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FIN-GER Art Collection Exhibition: Schneekette und Rückblick

Begrüßung auf der Leiter
Begrüßung auf der Leiter

Im finnisch-deutschen Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände in Würzburg kann  man seit der Vernissage gestern das vergangene Kunstjahr des kleinen Raums Revue passieren lassen. Juhani Karanka und Matthias Braun haben das Beste ihrer Kunstsammlung aus dem Jahr 2015 an die Wände gehängt.

Vollbildaufzeichnung 17.01.2016 200518Streetart, Gemälde, Fotografie und anderer Kunstkram von zehn Künstler(gruppe) werden in der Mini-Galerie gezeigt und können teilweise auch gekauft werden.

Die Ausstellung geht noch bis zum 29. Januar 2016 und ist von Montag bis Freitag  immer zwischen 12 Uhr und 17 Uhr geöffnet.

Neben der Kunst zum Anschauen gab es auch noch kleine leckere aber unaussprechliche Schweinereien der finnischen Küche zu Essen und zu Trinken.

Und eine gute Nachricht – das legendäre Fin-Ger-Getränk Panzerkette hat eine kleine saisonale Schwester gekommen: Die Schneekette. Etwas milder als Panzerkette, aber sehr griffig auf dem Weg durch die winterliche Blutbahn.
Die Schneekette kann man wie die Panzerkette auch im Fin-Ger kaufen.

Die Geschwister Panzerkette und Schneekette
Die Geschwister Panzerkette und Schneekette

Impressionen vom Vernissage-Abend im Fin-Ger.

Fotoausstellung “10 Jahre Stramu”

Stramu 2013 Zu einem ordentlichen Jubiläum gehört auch ein ordentlicher Rückblick in Bildern. Das Stramu bekommt zum 10. Geburtstag eine Fotoausstellung im Foyer des Rathauses.

Heute um 17 Uhr ist Vernissage, die Ausstellung geht dann noch bis zum 7. November 2013. Zur Eröffnung gibt es — es geht ja um das Straßen-Musik-Festival — auch ein Mini-Konzert. Es spielt Lilly, die als Konzerttermin den gestrigen Montag im Kalender hatte und der ich glücklicherweise den freundlichen Wink gegeben hatte, dass die Vernissage am Dienstag ist. Ach, was würde die Welt ohne mich machen! 😉

Zum Einstimmen mal ein Video von Perlen.tv:

Dennis, Christoph, Birgit, Heidi — ich nehm die Mädels

Es ist wie verhext! Morgen gibt es wieder eine Ausgabe von My favourite tracks — und ich setze die Pechsträhne dieser Staffel fort, denn ich habe schon wieder keine Zeit. 🙁

Dabei hat Dennis Schütze morgen einen Gast, den ich gerne mal kennengelernt hätte — Christoph Rose, der in seiner Eigenschaft als Fotograf eingeladen und (mir) für seine Seite wuerzburg-fotos.de bekannt ist, die es sogar als Weblink im Wikipedia-Eintrag über Würzburg geschafft hat. Wie immer darf der Gast, diesmal also Christoph, seine zehn liebsten Lieder mitbringen, über die — und sein Leben und Wirken — geplaudert wird.
Die Musiktalkshow findet diesmal im Tiepolo-Keller statt, beginnt wie immer um 20.00 Uhr und ist kostenlos.

Der Grund, warum ich nicht zu My favourite tracks kann, ist, dass ich morgen auf das Jahr 2010 zurückblicke. Oder besser: Zurückblicken lasse, und zwar von Birgit Süß und Heidi Friedrich im Theater am Neunerplatz bei dem Programm “Das war’s: Inventur 2010”. Auch keine schlechte Wahl! 🙂

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Filmkommune, WG-Film und die Pudel des Todes

Tja, hier sollte am Samstag ein Beitrag über den 2. Tag des Filmwochenendes (also über den Freitag). Doch leider hat mich an eben jenem Samstag ein böser Grippevirus überfallen und in Kopf, Nase und Lunge gebissen. Und das tut er bis heute noch.
So hat das Filmwochenende für mich ein jähes Ende gefunden, um die Filmparty hat es mich besonders geärgert. Nun, nächstes Jahr findet das Filmfest ja wieder statt.

Trotzdem ein kurzer Rückblick auf den Freitag beim Filmwochenende in Würzburg

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Das Jahr 2005 A.D. in Würzburg

Schnell war’s vorbei, das Jahr. Vielleicht liegt das auch an meinem fortschreitenden Alter. Aber viel ist passiert und nicht passiert in den letzen 365 Tagen, Zeit für einen Rückblick

Los ging es etwas politisch-historisch bzw. weltanschaulich. Am 16. März hatte sich die Bombardierung Würzburgs zum 60. Mal gejährt. Im Beisein von Edmund Stoiber, der in meinen Augen aber nur Nebenprogramm war, gedachten viele Würzburger diesen dunklen Stunden der Stadtgeschichte.
Am 19. März zogen dann 7000 Menschen bei der Anti-Nazi-Demonstration “Bunt statt braun” durch die Innenstadt und zeigten, dass Hirn und Herz in Würzburg scheinbar noch vorhanden sind.
Ein Sieg im Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen wurde im Juni vor den Toren und hinter den Türen der Siemens VDO errungen. Vorläufig. Bis 2010. Wahrscheinlich.

Interessant war dieses Jahr auf jeden Fall im Bereich Stadtentwicklung. Und das in der vollen Bandbreite der Gefühle. Man konnte weinen und lachen, hoffen und bangen.
Arcaden nein, Arcaden ja mit Bahn, Mozartareal ja, Arcaden nein, Mozartareal nein, Arcaden ja, Arcaden wahrscheinlich. Knapp entschieden wurde es im Stadtrat, aber die ersten kleinen Zweifel über den Investor mfi kommen zum Jahresende auf. Die Presse war jedenfalls dankbar für diese Verwirrung.
Recht schnell klar war die Erweiterung des Congress Centrums Würzburg, das CCW+. Beim Architekturwettbewerb kam ein brauchbarer Entwurf heraus – und kurz danach war schon kein Investor mehr da. Naja, das Geld ging dann wahrscheinlich in die Magnetresonanzforschung.
Und dann gab und gibt es noch die Baustelle Hotelturm, kurzzeitig mal in Siebold-Tower umbenannt. Obwohl die zwielichtige Euro-Gruppe harmlosen Anlegern das Geld aus der Tasche gezogen hatte, reichte es wohl nicht für den Bau des Turms. Mehrere Mutmach-Parolen aus dem Hause Klaffenböck konnten mit der Zeit nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass sich das Gesellschafts-Netzwerk verspekuliert hat. Der Turm wurde verkauft. Oder besser: Es sah so aus, als wäre der Turm verkauft worden. An Thomas Reitmeier, bei dem sich herausstellte, dass er weder das Geld noch den Blick für die Realität hat. Und nun wird die Bauruine wohl bald bei eBay zu ersteigern sein.
Und IKEA wird wahrscheinlich in ein paar Jahren seine Pforten in Lengfeld öffnen. Das wurde komischerweise recht zügig Ende des Jahres beschlossen.

Auf der Positivseite der Stadt stehen natürlich immer die Weinfeste im Sommer. Da muss man nicht viel Worte darüber verlieren. Schön waren sie. Als Neuheiten stachen die neue Architektur am Weingut am Stein und das neue Weinfest an der Festung hervor.
Auch die traditionellen Musik- und Kulturevents Umsonst & Draussen und Afrikafestival gingen prima und gut besucht über die Bühnen. Und das Afrikafestival könnte sogar zur Entscheidung der Nationalmannschaft von Ghana beigetragen haben, zur Fußball-WM 2006 ihr Quartier in Würzburg aufzuschlagen.
Das Stadtfest hatte dieses Jahr leider etwas Pech mit dem Wetter, obwohl es recht gut geplant war. Und das Honky Tonk fasst in Würzburg auch langsam Fuß.

2005 war auch ein Jahr der Mainfrankenmesse. Aber dummerweise vor der Bundestagswahl. So war von dem vielbeschworenen Aufschwung noch nichts zu spüren. Mal sehen ob der Schwung bis zur nächsten Messe anhält.
Apropos Wahl: Die war natürlich auch dieses Jahr. Ziemlich spontan. Darum besuchten ein paar Politik-Promis die Stadt und die regionalen Promis trieben sich auf den Weinfesten herum.
Stadtpolitisch gab es ein paar umstrittene Entscheidungen. So bleibt der Trausaal auch weiterhin den Homosexuellen versperrt. Und versperrt werden sollen auch der Mainkai und andere Plätze, zumindest für feierlustige Jungendliche – Stichwort “Sicherheitsverordnung”.

Ja, es war kein langweiliges Jahr, dieser kurze Abriss lässt es ahnen. Obwohl in dem Jahresrückblick vieles vergessen wurde oder weggelassen wurde. Wie die Stichworte Weltjugendtag, A3-Tunnel, Mozartfest, Ex-OB Jürgen Webers Geldbeutel-Äußerung, Hochwasserschutzwand, Stadtstrand, Petrini-Haus.
Aber viele davon werden uns 2006 ohnehin wieder begegnen …

Ich bedanke mich in jedem Fall bei allen Lesern der fast 7 Monate im Jahre 2005 und freue mich darauf 2006 für euch zu schreiben und von euch zu lesen. Guten Beschluss und guten Rutsch ins neue Jahr.