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Masha Qrella wieder im Cairo

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Morgen Abend, Montag, 21. Mai 2012,  spielt im Cairo in Würzburg endlich mal wieder Masha Qrella. Vor sechs Jahren habe ich sie schon mal im Cairo gehört und gesehen — Indie-Pop mit einem Hauch Elektronik.

In dem Blogbeitrag von damals kommt sie gut, wenn auch nicht optimal davon.  Komischerweise bin ich trotzdem mit Vorfreude erfüllt und hoffe, dass es morgen einrichten kann, zum Konzert zu gehen und ihr neues Album “Analogies” zu hören.

[vimeo]http://vimeo.com/35687940[/vimeo]

Wallis Bird und die zwei Karten

In Irland ist Wallis Bird ein Star, und vielleicht wird sie es in Würzburg morgen auch. Die kleine Irin tritt morgen in der Posthalle auf und schraddelt auf ihrer Akustikgitarre — mit neun Finger gespielt — Lieder zwischen Pop, Rock, Folk, Blues und Jazz. Und sie singt, wie nur Iren singen können — irgendwie wünscht man sich und das ganze Konzert dabei sofort in einen Pub. 😉

Wer morgen beim Konzert dabei sein will, für den oder die gibt es nun die Chance zweimal je eine Karte zu gewinnen. Einfach eine der beiden Fragen in den Kommentaren beantworten:

Im Jahr 2008 wurde Wallis Bird in Großbritannien durch ein Lied für einen Werbespot sehr bekannt.

a) Von welcher Band hat Wallis da gecovert?

b) Welches Unternehmen hat mit dem Song geworben?

Wer eine Karte gewinnen will, der soll nur eine Frage, a oder b, beantworten. Und macht bitte nur mit, wenn ihr auch auf das Konzert wollt. Gebt in den Kommentaren auch eine gültige E-Mail-Adresse an, damit ich den Gewinnern auch Bescheid geben kann, wie sie an die Karte kommen.

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“Déja -vu” von Wilson Jr. im Radio Würzblog

Wilson Jr. - Déjà-vuKaum habe ich für das Radio Würzblog mit den Wimpern geklimpert, schon war es im Briefkasten — das neue Album “Déjà-vu” von Wilson Jr. Und das läuft jetzt im Programm von Radio Würzblog, häufiger in der Sendung “Ralf & die Unterfranken” ab 10 Uhr.

Nach vier Jahren Pause haben die Würzburger Wegner-Brüder und Martin 8er wieder eine CD aufgenommen. Vom Stil her sind sie sich treu geblieben, das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Ich finde es eher gut, da ich den recht schnörkellosen deutschen Indiepoprock mag, den sie spielen. Doch die Weiterentwicklungs-Innovations-Junies werden heulen — was sie aber meistens tun.

Das einige, womit ich Probleme habe — aber habe ich bei den meisten Bands aus dieser  musikalischen Ecke — ist die Tatsache, dass die Lieder oft so kurz sind. Der Longplayer auf  “Déjà-vu” ist das Lied “Held”, das es gerade mal auf 4 Minuten und 2 Sekunden bringt — für einen Progressive-Rock-Liebhaber wie mich ist das ein Intro. Kaum hat man sich in das Lied reingehört, ist es auch schon vorbei. Ich vermute aber, das Problem entsteht nur durch meine etwas wirren Hörgewohnheiten. 😉

Nach dem ersten Hören: Mein liebstes Lied ist “Soundtrack meines Lebens”, am wenigsten gefällt mir “Im Raumschiff”. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass sich das nach wiederholtem Hören wieder ändern kann. 🙂

Das Album ist ab dem 24. Februar 2012 zu kaufen, die Release-Party wird wohl auch so um den Dreh stattfinden. Heute spielen sie übrigens in Schweinfurt bei ON3 Südwild.

Musikalische Gemüsetheke

Heute Abend bin ich zu Freunden eingeladen, was mich freut. Obwohl es mich fast ärgern müsste, denn währenddessen gäbe es ein paar schöne Konzerte in Würzburg, wenn ich auf die Veranstaltungseite schaue. So kann ich mich wiederum freuen, denn ich hätte mich kaum entscheiden können, zu welchem Konzert ich gehen soll.

Was haben wir denn heute an der Gemüsetheke im Angebot?

Der Spitzkohl: In der Kellerperle spielt Listen To Polo. Schöner, nicht zu ruhiger Indiepop, schaut und vor allem hört euch mal das Video an. Support ist All Those Foxes, deren einzige Info auf ihrer Facebook-Seite ist: “Wir sind ‘All Those Foxes’ aus Schweinfurt und machen Indie-Pop” — reicht ja auch! 😉

Die Kartoffel: Sie sind nicht die Dinosaurier des Blues, mehr so die Megatheriidae — Swamp! Die Band gibt es seit über 20 Jahren, die Auftritte in den letzten Jahren wurden aber recht rar. Aber heute Abend ist es wieder soweit: Die Bluesrock-Band mit der illustren Besetzung spielt in der Marina-Hafenbar. Musik von Swamp läuft übrigens auch gerne mal im Radio Würzblog! 🙂

Die Aubergine: Fetten “77er Punkrock mit Garage und Powerpop” geben die Modern Pets im Immerhin zum Besten. Obendrauf gibt es noch The Magic Twangers. Surf, Surf, Surf.

Der Blumenkohl: Wie ein Gemüse mit vielen Röschen ist The Miserable Rich. Klassik, Pop, Neo-Folk, Elektronika — so werden die Röschen genannt. Ich tu mir mit solchen Etiketten immer schwer. The Miserable Rich spielt einfach einen eigene Stil an Musik, schwer einzuordnen, aber leicht zu hören. Und das kann man heute im Cairo tun.

Erdmöbel am Hafensommer

Erdmöbel und das Meefischstäble

Am Freitag war ich das erste Mal in diesem Jahr beim Würzburger Hafensommer. Ja, nach zwei Wochen habe ich es mal geschafft. Entweder musste ich arbeiten oder das Wetter war schlecht oder es fand am Hafensommer doch etwas statt, was ich nicht unbedingt hören wollte — ja, das passiert nicht oft, aber es passiert mal. 😉

Freitag war Erdmöbeltag, gesponsort von der Patisierie Walter. Und es hat mich deswegen um so mehr überrascht, dass die Hafentreppe nicht rappelvoll war. Gut, Erdmöbel sind nicht zum ersten Mal in Würzburg, aber die alten und originellen “Indie-Popper” — jetzt mit noch mehr Gebläse — sind immer noch zwei aufmerksame Ohren wert. Sie machen ihr ganz eigenes Ding auf der Bühne: sie poppen nicht, die jazzen nicht, sie soulen nicht — sie erdmöbeln. Und das sehr, sehr gut. Fertig.

Erdmöbel am Hafensommer

Es gibt auch Neuerungen beim Hafensommer. Das Essen gibt es nicht mehr vom Lumen, sondern vom Wunschlos Glücklich. Ich habe keine Ahnung, warum das jetzt so ist und noch weniger wie das Essen ist, es ist einfach so.

Und es gibt wieder eine grandiose Kunstinstallation von Matthias Braun, der Terry Gilliam des Hafensommers. Sein neuestes Werk nennt sich “Der weiße Hai”, in einer Food-Design-Variante. Ich habe erfahren, dass das Meefischstäble an diesem Freitag während des Konzerts zum ersten Mal mit einem Scheinwerfer angestrahlt wurde. Schande über dich, du Hafensommer. Es sah im Licht zum anbeißen lecker aus, ich hätte am liebsten einen 50-Liter-Eimer Remoulade darübergekippt und reingebissen.

Meefischst Ble

Wir warten auf’s U&D

Man darf nur hoffen, dass das Africa-Festival dem Umsonst & Draussen nicht die Sonnenstunden geklaut hat, denn sonst schaut es für meinen liebsten Musikevent in Würzburg richtig scheiße aus. Aber ich bin mal guter Dinge — Kachelmann wurde freigesprochen, was kann da meteorologisch noch passieren.

Das U&D geht in diesem Jahr zum 24. Mal an den Start — und ist einen Tag länger! Den da in diesem Jahr glücklicherweise am U&D-Donnerstag Fronleichnam ist, beginnt das Festival auch schon am Donnerstag. Wunderbar! Vom 23. bis zum 26. Juni 2011 gibt es auf den Mainwiesen wieder Queerbeet-Musik und etliche anderen kulturellen Veranstaltungen. Und das für ohne Eintritt, mit der stillschweigenden Vereinbarung, auf dem Gelände ganz viel zu trinken (muss ja kein Alkohol sein), denn davon finanziert sich das Spektakel.

Freuen kann man sich neben der Musik — ich werfe nur mal meine Auf-den-ersten-Blick-gefreut-Bands wie The Instant Voodoo KitThe New BlackSpaceman SpiffBon’s BallsSolanderSurfin’ SafariGold MinorYuccaRick Tick EvilAndreas Kümmert und die alten Recken von Mucho Mojo in den Raum — auf einige Highlights am Rande:

  • Es wird eine Twitterwall an der Draussen-Bühne geben, auf der zwischen den Konzerten Twitter-Nachrichten zum U&D zu sehen sein werden, ich vermute mal alles mit Hashtag #udwue. Ideal um Leute auf dem U&D aus der Ferne zu grüßen (Wink mit dem Zaunpfahl in den hohen Norden ;-))
  • Weder Kosten noch Mühen wurden verursacht, um die besten Moderatoren für die Bühnen zu bekommen. So wird die Drinnen-Bühne am U&D-Samstag mir gehören! Ja, ich moderiere! Zu meiner Freude so großartige Bands wie Captain Duff, The Ghostrockets und — noch größere Freude! — Karo mit Band!
  • Im Radio Würzblog ist jetzt auch verstärkt Musik vom U&D zu hören. Neue und alte Bands jeden Tag zwischen 15 und 18 Uhr, etliche Bands von diesen Jahr bei “Zukunft” von 21 – 0 Uhr.

Lasst uns im Jahr vor dem Jubiläum die Mainwiesen rocken und poppen! 😉

Dreiklangdimensionen

Die Zeiten sind hart geworden, da müssen selbst die ganz Kleinen ran und arbeiten. So wie bei den Kommunikationsdesignern der FH, da müssen am Freitag die Erstsemestler ran und eine Party veranstalten. Das ist aber keine Erstsemesterfeier, wie man sie sonst kennt, denn sie ist nicht für Erstis sondern nur von Erstis.

Hin zu der Party in die Posthalle darf jeder, der auf Indiepop, Electro oder Minimal steht und 5 € Eintritt zahlen kann. Und die Kommdesigner wären nicht die Kommdesigner, wenn sie dafür nicht noch ein kleines Schmankerl hätten — beim Eintritt bekommt jeder eine 3-Brille und darf damit sich auch visuell verwöhnen lassen. Und man kann damit dreidimensional tanzen, man stelle sich das mal vor …

Also, für die älteren Semester nochmal zusammengefasst: Freitag, 26. November 2010, ab 22.00 Uhr Party in der Posthalle, Eintritt 5 €.

Man sieht sich — dreisimensional (und später am Abend vielleicht auch mehrdimensional)

Minimales Mozartfest

Das Mozartfest beginnt morgen in Würzburg, das ist auch der Grund, warum Oberbürgermeister Rosenthal nicht zum 5. Geblogstag des Würzblogs kommen kann. Aber vielleicht gibt mir Whole Lotta Rosie ja morgen in der Stadt einen aus ;-), denn da ist tagsüber auch Mozartfest. Von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr sollen die Würzburger an veschiedenen Orten in der Innenstadt “mit den Werken Mozarts und anderer Komponisten” beglückt werden. Klassik halt.

Aber für kein Geld wird sich vielleicht auch der Klassikabgeneigte ein paar Minuten Mozart um die Ohren hauen lassen.

Am  4. Juli 2010 gibt es auch wieder ein Picknick-Konzertder Kreis schließt sich — mit dem Streichquartett Saite 16, die Pop-Gassenhauer verklassiken. Musikalisch jetzt vielleicht nicht sooo anspruchvoll, aber dafür darf man Stühle, Decken und Picknickkörbe mitbringen und es sich im Rosenbachgarten gut gehen lassen.

Das wird wohl auch mein Mozartfest 2010 sein, denn Klassik und besonders Mozart ist nicht so mein Ding. Aber jedem, der sich dafür begeistern kann und zum Mozartfest geht, wünsche ich viel Spaß, es sei ihm oder ihr gegönnt.