Immer diese Hetzerei

Residenzlauf — Die Würzburger Residenz ist doch schön, warum können die Leute dieses Weltkulturerbe nicht in Ruhe anschauen. Nein, die müssen ja zu Tausenden wie die Verrückten um die Residenz herumrennen und verpassen die ganzen architektonischen Feinheiten des Gebäudes.

Die Würzburger Residenz ist doch schön, warum können die Leute dieses Weltkulturerbe nicht in Ruhe anschauen. Nein, die müssen ja zu Tausenden wie die Verrückten um die Residenz herumrennen und verpassen die ganzen architektonischen Feinheiten des Gebäudes.

Residenzlauf 2012 - SchweißAber gut, beim Residenzlauf gibt es scheinbar andere Prioritäten. Oberste Priorität: Ankommen ist alles! Und das haben sich auch die Bloggerstammtisch-Kollegen Julia und @PreatorCreech, der schon gestern über den Lauf gegrübelt hat, zu Herzen genommen und mit viel Schweiß auf der Zehn-Kilometer-Strecke in die Tat umgesetzt — beide sind angekommen! Meine Glückwünsche und meinen Respekt dazu!

Julia konnte sich im oberen Viertel ihrer Altersklasse platzieren, @PraetorCreech trotz Ehren-Stammtischlerin Suse als Pacemaker im unteren Viertel, darum durfte auch Julia den Pokal die Stammtisch-Ente nach dem Lauf jubelnd in die Höhe recken.

Residenzlauf 2012 - Die Bloggersiegerin

Ach ja, ein paar Bilder und ein kleines Video gibt es auch noch:

Residenzlauf 2012 in Würzburg

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Bubbelenten

Bubbel, Bubbelbär


Na, unter die ersten Zehn ist meine Ente beim Bandeentenrennen nicht gekommen — schon wieder. Wenn’s nicht für einen sehr guten Zweck wäre, würde ich mich langsam ärgern. Außerdem besteht ja noch Hoffnung auf die anderen 90 Preise.

Bubbel, Bubbel, Bubbelbär

Aber lustig war das Zuschauen wieder. Die Sonne hat uns angelacht, als Marion Schäfer ca. 4000 Enten mit dem Bagger von der Alten Mainbrücke in den Fluss beförderte.
Dank günstiger Strömung war das wohl eines der schnellsten Rennen, die jemals im Main stattgefunden haben, schon nach ca. 20 Minuten kamen die ersten Enten schon am Viehmarkt an.

Bubbel, Bubbelbär

Im Ziel war eine recht hohe Bloggerdichte. Neben Rööö, der mich vor dem Rennen schon aufgegabelt hat, traf ich da Emily, Cpier, bs_de, Ker Jynn und Rue Clue und Frau G. kann nicht weit weg gewesen sein.

Bubbelbubbelbubbelbär

Wenn ich schon keinen der ersten zehn Preise mit nach Hause nehmen durfte, ganz ohne bin ich dich nicht heimgekommen. Die Hände sind leer, dafür das Ohr voll — Ohrwurmalarm. Ich bekommen das Lied “Bubbelbär” vom Kindermusiktheater “Die Bubbels“, die dort aufgetreten sind, nicht mehr aus dem Kopf. Nie wieder. In alle Ewigkeit schleicht sich der Bubbelbär durch meine Großhirnrinde.

Schönere Bilder gibt es mittlerweile bei Rööö.

Drachenreiter


Eine Flasche Wasser, zwei Bratwürste, zwei Kaffee, einen Rhabarberkuchen und einen Käsekuchen, dazu noch eine Schachel Zigaretten und eine recht hohe Dosis an UV-Strahlung. Das alles habe wir heute beim Kiwanis-Cup zu uns genommen. Und dabei dem Seifenkistenrennen zugeschaut. Knapp 90 Fahrer sind die Wittelsbacher Straße hinuntergerast — oder gemütlich gefahren. Gemütlich war auch die Seifenkiste in Drachenform. Optisch ein Hingucker, aber solche Drachen hätte der Heilge Georg mit einem Tretroller eingeholt. Mir selbst sind aber diese Phatasiekisten lieber als die durchgestylten Hightech-Zigarren auf vier Rädern, die doch alle gleich aussehen.

Alex habe ich auch wieder getroffen und wir haben gemeinsam ein wenig an der Piste vor uns hin transpiriert — die Veranstalter hatten wieder ein unverschämtes Glück mit dem Wetter.

Es war eine sehr angenehme Art, einen Sonntagnachmittag zu überstehen.

Bilder gibt es im 23hq-Album, ein Video vom Prominentenrennen bei YouTube.

Weißt du mehr zum Thema "Kiwanis-Cup"? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.

Enten-Niete

Es müssen wohl die unfairen Bremsmanövern der gegnerischen Badeenten gewesen sein, die meiner Ente den Sieg gekostet haben, anders kann ich es mir nicht erklären. So habe ich beim Badeentenrennen am Samstag wieder nichts gewonnen, Biffo, Rööö und Emily aber auch nicht. Die Nummern der Gewinnerenten kann man hier nachschauen.

Ich gebe aber nicht auf, im nächsten Jahr bin ich wieder dabei. Und dann … 🙂

Bilder gibt’s bei Biffo.

Tollkühne Fahrer in ihren seifenden Kisten

Kiwanis-Cup — tolle Sache! Das ist mal ein richtiges Rennen, nicht so wie die Bayern-Rundfahrt, bei der man die Fahrer nur als verwischten Schemen gesehen hat. Beim Seifenkistenrennen heißt es auf zwei Bahnen Kiste gegen Kiste, Mensch und Maschine werden bis ans Äußerste gefordert.

Größere Unfälle gab es nicht, ein paar Kisten haben die Strohballen am Streckenrand geküsst, die Zeitmesselektronik im Ziel wurde  mal abgemäht und selbst die Todesfahrt eines Kameramanns, der hinten auf einer Seifenkiste mitfuhr, wurde durch einen Powerslide nach dem Ziel sicher gestoppt — Fahrer, Kiste,  Kamera und Kameramann unversehrt und hochbejubelt.

An der Piste trafen wir auch AlGore und es wurden schon Pläne für ein Bloggerrennen im nächsten Jahr. 🙂

Bilder gibt es hier.

Sonnenbrand und flinke Flitzer

Von der Bayern Rundfahrt am Freitag habe ich zwei Dinge mitgenommen. Einen Sonnenbrand, der sich gewaschen hat, und die Erkenntnis, das Radrennen keine Sportart ist, die man sich unbedingt live anschauen muss.

Bis ungefähr eine halbe Stunde vor der ersten Durchfahrt des Felds an der Residenz dachte ich, Würzburg zahlt den Veranstaltern die Straßensperrung mit einem Nichterscheinen zurück. Doch es zeigte sich, dass der Würzburger nicht uninteressiert ist, sondern nur etwas spät dran. Aber das kennt man ja.

Darum blieb das Rahmenprogramm recht unbeachtet. DIe Hip-Hopper von Mannschaft 06 spielten fast für sich selbst, die Schulmeisterschaft wurde nur von wenigen Schülern verfolgt. Aber die relative Leere des Residenzplatzes hatte auch den Vorteil, dass Biffo und ich wenigstens man kurz in den Genuss kamen, uns mal in den einzigen 2 Quadratmetern Schatten auf den gesamten Platz hinzusetzen.

Das Promi-Geschicklichkeitsfahren wurde suverän von Patrick Friedel gewonnen und 1000 € gingen an den Wildwasser e. V.

Der eigentliche sportliche Teil ist schnell erzählt. Wusch, wusch, wusch. Fertig. Die Rennradler sind dreimal an der Residenz vorbeigefahren. Das erste mal dauerte es gefühlte 10 Sekunden, bis die gut 100 Sportler an mir vorbeigezischt sind. 10 Minuten später sind die Jungs mal schnell von einem Abstecher vom Hubland zurückgekommen, diesmal dauerte es ungefährt 20 Sekunden — sie wurden müder. Und wiederum 10 Minuten später fuhren sie schon ins Ziel ein, das dauerte mal geschätzte 30 Sekunden.
Ich stand also vier Stunden in der prallen Sonne, wartete auf die Radler, drängte mich mit anderen verschwitzten Körpern an die Absperrung und im Gesamten sah ich eine Minute lang die lang ersehnten Radfahrer.
Für solche Sportarten wurde das Fernsehen erfunden.

Gewonne hat diese 3. Etappe übrigens Gerald Ciolek. Glaube ich. Zumindest musste er bei der Siegerehrung 3 – 8 Trikots überstreifen und sich küssen lassen. Der Arme leidet auch an einer Blumenallergie, er warf seine 3 – 8 Blumensträuße in die Menge. AlGore fing auch einen auf, aber ich wollte ihn trotzdem nicht heiraten.

Bilder gibt es bei Biffo, AlGore und ein paar schlechte auch bei mir.