Würzblog twittert

Wenn ich auf der re:publica eines gelernt habe, dann dass man ohne Twitter eine Unperson ist. Schon am Vorabend der Konferenz, bei der pl0gbar in Sankt Oberholz, durfte ich das spüren. Jeder kannte schon jeden durchs Twittern, bloß mich als Nicht-Twitterer kannte niemand und wollte auch niemand kennen.

Und doch bin ich auf Sascha Lobos Twitter-Follower-Party gewesen, habe aus seiner Blumenvase billigen Weißwein getrunken und bin deswegen schon ihm schuldig, Twitterer (und sein Follower) zu werden. Rückwirkend sozusagen.

Da mir aber vermute, dass ich nie einer der “Ich trinke jetzt Kaffee”- und “Jetzt sitzte ich auf dem Klo”-Twitterer werde, versuche ich das Hippe mit dem Nützlichen zu verbinden. Ab jetzt wird bei jedem Beitrag im Würzblog ein Tweet erzeugt, der die Überschrift und die Tiny-URL des Beitrags enthält. Vielleicht wird auch Interessantes außerhalb des Blogs getwittert oder über Twitter das Blog gefüttert — mal sehen. Das Würzblog-Twittern ist noch als Experiment anzusehen.

Wer dem Würzblog-Twitter “followen” will, kann dies über den Nutzer wuerzblog tun.

Wer gar keine Ahnung hat, worum es in diesem Beitrag geht, kann es sich vom Webworkblogger nochmal erklären lassen.

Auf nach Berlin

Gleich geht es los, mit Kahta und Matze nach Berlin zur re:publica. Trotz Arbeitsstress, der wohl im Kopf bleiben wird, wird es bestimmt eine schöne, spannende und interessante Zeit werden.

Stadtblogger unter sich

Schon lustig. Gestern habe ich einen Beitrag angefangen, in dem ich so allgemein in die Runde der Stadtblogger fragen wollte, wer denn zur re:publica 08 und dem dort stattfindenden Treffen der Stadt- und Placeblogger kommt. Da ich aber keine Zeit hatte, die von mir so nebenbei gelesenen Stadtblogs nach Beiträgen zur re:publica zu durchsuchen, blieb der Beitrag noch im Entwurfsstadium.

Und schwups – gestern kam eine Mail von Sebastian vom Hauptstadtblog, der genau diese Frage stellt und nochmal zu dem Treffen einlädt. Ich hoffe, er veröffentlicht auch die Rückmeldung, denn neugierig auf die Teilnehmer bin ich ja schon. 🙂

Das wird ein interessantes Treffen. Denn die Stadtblogger haben — so glaube ich — ihre eigenen Sorgen und Freuden. Nie wird man in die oberen Riegen der Triple-A-Blogger gelangen, da die Zielgruppe des Blogs zwangsläufig recht klein ist. Kommentare werden nicht nur im Blog hinterlassen, sondern auch auf der Straße, denn ein Großteil der Leser wohnt in unmittelbarer Nähe. Die lokale Presse sieht plötzlich einen schwer greifbaren neuen Konkurrenten. Und, und, und …
Da bin ich schon sehr gespannt auf die Geschichten, Konzepte, Ideen, die wir austauschen werden.

Ich gehe davon aus, dass außer dem Hauptstadtblog und dem Stadtblog Karlsruhe auch das BAR-Blog und das Pott-Blog anwesend sein werden, besonders hoffe ich auf das Augsburger Blogsburg, das Stuttgart-Blog, Schwerin-Schwerin, das Eisenhüttenstadt-Blog und das Heldenstadtblog aus Leipzig (vielleicht klappt es ja diesmal ;-)).

Es ist noch nicht einmal eine Woche bis zum Beginn der re:publica 08. Und wenn ich endlich mal eine Unterkunft in Berlin finde und auch endlich mal meine Kunden ihre Rechnung begleichen, damit ich diese Unterkunft auch zahlen kann, dann kann ich entspannt nach Berlin fahren — Vorfreude habe ich schon genug. 🙂