WühiWübeWä – OB-Wahl Würzburg 2014

Nur noch 3 Wochen bis zur Kommunalwahl.
Wer sich seine Meinung noch nicht gebildet hat und Sie sich auch nicht bilden lassen möchte, darf aber trotzdem am 16. März zur Wahl gehen.

Wie bei der letzten Kommunalwahl gibt es hier den Wahlwürfel als PDF:

wahlwuerfel2014

Zur nächsten Wahl sind auch wieder Würzmischungen mit den Kandidaten geplant, dieses Jahr war es leider terminlich nicht wirklich drin.

Die Stadt Würzburg sucht übrigens noch Wahlhelfer, zwischen 30 und 40€ Aufwandsentschädigung werden gezahlt, mehr Infos hier.

Stichwahlergebnisse

Live aus dem Rathaus. Hier laufen die Ergebnisse der Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters zusammen.

Im Moment, 18.24 Uhr sind 69 von 159 Stimmbezirke ausgezählt. Ergebnis: 51,86% für Georg Rosenthal, 48,14% für Frau Beckmann

Update: 97 Stimmbezirke, 52,04 % Rosenthal, 47,96% Beckmann

Update: 119 Stimmbezirke, 52,23% Rosenthal, 47,77% Beckmann

Update: 132 Stimmbezirke, 51,94% Rosenthal, 48,06% Beckmann

Update: 152 Stimmbezirke, 52,44% Rosenthal, 47,56% Beckmann

Endergebnis (noch inoffiziell): 159 Stimmbezirke ausgezählt, Herr Georg Rosenthal ist neuer Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, gewählt mit 52,47%. Frau Beckmann muss mit 47,53% ihren Schreibtisch räumen.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Rosenthal.

Die Wahlbeteiligung lag bei  40,98%.

Stichwahlerinnerung

Nicht dass es an der Vergesslichkeit scheitert: Morgen ist Stichwahl um den Posten des Oberbürgermeisters bzw. der Oberbürgermeisterin in Würzburg.  16. März 2008, von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Wahllokal, wer seinen Wahlschein in den letzten zwei Wochen verloren hat, für den reicht auch ein gültiger Personalausweis.

Wer sich die beiden Kandidaten noch mal ins Ohr blasen will, der kann sich die Würzmischungen mit Frau Beckmann und Herrn Rosenthal anhören.

Morgen also Arsch hoch und wählen.

Noch Fragen?


So wird Frau Beckmann morgen ihren Vormittag und Mittag in Würzburg verbringen. Eine sogenannte Bürgersprechstunde am Oberen Markt, also nochmal Stimmenfang für die Stichwahl am Sonntag.

Aber zu Kaffee und Kuchen, sprich um 15.30 Uhr, bekommt sie Gesellschaft von einer anderen Blondine und Oberbürgermeisterin, Frau Petra Roth.

Whole Lotta Rosie

Draußen gab sich Kirsten nur noch einem postkoitalem Seufzen hin, aber drinnen im Bürgerspital gab Georg Rosenthal trotz Erkältung nochmal Gas. Gestern lud der SPD-OB-Kandidat zu einem After-Work-Gespräch ins Bürgerspital ein.

Das altehrwürdige Bürgerzimmer war gefüllt und für Herrn Rosenthal ist zu hoffen, das sie Leute nicht nur wegen den Blauen Zipfeln, dem Gerupften oder dem Schoppen gekommen sind.

Und dann ging es ans Politische. WüÅ•zburg muss attraktiv für Firmen werden, der Gewerbesteuer-Hebesatze solll darum gesenkt werden, der Bahnhof soll saniert werden, an der FH am Sanderheinrichsleitenweg führt kein mehr Weg vorbei, Konversion von langer Hand planen, das Frauenland braucht ein Stadtteilzentrum, die Stadt muss sich und seine Kultur viel besser vermarkten, Stadtentwicklung nur mit Bürgerbeteiligung und Baukunstrat, Ja zum Mozartareal, und, und, und.
Ich habe aber bei mir selbst schon gemerkt, dass ich die Themen langsam nicht mehr hören kann. Am Sonntag kommt der Deckel drauf — erst mal.

Für mich kam Herr Rosenthal gestern nicht unglaublich leidenschaftlich rüber, er ist kein Showman oder Entertainer, eher ein kühler Kaufmann — was ich aber gar nicht negativ meine. Für ihn geht es um Kosten, Nutzen, langfristige Planung, Konzepte und Nachhaltigkeit. Und das würde Würzburg nicht unbedingt schaden.

Lustige Leute waren da; buntkappentragende Nichtwahlberechtigte mit langweiligen Fragen, mediengeile Renterinnen, Broteckchen-Dekorateure — und AlGore und ich. 😉

Nach der Veranstaltung sind AlGore und ich einen Schoppen trinken gegangen — schon wieder. 😉

P.S. Ach, AlGore musste natürlich wieder mal ein Gruppenbild herausleiern … 😉

Die Grünen fragen, Beckmann und Rosenthal antworten.

Die Grünen — und damit Matthias Pilz – sind bei der Wahl um den OB-Kandidaten in Würzburg ja raus. Eine Wahlempfehlung, was immer sowas bringen mag, geben sie glücklicherweise auch nicht heraus. Aber sie haben Pia Beckmann und Georg Rosenthal “grüne Fragen” gestellt und diese mit den Antworten veröffentlicht. Auch ohne grüne Brille recht lesenswert und interessant.

So schrieb Frau Beckmann auf die Frage nach der Öffnung des Trausaals für homosexuelle Paare :

Für die Begründung solcher Partnerschaften stehen andere repräsentative Räume im Rathaus zur Verfügung.

Und auf die Frage nach einer Antidiskriminierungsstelle

Die Vermeidung von Diskriminierungen ist ein wichtiges Anliegen. Ich befürworte es, dass es für dieses Anliegen im Rathaus eine Anlaufstelle gibt.

Na, damit wäre ja schon ein passender Raum gefunden.

Laber mal mit Rosenthal

Nachdem die CSU in Vertretung von Herrn Beckstein als Thema vor der Stichwahl in Würzburg das brennende Thema “Rauchverbot” in den Mittelpunkt stellt, da bleiben dem SPD-Kandidaten Rosenthal nur solche Kinkerlitzchen-Themen wie regionale Kultur und Wirtschaft.

Unter dem Motto “Frag doch mal den Rosenthal” (es war ja nur eine Frage der Zeit, bis diese namentliche Verbindung ins Rennen geworfen wird — AlGore wird es freuen ;-)) lädt Herr Rosenthal am 12. März 2008 um 17.00 Uhr zu einer Afterwork-Frage-Antwort-Runde ins Bürgerspital ein. Dort will er in lockerer Runde — da bin ich mal sehr gespannt, wie locker — seine Konzepte der Stadtentwicklung vorstellen.

Für alle Poiltikbefreiten: Essen und Trinken gibt es auch.

Ein Wahlkampfplatz an der Sonne

Ein Putzlappen, viele Zettel und je ein Päckchen Brause und Reisnägel — das war die Ausbeute meines gestrigen Besuchs des Würzburger Marktplatzes. Und da waren sie ja alle vertreten. Stände von allen neun Listen, manch bloggender Stadtratskandidat, die Fünf Freunde OB-Kandidaten und lustigerweise zufällig auch AlGore.

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Nach den Würzmischungen mit den OB-Kandidaten war das gestern wie ein Klassentreffen. Matthias ist nach kurzem Pladern mit seiner Familie abgedampft, Pia wollte uns unbedingt die Hände schütteln und Benedikt uns stichwahloptimistisch gar nicht mehr gehen lassen, Georg war gerade Kaffee trinken und Uwe ins Gespräch vertieft.

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Ob es am sonnigen Wetter lag oder an der Aussicht, dass in einer guten Woche ein Großteil des Wahlkampfstresses vorbei ist — irgendwie waren alle gut gelaunt. Was sich in einer guten Woche bei machen auch schlagartig wieder ändern könnte.

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