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Nachgebloggt: Preis für junge Kultur

Was für eine Woche. Ich hatte kaum Zeit, mich mal privat an den Rechner zu setzen und zu bloggen. Darum auch jetzt erst was zu den Preise für junge Kultur, die am Montag gemeinsam von der Stadt Würzburg, der Distelhäuser Brauerei und dem U&D-Verein vergeben wurden.

Ich bin mit den Preisträgern recht zufrieden. Der Stellwerck-Verlag hat einen Preis bekommen, die Kellerperle und die Bands Shaky Foundation und Black Suit Pilots. Gute Wahl.

Patrick Wötzel war da und hat ausführlich was für die Main-Post geschrieben, ich durfte den Abend ganz entspannt genießen — und das hab ich auch. Viele Leute der Kulturszene mal wieder gesehen, es war wirklich wie in kleines Klassentreffen in der Kellerperle.

Einladung von Christian

Post vom Kulturreferat der Stadt Würzburg? Eine Anfrage für einen Workshop? Nein, besser. Christian lädt mich zur Verleihung des Kulturpreises der Stadt ein. Das ist ja nett, aber wie komme ich zu der Ehre?

Ach, klar — Christian liest ja bestimmt immer das Würzblog und hört sich auch den Podcast an. Da hat er bestimmt in der Folge 9 mitbekommen, dass ich den Künstler und Architekten Matthias Braun kenne, der in diesem Jahr einen Kulturförderpreis verliehen bekommt. Und um mir eine Freude zu machen, lädt mich der Christian zur Preisverleihung ein. Das finde ich total nett von ihm.

Christian, ich komme! 🙂

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Spielstättenprogrammpreis 2014 geht auch ans Cairo

Gestern Abend wurden in Hamburg 31 Clubs aus ganz Deutschland mit dem Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2014 ausgezeichnet. Darunter auch das Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg. Glückwunsch an das Cairo-Team!

Das Cairo war einer von elf Preisträgern der Kategorie 2 (Spielstätten mit durchschnittlich einem Konzert pro Woche), die sich nun über ein Preisgeld von  jeweils 15 000 Euro freuen dürfen. Zum Hauptpreis in der Kategorie hat es leider nicht gereicht, der ging an den Bunker Ulmenwall in — Ha! — Bielefeld.

Steffen Deeg vom Cairo wird in der Pressemappe der Initiative Musik so zitiert:

Wir freuen uns sehr, dass die Arbeit unserer überwiegend ehrenamtlich aktiven VeranstalterInnengruppen mit dem Preis gewürdigt wird. Wir werden einen Teil Preisgelds in die Erneuerung der Technik investieren, der größere Anteil soll den Programmgruppen zur Aufrechterhaltung ihres anspruchsvollen Live-Musik-Programms zur Verfügung gestellt werden.

Der Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz  wird von der Initiative Musik in Zusammenarbeit mit der Bundeskonferenz Jazz, der LiveMusikKommission und dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. vergeben. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob man für den Preis in einer der Organisationen Mitglied sein muss.

Glückwunsch und an dieser Stelle auch mal einen Dank an das Cairo-Team, die mir als Besucher in den letzten Jahren viele tolle Konzerte ermöglicht haben — und wie ein Blick in das aktuelle Programm zeigt, auch in Zukunft ermöglichen werden. Aber das ist eine ganz eigene Geschichte … 🙂

Ulrike geht unter die Bühnenautoren

Breaking News: Die Würzburg Autorin — und Bloggerin — Ulrike Schäfer hat den Leonhard-Frank-Preis 2014 verliehen bekommen. Die Aufgabe war in diesem Jahr, eine Bühnenbearbeitung für Leonhard Franks Stück “Die Jünger Jesu” zu entwerfen. Das war natürlich eine Steilvorlage für Ulrike, die im Rahmen des Projekts “Würzburg liest ein Buch” schon Franks Drama “Ruth” bearbeitet hat und damit sich schon sehr mit dem Buch beschäftigten musste.

Glückwunsch, Ulrike! 😀

Mit dem Preis hat Ulrike jetzt auch offizielle den Auftrag, das Stück für das Mainfranken Theater auszuarbeiten und sogar der Termin der Uraufführung steht schon fest: Der 11. Juli 2015.

Morgen gibt es mehr dazu, da machen ich, wenn alles klappt einen kurzen Podcast mit Ulrike zu dem Thema.

Blogbeitrag bei bei Ulrike Schäfer

Der Link zur Pressemitteilung des Mainfranken Theaters (PDF)

 

Deutscher Phantastikpreis mit ein klein wenig Würzburg

Orks vs. ZwergeNeben dem Würzburger Pascal Heiler, der mit seinen Cartoons auf hametschu.de den Cartoon-Nachwuchspreis auf der Frankfurter Buchmesse erhielt, ging auch noch ein zweiter Preis im Umfeld der Buchmesse — genauer gesagt, auf der Buchmesse-Con — zur Hälfte nach Unterfranken:

Den Gebrüdern T.S. Orgel wurde der Deutsche Phantastik Preis 2013 für das beste deutschsprachige Romandebüt verliehen, dem Ende letzten Jahres erschienenen “Orks vs. Zwerge”. Band 2 wird übrigens in Kürze erscheinen.

Und dass T. Orgel aus dem Landkreis Main-Spessart kommt, reicht schon aus, dass das Buch im Würzblog erwähnt wird? Natürlich nicht! Aber dass sich  im Buch der Plan der fiktiven Stadt Derok — grob — an dem Grundriss von Würzburg orientiert, das reicht aus! 🙂

Ich habe das Buch vor Urzeiten von Emily ausgeliehen, die es im Papiergeflüster-Blog besprochen hat, und habe noch keine einzige Seite gelesen — das muss ich jetzt unbedingt mal nachholen.

“Orks vs. Zwerge” in den Online-Shops der Würzburger Buchläden:

Band des Jahres, Qual der Wahl – egal!

Boah, ich hätte da keine Jury sein wollen, bei “Band des Jahres”-Finale der Main-Post bzw. Main-Ding auf dem Boot. Am Donnerstag traten die vier Bands der Endrunde in Würzburg gegeneinander an und ich wäre mir gar nicht sicher gewesen, wen ich auf den Platz 1 gewählt hätte.

Ich bin bekennender Andi-“The Voice”-Kümmert-Fan, der an dem Abend auch einen tollen Auftritt hingelegt hat — irgendwie wird seine ohnehin schon beeindruckende Stimmen von Auftritt zu Auftritt besser. Und Conrads Kartell — deren CD ich vor ein paar Wochen für das Radio Würzblog bekommen habe — brillierten mit guten Texten und einer musikalischen Komplexität. Rafiki, von denen ich bis dahin nie etwas gehört habe, haben das große Ska-Punk-Fass aufgemacht und wohl den Preis für die beste Stimmung bei ihrem Konzert an dem Abend verdient. Und Karisma … nun, für mich die schwächste Band auf hohem Niveau, aber ich glaube die brauchen noch mal ein paar Jahre zum reifen — den Namen merke ich mir aber mal.

Von daher war es mit fast egal, wer gewinnt, ich hätte es fast jeder Band — Sorry, Karisma, lasst euch nicht entmutigen — gegönnt zu gewinnen. Gewonnen hat letztlich Conrads Kartell, Zweiter wurde Andreas Kümmert mit Band, Platz 3 ging an Rafiki und Vierte wurden Karisma.

Für mich als Zuschauer war es ein guter Abend mit Live-Musik, leider war das Verhältnis Konzert : Umbaupausen beinahe 1 : 1, ein wenig mehr Zeit für die einzelnen Bands wäre schön gewesen.

Bilder in gut gibt es bei der Main-Post.

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Narren an der Haltestelle

Gibt es närrische Fahrpreise?

Hm. Achtundzwanzig Einzelfahrscheine würden 64,40 Euro kosten. Oder die Narren sind ganz schlau und kaufen fünf Secherkarten für 45 Euro. Vielleicht fahren sie auch nur Kurzstrecke, dann wäre das nur 33,60 Euro. Aber wenn der Würzburger Elferrat oder die Ranzengarde — oder wer immer das sein mag — umsonst Straßenbahn fahren darf, dann erkläre ich den Blogger- und Twitterstammtisch spontan zur Faschingsgilde und fahre auch umsonst. Meinetwegen auch mit einer albernen Uniform.

Bevor die Gemüter zu hoch kochen: Ich habe nicht gesehen, ob sie wirklich in die Straba eingestiegen sind. Es war viel zu kalt, um da fünf Minuten auf die nächste zu warten. Aber die Musikanten haben zumindest den Fahrplan studiert.

Narren an der Haltestelle

Narren an der Haltestelle

Narren an der Haltestelle

Was weiß der schon!

Na, das wird der Verschönerungsverein Würzburg und der AK Denkmalschutz aber gar nicht gern gehört haben, was Professor Julian Wékel, Vorsitzender der Petrini-Preis-Jury, anlässlich der Preisverleihung gesagt hat.

„Mut“ war ein Begriff, den die Redner bei der Preisverleihung besonders häufig gebrauchten. Der Vorsitzende des Preisgerichts, Professor Julian Wékel aus Darmstadt, sprach von dem Mut, auch in einem historischen Umfeld zeitgemäße und individuelle Architektur-Lösungen zuzulassen. Nur dadurch könne man der zunehmenden Vereinheitlichung der Innenstädte entgegen wirken: „Städte stehen untereinander in einem Wettbewerb und müssen deshalb nach außen zeigen, dass sie Lebensqualität bieten“, so Wékel. (Laut Mainpost)

Zeitgemäße Architektur in einem historischen Umfeld, Ihhhhh! Naja, das kam von einem Professor für Architektur und Regionalentwicklung, was kann der schon wissen!? Oder er wurde gekauft. Oder noch besser: Er wurde als Ahnungsloser gekauft! Denn das Wissen darum, was gute Architektur und Städtebau ist, liegt ja wohl bei den Kunsthistorikern, Dr. phils, Uni-Angestellten und ehemaligen Postbeamten. Jawoll!