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O Ringpark, dich muss man mögen

Ja, das Ringparkfest ist nicht das am besten organisierte Fest in Würzburg. Da steht man schon mal gerne eine halbe Stunde in der Schlange, um an Glas Wein zu kommen.

Konzert;Kultur;Musik;Ringparkfest;Würzburg
Abendstimmung beim Ringparkfest

Sei es drum! Es ist auch mit Abstand das schönste Fest in Würzburg. Mitten im Park, kann man an den Bänken sitzen und Wein hören, im Gras herumlümmeln und den vielen Bands zuhören, eine Menge Leute treffen und kennenlernen und sogar die Kinder — falls vorhanden — so für eine Zeit abschieben, dass so sogar Spaß daran haben.

Ja, es war wieder schön am Ringparktfest. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß — im letzten Jahr — und auch nicht zu nass — wie in dem meisten Jahren davor. Die Band waren gut, besonders hat mir gefallen, dass ich Birgit Süss’ Lieder ihrer neuen CD mal hören durfte, da waren schon ein paar sehr nette Sachen dabei. 🙂

 

Der Verlust des Himmels

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bin ich unruhig durch den Ringpark in Würzburg gelaufen. Ich war auf der Suche nach einem möglichst dunklen Platz mit Sicht auf den Himmel, denn ich wollte die Perseiden-Sternschnuppen beobachten.

Foto des Sternenhimmels über Würzburg mit 30 Sekunden Belichtung. Links unten sieht man das "W" des Sternbilds Kassiopeia.
Foto des Sternenhimmels über Würzburg mit 30 Sekunden Belichtung. Links unten sieht man das “W” des Sternbilds Kassiopeia.

Es war ein Ding der Unmöglichkeit. Selbst wenn ich eine Stelle gefunden habe, die nicht direkt neben einer Lampe war, strahlte und streute viel zu viel Licht der Stadt außenrum. Es war nicht so, dass ich gar keine Sternschnuppen gesehen habe, so um die zehn waren es in der Stunde, in der ich im Ringpark dann auf dem Rücken lag. Aber da wäre sicher noch mehr drin gewesen.

Doch innerhalb von Städten und Dörfern in Mitteleuropa kann man eine gute Himmelsbeobachtung wegen der Lichtverschmutzung mittlerweile völlig vergessen. Da ist viel zu viel Licht von Straßenlaternen, Autos, Werbung und Industrie, die Glocke des Lichtsmogs hat einen Durchmesser von vielen Kilometern — und dann kommt schon die nächste Glocke.

Ich kann mich noch daran erinnern, als Jugendlicher bei einem Zeltlager im tiefsten Steigerwald zum ersten mal das Band der Milchstraße gesehen zu haben, ein phantastischer Anblick. Das ist fast 30 Jahre her, ich möchte gar nicht wissen, wie weit ich fahren müsste, um diesen Ausschnitt meiner Heimatgalaxis wieder sehen zu können. In der Stadt Würzburg und in deren Nähe muss ich gar nicht daran denken.

Da muss man schon etwa 100 Kilometer weit fahren — in den Sternenpark Rhön. Im August 2014 wurde der Rhön von der International Dark Sky Association der Titel „Sternenpark im Biosphärenreservat Rhön“ verliehen. Schön, dass es solche Sternenparks gibt — aber schade, dass man sie braucht.

Frühling mit schönen Blumen, faulen Touristen und halbfertigem Stadtstrand

Ach, bummeln durch Würzburg ist schon schön. Vor allem, wenn man frei hat und an einem wundervollen Frühlingstag. 🙂

Faule Touristen - Auf dem Segway durch Würzburg.
Faule Touristen – Auf dem Segway durch Würzburg.
Unspektakulär, aber schön - Blumenblüte im Ringpark
Unspektakulär, aber schön – Blumenblüte im Ringpark
Bald fertig für die neue Saison - der Stadtstrand an der Löwenbrücke in Würzburg.
Bald fertig für die neue Saison – der Stadtstrand an der Löwenbrücke in Würzburg.

Schneetreiben

Die weiße Weihnacht können wir uns von der Backe putzen, haben die Meteorologen in der letzten Woche gesagt. Und Recht hatten sie.

Schnee und Löwe
Schnee und Brückenlöwe

Aber kaum sind die Feiertage vorbei, haut es die weiße Pracht tonnenweise vom Himmel runter. Und selbst in der Innenstadt von Würzburg liegt heute am Samstag ganz schon viel Schnee — und aktuell am Nachmittag ist kein Ende des Schneefalls in Sicht.

Aber solange ich kein Auto fahren muss, kann ich dem Schnee ja sogar was abgewinnen. Vorhin bin ich mal durch den Ringpark gestapft, habe versucht das Objektiv des Fotos trocken zu halten, was mir deutlich besser gelungen ist als an meinem rechten Fuß — der Schuh ist nicht schneedicht, wie ich gemerkt habe.

Verspätung und Ausfälle wegen Schneefall
Verspätung und Ausfälle wegen Schneeglätte

Mal sehen, wann es wieder zu schneien aufhört. Denn wenn man der WVV glauben darf, müssen die die Straßen auf dem Land schon ziemlich dicht sein, denn die ersten Busverbindungen sind schon gestrichen worden.

Zumindest wird dieser Hinweis auf den Anzeigetafeln gegeben, doch wie meist erfährt man auf den diversen Webseiten mal wieder keine Details — zum Beispiel, welche Linien ausfallen. Den Online-Service haben sie wirklich nicht erfunden.

Das hätte der Samstag sein können

Die Familienfeierei reißt für mich nicht ab. Allen, die damit gesegnet oder gestraft sind, heute Würzburg nicht zu verlassen, seien diese Veranstaltungen ans Herz gelegt — ich wäre gerne zu mindestens einer hin. 🙂

Im Immerhin — jawohl, jetzt darf ich es endlich schreiben: IM IMMERHIN im Posthallengebäude ! 🙂 — spielt heute Abend Karma To Burn — sehr wenig Gesang, dafür um so mehr harter, trockener Rock! — mit Year Long Disaster — Goo-Old-School-Hard-Rock — als Support. Das wäre eine nette Gelegenheit für mich gewesen, endlich mal ins neue Immerhin zu gehen; nehmt ihr sie wenigstens wahr.

Es ist wieder Ringparkfest, eines, wenn nicht das schönste Fest in der Stadt. Musikalisch sind das Dennis Schütze Trio (Wenn sie den Koffein-Song “Black as a devil” spielen, danach einfach laut reinrufen, warum das Lied nicht auf der neuen CD ist! Da kommt Stimmung auf! ;-), Agua y Vino, Affinity (müssten die sein) und The Beez heute zu hören. Ich hoffe, ich kann morgen wenigstens mal hinschauen.

Am Schützenhof nehmen die FrankenWings heute wieder in Flugbetrieb auf. Nehmt ihr die seltene Gelegenheit wahr, das Comedy-/Kabarettstück bei trockenem Wetter und annehmbaren Temperaturen anzuschauen. Es war witziger als ich gedacht habe! 🙂 Übrigens lösen morgen die Duisburger “Waschkraft” die Frrrranken für einen Tag am Schützenhof ab, mit dabei der Ex-Würzburger Immo Blumhoff.

Am Hafensommer spielen heute Fehlfarben, aber das hab ich ja schon erwähnt.

Das Theaterstück “Es war die Lerche” war gestern für mich als Theaterdeppen gut, aber die Jungs und Mädels müssen heute von der Premierenfeier erst mal auskatern und spielen am Sonntagabend erst wieder. Heute läuft da “Diva meets Jazz”. Und ich schreib morgen über den Premierenabend noch was.

Würzblog-Bilderrätsel #37

Als Ingenieur, noch dazu von außerhalb, hat man es nicht leicht in dieser Stadt. Das musste erst kürzlich ein Diplomingenieur aus Braunschweig in seiner Eigenschaft als Verkehrsexperte erfahren, als er dem Stadtrat anhand eines mit viel Aufwand erstellten Computermodells erklären wollte, dass die Sperrung des Rennwegs für den Autoverkehr kaum spürbare Auswirkungen auf anderen Straßen haben würde.

Damit kam er aber bei der CSU an die falsche Adresse: „Das kann ich mir als Würzburger nicht vorstellen“, schmetterte Fraktionschef Thomas Schmitt dem Gutachter entgegen und unterstellte ihm und den Auftraggebern der Studie zwischen den Zeilen sogar unlautere Methoden. Die CSU, die FDP und das Bürgerforum fürchten – trotz des Ergebnisses des Verkehrsgutachtens – einen Verkehrsinfarkt, wenn das Oeggtor geschlossen wird.

Nette Geschichte, hat aber mit unserem heutigen Rätsel nichts zu tun. Unser Bild zeigt den Felsenbrunnen im Ringpark. Er wurde von einem Ingenieur angelegt, der der Stadt auch sonst viel Gutes tat. Gewürdigt wurden seine Leistungen erst später. Zu seinen Lebzeiten zog er sich durch seine Werke den Zorn der Würzburger Bürger zu, wurde regelrecht gemobbt und wählte schließlich aus Verzweiflung den Freitod.

Wie hieß der Mann? Gesucht sind beide Vornamen und der Nachname, dessen 4. Buchstabe in der Lösung an 13. Stelle steht.

Ringgeparkt

Ach, das Ringparkfest. Ich kann mich ja wirklich dafür begeistern. Kein anders Fest in Würzburg ist so entspannt und entspannend. Auch wenn man mal wieder 5 Minuten auf den Kaffee warten durfte, der immer dann alle ist, wenn ich an die Reihe komme. 😉

Das Wetter gestern war wie gemacht dafür, im Gegensatz zu meiner wetterpessimistischen Kleidung. Kinder sind rumgetobt, viele Leute getroffen, Weinschorle und Bratwürste zu fairen Preisen konsumiert, nette Musik gehört, mit Rööös Kamera geknipst — was kann einen Sonntag noch schöner machen?

Osterhosen

Ach, ein schöner Ostersonntag. Da haben wir uns mal ein Frühstücksbuffet im Cineworld gegönnt. Für 14 € ganz ok, wenn man den enstprechenden Hunger hat und sich gerne vorwiegend unter älteren (50+) oder jüngeren (16-) Menschen aufhält.

Der Osterspaziergang ging in den Ringpark. Sonne satt. Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein — auch in Unterhosen. Denn auf den Aprilsommer in Würzburg habe ich mich noch nicht wirklich eingestellt, auf die Idee, dass in einer schwarzen Jeans ein Sonnenbad doch ein wenig zu warm werden könnte, bin ich irgendwie nicht gekommen.
Der Ringpark schien nicht in Gefahr zu sein und so konnte ich dort gut entspannen. Noch besser hätte ich entspannen können, wenn nicht ein Blechblasorchester im Ringpark geübt hätte — nicht immer wohlklingend. Schon komisch, dass die das über ein paar Stunden ungestört machen konnten. Wenn ein paar Punks mit einem Ghettoblaster ähnlich laut gespielt hätten, dann wären bestimmt schon die Herren in Grün auf der gleichfarbigen Wiese erschienen.