Würzburg ist die Hafenstraße

Erinnert ihr euch noch an die Abstimmung für das Deutschland-Monopoly Anfang des Jahres? Würzburg hat es als einzig fränkische und als eine von vier bayerischen Städten auf das Spielbrett geschafft. Und nun wurde das Geheimnis gelüftet an welcher Stelle welche Stadt zu finden ist.

Würzburg mit der Residenz als Motiv dient als Hafenstraße, also als zweite Straße nach der Gefängnisecke. Eingekeilt von Düsseldorf und Schwerin — und neben dem Solarpark Bavaria als E-Werk-Ersatz.

Parkstraße Schlossallee ist übrigens Saarbrücken. Die gesamte Verteilung gibt es bei Wikipedia.

Wofür wählen?

Da hat irgendjemand etwas völlig falsch verstanden — entweder ich oder die Mainpost. Denn in der Mainpost-Online steht, dass die Monopoly-Wahl noch nicht vorbei sei und man jetzt bis September wählen könne, auf welcher Straße welche der 22 gewählten Städte kommen soll:

Der Wettstreit ist also noch nicht beendet. Und wieder sind alle Würzburger und Fans der Stadt aufgerufen, sich zu beteiligen. Das Wahrzeichen, das die meisten Stimmen bekommt, landet auf der Schlossallee und wird im Spiel vier Millionen Euro Wert sein. Wer am schlechtesten abschneidet, wird in die popelige Badstraße abgeschoben und ist zum Schleuderpreis von 600 000 Euro zu haben. Die Abstimmung soll bis etwa Mitte September laufen.

Auf der Website der Monopoly-Wahl steht aber da:

Bis Mitte September kannst Du jede Woche ein vorgegebenes Straßenfeld tippen und so definieren, welche Stadt es nach Deiner Einschätzung auf dieses Feld geschafft hat.

Ich verstehe darunter, dass man einfach raten darf, wie die Wahl, die die Verteilung der Straßen in den letzen Wochen schon verteilt hat, ausgegangen ist. Oder?

Wir sind Monopoly

Würzburg hat es — wer hat daran gezweifelt — auf das Monopoly-Brett der Deutschland-Edition geschafft. Als einzige fränkische Stadt.

Bloß auf welchem Platz? Badstraße oder Schlossallee? Leider wird man das erst im September 2007 erfahren, wenn das Spiel auf den Markt kommt. Toll. 🙁

Update: Der Nürnberger Bahnhof ist auch auf dem Brett. Aber das zählt ja fast nicht … 😉

Update 2: Reaktionen aus Blogistan, Außenstelle Deutschland? Schwerin, Augsburg und Köln freuen sich, Stuttgart versucht sich die Niederlage schön zu reden.

Update 3: Leipzig freut sich mittlerweile auch.

Monoboli-Endschburd

Bei der Abstimmung für das Deutschland-Monopoly beginnt die letzte Wahlwoche. Und obwohl München urplötzlich die Region Süd massiv dominiert (die Schnellsten waren sie ja noch nie, aber die Schwersten ;-)) sieht es doch meiner Meinung nach für Würzburg ganz gut aus. Aber Genaues weiß man eh noch nicht, da die Gesamtstimmen zählen, man aber nur die Prozentverteilung des Wahlvortags sieht.
Wobei der Wahlvorgang eigentlich etwas unfair ist. Kleinere Städte, die da monatelang jede Woche treu und beständig ihre Stimme abgegeben haben und mit Leib und Seele dabei waren, können im letzten Moment von einer Millionenstadt, der die Wahl vorher am Arsch vorbei ging egal war, eiskalt ausgebremst werden.
Aber was will man bei einer Wahl zu einem Kapitalismusspiel anderes erwarten. 😉

Also dranbleiben und wir haben Würzburg in trockenen Tüchern auf dem Spielbrett. Wahrscheinlich als Badstraße.

Bayerische-Fränkisches Duell

In dieser Woche schon für Würzburg auf das Monopoly-Brett gestimmt? Wirklich? Gut. Denn die Münchner haben auch schon gemerkt, dass die Abstimmung läuft und sitzen trotz 10facher Einwohnerzahl immer in der Nähe der Würzburger Prozentzahl. Da ist das Rennen noch lange nicht gemacht. Wir werden den bayerischen Besatzern zeigen, wo der fränkische Rechen hängt … 😉

Stuttgart droht seinen Platz auf dem Brett wegen zu wenig Stimmen an Heidelberg abtreten zu müssen. Das liegt vermutlich daran, dass die hochgeschätzten Kollegen vom Stuttgart-Blog das Thema noch nicht wahrgenommen haben. Los Jungs, reißt euch zusammen … 🙂

Würzburg auf das Monopoly-Brett

Wenn schon die Stadt Würzburg und Al Gore zu etwas aufrufen, dann muss ich es ja fast schon automatisch unterstützen … 😉

Das Spiel für angehende Kapitalisten und BWL-Studenten wird neu aufgelegt — Monopoly. Bei der kommenden Deutschland Edition wird man aber nicht Straßen kaufen können, sondern deutsche Städte. Welche Städte auf das Spielbrett kommen, dass können die Internetnutzer bestimmen. 38 Städte stehen zur Auswahl und nur 22 kommen auf das Brett. Bei jeder Stadt kann man auch noch eines von mehreren städtischen Wahrzeichen wählen.

Bis zum 1. April 2007 kann man einmal pro Woche seine Stimme abgeben, dann wird ausgezählt. Würzburg tritt für die Region Süd an, mit den Städten Augsburg, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, München, Nürnberg, Regensburg und Stuttgart.
Das Stuttgart-Blog und der Münchenblogger schweigen noch zum Monopoly-Thema. Vielleicht schafft es Würzburg ja, an den beiden vorbei zu ziehen. Augsburg scheint im Moment aber für den Süden nicht zu schlagen.

Also an die Wahlurne!

Monoboli

Der Spieleverlag Winning Moves hat die Monopoly-Regionalausgaben jetzt um die Städte Aachen, Freiburg, Karlsruhe, Kassel, Magdeburg, Münster, Rostock, Kiel, Regensburg und … Würzburg erweitert! Ja, nun kann man endlich mit Würzburg das tun, wovon sonst nur in der Zeitung zu lesen ist. Den Haupbahnhof kaufen. Hohe Mieten für Bronnbachgasse kassieren. Hotels bauen – sogar mehrere. Man kann das Mozartareal bebauen oder auch nicht. Ob es Ereigniskarten mit IKEA, Stadttheater oder Marktbebauung gibt, weiß ich nicht – aber auf jeden Fall geht es um Geld. Auch bei Monopoly! Aber wo ist in Würzburg "Los"?

Nachtrag: Da viele Suchanfragen wegen der Würzburger Monopoly-Ausgabe hier landen, diese Informatione. Das Spiel wird wohl erst Mitte November (Aussage "Die Murmel") in Würzburg erhältlich sein …

2. Nachtrag: Zumindest im Hugendubel habe ich es schon gesehen.

3. Nachtrag: In der Murmel in der Augustinerstrasse gibt es das Würzburg Monopoly jetzt auch. Und da gibt es auch eine Murmel dazu! 🙂