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Ikonen statt Icons

Nachdem so langsam das Outing derer, die der re:publica in diesem Jahr fernbleiben, beginnt, will ich auch einen der Gründe dafür nennen: Das The Notwist-Konzert am Mittwoch in der Posthalle.

Da kann mir natürlich die Frage gestellt werden (und so ähnlich wurde sie mir schon gestellt), ob ich wirklich den wohl coolsten und wichtigsten Web2.0-Event in Deutschland gegen ein Konzert mit einer Indie-Band tauchen will?

Darauf kann ich nur antworten:

  1. Ich zweifle etwas, ob die re:publica so cool und wichtig ist.
  2. Ja.

Ich freue mich auf das Notwist-Konzert schon ein halbes Jahr, und wenn auf der re:publica etwas Wichtiges passiert, dann werde ich es schon irgendwie mitbekommen.

Wer mit mir lieber Ikonen statt Icons genießen will — das Konzert ist am Mittwoch, 14. April 2010 um 21.00 Uhr in der Posthalle Würzburg. Ob es noch Karten im Vorverkauf gibt (19 €), weiß ich nicht, aber Abendkasse dürfte wohl noch klappen (dann vermutlich gut 20 € Eintritt).

Dem Rest viel Spaß in Berlin — ich werde berichten, was ihr Bedauernswerten verpasst habt. 😉

Uff … zur re:publica ’09

Wer denkt denn vor Weihnachten schon an Ostern? Sollte man aber manchmal tun, denn kurz vor Ostern findet die re:publica ’09 statt und für Blogger gibt es nur noch 57 Frühbucher-Tickets. Bis vor ein paar Minuten waren es noch 58. Wer also noch den Blogger-Schnäppchenpreis mitnehmen will, der sollte mal so langsam in die Pötte kommen.

Und ich hoffe, dass auch diesmal ein Placeblogger-Treffen auf der re:publica zustande kommt, vielleicht auch in einem etwas informelleren Rahmen. Wir haben uns genug vorzuheulen … 😉

Danke an Matze und Kahta für den Hinweis gestern Abend.

Stadtblogger unter sich

Schon lustig. Gestern habe ich einen Beitrag angefangen, in dem ich so allgemein in die Runde der Stadtblogger fragen wollte, wer denn zur re:publica 08 und dem dort stattfindenden Treffen der Stadt- und Placeblogger kommt. Da ich aber keine Zeit hatte, die von mir so nebenbei gelesenen Stadtblogs nach Beiträgen zur re:publica zu durchsuchen, blieb der Beitrag noch im Entwurfsstadium.

Und schwups – gestern kam eine Mail von Sebastian vom Hauptstadtblog, der genau diese Frage stellt und nochmal zu dem Treffen einlädt. Ich hoffe, er veröffentlicht auch die Rückmeldung, denn neugierig auf die Teilnehmer bin ich ja schon. 🙂

Das wird ein interessantes Treffen. Denn die Stadtblogger haben — so glaube ich — ihre eigenen Sorgen und Freuden. Nie wird man in die oberen Riegen der Triple-A-Blogger gelangen, da die Zielgruppe des Blogs zwangsläufig recht klein ist. Kommentare werden nicht nur im Blog hinterlassen, sondern auch auf der Straße, denn ein Großteil der Leser wohnt in unmittelbarer Nähe. Die lokale Presse sieht plötzlich einen schwer greifbaren neuen Konkurrenten. Und, und, und …
Da bin ich schon sehr gespannt auf die Geschichten, Konzepte, Ideen, die wir austauschen werden.

Ich gehe davon aus, dass außer dem Hauptstadtblog und dem Stadtblog Karlsruhe auch das BAR-Blog und das Pott-Blog anwesend sein werden, besonders hoffe ich auf das Augsburger Blogsburg, das Stuttgart-Blog, Schwerin-Schwerin, das Eisenhüttenstadt-Blog und das Heldenstadtblog aus Leipzig (vielleicht klappt es ja diesmal ;-)).

Es ist noch nicht einmal eine Woche bis zum Beginn der re:publica 08. Und wenn ich endlich mal eine Unterkunft in Berlin finde und auch endlich mal meine Kunden ihre Rechnung begleichen, damit ich diese Unterkunft auch zahlen kann, dann kann ich entspannt nach Berlin fahren — Vorfreude habe ich schon genug. 🙂

Auf zur re:publica08

re:publica08 BannerGerade habe ich mich für die re:publica 08 angemeldet, die vom 2. – 4. April in Berlin stattfinden wird. Nachdem die re:publica 07 die weite Reise in die Hauptstadt wert war, freue ich mich in diesen Jahr auch wieder auf die Konferenz.
Besonders freue ich mich auf Treffen der Stadtblogs, da ich im letzten Jahr bei einem ähnlichen Programmpunkt schon wieder auf der Rückfahrt war. Freuen tu ich mich auch auf die A-Z-Blogger, die sich da tummeln werden, auf die Themen, die diskutiert werden (hoffentlich kontroverser als ’07) und auf den Spaß, den ich bestimmt haben werde.

Fährt von der Würzblog-Lesern noch jemand hin?

Ein winziger Einblick in meine re:publica

Drei Tage dauerte sie, die re:publica in der Kalkscheue in Berlin. Drei Tage voller Vorträge, Workshops und Diskussionen. Aber um es gleich zu sagen: die re:publica fand dort nicht statt. Die re:publica fand in der Lounge und im Innenhof der Kalkscheune statt. Dort durfte ich etliche Bloggerinnen und Blogger kennenlernen. Manchmal kannte ich ihre Namen schon, meist aber nicht. Ist aber auch egal, ich halte diese A-Blogger-Einteilung ohnehin für eine rein mathematische Größe.

So habe ich mit Beate über Acessibility geplaudert und haben unsere fränkischen und österreichischen Sprachgrenzen beseitigt. Marcel und ich haben über Abmahnungen fachgesimpelt — auf einen Schwanzvergleich in Sachen “erhaltene Abmahnungen” wollte ich mich nicht einlassen. Einen schönen Abend bei Wein, Bier und Toni Mahoni hatte ich mit Susann mit einen unglaublich breiten Themenspektrum. Das Thema Regionalblogs habe ich beim Mittagessen zu ersten Mal mit Karsten angeschnitten, kurz vor der Abreise habe ich dann endlich noch die Hauptstadtblogger kennengelernt — was sich auch sehr gelohnt hat. Und ja, die Stadtblogger sollten sich mal treffen. Von mir aus auch in Berlin.

Ob sich die Fahrt gelohnt hat? Auf jeden Fall. Auch wenn auf der rein informativen Ebene nicht sehr viel Neues herauskam, so auf der sozialen und kulturellen Kontakte und Impulse um so mehr. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Ein kurzes “Hallo” von der re:publica

Ich befinde mich gerade an einem Tisch von Sun und nutze die kurze Pause für eine kleine Zwischenmeldung.

Die re:publica hier in Berlin ist schon faszinierend. So viele Blogger auf einen Fleck schafft schon eine ganz besondere Atmosphäre. Menschen, die das Konferenzprogramm auf ihrem Notebook studieren, während sie das gedruckte Programm neben sich liegen lassen. Und interessant ist auch die technische Wissensspaltung. Drei Blogs und zwei Wikis auf dem Linux-Laptop gleichzeitig administrieren könnnen, aber nicht wissen, wie man das laute Klingeln beim Handy während eines Vortrags abstellen kann — solche Leute gibt es hier auch! 😉

Aber genug gelästert. Ich finde es wirklch schön und interessant hier. Ich habe schon mit vielen Blogger ein Schwätzchen gehalten, es ist alles recht entspannt und familiär hier. Ich bin gespannt, ob ich heute oder morgen noch ein paar Stadtblogger treffen werde (Heldenstadt wollte heute wahrscheinlich kommen, das Hauptstadtblog müsste ja eigentlich auch vertreten sein)

Virtuell auf der re.publica dabei sein