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Feini Designi

Am Samstag bin ich mal hoch auf den Berg, um die Werke der jungen Gestalter aus dem vergangenen Semesters anzuschauen.

Trotz schönstem Sonnenschein war bei der Semesterausstellung in der Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg richtig was los. Und es gab wie immer viel zu gucken. Illustrationen, Fotografien, Multimedia-Installationen, Plakate, Filme und Zeuch. Ich erfreue mich immer wieder an der Kreativität der Studenten und bekomme Lust, auch mal wieder mehr gestalterisch zu arbeiten.

Wer der Bergwerk, die Semesterausstellung verpasst hat, keine Sorge: Nach dem Semester ist vor dem nächsten Semester. 😉

Illustrationen.
Ein Trump-Film darf nicht fehlen.
Multimediale Infografik über Gewalt.
Zeuch.
Grafik.
Virtuelles und reeles Radeln.

Aus dem Gestaltungsbergwerk 2016.1

Eigentlich wollte ich am Samstag zur Semesterausstellung der Gestalter, aber die Neugier hat mich auf den Berg zur FH getrieben — und als Belohnung für mich, dass ich meine Steuer so ziemlich fertig gemacht habe.

Rote Blutkörperchen im Herz - dargestellt im virtuellen Raum mit einer 3D-Brille (eine Oculus Rift)
Rote Blutkörperchen im Herz – dargestellt im virtuellen Raum mit einer 3D-Brille (eine Oculus Rift)

Ein sehr inspirierender Besuch, bei dem ich viel gesehen habe. So viel, dass ich kaum darüber schreiben kann — das muss einfach jeder selbst mal anschauen. Nur ein paar wenige Beispiele:

Eine ersten Entwurf einer Augmented-Reality-Schnittstelle für eine bessere Arzt-Patient-Kommunikation hab ich mir zeigen und erklären lassen  — und sie auch ausprobiert.

Über einen Bleistift in einer Musikkassette — Ältere erinnern sich nur zu gut an diese gewohnte Bewegung — habe ich Texte zur Snowden-NSA-Affäre auf einem Bildschirm gesteuert.

Plakate - mit viel Humor und Nachdenklichkeit.
Plakate – mit viel Humor und Nachdenklichkeit.

Auf einem Riesen-Display habe ich mit der Bewegung meiner Hand — über Sensoren — Punktwolken verwirbelt.

Hunderte Fotografien,  und Plakate habe ich angeschaut — und war manchmal tief beeindruckt und fast ein wenig neidisch ob des Könnens.

Eine Studentin hat mir das Konzept eines kind-orientierten und konsum-pädagogischen Supermarkts erklärt — inklusive einer Holzkurbel, mit dem ich auf einem iPad virtuell Mehl mahlen konnte.

Überall in den Gängen und den Zimmern gab es etwas zu sehen, fühlen, blättern und ausprobieren. Mehr als ich aufnehmen konnte. Nach eineinhalb Stunden musste ich wieder gehen, ohne wirklich alles gesehen zu haben.

Wer am Samstag, 6. Februar 2016, Zeit hat, sollte sich die Ausstellung “Bergwerk 2016.1” auf jeden Fall anschauen. Es lohnt sich. Geöffnet ist von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Der Werkberg ruft

Bergwerk 2016.1
Bergwerk: Semesesterausstellung  2016.1

Am Freitag und Samstag — 5. und 6. Februar 2016 — zeigen Würzburgs angehende Gestalter auf dem Berg ihre Werke des vergangenen Semesters an der FH Würzburg (ja, ich weiß: an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt).

Ich gehe immer gern zu der Ausstellung der Arbeiten der Studenten und kann jedem nur empfehlen, den Weg ins Bergwerk mal zu wagen. Man fördert da auch mal Braukohle zutage, aber oft ist auch viel Gold und Silber dabei.

Man kann sich auf jeden Fall die Augen rausgucken und vieles entdecken: Illustrationen, Fotografien, Filme, Plakate, Buchcover, Schriftspielereien, interaktive Medien, Grafikdesign und kunstvolles Gebastel.  Einen Überblick über die Semesterausstellung 2016.1 gibt es hier.

Gezeigt werden die Arbeiten in der Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg zwischen Adami-Bad und Hubland-Uni. Am Freitag kann man zwischen 12 Uhr und 19 Uhr zu Gucken kommen, am Samstag zwischen 10 Uhr und 18 Uhr. Eintritt kostet die Ausstellung keinen.

 

Rein in den Stollen: Semesterausstellung Gestaltung

Bergwerk_Plakat_2013-07

Es ist wieder soweit: Die jungen Kreativen der Fakultät Gestaltung zeigen in der Fachhochschule Würzburg am Sanderheinrichsleitenweg, was sie das ganze Semester so getrieben haben.

Der Titel, unter dem die Ausstellung steht, lautet “Bergwerk”, ich vermute, sie meinen damit die Werke, die dort oben auf dem Berg in Würzburg entstanden sind. Oder die Arbeitsbedingungen, die auf die Absolventen nun in der freien Wirtschaft warten. Oder es spielt auf die gestalterischen Diamanten und Edelsteine, die die Studenten in einem dunklen und dreckigen Sommersemester geschürft haben. Was weiß ich.

Ich gehe nach Möglichkeit immer hin, man sieht dort schon viele originelle, schöne und interessante Projekte. Nur sieht es in diesem Jahr in meinem Zeitbudget an diesem Wochenende so düster wie in einem Stollen aus. Aber mal sehen, ob ich was freischaufeln kann.

Die Ausstellungen kann man am  Freitag,  26. Juli von 13 Uhr – 19 Uhr und am Samstag,  27. Juli 2013 von 10 Uhr bis 17 Uhr besuchen. Der Besuch ist kostenlos.

 

Buntes Designzeugs im kalten Neubau

Fachhochschule Würzburg am Sanderheinrichsleitenweg
Fachhochschule Würzburg am Sanderheinrichsleitenweg

Da ich heute arbeiten muss, war ich gestern schon bei der Semester- und Abschlussausstellung der FH Gestaltung. Dabei habe ich auch das erste Mal das nicht mehr brandneue Gebäude am Sanderheinrichsleitenweg gesehen, wegen dem es vor ein paar Jahren so einen Wirbel gab.

Grundstätzlich find ich den Neubau ganz schön, allerdings auch recht steril. Wenn die Gestaltungsarbeiten am Montag wieder weggeräumt sind, dann ist das schon ein extrem nüchternes Ambiente, der Gemütlichkeitsfaktor, der in der Münzstraße vorhanden war, geht da schon etwas ab.

Heute Abend steigt ab 21 Uhr die Fete der Bachelor- und Masterabsolventen im alten Fotostudio in der Korngasse — wohl die letzte Feier in den abgeranzten Räumen.

Ausstellung der Semester- und Abschlussarbeiten FH Gestaltung Würzburg Wintersemester 2012/2013

Sehr schön: Eine Infografik über Shitstorms in Sozialen Netzwerken.

Ausstellung der Semester- und Abschlussarbeiten FH Gestaltung Würzburg Wintersemester 2012/2013

 

Konzepte, Studien und Ideen zum nicht näher definierten Begriff “Permaaktiv”

Ausstellung der Semester- und Abschlussarbeiten FH Gestaltung Würzburg Wintersemester 2012/2013

Semesterausstellung auf der Höh

Semesterausstellung der FH Gestaltung in WürzburgHeute am Freitag und morgen am Samstag stellen die Studenten der Fakultät Gestaltung  der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt — auf gut Fränkisch die Studis der FH Gschdaldung — ihre Semester- bzw. Abschlussarbeiten vor.

Wie in jedem Jahr wird man ein wildes Gemisch an typografischen Spielereien, Illustrationen, Fotografien, Designstudien, interaktivem elektronischen Gedöns sehen — und was den jungen Läusen sonst noch so einfällt. Und ich erwarte die übliche qualitative Mischung von Gähnanfällen bis zu Mir-fällt-die-Kinnlade-runter-so-geil-ist-das. Ich fand es aber jedesmal wirklich interessant und spannend und kann jeden wirklich nur empfehlen, das man anzuschauen.

Für alle, die schon ein paar Jahre nicht mehr bei der Semsterausstellung der Gestalter waren — die ist jetzt nicht mehr in der Münzstraße, sondern im Neubau am Sanderheinrichsleitenweg oben am Hubland-Berg, in der Nähe der Sport-Uni.

Die Ausstellung kann man am Freitag, 8. Februar 2013,  von 14 Uhr bis 19 Uhr anschauen oder am Samstag, 9. Februar 2013, von 10 Uhr bis 17 Uhr.

 

 

 

Kreuzchen rechts und gut

In der Josefschule in Grombühl war heute morgen schon was los, etliche Wahlwillige waren da, um ihre Stimme für oder gegen den FH-Neubau abzugeben. Deswegen aber auf eine höhere Wahlbeteiligung zu schließen, könnte aber ein Fehler sein, denn wegen der hohen Bäckereiendichte in der Gegend ist das zur Frühstückszeit einfach eine beliebte Wahlzeit.

Die Wahl selbst ging schnell. Zwei Kreuzchen auf der rechten Seite — fertig. Das “Nein” zur Bürgerinitiative habe ich mir geschenkt, ich wollte den Buntstift nicht unnötig abnutzen, der Umwelt zuliebe.

Bis 18.00 Uhr können die Würzburger noch ihre Stimme abgeben. Und dann werden wir sehen, wie und wo es mit der Stadt weitergehen wird.

Vielleicht wird es heute noch einen Live-Bericht von der Auszählung geben, mal sehen.

Infoabend und Entscheidung

Gestern war ich bei der Informationsveranstaltung der Stadt Würzburg über den FH-Neubau. Ich hatte mir mehr Besuchern gerechnet, vor allem hatte ich aber mit mehr Besuchern gerechnet, die gegen das Ratsbegehren sind, sprich mit der Bürgerinitiative. Aber von denen war scheinbar keiner da oder haben sich zumindest nicht getraut, im Frageteil etwas von sich zu geben.

Die “Experten” auf dem Podium erläuterten sehr sachlich die Notwendigkeit und Verträglichkeit des Neubaus am Sanderheinrichsleitenweg. Herr Rosenthal betrieb keine Angstkampagne, sondern gab seine Einschätzung zum Thema ab: Wenn die FH nicht neben dem Alandsgrund bauen kann geht Würzburg nicht unter — aber es wird ein schwerer Schlag für den Bildungsstandort und eventuell auch für den Wirtschaftsstandort Würzburg sein. Das Geld des Freistaats ist zweckgebunden für eine Erweiterung der FH da, eine Erweiterung, die bis 2012 fertiggestellt sein muss. Wenn der Freistaat die Fertigstellung gefährdet sieht, dann wird er das Geld in andere FH-Städte investieren, die diese Sicherheit bieten. Diese Gefahr besteht zumindest. Und diese Gefahr durch einen Wechsel des Bauplatzes heraufzubeschwören, ist ein Spiel mit dem Feuer.

Der FH-Präsident klärte auch gleich, dass sie nicht vorhaben, nach Schweinfurt zu gehen. Wenn nicht gebaut wird, wird nicht gebaut, und die zusätzlichen Studenten im Jahr 2011/12 können halt nicht in Würzburg studieren. Herr Baumgart ging kurz auf die Historie des Baugebiets ein, welches nicht der Alandsgrund ist. Den Alandsgrund kann man zwar vom geplanten FH-Gelände aus sehen, ist aber etliche hundert Meter davon entfernt. Gebaut werden soll am Sanderheinrichsleitenweg, neben dem Alandsgrund. Und da auch nur auf einem — im Vergleich zu Gesamtfläche — kleinen Teil. Bevor die FH dort bauen wollte, gab es einen Bebauungsplan, bei dem fast das ganze Areal als Kleingartensiedlung geplant war. Das wäre Flächenversiegelung in einem weitaus größeren Maßstab gewesen. Und als Sohn von langjährigen Kleingärtnern weiß ich, das Kleingärtnern durchauch das Gegenteil von Naturschutz sein kann. Aber in den ca. 20 Jahren, in denen es diesen Plan gab, meldete sich keine Bürgerinitiative zu Wort, oder?

Der Umweltreferent freut sich über die 20000 m² Ausgleichflächen, mit der er seinen Traum von einem Grüngürtel von den Leighton Barracks bin in den Alandsgrund hinein verwirklichen kann und die WVV sieht keine großen Probleme mit dem ÖPNV-Transport der Studis, noch weniger wenn die Strabalinie 6 gebaut werden sollte.

Die Fragerunde danach fiel eigentlich flach, mangels Fragen. Aber viel Neues wurde ja auch nicht geboten und das Publikum bestand aus gefühlten 100% FH-Neubau-Befürwortern. Wie schon erwähnt, ich verstehe nicht, warum die Bürgerinitiative nicht anwesend war und die Gelegenheit genutzt hat, mit ihren Argumenten das Podium zu zerfetzen — oder es wenigstens zu versuchen.

Natürlich kann man nun behaupten, dass alles, was die Herren am Tisch gesagt haben, einfach nicht wahr ist. Doch frage ich mich bei solchen Vorwürfen auch immer, was sie davon hätten? Denkt sich Herr Rosenthal “Hoffentlich klappt das mit dem Neubau, denn sonst müsste ich etwas andere planen und das ist mit zu anstrengend. So kann ich jeden Nachmittag frei machen, denn es ist ja alles schon geplant.”?

Ich bin mir über die verschiedenen Motivationen der Bürgerinitiative nicht ganz im klaren. Zum einen gibt es wohl die Ökologen, die ich noch am ehesten verstehe. Aber der ökologische Schaden ist in meinen Augen zu verschmerzen und die 20000 m² Biotope nicht zu verachten. Dann gibt es noch die Städteplaner, die sagen, warum auf den Acker wenn auf den Leightons Platz wird. Aber die Leightons werden auch so voll, dann wird vielleicht die Uni irgendwann an den SHL-Weg bauen. Weiter gibt es noch die Anwohner, denen ich sage: Pech, aber so schlimm wird es nicht werden, da sind am Tag 450 Studenten unterweges, am Hubland nebenan sind es viel, viel mehr. Und dann gibt es noch diejenigen, die dagegen sind, weil die Stadt dafür ist. Und mit denen habe ich gar kein Verständnis.

Also, für mich ist der Hammer gefallen. Ich bin für das Ratsbegehren, Punkt.