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Urban Gardening für Drinnen mit Garten Fräuleins Buch

Schreibfleißige Würzburger Blogger! Jetzt hat das Garten Fräulein als Urban Gardening Bloggerin wieder ein neues Buch  geschrieben. Und netterweise bekam ich sogar eines vom Verlag geschenkt, ihr erstes Buch habe ich noch gekauft. Mit dabei war eine Karte, auf der mir — handgeschrieben — liebe Grüße von der Autorin ausgerichtet wurden.

Urban Gardening für Drinnen - also Indoor. Oder Innengärtnern.
Urban Gardening für Drinnen – also Indoor. Oder Innengärtnern.

Im vorherigen Buch vom Garten Fräulein ging es im Urban Gardening auf dem Balkon. Diesmal war Silvi wohl das Wetter zu schlecht und sie beschreibt im Buch, wie und was man in der Wohnung so alles anbauen kann — und das im besten Fall auch noch hübsch anzuschauen.

In “Indoor Gardening — Kreativ gärtnern  und ernten das ganze Jahr” zeigt das Garten Fräulein, wie und wo man Anbaufläche in der Wohnung hat oder selbst schaffen kann, zum Beispiel mit “Kompostgärtchen”. Ein Kapitel geht quer durch die ein paar Nutzpflanzen mit Tipps zum Anbau. Mit einer eher traurigen Nachricht für mich als Würzburger — Ingwer mag kalkfreies Wasser. Und in einem großen Abschnitt geht es um das Dekorative dabei — schließlich baut das Auge mit an, vor allem in der eigenen Wohnung. Rezeptvorschläge, was man mit dem angepflanzten Zimmergemüse kochen kann, gibt es auch in dem Buch.

Schön gemachtes Buch, ich als Balkongärtner hab ein paar Anregungen bekommen.

Im Online-Shop vom Garten Fräulein kann man das Buch handsigniert kaufen, unsigniert in Online-Shops der Würzburger Buchläden (Silvi wird bestimmt mal wieder eine Signierstunden in Würzburg machen)

Frisch in Würzburg und schon in der Küchenschlacht

Als Foodbloggerin Lisa bei der ZDF-Sendung “Küchenschlacht” mitmachte, war sie noch Oberbayerin. Wenige Tage darauf war sie eine frischgebackene Würzburgerin, und ich durfte sie beim letzten Bloggertreffen im Gehrings kennenlernen. Und heute ist die Referendarin an der Wolfskeel-Realschule (dort wird auch gebloggt) um 14.15 Uhr in der Küchenschlacht zu sehen — eine Aufzeichnung von Ende August. Lisa wird mindestens heute in der Sendung den Kochlöffel schwingen, denn vielleicht kommt sie ja mit ihren Kochkünsten noch ein paar Runden weiter und ist den Rest der Woche noch auf dem Bildschirm zu sehen — sie hat bisher dicht gehalten, was ihr Abschneiden in der Kochsendung angeht.

(Update: Eine Runde weiter ist sie schon mal gekommen, am Dienstag ist sie auf jeden Fall noch mal zu sehen)

Ich drücke Lisa auf jeden Fall die Daumen, auch wenn das jetzt seeeeehr zeitversetzt ist! 😉

Wer die Sendung nicht sehen kann — angeblich müssen manche ja doch um diese Uhrzeit arbeiten –, der kann sie sich in der ZDF-Mediathek später anschauen.

In der Main-Post kann man heute auch etwas über Lisa erfahren, und wer wissen will, was für Gerichte sie für die eventuelle 3. und 4. Runde der Küchenschlacht geplant hatte, der kann die Rezepte — Citrusrisotto  und Zitronengraspudding — in ihrem Blog nachlesen.

Hier noch der Teaser der heutigen Sendung:

 

P.S. Das Essen im Kopfbild ist nicht von Lisa, sondern ein Symbolbild mit meinen Kochkünsten — schließlich bin ich ja auch so was ähnliches wie ein Foodblogger. 😉

Reich beschenkt

Foodblogs und ihre besten RezepteGestern hatte ich Geburtstag und am Abend schlug ein Großteil des Blogger- und Twitterstammtischs bei mir auf — mit Gaben, die mich von der Last des Alters ablenken sollen.

Ich koche ja wirklich gerne, was sich hin und wieder auch mal hier im Würzblog niederschlägt. Also war es auch sehr passend, dass ich das Buch “Foodblogs und ihre besten Rezepte” geschenkt bekam, eine unterhaltsame und spannende Sammlung von Rezepten von und Interviews mit Foodbloggern. Zwei der vorgestellten Blogger durfte ich schon bei Foodbloggertreffen in Würzburg kennen lernen — Heike und Robert.

Wer das Buch auch haben will, hier kann man es kaufen:

GewürzgeldDazu bekam ich “Gewürzgeld”, mittlerweile nach Vanille riechende Euroscheine, die ich bei einem Ausflug des Bloggerstammtischs in das Alte Gewürzamt in Klingenberg ausgeben werde.

Da freue ich mich schon drauf! 😀

Und obendrauf gab es natürlich eine handge- und unterzeichnete Karte! Danke an alle, die sich daran beteiligt haben! 🙂

Geburtstagskarte

Die Sache mit den Zwetschgen

Und wenn wir schon kulinarisch im unterfränkischen Herbst sind — da war auch noch die Sache mit den Zwetschgen.
Zwetschgen

Beim letzten Bloggerstammtisch fragte Rööö, ob jemand Zwetschgen bräuchte — den bei Oma und Opa im Garten hängen noch viele am Baum. Moggadodde und ich bekamen gleich feuchte Augen und am Sonntag standen wir im grööößelterlichen Garten und pflückten das violette Steinobst.

9 Kilo Zwetschgen später - der Baum war immer noch nicht leer.
9 Kilo Zwetschgen später – der Baum war immer noch nicht leer.
Moggadodde beobachtet ihren Jüngsten - Hank - bei der Erntearbeit im Baum.
Moggadodde beobachtet ihren Jüngsten – Hank – bei der Erntearbeit im Baum.
Irgendjemand muss ja die Leiter sichern - warum nicht Rööö.
Irgendjemand muss ja die Leiter sichern – warum nicht Rööö.
Hank im Baum, die Ikea-Tüte bekam eine Zwetschgenfüllung.
Hank im Baum, die Ikea-Tüte bekam eine Zwetschgenfüllung.

Gestern wurde das ganze Obst mal in Form gebracht.

Dazu wurden die Zwetschgen erst mal entkernt.Zwetschgen

… und da gestern Weltvegetariertag war, wurde das Fleisch aussortiert.Zwetschgen

Die Zwetschgenkerne wurde aufgehoben — aus Gründen.
Zwetschgen

Dann einen Teil der Zwetschgen mit einem halben Teil Zucker einkochen …
Zwetschgen

… mit Zimt und Rum abschmecken, ein bisschen pürieren und in frisch ausgekochte Gläser füllen …Zwetschgen

… und fertig ist die Zwetschgen-Zimt-Marmelade.
Zwetschgen

Andere Variante: Ungekochte Zwetschgen in ein ausgekochtes Glas stopfen und mit einer Zucker-Wasser-Sirup übergießen. Fertig ist das Zwetschgenkompott.Zwetschgen

Beinahe schon nebenbei ist noch ein Zwetschgenkuchen mit Streuseln entstanden.
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Wenn dann immer noch Zwetschgen übrig sind, dann hilft nur eines: Alkohol!

Entkernte Zwetschgen mit Zimt, Zucker und Gewürznelken in ein Glas gebe …
Zwetschgen

… und das Ganze dann schön mit Rum auffüllen. Jetzt muss es nur noch ein paar Wochen ziehen und fertig ist der Rumtopf.
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Ihr erinnert euch noch, dass die Kerne nicht weggeworfen wurden? Moggadodde hat mir schon kurz nach dem Zwetschgenpflücken ein Rezept weitergeleitet, wie man aus den Kernen mit Hilfe von Schnaps einen amarettoähnlichen Likör herstellt. Zumindest in der Theorie, in ein paar Monaten weiß ich mehr. 🙂
Zwetschgen

Es hat schon was,  so aus Obst mal etwas machen, von dem man in Wochen und Monaten noch was haben wird. Drei Stunden Arbeit, aber es hat sich gelohnt.Zwetschgen

Mahlzeit!
Zwetschgenkuchen

Würzburger Grüne Soße

Würzburger Grüne Soße

Als gebürtiger Unterfranke kam ich bisher noch nicht in der Genuss der hessischen, kulinarischen Legende namens Frankfurter Grüne Soße. Also wollte ich sie heute mal selbst zubereiten.

Die Frankfurter Grüne Soße gibt es eigentlich gar nicht, das heißt, es gibt nicht das Rezept dafür. Wer sich durch das Internet wühlt, wie zig Varianten der Soße finden. Grundprinzip: In der Soße müssen mindestens sieben verschiedene Kräuter verarbeitet werden. Wie genau und womit — das kann ganz unterschiedliche sein.

Als klassische Kräuter werden meist Petersilie, Kerbel, Pimpinelle, Schnittlauch, Borretsch, Kresse und Sauerampfer verwendet. Die bekommt man einzeln in Würzburg gar nicht so leicht, aber glücklicherweise gab es beim Trabold in der Sanderau ein Kräuterpaket zu kaufen.

Würzburger Grüne Soße

Ich habe jetzt nicht nachgezählt, ob es auch wirklich sieben Kräuterarten waren. Und ich muss gestehen, dass ich Borretsch, Sauerampfer oder Pimpinelle nicht wirklich erkennen kann. Aber bald bin ich bei einem Kräuterkochkurs, danach wird sich das hoffentlich ändern.

Die dicken Stengel habe ich entfernt — dann ging das große Hacken los. Und während ich ein Massaker an der glücklichen, grünen Kräuterfamilie anrichtete, köchelten auf dem Herd drei Eier munter vor sich hin, bis sie hart waren. Würzburger Grüne Soße

Dann kam zusammen, was zusammen gehörte: Die gehackten Kräuter in ein Schüssel, dazu einen Becher sauere Sahne. Einen Löffel gekörnten Senf und die fein zerdrückten Eigelbe und das gehackte Eiweiß dazu, Salz und Pfeffer auch.

Damit war das hessische Pflichtprogramm schon erfüllt, aber da fehlte mir noch ein wenig Säure in der Soße. Natürlich hätte ich Zitronensaft oder Essig nehmen können — aber wozu wohne ich mitten in einer Weingegend? Ein guter, guter Schuss Müller-Thurgau machte die Soße geschmeidig und gab ihr noch das gewisse Etwas. Und wenn schon die Bratwurst durch Frankenwein zur Würzburger Bratwurst wird, dann die Grüne Soße durch den Wein zur Würzburger Grünen Soße! 🙂

Nun noch die Soße eine Stunde lang durchziehen lassen und mit Salzkartoffeln essen — arg lecker! 🙂Würzburger Grüne Soße

Auf der nächsten Seite könnt ihr lustig die Kräuter erraten bzw. sie mir verraten! 🙂

Rindfleisch, Meerrettich und Nudeln, dazu Preiselbeermarmelade

Was hinten rauskam

Feldsalat mit MangoAuf besonderem Wunsch von Noemi hin  — typisch Foodbloggerin — halte ich auch das Ergebnis des Koch-Events an Heilig Abend in Bildern fest. Als Hauptspeise gab es nach bewährtem Rezept Rindfleisch mit selbstgemachter Meerrettichsoße und ebenso selbstgemachten Nudeln — fränkisches Hochzeitsessen halt.
Und ich muss mich loben — es hat diesmal ganz besonders gut geschmeckt. 🙂

Dazu gab es Feldsalat mit Mango — eine einfache und tolle Kombination.

Zu den Nudeln: Mit einer Nudelmaschine ist es kein großes Ding, Nudeln selbst zu machen. Mehl und Eier kneten und dann den Teig mehrmals durch die Maschine genudelt (daher kommt auch der Name “Nudeln”). Die Nudeln schneiden, trocknen und 1 – 2 Minuten ins heiße Wasser. Schmecken viel besser als alle gekauften Nudeln dieser Welt zusammen.

Lecker war’s! 🙂

Rindfleisch, Meerrettich und Nudeln, dazu Preiselbeermarmelade

Unter Foodbloggern

Bloggertreffen gibt es in Würzburg ja schon seit fast sechs Jahren. Ich habe das irgendwann völlig planlos angestoßen und seit dem läuft das einfach. Aber gestern fand in der Stadt mal ein ganz anderes Bloggertreffen statt — das fränkische Foodblogger-Treffen.

Ich war auch dabei. Nicht nur, weil ich das Würzblog schreibe, sondern auch weil ich ein Rezept im Blog habe: Das fränkische Hochzeitsessen. 😉 Obwohl — wie ich gemerkt habe, ist ein Foodblogger nur dann ein echter Foodblogger, wenn er auch Bilder von dem Essen macht. Da muss ich doch mal wieder Rindfleisch mit Meerrettich und Nudeln kochen und das Bild nachliefern. 😉 Aber ich bin erst unter den echten Foodbloggern gar nicht aufgefallen — bei “Würzblog” auf dem Namensschild dachten alle, ich schreibe ein Blog über Gewürze. 😉

Davon abgesehen, dass sich die Gespräche den ganzen Abend um das Thema Essen drehen, sind Foodblogger ganz normale Blogger. Nett, witzig, gesprächig (auch die Foodblogger aus Franken) und irgendwie leicht geschrullt — Nerds eben.

Geplant haben das Treffen die Mädels von Sammelhamster, Kyche und Pi mal Butter, denen ich das … naja, nicht unbedingt Versprechen, aber wenigstens eine leicht alkoholisierte Zusage abringen konnte, dass sie auch mal zum Weihnachtsbloggertreffen am 12.12. kommen werden. Und man merkt auch, dass der Tag von Schönschrift-Mädchen vorbereitet wurde, denn er war perfekt durchorganisiert: Von den Stadtplänen für die Auswärtigen bis zu den mit einem fränkischen Rechen gestalteten Namensschildchen hat alles gepasst. Die bisherigen Bloggertreffen in Würzburg haben es nicht über ein paar Namensschilder aus Klebestreifen geschafft, die dann auch noch zweckentfremdet wurden. 😉

Und natürlich wurde auch gegessen, reichlich und gut. Die Osteria Trio neben dem Spitäle hat extrem gut aufgekocht. Bisher hatte ich nur Pizza da gegessen, aber was die da an mediterranen Schweinereien aufgefahren haben, das war schon der Hammer. Hut ab, das war großes Kochen. Und selbst die Bedienung blieb entspannt bei diesen recht anstrengenden Gästen. 😉

Erste Stimmen über von den anwesenden Foodbloggern über das Treffen gibt es mittlerweile auch schon. Und einen Artikel in der Main-Post auch schon, da sind auch ein paar Bilder vom Essen zu sehen.

Wer war dabei?

Sammelhamster, Kyche, Pi mal Butter, Paprika meets Kardamom, Kochfrosch, Dillspitzen, Coconut & Vanilla, Brot & Rosen, Miris Kitchen , Highfoodality, Chili & Ciabatta, Foodina, Backflittchen, Essen aus Engelchens Küche, Cucina e piu, Mein i-Tüpfelchen, Lamiacucina, Rock the kitchen, Süße Hex, Schnuppschnüss, Würzblog, Kräutersturm, Corum, Einfach köstlich, Reine Geschmackssache, Einfach guad, Kochschlampe, Essen von Au, Digilotta, Azestoru, Deichrunners Küche, Schnuppensuppe, Cucina casalinga

Essen für euch, Rezepte für mich

Ich koche ja sehr gern und oft selbst, schon immer eigentlich — darum will ich auch zum Foodblogger-Treffen. Darum kenne ich mich in der Lieferservice-Szene in Würzburg gar nicht so aus. Um so paradoxer, dass mir für das Würzblog angeboten wurde, drei Gutscheine für den Lieferservice-Plattform  lieferando.de zu verlosen. Gut — ich muss ja nichts bestellen und meine Leser füttere ich gern! 😉

Damit ich auch auf meine Kosten komme, erlasse ich im Kampf um die Gutscheine folgende Regeln:

Einen Lieferservice ruft man an, wenn man keinen Bock oder keine Zeit zum Kochen hat. Gut, gehen wir davon aus, dass das bei mir genauso ist — welche Rezepte für ein schnelles, einfaches und leckeres Essen habt ihr für mich? Bis Samstagabend könnt ihr eure Vorschläge in die Kommentare schreiben, ich wähle — subjektiv und ungerecht — die für mich besten drei aus, die jeweiligen Kommentatoren bekommen je einen Gutschein über 20 €. Rechtsweg? Vergesst es!

Die Gutscheine für lieferando.de gibt es als Gutscheincodes, und für die gelten folgende Einschränkungen:

  • 10 € Mindestbestellwert
  • Keine Restgeldauszahlung
  • Keine Premiumdienste
  • Nur Online-Payment
  • nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen
  • Gültig bis 30. September 2011

Am wichtigesten ist der Punkt “Nur Online-Payment”, denn da bleiben in der eh noch nicht so großen Liste für Würzburg nur noch sieben Lieferanten übrig. Egal — Hauptsache es schmeckt! 😉