Weinfest und Abschied in Grombühl

Weinfestzeit in Grombühl, für mich die schönste Zeit in diesem Stadtteil. Und diesmal auch eine tränenreiche Zeit für mich. Es heißt Abschied nehmen von Grombühl.

Ja, auf diesen Moment haben all die Önologen, Gourmets, Schöngeister und Eintänzer gewartet: Am nächsten Freitag, 26. August 2011 startet um 16.00 Uhr das Weinfest aller Weinfeste, das Grombühler Weinfest auf dem Wagnerplatz, das bis Montag geht.

Und das wird mein letztes Weinfest als Grombühler sein. Ja, Anfang September ziehe ich in die Sanderau, mit weinenden Augen. Nach 11 Jahren Grombühl fällt der Abschied schwer. Grombühl war für mich wie das Weinfest am Wagnerplatz: Ein wenig schmuddelig, bunt gemischt und mit einer bodenständigen Menschlichkeit.

Die Sanderau ist für mich eine recht unbekannte Größe, trotz einiger Umzüge in Würzburg hat es mich in den 17 Jahren nie dorthin verschlagen. Und es gibt da kein Weinfest, oder?

Danke an den TSV Grombühl für das Plakat.

 

Würzblog-Bilderrätsel #23


So leid es mir tut (nicht wirklich), aber im Würzblog-Bilderrätsel Nummer 23 kommt wieder einmal der Volksmund ins Spiel. Wegen ihrer Größe – sie ist von der Grundfläche her hinter dem Kiliansdom und Stift Haug das drittgrößte Gotteshaus im Stadtgebiet – wird die Kirche auf unserem Rätselbild im Volksmund auch der „Sanderauer Dom“ genannt.

Benannt ist sie nach einem Mann, der vor tausend Jahren als Graf von Lambach-Wels in Österreich geboren wurde und ab dem Jahr 1045 Fürstbischof in Würzburg war. Der „Sanderauer Dom“ ist die einzige deutsche Kirche, die seinen Namen trägt, obwohl er im Jahr 1883 heilig gesprochen wurde. 1900 war der Kirchenbau vollendet, in diesem Jahr wurde auch ein Holzmodell des Gotteshauses auf der Weltausstellung in Paris gezeigt.

Wie heißt der Heilige, der den Stift Neumünster gegründet hat und Bauherr der Neumünster-Kirche war? Der erste oder dritte Buchstabe des Namens steht in der Lösung an 49. Stelle.

Illegale Wasserträger

Das Wasser ein immer wertvolleres Gut auf der Welt werden wird, sollte niemanden überraschen. Aber das es jetzt schon in Mitteleuropa, sprich Würzburg, kriminelle Formen annimmt, das ist nicht schön.

Gernot von Wueweb hat man heute aus seiner Garage 40 Flaschen Wasser gestohlen. Und das in der braven Sanderau! Wem also in der Nähe der Arndtstraße jemand mit überdurchschnittlich vielen Einkaufstaschen aufgefallen ist, der melde sich doch mal bei Gernot, bevor seine Familie verdurstet. Wasserspenden dürfen gerne in seinem Büro in der P8 in der Pleich abgegeben werden. Die gestohlenen Flaschen auch.

Leute gibt es …