• Kultur,  Musik

    Morgen ist der letzte Tag – musikalische vielleicht auch übermorgen

    Eigentlich ist das Album für einen einzigen Tag gemacht — den 20. Dezember 2012. Denn nach dem Maya-Kalender ist am nächsten Tag Weltuntergang, wie der Albumtitel “Last Day: Tomorrow” verspricht. Die unterfränkische Band Dieversity hüllt das Ende der Welt in ihrem Debütalbum  in ein Leichentuch aus harter Rockmusik. Doch ganz so düster, wie der Name des Veröffentlichung klingen mag, ist das Album — soweit ich es gehört habe — nicht. Da werden die Gitarren nicht gut 40 Minten lang durchgeschrubbt. Dieversity bleibt dem lateinischen Ursprung des Bandsnamens treu und gibt sich eben recht vielfältig — mal ruhige Passagen, mal zwitschert ein fröhlicher 70er-Jahre-Synthesizer mit, mal wird gebrüllt. Eben am Tag…

  • Kultur

    Mainfranken Fantastique

    Nein, die Überschrift hat nichts mit der Disco Fantastique zu tun, sondern etwas mit dem neuen Temporamores-Sonderband mit dem Untertitel “Phantastisches aus Main-Franken”. Herrmann Ibendorf hat eine 350-seitige Schwarte herausgegeben, in denen sich — so wie es klingt — die Speerspitze der phantastischen Szene aus Mainfranken versammelt sieht. Eine lange Liste an Autoren, Grafikern, Spiele- und Buchhändlern und Kritikern haben ein oder mehrere Scherflein zu dem Sonderband beigetragen. Ob man nun wirklich vergeblich “nach einer vergleichbaren Leistungsschau suchen [wird], in der phantastische Gegenwartskultur auf internationalem Niveau in solch regionaler Konzentration gebündelt ist”, weiß ich nicht, dazu müsste ich erst mal einen Blick reinwerfen — und hätte dann vermutlich immer noch keine…

  • Zeuch

    Im Morgenfeed gefunden

    Über Würzburg 0,21, das “Schwabenstreichle” zur B26n Das Jahr 2010 scheint wirklich dem Ende zuzugehen. Wenn Unterfranken auf Unterfranken treffen, kann nur ein Unterfranke gewinnen — oder keiner. Das hätte ich eigentlich mitschreiben sollen, hätte es aber kaum besser machen können: die Rezension zu “Würzburg in der Zeit Napoleons” Der Saalbau Luisengarten geht am Rebstock

  • Kultur

    Caffeehaus-Gespräch im Café

    Caffeehaus fertig gelesen

    Vorwort: Nachdem Roman Rausch mir schon sein neuestes Werk überlassen hat, wollte ich auch was darüber schreiben. Rezensionsunerfahren suchte ich aber Beistand bei Semiprofi Emily von Papiergeflüster. Wir haben beide andere Literatur auf Seite gelegt, und ganz dem Rausch hingegeben und uns gestern — passend zum Buchtitel und auch zum Inhalt — in der Bar D.O.C. zur gemeinsamen Buchbesprechung getroffen. Also — los geht’s! Roman Rausch, der bisher einige Würzburg- und zwei Hamburg-Krimis geschrieben hat, wagte sich jetzt an ein neues Genre: den historischen Roman. Räumlich ist er damit aber wieder zurück zu den fränkischen Wurzeln gekehrt, „Das Caffeehaus“ spielt im Würzburg des 18. Jahrhunderts. Hauptcharaktere sind die ehemalige Haremsdame…