Die Biennale der kleinen Häuser

Bei der 5. Fin-Ger-Biennale geht es um ein Würzburger Thema: Wohnraum. Der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel erklärt das Konzept der Tiny Houses, der Würzburger Blogger Ralf Thees moderiert und verlost zwei Karten für die Veranstaltung.

Die Fin-Ger Biennale, ihr erinnert? Das Mini-Architekturfestival, das der verrückte Finne Juhani Karanka und der nicht minder verrückte Deutsche Matthias Braun jedes Jahr veranstalten und im Wechsel finnische und deutsche Architekten einladen und mit einem goldenen Mittelfinger beschenken.

Es ist wieder soweit, Aufschlag: Deutschland, am Montag 24. Juni 2019. Und es geht — unter anderem — um ein Thema, dass eigentlich jeden Würzburger Bürger interessieren müsste, nämlich Wohnraum. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Zu Gast ist der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel, der zum Beispiel bekannt wurde durch Projekte wie die Hartz-IV-Möbel oder eben die Tiny Houses. Diese Kleinst-Wohnungen wie Le-Mentzels “100-Euro-Wohnung” (6.4 Quadratmeter) könnten dem Architekten nach eine neue Ära von Städtebau einläuten: “Wir brauchen keine Megacities, sondern ein ‘Internet Of Spaces'”.

Am Montag startet die Biennale um 19 Uhr mit einem Vortrag von Van Bo Le-Mentzel im Kinosaal 1 des Central Programmkinos auf dem Bürgerbräu Würzburg. Danach gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Architekten, moderiert von … ach, schau an … vom “Journalisten und Blogger Ralf Thees”, also von mir! 😜

Dann geht es rüber zur Sektkellerei Höfer, bei Sekt (Überraschung! 😉) und Fin-Ger-Food (Wortwitz 😉) kann man noch quatschen und die dann eröffnete Tiny-House-Ausstellung anschauen — das originale Tiny100-House von Le-Mentzel steht auf dem Bürgerbräugelände.

Karten für den Biennale gibt es für 15 Euro im Fin-Ger-Conceptstore auf dem Bürgerbräu und in der Buchhandlung Knodt in der Textorstraße.

Zweimal eine Karten für das Fin-Ger-Biennale gewinnen

Update-Update: Ein Gewinner hat sich im Tag vertan. Wer jetzt noch die Antwort in die Kommentare schreibt, bekommt die Karte. 🙂

Update: Gewinner  (Chris und Frauke) haben die richtige Antwort per Mail an mich geschickt. Das war’s also mit den Karten. Die richtige Antwort übrigens: Get ’em out by Friday. In der Geschichte des Songs wurden übrigens Menschen genetisch klein gezüchtet, damit mehr Mieter in die Häuser passen. Im Interesse der Menschheit. Oder doch der Vermieter?

Wer den Grips und das musikalische Grundwissen hat, kann auch kostenlos an Karten kommen. Im Würzblog verlose ich zweimal eine Karte für die Fin-Ger-Biennale 2019. Ihr müsst nur eine Frage beantworten:

Auf dem Album “Foxtrot” aus dem Jahr 1972 thematisierte die britische Prog-Rock-Band Genesis das Thema Wohnraum und Mietkapitalismus auf fast schon zynische Art. Wie heißt dieses Lied?

Die Antwort schreibt ihr in die Kommentare, gebt dabei auch eure Mailadresse an (die sehe nur ich). Viel Erfolg (Rechtsweg und so – vergesst es ;-))

Silvis kreativ gedruckter Stadtbalkon

Und wieder hat eine Würzburger Bloggerin ihre digitale Welt verlassen und sich in Papier verewigt. Silvi Garten Fräulein hat ein Do-it-yourself-Buch über das Begrünen und Bewohnen von Balkonen in der Stadt herausgebracht.

Und wieder hat eine Würzburger Bloggerin ihre digitale Welt verlassen und sich in Papier verewigt. Das Buch von Silvi Garten Fräulein, deren Stimme die Hörer der Würzmischung aus der Episode mit dem Würzburger Stadtgärtnern kennen können, ist jetzt erschienen.

Mein kreativer Stadtbalkon” heißt es und darin gibt das Garten Fräulein Tipps und Ideen, wie man so einen Balkon in der Stadt nutzen kann. Natürlich geht es viel um Pflanzen und Urban Gardening, aber auch um kreative Balkonmöbel, Rezepte und in einem Kapitel — ich werde es mit großem Interesse lesen — über einen Mädelsabend. Ein schön gemachtes DIY-Buch, oder wie es in Franken heißt: MHS, machs halt selbst.

Mein Ihr kreativer Stadtbalkon und mein ungrüner Daumen.
Mein Ihr kreativer Stadtbalkon und mein ungrüner Daumen.

Das Buch hab ich in der Buchhandlung Schöningh online vorbestellt und heute dort abgeholt — ein Exemplar lag auch noch im Laden. Aber das Buch dürfte es auch in anderen Würzburger Buchläden geben oder kann dort online bestellt werden:

Leichter Umzug, schwerer Umzug

Im Masse-Zeit-Verhältnis war es wohl der schnellste Umzug meines Lebens. Vor zwei Wochen packten 24 Leute an — die Blogger- und Twitterszene war stark vertreten — und zweieinhalb Stunden später standen alle meine Möbel wie von Zauberhand nicht mehr in Grombühl, sondern in der Sanderau. Danke an dieser Stelle an alle fleißigen Helfer, mit Freunden wie euch macht sogar ein Umzug Spaß. 🙂

Deutlich weniger Spaß machte dagegen der technische Umzug. Der Termin für die Umschaltung auf die neue Adresse war bei Vodafone rechtzeitig beantragt und auf Montag zwischen 8 und 16 Uhr festgelegt. Die Telekom — Hüterin der letzten Meter der Telefonleitung — rief am Donnerstag vorher an, dass sie den Termin auf 12 bis 16 Uhr einschränken kann — wie schön.

An besagtem Montag bin ich kurz nach 9 Uhr aus dem Haus, um mich auf dem Rathaus umzumelden. Meine Gute blieb zu Hause, um schon mal Kisten auszupacken. Tja … und als ich zurück kam, war im Briefkasten eine freundliche Mitteilung des Telekom-Techniker, dass er um 8.50 Uhr da war und niemanden angetroffen hat — wie gesagt: Es war jemand zu Hause, um 8.50 Uhr sogar zwei Personen.
Bis heute habe ich noch nicht mal einen neuen Termin.

Ein völlig weit hergeholte Idee ist es von mir zu denken, dass die Telekoms einfach Terminstress hatten und einfach am Briefkasten vorbeigefahren sind und die Karte eingeworfen haben. Aber sowas würden die doch nicht machen ….

Das erklärt euch, warum in letzter Zeit so wenig gebloggt wurde. Hin und wieder finde ich mal Zeit, vor oder nach der Arbeit was zu schreiben oder tippe den Beitrag in die Android-Wordpress-App ein. Spaß macht das bei längeren Texten aber auch nicht.

Bilder vom Umzug schiebe ich bei Gelegenheit mal nach …

Leichenfledderer

Wenn mich nicht alles täuscht, dann haben die Nachbarn auf der anderen Straßenseite gerade drei Kinositze inklusive Getränkehalter in ihre Wohnung geschleppt. Ich vermute mal stark aus dem Corso, Gott hab es selig. Ist da heute Tag der Grabräuber?