Das Aufsteigerduell – Würzburg besiegt die Bayern

Natürlich könnte man auch titeln, dass die Bayern jetzt keine Lederhosen anhaben.
Das ist aber zu offensichtlich. Und es ist eigentlich falsch, kein Spieler hatte eine Lederhose an. Geht wahrscheinlich auch nicht, bestimmt zu unbequem. Aber ich schweife ab…

Was ich eigentlich sagen will:

SIEG gegen den FC Bayern München.

Der (zweite) Erzfeind in der Beko BBL ist wurde mit 64 zu 55 geschlagen.
Die ersten Minuten sah es jedoch eher umgekehrt aus, München lag erstmal mit 12 Punkten vorne. Zum Ende des ersten Viertels kamen die Baskets auf 17 zu 16 wieder nach vorne.
So ging es immer weiter, ein Korb hier, zwei da, ein Dreier hier, kein Dreier da. Immer nah beisammen.
In die Pause ging es 26:29, wieder ein leichter Vorsprung für München.

Spannend blieb es auch nach dem Seitenwechsel, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Das dritte Viertel verging mit 44 zu 44.

Wer im letzten Viertel auf seinem Sitzplatz blieb, war Fan der Bayern. Oder Pressevertreter.
Am Ende siegten die Baskets 64 zu 55.

Topscorer war Ricky Harris mit 15 Punkten, davon 3 Dreier. Die überaus positive Freiwurfquote von 88% sollte auch noch erwähnt sein.

Genaueres im offiziellen Bericht.

In den Mai gerutscht

Die Nacht zum Beginn des Mais hat etwas Magisches an sich. Und die Menschen neigen zu seltsamen Verhaltensweisen. An manchen Orte rutschen Mädchen mit entblößten Genitalien über Steine, um sich dabei ihren Liebhaber zu wünschen. Da ich weder ein Mädchen bin noch einen Liebhaber will, habe ich das mit den Steinen bleiben lassen und bin lieber über die Tanzfläche der Disco Fantastique Deluxe im AKW gerutscht.

The Hi-Fly Orchestra
Doch scheinbar war ein Abend mit gepflegtem Funk, Soul und Boogaloo nicht übermäßig gefragt, denn der sonst überliche übergroße Ansturm blieb diesmal aus. Das AKW war einfach nur angenehm gefüllt, was den Vorteil hatte, dass man endlich wieder Platz zum Tanzen hatte, den ich auch exzessiv nutzte.

Und man konnte nur tanzen — gerade als die Band spielte: The Hi-Fly Orchestra ist aus dem bayerischen München in das unterfränkische Würzburg gekommen. Und obwohl ich beim Schreiben nicht gerne auf proletarische Adjektive zurückgreife, so passt für diese Kapelle einfach das wunderbare Wie-Wort “arschgeil”. Nicht mehr fette, sondern schon fettsüchtige Bläser, ein gefühlvoller und schweizerischer Keyboarder und ein vom wilden Affen gebissener Percussionist schufen einen Sound am sonnigen Strand des Niemandslands zwischen Funk, Jazz und Latino. Und dort fühlte ich mich wohl und meine Füße auch. Und die der anderen Besucher auch. Wildes Freestyletanzen bis spät in die Nacht.

Die einzig negative Nebenwirkung des Abends waren zwei abgetanzte Füße, die im Taxi auf der Heimfahrt still durch die Schuhe vor sich hin müffelten. Aber damit kann ich leben …

Bayerische-Fränkisches Duell

In dieser Woche schon für Würzburg auf das Monopoly-Brett gestimmt? Wirklich? Gut. Denn die Münchner haben auch schon gemerkt, dass die Abstimmung läuft und sitzen trotz 10facher Einwohnerzahl immer in der Nähe der Würzburger Prozentzahl. Da ist das Rennen noch lange nicht gemacht. Wir werden den bayerischen Besatzern zeigen, wo der fränkische Rechen hängt … 😉

Stuttgart droht seinen Platz auf dem Brett wegen zu wenig Stimmen an Heidelberg abtreten zu müssen. Das liegt vermutlich daran, dass die hochgeschätzten Kollegen vom Stuttgart-Blog das Thema noch nicht wahrgenommen haben. Los Jungs, reißt euch zusammen … 🙂

RdF: Endgame – Die Jagd

Tja, nun sitze ich in München. In ca. 15 Minuten geht die Jagd auf die letzte Statue bei “Rettet den Fußball” los. Meine drei Mitstreiter und ich bilden das Team “Dribbling” und werden der Statue den ganzen Tag quer durch München hinterher hetzen.

Wer Lust hat, kann auf der Seite rettet-den-fussball.de die Jagd per GPS-Tracking und/oder Live-Ticker verfolgen (hoffe das klappt). Und ab 17 Uhr können die “Zuschauer” auch für ein Team abstimmen und Bilder bzw. Videos von der Jagd anschauen. Also stimmt für das besten Team! (Pssst … Dribbling … ;-))

Rettet den Fußball: Endgame

Vor ein paar Tagen kam überraschender- und erfreulicherweise In Brief ins Haus geflattert, der mich zur Endrunde von “Rettet den Fußball” nach München einlud.
Das Alternate Realitiy Game, das ich vor einigen Wochen im Blog vorgestellt habe, hatte zu Aufgabe, sieben Statuen zu finden, die die Fußballwelt umkrempeln können. Im Laufe des Spiels habe ich mit mit einigen andreren sechs Statuen gefunden und es ist zu vermuten, dass die Siebte am morgigen Freitag gefunden wird – von einem der 24 Spielern der Endrunde.

Veranstaltet wurde das Spiel von den Gastfreunden, elf Studenten der FH Würzburg. Diejenigen, die bei der Geburtstagsfeier des Würzblogs anwesend waren, durften ja schon einige der Gastfreunde kennenlernen.

Das heißt also, dass ich ab heute Mittag bis Samstag Nachmittag nicht in Würzburg verweile, sondern auf der Jagd nach der 7. Statue in München bin — auch wenn ich es mir arbeitsmäßig gar nicht erlauben dürfte. Drückt mir die Daumen, dass der Sieg an das Würzblog geht! 🙂

Vielleicht kann ich ja auch mal die Kollegen von muenchenblogger.de treffen, mal sehen … 🙂