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O Ringpark, dich muss man mögen

Ja, das Ringparkfest ist nicht das am besten organisierte Fest in Würzburg. Da steht man schon mal gerne eine halbe Stunde in der Schlange, um an Glas Wein zu kommen.

Konzert;Kultur;Musik;Ringparkfest;Würzburg
Abendstimmung beim Ringparkfest

Sei es drum! Es ist auch mit Abstand das schönste Fest in Würzburg. Mitten im Park, kann man an den Bänken sitzen und Wein hören, im Gras herumlümmeln und den vielen Bands zuhören, eine Menge Leute treffen und kennenlernen und sogar die Kinder — falls vorhanden — so für eine Zeit abschieben, dass so sogar Spaß daran haben.

Ja, es war wieder schön am Ringparktfest. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß — im letzten Jahr — und auch nicht zu nass — wie in dem meisten Jahren davor. Die Band waren gut, besonders hat mir gefallen, dass ich Birgit Süss’ Lieder ihrer neuen CD mal hören durfte, da waren schon ein paar sehr nette Sachen dabei. 🙂

 

Hope – Cell

Unsere ehemaligen Würzburger Musiker von Hope, die in die weite Welt (oder nach Berlin) auszogen, haben einen neuen Song herausgebracht: Cell. Und dazu auch ein Video.

“Dies ist die unendliche Geschichte menschlichen Ringens. Das Ringen um Geborgenheit, das Ringen um Platz, das Ringen mit der Einsamkeit. Jedes Mal, wenn wir dieses Stück spielen, ringen wir mit der Stille. Ringen wir mit der Wucht.” (Hope, Facebook-Post zum Video-Release)

Eine intensive Musik wird in intensiven Bildern festgehalten. Ich freue mich schon, Hope mal wieder live zu sehen und zu hören. Christine Börsch-Supan hofft, dass sie im Herbst wieder mal nach Würzburg kommen. Ich hoffe auch. Hope.

Den Song gibt es zum Beispiel bei 7digital,  iTunes, Spotify,

U&D mit 2016 und hoffentlich mit mir

Morgen beginnt das Umsonst & Draussen in Würzburg. Und obwohl ich im Job gerade viel zu tun und den Kopf damit voll habe, fängt so langsam mein Festival-Zeh zu zucken an. Denn nach etwa fünf Jahren könnte ich vielleicht in diesem Jahr mal mehr als nur kurz vorbeischauen.

Im Moment sieht es zumindest ab Freitag für mich einigermaßen gut aus (falls ich nach der Arbeit zum ersten Mal überhaupt zum U&D fahren würde, vielleicht am späten Donnerstagabend auch schon 😉 ) .  Der Wetterbericht meldet für Würzburg in den U&D-Tagen irgendwas zwischen Sonnenschein und Unwetter, manchmal sogar gleichzeitig. Wir werden sehen, für mich persönlich ist das Festival noch nie am Wetter gescheitert.

Ich würde ja freuen mal wieder in aller Ruhe ein paar Tage über die Mainwiesen zu schlendern, mir bekannte und unbekannte Bands auf der Draussen-, Drinnen- oder U25-Bühne und natürlich auf der Paletten-Bühne des Immerhin anzuhören. Oder die Stände der Initiativen besuchen und ein bisschen mit den Leuten dort zu quatschen. Oder zu schauen, was die Laserkoalas wieder an Kunst auf die Beine gestellt haben. Oder, oder, oder …

Und vor allem freue ich mich darauf, einem ganzen Haufen an netten Leuten dort zu begegnen. Ja, lieber Leser, auch du bist gemeint … 😉

Neues von den Dennis Schützlingen: Am Ende aller Tage und Nights in white satin

Endlich mal ein neues Lied von Simon-Philipp Vogel, wie immer mit kleiner Unterstützung von Dennis Schütze. Es wurde auch Zeit für sein fünftes veröffentlichtes Lied. Womit es eigentlich mal zumindest eine EP angesagt wäre.

“Am Ende aller Tage” ist ein romantische Liebeslied. Ich vermisse im Vergleich zu den Songs zuvor etwas das Augenzwinkern im Text. Musikalisch es es aber ein sauber gespieltes Lied, das man ruhigen Gewissens dem oder der Liebsten vorspielen kann — mit jedem Hintergedanken. 😉

Ebenfalls mit Dennis’ Hilfe ist die Tage eine elektro-angehauchte Version von “Nights in White Satin” entstanden, gesungen von Sandra Buchner.

Live, laut und lustig mit Daniel Biscan und Kleeberg

Man merkte Daniel Biscan schon eine gewisse Nervosität an, als er im Cairo die Bühne betrat. Auch wenn er mit seinen Musikerkollegen als Vorband von Nena schon vor etlichen tausend Leuten gespielt haben — jetzt treten sie zum ersten Mal in seiner Heimat auf, das ist dann nochmal eine ganz andere Nummer.

Dominik Strutzenberger und Benjamin Haupt sind 2/5 von Kleeberg.
Dominik Strutzenberger und Benjamin Haupt sind 2/5 von Kleeberg.

Das Cairo war gut zu Hälfte gefüllt, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Als Vorgrüppchen war Kleeberg in einer reduzierten 2/5-Besetzung da. Benjamin Haupt und Dominik Strutzenberger waren für den eher ruhigeren Teil des Abends zuständig, was aber kurze und heftige Gitarrenschlachten zwischen den beiden nicht ausschloss.

Interessant an der kleinen Kleeberg-Besetzung war, dass damit auch die bekannten Songs des letzten Albums ganz anders klangen. Und ein paar unveröffentlichte Stücke gab es auch zu hören.

Daniel Biscan und Stefan Hergenröder
Daniel Biscan und Stefan Hergenröder

Die Kleebergs machten dann die Bühne frei für Daniel Biscan. Das war dann ganz lustig: Mit Joe “Mr. Jazz” Krieg an der Gitarre, Stefan Hergenröder am Bass, Lars Niekisch am Keyboard und Philipp Palm am Schlagzeug hat Sänger und Gitarrist Daniel vier erfahrene Berufsmusiker an Bord. Aber trotzdem hackelte es an manchen Anfängen von Liedern  — einfach weil es die Band noch gar nicht lange gibt und es wenig Gelegenheiten zum Proben gab. Schlimm war das nicht, die Jungs konnten charmant damit umgehen.

Daniel Biscan im Cairo
Daniel Biscan im Cairo

Ich vermute mal, da die Band an sich ja noch wenig bekannt ist, dass viele im Publikum Bekannte von Daniel, Joe und Stefan als Unterfranken waren. Damit war natürlich schon mal für eine positive Grundstimmung gesorgt. Aber trotzdem merkte man, wie die Songs die Leute nach und nach immer mehr mitrissen und ich hatte den Eindruck, auch die Band legte immer noch einen drauf.

Im Vergleich zum Album ging es beim Liveauftritt von Daniel Biscan ein bisschen mehr ab, der Sound war etwas rockiger. Ein paar wenige Nummern, die nicht auf “Eine Frage von Raum und Zeit” zu finden sind, gab es auch. Doch bei der geforderten Zugabe der Zugabe musste die junge Band passen — es wurde schon alles gespielt. Aber macht nicht — kurzfristig wurde “Unter uns Berlin” in “Unter uns Würzburg” umgedichtet und man hatte eine Zusatz-Zugabe, bei der das Publikum noch mehr mitsingt!  Vielleicht sollte sich die Band das für alle zweisilbigen Städte merken, in denen sie auftreten werden. 😉

Unter Strich: Ein super Abend mit toller Livemusik. Ich habe schon Gutes von Daniel Biscan auf der Bühne erwartet, wurde aber noch positiv überrascht. Und ich lasse mich gern positiv überrascht. Nur ein bisschen mehr Publikum hätte das Konzert vertragen.

Wer mehr hören will: Daniel Biscan und Kleeberg sind auch im Programm des Radio Würzblog.

Daniel Biscan
Daniel Biscan
Joe Krieg
Joe Krieg
Stefan Hergenröder
Stefan Hergenröder
Lars Niekisch
Lars Niekisch
Philipp Palm
Philipp Palm

Daniel Biscan im Cairo

Am Samstag, 13. Februar 2016, spielt ein Kollege von mir im Cairo. Daniel Biscan ist Bildredakteur und Fotograf bei der Main-Post, aber auch schon seit seiner Jugend Musiker. Und Komponist. Und Texter. Für Peter Maffey. Und Nena. Aber jetzt wollte er wieder was ganz eigenes machen.

Daniel bei der Probe für den ersten Auftritt.
Daniel bei der Probe für den ersten Auftritt.

Nach langer Kinderpause hat Daniel die Gitarren und Verstärker abgestaubt und mit Kollegen ein Album aufgenommen — und Nena hat ihn direkt als Vorband für ihre aktuelle Tour gebucht. Wer sich für die recht verrückte Entstehungsgeschichte des Albums interessiert — ich habe neulich einen großen Artikel für die Main-Post darüber geschrieben. Und eine ausführliche Rezension der CD “Eine Frage von Raum und Zeit” gibt es bei Gerald “Music On Net” Langer zu lesen.

Dürfte ein guter Gig am Samstag werden, ich war im vergangenen Jahr bei der Probe vor ihrer Tour-Premiere dabei, die Jungs und Profimusiker waren gut drauf und hatten trotz aller Nervosität Spaß. Und nervös dürfte Daniel am Samstag beim ersten Auftritt in der Heimat auch sein — darum schließe ich da auch auf Spaß! 😉

Und auch nicht zu verachten ist die Support-Band: Kleeberg — ohne Genossen und mit akustisch.

Wer also Lust auf Pop-Rock hat, könnte am Samstag im Cairo gut aufhoben sein. Um 19.30 Uhr ist Einlass, die Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro, an der Abendkasse 12 Euro. Online-Tickets gibt es bei TixforGigs. Einen Facebook-Event gibt es auch.

Das Video zu “Laut wie die Liebe”, aufgenommen im beliebtesten Drehort für Musikvideos in Würzburg — in der Harnröhre unter dem Bahnhofsgelände.

Keine Folkshilfe im Cairo

Auf Bayern 1 gibt es ab Pfingsten keine Volksmusik mehr, und im Cairo gibt es in gut zwei Wochen keine Folkshilfe. Das Konzert der österreichischen Folk-Pop-Band, das am 16. Februar hätte stattfinden sollen, wurde leider abgesagt.

Aus der Absage-Mail des Veranstalters cop-concerts:

Karten können an den jeweiligen VVK-Stellen zurückgegeben werden.

Dann eben nur im Video … 😉

Foto: Presseinfo Cairo

Musikstudenten Stücke nachgespielt aus Star Wars haben – Yoda gefällt die Musik

Die Musikstudenten ein neues Album gemacht haben. Passend zum neuen Star Wars-Film “Das Erwachen der Macht” es kam auf den Markt. Musik aus dem ersten Star-Wars-Film sie reduzierten auf das Nötigste. “Music from Star Wars for small Ensemble” sie nennen ihr Machwerk. Mit Klarinette, Kontrabass, Glockenspiel, Marimba und Percussion das Werk von Komponisten John Williams interpretierten sie. Weniger Bombast, mehre feine Töne man hört bei der Titelmelodie. Aber das Lied “Cantina Band” dem Original aus Star Wars Episode IV klingt sehr ähnlich. Figrin D’an and the Modal Nodes stolz wären auf die Musikstudenten. Wann die vier auftreten in Chalmuns Cantina in Mos Eisley auf Tatooine?

Mutig der junge Jedi-Musiker Dennis fünf Stücke aus dem Soundtrack neu arrangiert hat. Manche vielleicht sagen, Dennis sich mit dem Versuch gefährlich nähert der dunkeln Seite der Macht. Aber tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.

Nicht einmal 4 Credits die Musikstudenten verlangen für das Album. Öffnet euch. Spürt die Macht, die euch umgibt. Eure Sinne nutzen ihr müsst, wenn ihr die Musik anhört. Wer mehr über die Entstehung des Albums will wissen, Dennis Schützes Blog er lesen sollte.

Album digital es gibt bei iTunes oder Amazon. Auch im Radio Würzblog es laufen tut.