitte Dezember gab es in der Würzburger Musikszene eine weitere traurige Nachricht: MCF haben sich aufgelöst!

Schade, ich mochte die Jungs!

Rücksitzgeneration beendet ihr Programm, MCF löst sich auf, Take That und Tic Tac Toe starten ihr Comeback – es war ein schwarzer Monat für die Musik.

Umsonst & Draussen in Würzburg

MCF - die Jungs rocken wirklichEs ist fast schon unheimlich, aber auch dieses Jahr war beim Umsonst & Draussen wieder ein Bombenwetter. Fast schon wieder zu gut – an den Nachmittagen war es auf den Mainwiesen fast nicht zum aushalten. Wenig Schatten und der wenige Schatten war hart umkämpft.

Aber musikalisch war für mich vor allem der Samstag sehr gelungen. Besonders herauszuheben sind wohl Mark Gillespie und die Jungs von MCF. Ein bisschen enttäuscht war ich von Jordan’s Drive, die sich eigentlich nicht schlecht anhörten, aber der unsympathische Sänger hat mir den Auftritt etwas verleidet. Und Markus Rill, wenn auch hoch gelobt, war einfach nicht meine Art von Musik. Auf absurde Weise witzig war am Samstag auch der Luftgitarrenwettbewerb. Zwar war die Musik zu leise, manche Teilnehmer völlig neben der Spur oder unmotiviert – aber einen skurilen Spaßfaktor hatte das ganze schon.

Ach, es ist schon jedes Jahr eine Freude, das U&D. Bleibt nur zu hoffen, dass Ralf und sein Team die Qulität des Events halten können, dass immer genug Sponsoren (vor allem in dieser relativ dezenten Form) da sind und dass das U&D diese lockeren Tage bleiben, die sie immer waren – auch wenn es nun volljährig ist.