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Daniel Biscan im Cairo

Am Samstag, 13. Februar 2016, spielt ein Kollege von mir im Cairo. Daniel Biscan ist Bildredakteur und Fotograf bei der Main-Post, aber auch schon seit seiner Jugend Musiker. Und Komponist. Und Texter. Für Peter Maffey. Und Nena. Aber jetzt wollte er wieder was ganz eigenes machen.

Daniel bei der Probe für den ersten Auftritt.
Daniel bei der Probe für den ersten Auftritt.

Nach langer Kinderpause hat Daniel die Gitarren und Verstärker abgestaubt und mit Kollegen ein Album aufgenommen — und Nena hat ihn direkt als Vorband für ihre aktuelle Tour gebucht. Wer sich für die recht verrückte Entstehungsgeschichte des Albums interessiert — ich habe neulich einen großen Artikel für die Main-Post darüber geschrieben. Und eine ausführliche Rezension der CD “Eine Frage von Raum und Zeit” gibt es bei Gerald “Music On Net” Langer zu lesen.

Dürfte ein guter Gig am Samstag werden, ich war im vergangenen Jahr bei der Probe vor ihrer Tour-Premiere dabei, die Jungs und Profimusiker waren gut drauf und hatten trotz aller Nervosität Spaß. Und nervös dürfte Daniel am Samstag beim ersten Auftritt in der Heimat auch sein — darum schließe ich da auch auf Spaß! 😉

Und auch nicht zu verachten ist die Support-Band: Kleeberg — ohne Genossen und mit akustisch.

Wer also Lust auf Pop-Rock hat, könnte am Samstag im Cairo gut aufhoben sein. Um 19.30 Uhr ist Einlass, die Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro, an der Abendkasse 12 Euro. Online-Tickets gibt es bei TixforGigs. Einen Facebook-Event gibt es auch.

Das Video zu “Laut wie die Liebe”, aufgenommen im beliebtesten Drehort für Musikvideos in Würzburg — in der Harnröhre unter dem Bahnhofsgelände.

Parkway Drive vollgeparkt

Da hab ich noch trotz des für meine Verhältnisse hohe Eintrittspreises ein klein wenig mit dem Konzert von Parkway Drive in der Posthalle geliebäugelt — und jetzt ist es ausverkauft.

“Psychodelischer” Besuch bei Tante Immerhin

Am Freitag war ich wieder mal im Immerhin. Das war ein bisschen so, als würde man eine liebgewonnene Tante besuchen, die weit weg wohnt. Nur ohne Kaffee und Kuchen. Dafür mit Alkohol und Rock ‘n Roll! Und wurde auch gleich von sehr netten, mir bis dahin unbekannten Menschen erkannt — als die Glücksfee. Ich muss unbedingt mal wieder zum Frisör gehen! 😉 Grüße an M. aus W.! 😉

Sunder und Harsh Toke haben im Keller aufgespielt, so ganz arg “psychodelische” Sachen. Aber sehr cool. Harsh Toke hat nur einen seeeeeeeeeehr langen Song gespielt, Sunder ein paar mehr. Und ich konnte fast den ganzen Text mitsingen! 😉

Sunder aus Frankreich.
Sunder aus Frankreich.
Sunder aus Frankreich.
Sunder aus Frankreich.
Harsh Toke aus den USA
Harsh Toke aus den USA
Harsh Toke aus den USA
Harsh Toke aus den USA

Wenn die Gitarren klingen und die Synapsen schwingen

Charly “Freakshow” Heidenreich hat mal kurzerhand ein Nachwuchs-Jazz-Progressive-Rock-Gitarren-Festival ins Leben gerufen, von Charly auf “Shut up and play your Guitar”-Festival genannt. Gestern bin ich nach Feierabend ins Immerhin gehuscht, um wenigstens den ersten Tag mitzuerleben.

Krebszucht auf Amrum
Krebszucht auf Amrum

Die Hetzerei hat sich gelohnt. Nach sehr kurzweiligen eineinhalb Stunden des Wartens ging es mit der ersten Band los. “Krebszucht auf Amrum” hießen die drei Jungs, die sich auf Abschiedstour befanden — nach zehn Jahren wird das Projekt aufgelöst, da die Drei genug andere Bands und Projekte am Laufen haben.
Aber nichts desto trotz hauten die Nordlichter uns Unterfranken die Gitarre, Bass und Schlagzeug mit Lieder wie “Lindenmulch”, “Es ist ein b, du Arsch” oder “Dampfsauna” in die Ohren. Es war ein lustiges Konzert im dunklen und fotounfreudlichen Keller. Aber in den kühlen Katakomben war es eigentlich sehr angenehm in dieser warmen Sommernacht.

Mister Trief
Mister Trief

Weiter ging es nach einer Umbaupause mit Mister Trief, einer Formation aus drei Musikstudenten, wovon zwei ehemalige und einer aktuell einer ist — aber es wurde nicht verraten, wer nun der Noch-Student ist. Und Mister Trief legte nochmal eine Schippe drauf. Fetter Bass, ein hyperaktives Schlagzeug und Gitarre mit teilweise angedockten Synthesizer ließen mit ihrer krude Mischung aus Experimentellem und  “Herkömmlichen” machen Kiefer tiefer hängen. Auch sie neigten — wie viele Bands in dem Metier — zu lustigen Songnamen wie “Schnee sei frisch gefallen” oder “Farben des Uterus – rot und blau”. Für mich waren die drei Dresdner das Highlight des Abends.

Counterworld Experience
Counterworld Experience

Zum Abschluss gab es Counterworld Experience, bei denen es härter zu Sache geht und die einen Hammer-Bassisten hatten. Hut ab. Leider konnte ich deren Konzert nicht mehr zu Ende hören, die letzte Straßenbahn fuhr ich war nach dem langen Tag auch völlig fertig.

Es war wirklich ein toller Abend. Im Immerhin konnten man gut zwischen den Konzerten rumlungern und mit den Leuten quatschen, die Kerls hinter der Theke waren nett und Charly war halt Charly. Nur schade, dass so wenig Besucher da waren — ich schätze mal optimistisch um die 20. Klar ist das keine Musik für die Massen, was da gespielt wird. Aber ich kann jedem empfehlen, sich mal auf solche Konzerte einzulassen und die von Radio und Fernsehen gequälten Ohren dort wieder durchspülen zu lassen.Guitar-Challenge im Immerhin in Würzburg 12.06.2015 21-43-31 5456x3632

Klar sind ist die Karte nicht billig. Aber Charly muss natürlich auch kalkulieren: Die Bands wollen Gage, Essen und Unterkunft. Neun Musiker waren gestern da, Da bleibt nicht mehr viel. Würden mehr Besucher kommen, wäre der Eintritt auch billiger. Aber im Grunde: Gut sechs Euro für je ein Konzert sind auch nicht die Welt.

Heute am Samstag (13. Juni 2015) gibt es für Mutige und Interessierte noch eine Gelegenheit, bei dem Gitarren-Fesitval zuzuhören: Der zweite Teil findet ab 16 Uhr — plant mal kurz vor 18 Uhr für die erste Band 😉 — im Blauen Adler statt mit vier Bands: Die Arroganz Allianz, Uhl, Zodiak Trio und als Special-Guest Alfie Ryner aus Frankreich.

Fotos hab ich auch gemacht, aber das Immerhin hat für Fotos die mit Abstand am schlechtesten beleuchtete Bühne Würzburgs. Ich gab mein Bestes beim Knipsen. Gute Bilder gibt es von Monika bei Artrockpics.com – und ich hab mich sehr gefreut, sie mal wieder zu sehen! 🙂

 

 

Schönes Hope im Schönen René

Hope hat gestern ihrer alten Heimat im Café zum schönen René ein tolles Konzert geschenkt. Ganz feiner Electro-Post-Rock, auch live großartig. Ich freue mich schon darauf, sie bald auf dem Umsonst & Draussen in Würzburg wieder zu hören und zu sehen.

Konzert Hope im Schönen René
Hope: Christine Börsch-Supan
Konzert Hope im Schönen René
Hope: Fabian Hönes
Konzert Hope im Schönen René
Hope: Phillip Staffa
Konzert Hope im Schönen René
Hope: Martin Knorz
Konzert Hope im Schönen René
Hope im Café zum schönen René
Konzert Hope im Schönen René
Hope im Café zum schönen René
Konzert Hope im Schönen René
Hope im Café zum schönen René
Konzert Hope im Schönen René
Hope im Café zum schönen René
Konzert Hope im Schönen René
Hope im Café zum schönen René
Konzert Hope im Schönen René
Hope im Café zum schönen René
Konzert Hope im Schönen René
Hope im Café zum schönen René
Konzert Hope im Schönen René
Café zum schönen René

Crash Kidz und Stammtisch-Versacken

Am Freitag war ich beim Hoffest — das wegen des unsicheren Wetters doch drinnen stattfand — im Cairo, das an dem Tag die WüRG gestaltete. Rock’n Roll!

Leider kam ich zu spät und hab den Anfang der Crash Kidz verpasst. Aber das Ende hat auch noch saumäßig Spaß gemacht! 😀

Crash Kidz beim WüRG-(Hof)Fest im Cairo
Crash Kidz beim WüRG-(Hof)Fest im Cairo
Crash Kidz beim WüRG-(Hof)Fest im Cairo
Crash Kidz beim WüRG-(Hof)Fest im Cairo

Leider musste ich dann erstmal wieder das Cairo verlassen, hatte aber vor, später nochmal zu kommen. Doch leider bin ich beim Stammtisch des WürzburgWikis irgendwie versumpft … Schade, aber irgendwie auch nicht! 😉

WürzburgWiki-Stammtisch
WürzburgWiki-Stammtisch – gefeiert wird der 10000. Artikel

Noch ein paar Bilder von den Crash Cidz

The Bleakness von A Secret Revealed

Wer es musikalisch etwas härter mag — ok, wer es so richtig dreckig hart braucht –, der kann sich mal das neue Album names “The Bleakness” der Würzburger Post-Metal-Band “A Secret Revealed” reinziehen, das vor ein paar Tagen erschienen ist. Und wer Gefallen daran findet, der kann am Samstag, 2. Mai 2015, in die Kellerperle und die Jungs live beim Release-Konzert anhören und die Gitarrenriffs mitpfeifen.

Die Songs sind allesamt recht melancholisch, mit schnellen, hämmernden Doublebass. Und die Texte — kann man bei Bandcamp nachlesen —  voller Düsternis und Hoffnungslosigkeit . Nicht unbedingt das,  was ich mir persönlich allzu oft an einem schönen Frühlingstag anhöre.  Aber alles sauber und präzise eingespielt und gut abgemischt.

Das Album gibt es für 9 Euro bei Bandcamp.