Trilokation

Die Gabe, mich an drei Orten gleichzeitig zu befinden, wäre mir an diesem Samstag in Würzburg sehr nützlich. Denn es spielt Scallwags im B-Hof, Korridor im Pleicherhof (die langersehnte Release-Party) und es ist Rockpalast Revival Party im Airport (mal die alten Rockerknochen schütteln).

Der Zeitplan:

  • Scallwags um 20.30 Uhr (5 € Eintritt)
  • Rockpalast Revival Party um 21.30 Uhr (Eintritt? Keine Ahnung!)
  • Korridor um 22.30 Uhr (5 € Eintritt)

Da muss ich an der Trilokation noch üben.

Fasching 2006 überleben

Das Faschingswochenende naht unbarmherzig. Für die Einen sind das die ausgelassensten Tage im Jahr, die Anderen sind froh, wenn sie diese Zeit ohne Schaden an Physis und Psyche überleben.

In Würzburg dürften Veranstaltungen für jeden Geschmack dabei sein. Hier einige Vorschläge für die Wochenendplanung.

So findet am Freitag ganz narrenlos ein Konzert von Scallwags im Immerhin statt. Und die Rockfreunde können auch am selben Abend noch einmal die 70s in Rock im AKW wieder auferstehen lassen. Die Chatter von Radio Gong dürfen Luftschlangen blasend mal live im Café Dom@in miteinander reden und Polonaise tanzen.

Am Samstag findet der legendäre Tuntenball im Chambinzky statt. Verkleidungsmuffel, Geizhälse und notorische Nachtmenschen können hoffentlich auch dieses Jahr wieder ab 24 oder 1 Uhr eintrittslos mitfeiern. Die älteren Semester können auch zur Ü30-Faschingsparty in den Zauberberg und dort arthritisch das Tanzbein schwingen. Wer es etwas ernsthafter an diesem Samstagabend haben will, der kann zum Markus-Grimm-One-Man-Schauspiel “Goethes Werther” in die Werkstattbühne oder zu “Quick Stop” in den Kunstkeller gehen.
Update: Am Samstag findet Soundparkt Ost wieder eine Rockpalast Revival Party statt. Good old times, good old Rock!

Der Sonntag steht natürlich ganz im Zeichen des Faschingszugs durch die Würzburger Innenstadt, der um 12.55 Uhr startet. Anwohner sollten unbedingt noch vorher die Autos umparken und die Autofahrer sollten während der Zeit die Innenstadt weiträumig umfahren – sonst kostet es Geld und/oder Nerven. Danach ist wohl wie immer das kollektive Besäufnis in den Würzburger Kneipen – da können dann sogar Franken lustig werden.

Den Rosenmontag kann man abends entweder verkleidet im AKW bei der Pulp-Fiction-Party verbringen oder unverkleidet – also schwarz – im Laby bei der Faschingsmuffelparty. Rosenstolz-Fans sollten an dem Tag zum Gayvolution Special in den Zauberberg. Dort wird nämlich im Marrakesh-Zelt das neue Album “Das grosse Leben” exklusiv vorgestellt. Und eine Faschingsparty findet dort natürlich auch statt.

Also an euch alle ein “Helau” oder ein “Zähne zusammenbeißen und durch”! 🙂

X-Mas-Nightlife

Was tun an den Feiertagen? Die Tage sind vermutlich bei den meisten mit Familienbesuchen belegt, aber was ist mit den Nächten? Wie kann man dem Weihnachtstrubel oder der Weihnachtsdepression entfliehen?

An Heilig Abend haben die Discos eigentlich alle geöffnet, kann natürlich sein, dass bei manchen erst ab 24 Uhr die Post abgeht, da vorher Tanzverbot herrscht. Bei den Kneipen ist es unterschiedlich, machen machen erst gar nicht auf und feiern lieber selbst Weihnachten – ist ja auch in Ordnung. Legendär ist der späte Heilig Abend im Chambinzky. Dort treffen sich wohl alle Einsamen, Familienüberdrüssige oder Partygänger zu einem großen Stand-In. Achtung: meist sehr voll!

Am 1. Feiertag findet auch in diesem Jahr wieder die legendäre Rock-Palast-Revival-Party statt, mit Bon’s Balls als Live-Act. Da schnallt das Christkind sich die E-Gitarre um und läßt es krachen!
Alternativ ist im AKW auch Weihnachts-Independent-Party, auch nicht schlecht!
Wer an diesem Tag in die Kirche will, aber vom Computer nicht wegzubewegen ist, der kann bei bistum-wuerzburg.tv den Weihnachtsgottesdienst als Livestream mitfeiern.

Der 2. Feiertag ist etwas ruhiger, da kann man zum Chillout ins Weihnachtsoratiorium in den Dom gehen! 🙂

Habt ihr noch Anregungen für die Feiertage in Würzburg? Immer her damit! 😀

Rock & Laut

Nachdem ich schon etliche Male gefragt wurde, ob ich mitgehe, bin ich diesmal auch hin: zur Revival-Party im Rockpalast Soundpark Ost.

Angekündigt war ja, Rock aus den 70ern zur spielen. Den gab’s auch, aber vor allem in einem kleinen Nebenräumchen, sonst liefen auch neuere Stücke. Die Musik war unglaublich laut, mir dröhnen heute noch die Ohren. Vielleicht war die Lautstärke auch daran schuld, dass die Musikanlage auch ein paar Minuten lang mal den Geist aufgab.

War ganz ok, aber Seventies in Rock im AKW finde ich deutlich besser.

Ach ja: andere waren auch da! 🙂