Der Werke am Berge der Gestalter

Die Gestalter der FH — nein, wie ich gelernt habe, der Hochschule für angewandte Wissenschaften — in Würzburg öffnen wie am Ende eines jeden Semester oben auf dem Berg die Türen und zeigen ihre Werke. Berg … Werke … Bergwerk ist das Motto der Semesterausstellung, welch brillanter Wortwitz.

Die Gestalter der FH — nein, wie ich gelernt habe, der Hochschule für angewandte Wissenschaften — in Würzburg öffnen an diesem Wochenende wie am Ende eines jeden Semester oben auf dem Berg die Türen und zeigen ihre Werke. Berg … Werke … Bergwerk ist das Motto der Semesterausstellung, welch brillanter Wortwitz.

Am Freitag und Samstag kann man was dort sehen?

ein Konzentrat in den Kategorien Grafikdesign, Illustration, Fotografie, interaktive Medien und Gestaltung im Raum

Zeuch halt! 😉 Aber wie ich vermute, wie in jedem halben Jahr viel gutes, interessantes und originelles Zeuch!

Die Semesterausstellung am Sanderheinrichsleitenweg kann man am Freitag, 7. Februar 2014, von 12 Uhr – 18 Uhr und am Samstag, 8. Februar 2014, von 10 Uhr – 17 Uhr besuchen. Der Eintritt ist wie immer frei und ich bin in diesem Semester da leider nicht in Würzburg! 🙁

Am Samstagabend findet auch die Abschlussfeier der Gestalter in der MS Zufriedenheit (das Ex-Lumen hinter dem Kulturspeicher) statt — Bum Bum Tschak! Das könnte ich vielleicht sogar gerade so schaffen! 🙂

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Omniblues mit Jochen Volpert und Gedengeldingszeuch

Ende Juli veröffentlichte Jochen Volpert seine CD “Session 50.1” — von der ich ja schwer begeistert war — nun gab es endlich mal die Release-Party im Omnibus in Würzburg. So kam auch ich nach vielen Jahren mal wieder in den Gewölbekeller des Omnibus.

Ende Juli veröffentlichte Jochen Volpert seine CD “Session 50.1” — von der ich ja schwer begeistert war — nun gab es endlich mal die Release-Party im Omnibus in Würzburg.  So kam auch ich nach vielen Jahren mal wieder in den Gewölbekeller des Omnibus — die Musikkneipe ist übrigens so alt wie ich.

Zumindest ich habe den Omnibus selten so voll gesehen, wie beim gestrigen Konzertabend von Jochen Volpert. Schon als ich knapp eine halbe Stunde vor Beginn ankam, waren schon längst alle regulären Sitzplätze belegt. Und später wurde selbst der Platz auf den Stufen und Absätzen knapp.

Gefühlt saßen rund 5000 Jahre Bühnenerfahrung im Pulikum, auf der Bühne an der Gitarre standen 35 Jahre Bühnenerfahrung in 120 70 140 90 einigen Kilo Lebendgewicht.

Um es kurz zu machen: Geiles Konzert, tolle Stimmung und einfach ein großer Spaß!

CD-Release-Party mit Jochen Volpert im Omnibus
Joachim “Chui” Lang, Linda Schmelzer, Stefan Schön und Jochen Volpert.

Im ersten Set spielte Jochen Lieder aus dem neuen Album, mit Stefan Schön am Schlagzeug, Joachim “Chui” Lang am Bass, Achim Gössl am Keyboard und mit Linda “Wahnsinnsröhre” Schmelzer und Carola Thieme als wechselnde Sängerinnen — also die Besetzung, die auch “Session 50.1” im Studio aufgenommen hat.

Marcus Volpert und Jochen Volpert

Dann begann der kleine Reigen der Gastmusiker. Zuerst blieb es in der Familie und Jochens Neffe Marcus Volpert durfte als zweiter Gitarrist auf die Bühne — der Onkel schien zufrieden und stolz! 😉

Gerd Hart, Jochen Volpert
Gerd Hart als Sänger
Gerd Hart und Jochen Volpert als Tänzer
Gerd Hart und Jochen Volpert als Tänzer

Funky wurde es mit Gerd “Gördi” Hart als Sänger — ein Arschtanz mit Jochen inklusive.

CD-Release-Party mit Jochen Volpert im Omnibus
Dennis Schütze und Jochen Volpert

Jochen als Diener zweier Herren — im letzten Set kamen zwei seiner Band-Chefs auf die Bühne. Zuerst Dennis Schütze …

Hugo Gündling und Jochen Volpert
Hugo Gündling und Jochen Volpert

… und zum Abschluss Hugo Gündling von Hugos Bluesladen/Hugo For Sale.

Wer die CD “Session 50.1” noch nicht hat — die kann man in der Musik-Butik in der Neubaustraße für 10 Euro kaufen, auch online. Oder natürlich im Radio Würzblog anhören.

Und weil es so schön war, gibt es auf der nächsten Seite ein paar animierte GIFs vom Abend. Nur als Warnung an die Mobilnutzer: das sind so etwa 10 MB.

Auf den letzten Drücker: Filmwochenende 2013

Filmwochenende 2013

Ich komme gerade aber auch zu gar nichts! Vor 45 Minuten hat das Internationale Filmwochenende 2013 — Themenschwerpunkt Thema “Flucht, Asyl. Immigration” — in Würzburg begonnen, und ich fange gerade an, mir die Filme herauszusuchen.

Gut, zwei Veranstaltungen ist schon fest eingeplant. Das ist zum einen die Filmparty am Samstag im Coworking Space in der Veitshöchheimer Straße, wo wie im letzten Jahr die ON3-Djs Boyman und DJ Schrauber auflegen.

Zum anderen gehe ich auf jeden Fall am Sonntag in den Kurzfilmblock II, wo unter anderem “Asternauts” gezeigt wird. Ihr erinnert euch? Der von den Ex-Würzburgern Moviebrats produzierte und über Crowdfunding finanzierte Kurzfilm? Ich habe mich damals auch mit 35 Euro beteiligt, und obwohl ich den Film mittlerweile schon vorab über das Internet gesehen und ihn mittlerweile auf DVD habe, muss ich ihn unbedingt auch auf einer großen Leinwand mit großem Sound anschauen. Produzent Alex Weimer und Komponist Adrian Siebers sind am Sonntag auch zum Gespräch da.

Morgen Vormittag um 10.20 Uhr ist auch noch eine Sneak-Preview, mal sehen ob ich das mir um die Uhrzeit und nach diesen Abend gleich wieder antue.

Was habe ich mir für heute auf die Schnelle herausgepickt, ohne auf die zeitliche und räumliche Machbarkeit zu achten?

Nuit #1

"Nuit #1" Official Movie Trailer

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La leggenda di Kaspar Hauser

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Last screening

DERNIÈRE SÉANCE de Laurent Achard – Trailer (2011)

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A Chinese Ghost Story

A Chinese Fairy Tale (A Chinese Ghost Story 2011) Trailer 4

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Wiederaufbereitung – 30 Jahre AKW

Bald 30 Jahre ist es her, als die Autonome Kulturwerkstatt — das AKW — in Würzburg in der Martin-Luther-Straße geboren wurde. Und knapp Jahre ist es her, dass es starb. Der Geburtstag wird aber trotzdem gefeiert.

Bald 30 Jahre ist es her, als die Autonome Kulturwerkstatt — das AKW — in Würzburg in der Martin-Luther-Straße geboren wurde. Und knapp Jahre ist es her, dass es starb. Seitdem hat sich bisher auch kein größerer Ort für alternative Kultur in der Stadt mehr dauerhaft etablieren können.

Doch aller Trauer, allem Ärger und Frust zum Trotz wird der 30. Geburtstag des AKW gefeiert. Am 11. Februar 2012 und damit eigentlich drei Tage vor dem eigentlichen Jubiläum steigt die Party in der Posthalle — was vielleicht manchen nicht so passt, aber ich wüsste jetzt aus dem Bauch heraus auch keinen passenderen Ort. Denn es kann gut sein, dass es voll wird. Etliche der alten DJ-Heroen aus dem AKW stehen an dem Abend wieder am Plattenteller und viele der Kinder des AKW  — u.a. das WuF, der Midlife Club, Charlys Freakshow, Indie Hz — unterstützen den Abend.

Ich hoffe, es wird kein Abend voller sinnlosem Rumgeheule. Ich hoffe lieber, dass es ein Abend voller guter Musik und Spaß wird, ein Abend des Wiedersehens und möglicherweise sogar ein Abend, aus dem etwas völlig Neues entsteht. Ja, ich weiß, ein frommer Wunsch, eine naive Blauäugigkeit. Aber das Motto des Abends ist “Wiederaufbereitung”, vielleicht entsteht ein neuer Brennstab.

Ein vorläufiges Programm und mehr Informationen gibt es im akw30-Blog zu lesen.

Last-Minute-Silvester-Party-Tipps für Würzburg

Na wisst ihr immer noch nicht, was ihr Silvester in Würzburg machen sollt? Ihr Armen! Ich bin versorgt! 😉

Aber wenn ich noch nicht vorhätte und wenn ich morgen nicht arbeiten müsste dann würde ich darüber nachdenken:

  • In der Posthalle tanzen die Moleküle. Indie mit den DJs Zweilicht, Lemoche und Souljacker auf dem NEON CLUBfloor toben sich die DJs Flowsen, Jazzu de Osaka, Frickler und Eleven. Abendkasse 8 €.
  • Auf dem Eisbrecher Ulla — also auf der Arte Noah im Hafenbecken hinter dem Kulturspeicher — wird der österreichischen Kultur gefrönt. Baaaam Oida! Abendkasse 9 €. (Vage Hinweise zu “Bam Oida” gibt es hier, hier oder hier).
  • Klassisch aber mag isch: Silvester im Laby mit DJ Chainsaw. Abendkasse 4 €.
  • Mal ein ganz anderer Ort: 80er-Party im … festhalten … Brückenbäck. Klingt witzig und vielleicht wird’s auch so. Eintritt 5 €.
  • Und natürlich das Café zum schönen René am Hauptbahnhof, da ist heute Café zum schönen René! 🙂
  • Wenn woanders schon das Putzlicht angeht, laufen im Club L erst die Plattenteller an. Ab 2.00 Uhr startet dort die Silvesterparty und die dauert vermutlich bis Ostern.

Noch Ideen?

 

Ich wünsche euch einen guten Beschluss und einen ebensolchen Rutsch ins Jahr 2012!

Rhythmus & Wattepusten – 1 Jahr Fantastik Balkan

Ich weiß noch — als wäre es gestern gewesen –, wie die kleine Fantastik Balkan in Würzburg ankam. Klein und verschüchtert machte sie ihre ersten tapsigen Schritte im Würzburger Nachtleben. Und das ist jetzt ein Jahr her. Party! 🙂

Ich weiß noch — als wäre es gestern gewesen –, wie die kleine Fantastik Balkan in Würzburg ankam. Klein und verschüchtert machte sie ihre ersten tapsigen Schritte im Würzburger Nachtleben.

Doch ihr osteuropäisches Temperament ließ sie schnell zu einem Geheimtipp werden. Wie ein Lauffeuer macht seit dem jeden Monat die Kunde die Runde und man flüstert sich zu: “Sie ist wieder in der Stadt! Lasst uns mit ihr tanzen und feiern!”

Tja, die Fantastik Balkan feiert an diesem Freitag, 14. Oktober 2011, ab 22 Uhr im Tanzcafé Ludwig ihren 1. Geburtstag. Als Gast-DJ ist Captain Steel aus Antwerpen geladen und ich darf mich wie bei jedem Balkan und völliger Unkenntnis sonnen — ich habe keine Ahnung, wer das ist. Ist mir auch beinahe egal, bisher hatte Fantastik Balkan ein gutes Händchen bei der Wahl des DJ.

Ob beim 1. Geburtstag noch Topfschlagen und Wattepusten gespielt wird, oder ob die kleine Schlampe in dem Alter gleich zum Flaschendrehen übergehen wird — ich lasse mich überraschen! 😉

Ein schönes YouTube-Video hat sie sich zum Geburtstag auch noch gegönnt.

[youtube width=”600″ height=”400″]http://www.youtube.com/watch?v=D0dyaH7bxSY[/youtube]

26 Jahre Immerhin: Rocknrollriot und Wilde Wiesn

Das Immerhin in Würzburg feiert an diesem Wochenende seinen 26. Geburtstag. Zwei Tage geht in in den Katakomben unter der Posthalle dermaßen rund. Blood, Swear & Fassbier.

Das Immerhin in Würzburg feiert an diesem Wochenende seinen 26. Geburtstag. Die älteste und kleinste Bühne in der Stadt haust nun schon über ein Jahr in den Katakomben unter der Posthalle am Bahnhof. Und dort haben sie sich bisher wacker geschlagen, auch wenn es eine ganz andere Situation ist, wie in den Jahrzehnten zuvor in der Abgeschiedenheit im Haus mit der Sonne.

Gefeiert wird an zwei Tagen. Heute Abend — 7. Oktober 2011 — ist “Rocknrollriot” angesagt:

Schneller, lauter, härter. Von P wie Punk bis zu R wie Rock’n’Roll. Mit allen Immerhin DJ’s. High Noon am Bahnhofsplatz. Be there, be square.

Also seid da und seid ein Rechteck.

Morgen finden die Feierlichkeiten dann mit einer der legendären Mottopartys ihren Höhepunkt. Wilde Wiesn! Das Bild spricht Bände! Und in dem Zusammenhang habe ich ausnahmsweise mal gar nichts gegen Lederhosen und Dirndl — und Kettensägen und Totenschädel! Prost!