• Events,  Kultur

    Ein A für ein E vorgemacht

    Tja, wir müssen uns damit abfinden, dass Würzburg von Ober- und Mittelfranken bevölkert ist. Zumindest laut dem Würzburg-Krimi “Freiwild”, der gestern im Fernsehn lief. Da hörte man viel zu viele “A”- und viel zu wenig “E”- und “I”-Laute. Es heißt hier nicht “Mädla” sondern “Mädle”, im Plural “Mädli”. Als Verneinung sagt man auch “Nää” statt “Naa”. Und so weiter, und so fort. Wenn man so einen Film schon Heimatkrimi nennt, dann könnte man den Schauspielern mal eine Dialektschulung zukommen lassen. Aber genug gemäkelt. Wir haben uns beim Schauen ganz gut amüsiert. Die Schauspieler waren ganz gut, vor allem Thomas Schmauser als freundlich-mufflig-verklemmter Kommisar. Die Story war keine Ausgeburt an Originalität,…

  • Zeuch

    Camouflage-Leinwand

    Apropos Petrinihaus: Die VR-Bank, die Besitzerin des Petrinihauses, will nun eine Großbildleinwand für das Gebäude anschaffen. Auf der kann man dann auf dem Marktplatz Welt- und Europameisterschaften schauen oder ein Open-Air-Kino veranstalten. Besser gesagt, veranstalten lassen, denn die VR-Bank will nur den Bildschirm zur Verfügung stellen, organisieren dürfen es andere. Im Prinzip nichts Schlechtes, nur riecht mir das selbstlose Angebot etwas zu sehr nach Besänftigung der Massen — Brot und Spiele. Würde es die Kritiker nicht mehr besänftigen, wenn man die Großbildleinwand rundrum über die komplette Fassade ziehen würde und jeweils Bilder von dem Platz vor dem Bau des Gebäudes zeigen würde? Eine Camouflage-Leinwand? 😉

  • Events,  Kultur,  Politik

    Krampf oder Kultur

    Na, jetzt ist es mal wieder soweit — ich müsste mich wieder zweiteilen. Heute Abend ist das Stadtgespräch von der Mainpost über das Petrinihaus. Da wollte ich eigentlich hin, weniger aus inhaltlicher Erwartungshaltung als aus Unterhaltungsgründen. Dabei habe ich aber ganz vergessen, dass ich eine Freikarte für eine Veranstaltung beim Improtheaterfestival für heute abend habe. Oh, wie ich sowas liebe. Tagelang ist nichts, und dann wieder alles auf einmal. Noch weiß ich nicht wie ich mich entscheiden werde, beide Veranstaltungen sind großes Theater und auf beiden kann man bestimmt viel lachen. Update: Toll, jetzt wurde mir noch eine Karte für das Tocotronic-Konzert heute abend angeboten, die wegen Krankheit übrig ist.…

  • Events,  Preview,  Zeuch

    Großes Kino ums Petrinihaus

    Ach, mein Würzburg. Manchmal liebe ich es noch mehr als sonst. Am 25. Oktober 2007 wird es einen Event der Spitzenklasse geben, ganz große Popcorn-Kino. Damit meine ich nicht das Tocotronic-Konzert. An dem Tag gibt es noch besseres, nämlich ein “Stadtgespräch”, von Mainpost und R.-A.-Schröder-Haus veranstaltet. Thema: das Petrinihaus am Marktplatz! Das wird toll! Die Gegner des Neubaus werden den Befürwortern Verschandelung des Marktplatzes und die Vernichtung des Festungsblicks vorwerfen und die Befürworter den Gegnern einen unhistorischen Konservatismus, da an der Stelle am Markt ja schon mal ein Haus stand. Die Diskussion wird immer lauter und binnen Minuten unsachlich werden, man schreit sich an, Bockbeutel werden geworfen und die fränkischen…

  • Politik,  Wirtschaft

    Die Ruhe nach dem Sturm?

    Letzte Woche hat sich einiges in Sachen Zukunft Würzburgs getan. Die Realisierung der Arcaden auf dem alten Postgelände ist einen Schritt weiter und auch der Bau des Petrinihauses auf dem Markplatz wurde vom Stadtrat genehmigt. Doch ein fades Nachgeschmack bleibt. Das knappe Ergebnis der Arcaden-Abstimmung (26:24) zeigt eine große Uneinigkeit im Stadtrat. Aber die Bürger der Stadt fühlen sich mit ihrer Meinung außen vor gelassen (Vorsicht: das ist mein subjektiver Eindruck, so habe ich es in meinem Umfeld erlebt). Tendenziell höre ich eher eine deutliche Ablehnung gegenüber den Arcaden heraus oder doch zumindest starke Zweifel, ob sie der Stadt gut tun. Ist die Stimmung im Stadtrat wirklich die Stimmung der…