Kitzi traf Würzi beim Stadtfesti

Da hat sich das Kitziblog am Sonntag beim Stadtfest in Kitzingen aber gefreut, dass es das Würzblog wieder getroffen hat, auch wenn das Unwetter später der fröhlichen Zusammenkunft ein jähes Ende gesetzt hat.
Wer übrigens mal das Stadtfest in Kitzingen suchen sollte — das ist nicht in der Stadt (keine Ahnung, wie ich auf so eine Schnapsidee kommen konnte), sondern unten am Main. Also eher ein Flussfest.

Stadtfest Kitzingen

Straßenschimmer und Doppelregenbogen

Als ich dann vom Wagnerplatz heimgelaufen bin, da hat es aufgehört zu regnen und die Sonne kam raus. Und in beiden Richtungen in der Matterstockstraße konnte ich schöne Bilder machen.

Licht, Schatten & Blendung

Grombühls Straßen

Der Doppelregenbogen

Doppelregenbogen

Weinfest am Wagnerplatz und im Regen. Egal!

Weinfest in GrombühlEs regnet aus Kübeln, Blitze zucken über den dunklen Himmel, das Donnergrollen will gar nicht mehr aufhören — aber vom 400 Meter entfernten Wagnerplatz schallt lustig “Liebeskummer lohnt sich nicht” zu mir herüber.

Da ich aber nicht mehr länger warten konnte, dass der Regen aufhört, musste ich durch das Pisswetter zum Kupsch einkaufen gehen und hab mal zum Grombühler Weinfest geschaut. Und tatsächlich — der Alleinunterhalter hat sich nicht allein unterhalten, da waren doch überraschend viele Leute für dieses Pissi-Pussi-Wetter dort und haben geschöppelt. Der Grombühler ist halt aus hartem Holz geschnitzt. Bloß die Tanzfläche war leer — aber der Abend ist ja noch jung.

Weinfest in Grombühl

Morgen wird das Haus wieder auf das Weinfest gehen. Aus Tradition, weil’s schön und lustig ist und weil unsere Hausmami Geburtstag nachfeiert. Und auch wenn ich ein ganz harter Grombühler bin: Gegen schönes Wetter hätte ich nichts einzuwenden.

37. Grombühler Weinfest

Schlechtes Wetter ist eine Einstellungssache: Das U&D 2010

Bei der Pressekonferenz zum Umsonst & Draussen in der letzten Woche habe ich mir noch einen leichten Sonnenbrand an den Armen geholt, die Gefahr droht wohl beim Umsonst & Draussen selbst eher nicht.

Heute um 18.00 Uhr geht es los, das alljährliche Musikspektakel auf den Mainwiesen in Würzburg. Und soviel Glück das kostenpflichtige Africa-Festival mit dem Wetter hatte, soviel Pech hat das Umsonst & Draussen bei freiem Eintritt. Und selbst mit der Sparda-Bank als Hauptsponsor im Rücken kann so ein schlechtes Wetter dem Festival schon das Genick brechen.

Aber das liegt allein an den Besuchern.

Also: Festes Schuhwerk, Pulli und Jacke anziehen. Schirm daheim lassen, das stört bloß die anderen Zuschauer und -hörer bei den Konzerten, lieber Kapuze aufziehen oder die Haare mal mit Regenwasser waschen, das tut denen auch mal gut.
Und trinken! Trinken ist wichtig, der Körper braucht Flüssigkeit. Die Getränkepreise beim U&D sind stabil geblieben, teilweise bekommt man für das selbe Geld wie im letzten Jahr sogar mehr Inhalt in den Becher. Also immer schön brav trinken; gerade nach einem durchgebrüllten Deutschlandspiel ist das sehr wichtig!

Die Fußballfanatiker können übrigens beruhigt zum U&D gehen, alle WM-Spiele werden im neuen Festzelt gegenüber der großen Draußen-Bühne gezeigt. In diesem Zelt findet ab Mitternacht auch die Aftershow auf dem Gelände statt, parallel zur Posthalle.

Für mein heutiges Programm habe ich mir ein paar Eckpunkte ins Kleinhirn gestanzt:
Auf jeden Fall werde ich zu Perennial Quest gehen, die um 18.15 Uhr eines ihrer viel zu seltenen Livekonzerte geben. Harter Progressive Rock, und die Jungs können sicher sein, dass ich bei “Are You There” mit Tränen in den Augen mitsingen werde. Wehe die spielen das Lied nicht! 😉

Dann werde ich immer mal zu den Drei Songs schauen, wo viele Musiker je drei kurze Songs zum Besten geben. Das ist immer ganz lustig, von grauenhaften Amateuren bis zu wirklichen guten Musikern ist in allen Stilrichtungen da alles vertreten. Abends ist noch das Drei Songs Special, wo drei SingerSongwriter ihre Musik irgendwie auf die Bühne bringen.

Den Rest des Abends werde ich auch noch mit Bands wie Solid Ground, Juri Gagarin, Skip The UseGiardini Di Miro oder My Little Pony rumkriegen. 🙂

Also lasst euch vom Wetter nicht das U&D vermiesen. Genug Konzerte sind auch in Zelten und das bisschen Regen sollten einen nicht abhalten, ein Wochenende mit guter Musik und guter Stimmung zu verbringen.

Wer übrigens über das laufende Programm informiert bleiben will, der kann dem udtimer über status.net oder Twitter folgen, dann sollte man immer informiert werden, was so in nächsten halben Stunde auf dem U&D passiert. So sollte es sein, ich hab das Progrämmchen zwar geschrieben, aber nicht so ausgiebig getestet. Naja, Programmhefte fliegen auch überall auf dem Gelände rum. 😉

Eiswein und Regendorf

Wenn es nicht um Verkehr, Kultur und Architektur geht, ist der Würzburger schon eine harte Sau.

Als ich heute Abend bei gepflegter Februarwitterung über den Marktplatz heimwärts schlenderte, hatte ich erwartet, das Weindorf so gut wie menschenleer vorzufinden. Von wegen! Es war nicht gerade überfüllt, aber in den Hütten und Zelten saßen doch überraschend viele Menschen vor ihren Schoppen. Wobei ich vermute, dass heute beim Weindorf mehr Liter Propangas für die Heizpilze als Wein für die Gläser verbraucht wurde. Aber welchen Schrecken hat schon die Klimaerwärmung angesichts dieses Wetters.

Ich wäre in dem Regen und bei der Kälte auch gar nicht auf die Idee gekommen einen Schoppen zu trinken, doch ich habe Schreibmaschine — etwas durchgefroren — beim Medienstammtisch getroffen. Dann hab ich doch noch einen getrunken, aber im Gegensatz zu den Medienmenschen selbst gezahlt. 😉

Wieder etwas gelernt: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur zu wenig zu trinken.

Bogen

Ein Regenbogen über Grombühl ohne Regen. Also ein Bogen. Schön!
Borgen

Nach dem Regen Luftballons

Rainbowflash Würzburg

Es war Glück im Unglück. Eine halbe Stunde vor dem Rainbowflash im Rathausinnenhof hat der Himmel ganz arg Pipi gemacht — es hat aus Eimern gegossen. Aber kurz vor 19.00 Uhr hat es aufgehört zu regnen und dann ging auch alles ganz schnell: Luftballon nehmen, Karte hinhängen, Countdown von 10 abwärts, Luftballon loslassen und zuschauen wie ein Teil im Baum am Rathausvorplatz hängenbleibt. Danach noch kurz mit der Hälfte von Njandjulie quatschen, ein paar Heliumgesängen zuhören und schon war der Rainbowflash am Tag gegen die Homophobie vorbei. Hoffentlich ist das mit der Homophobie an sich genauso schnell vorbei. Zeit wird’s.

Rainbowflash Würzburg

Wahl zwischen Regen, Arbeit und die Taubertal-Rocknacht

Heute schon mal aus dem Fenster geguckt? Pisswetter! Da hab ich doch nur die Wahl zwischen den Tag durcharbeiten oder mich in einem andern trockenen Raum flüchten — in die Posthalle. Da ist heute die Taubertal-Rocknacht statt. Die Fragen “Warum Taubertal, wenn in Würzburg, warum Nacht, wenn es schon Nachmittags losgeht?” ignoriere ich mal. 😉 Sechs Band spielen sich einen Wolf oder ein Wölfchen, gekrönt wird der Abend mit der letzten Band — Skunk Anansie, nach acht Jahren wieder auf Tour. Der Vorverkaufspreis der Karten betrug 34 €, der Kartenpreis an der Abendkasse ist mir noch unbekannt (Jojoooooooooo?). Ich schätze aber, dass es bei einem Pro-Band-Preis von unter 7 € bleiben wird — inklusive Skank Anansie. Eigentlich gar nicht teuer. Naja, vielleicht arbeite ich mal nicht ganz durch am heutigen Abend … die Posthalle ist ja nicht weit vom Büro … 🙂