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Würzblog-Bilderrätsel #10

Das Würzblog-Bilderrätsel Nummer 10: In welchem 83 Jahre alten Würzburger Gebäude ist vor einigen Wochen dieses Foto entstanden?
Damit es nicht zu leicht wird, hier nur einige Stichworte für die Eingeweihten und Zeitungsleser: AC/DC, Franz Josef Strauß, Rindviecher, Programmkino, Ausweichort, Sanierung, Holzbock, Sulfuryldifluorid, Tribünen, Dachgebälk.

Gesucht ist ein Wort, der zweite Buchstabe steht in der Lösung an 29. Stelle.

Würzblog-Bilderrätsel #8

Fast so wie vorher sieht er aus, der Würzburger Justizpalast in der Ottostraße nach seiner millionenschweren Sanierung. Allerdings nur von außen, denn das Gebäude wurde im Inneren komplett entkernt und an die Bedürfnisse der Würzburger Justiz angepasst, die hier an zentraler Stelle ab dem Frühsommer vereinigt wird.
Und im Gegensatz zum erst vor wenigen Jahren eröffneten Strafjustizzentrum direkt daneben darf man auch sicher sein, dass das Dach des in den Jahren 1889 bis 1892 entstandenen Justizpalastes dicht ist.

Die historische Fassade wurde aufgehübscht und komplett erhalten, an einigen Stellen sollen sogar noch Brandspuren von der Bombennacht des 16. März 1945 zu sehen sein.

Beim Luftangriff heute vor 65 Jahren brannte das Gebäude bis auf die Grundmauern aus. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1947 bis 1953. Dabei wurde vor dem Haupteingang (in der Mitte des Bildes) ein mächtiger Vorbau als Windfang errichtet, der im Zuge der Generalsanierung wieder entfernt wurde.

Unsere heutige Frage: Wie wurde der Vorbau/Windfang im Volksmund genannt?

Der zweite Buchstabe des Begriffs steht in der Lösung an 25. Stelle.

Frankenhalle voran

Harmonisch war es gestern beim “KulturRaum Frankenhalle”. Ich habe jetzt gar nicht viel Zeit zum Schreiben, da ja gleich schon die Anschlussveranstaltung “Programmkino” beginnt. Darum nur ein paar Stichpunkte, die mir zum gestrigen Abend einfallen.

  • Es war ganz gut besucht, so um die 100 Leute werden schon im Bockshorn gewesen sein. Sehr bunt gemischt, von jung bis alt war alles vertreten.
  • Der Umbau der Frankenhalle für die Zwischennutzung der Theatersanierung und für die anschließende Nutzung als “Kulturhalle” hat bei der Stadt eine sehr hohe Priorität, das Areal “Alter Hafen” soll weiter kulturell erschlossen werden. Man muss aber die erforderlichen 9,5 Millionen Euro irgendwie zusammenbekommen.
  • Das Mainfrankentheater könnte nicht spontan umziehen, es braucht 1,5 – 2 Jahr Vorlaufzeit für Verträge, Logistik, Organisation, etc.
  • Laut Stadtkämmerer könnte es — wenn alles hinhaut und Fördermittel rechtzeitig und ausreichend zu Verfügung stehen und die Pläne fertig sind — schon diesen Herbst mit dem Umbau losgehen. Das Theater könnte dann in der Spielzeit 2012/13 in der Frankenhalle, zwei Jahre später könnte die Sanierung des Theaters beendet sein und die Frankenhalle einer allgemeinen kulturellen Nutzung zur Verfügung stehen. Könnte.
  • Die Frankenhalle als Kulturhalle soll eine Bürgerstiftung (vermutlich bis dahin die 150. Stiftung in der Statd) betreiben. Die Stiftung soll wirtschaftlich arbeiten und muss den Spagat zwischen Kultur und Kommerz halten können.
  • Der Vorbau an der Veitshöchheimer Straße wird wohl abgerissen werden und an der Stelle ein neues Gebäude errichtet werden. In dem Bau könnte das Bürger-Programmkino seinen Platz finden.
  • Auch der Stall wird — das ist der hintere Teil der Frankenhalle — wird wohl abgerissen werden, da er zu marode und nicht erhaltenswert ist.
  • Da die Frankenhalle im Wohngebiet steht, wird es wohl keine Punk-Konzerte dort geben oder andere laute Veranstaltungen. Kommt aber auch auf die Schalldämmung des fertigen Gebäudes an. Sie wird also keine Konkurrenz zur nahen Posthalle sein — sofern es diese bis dahin überhaupt noch gibt.
  • Die Theaterleute sehen die Spielzeit in der Frankenhalle eher als künstlerische Herausvorderung, gerade dass die Bühne von drei Seiten von Zuschauern umgeben sein wird. Zeit für Theater wie Shakespeares Zeiten.
  • Die Idee, zwischen Kulturspeicher und Frankenhalle einen durchgehenden Platz zu schaffen und die Veitshöchheimer Straße in dem Bereich in einen Tunnel zu verlegen, ist reizvoll, aber das werden im besten Fall unsere Kindeskinder erleben.

Schauen wir wie es weitergeht, denn es geht wohl weiter. Es ist zumindest gut zu wissen, dass ich vor zwei Wochen nicht umsonst aus der Frankenhalle ausgezogen bin.

Schwarz-Rot-Gold gegen den Holzwurm


Nein, es ist keine Fußball-Weltmeisterschaft, die Reihenfolge der Farben wäre eh falsch. Die Frankenhalle wird am Wochenende vergast begast — dem Holzwurm im Gebälk geht es an den Kragen. Und damit kein Gas — Altarion-Vikane — nach Außen dringt, wird die Halle Innen und Außen verpackt. In Schwarz-Rot-Gold, in dem Fall nicht die Landesfarben sondern die Hausfarben des Begasungsunternehmens. Die Maßnahme beschert mir als Mieter des Kopfbaus des Frankenhalle einige Tage bürofrei — aber leider nicht arbeitsfrei. Und bei der Rückkehr ins Büro werde ich flach atmen und die Filterzigarette nicht mehr aus dem Mund nehmen.