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Prost Neukraut, Würzburg!

Den Jahreswechsel habe ich gemütlich im Gehrings und im DOC gefeiert und war so gegen 2 Uhr im Bett. Jetzt wird das neue Jahr nach guter unterfränkischer Tradition — so habe ich es von meinen Eltern gelernt — mit Sauerkraut kulinarisch begrüßt. Sauerkraut, damit das Geld in dem Jahr nicht ausgeht, ist doch klar! 🙂

Ich esse mal eine doppelte Portion!

Allen Lesern ein friedliches, gesundes und erfüllendes Jahr 2016! 😀

Sauerkraut und Knöchli
Sauerkraut und Knöchli

Ins neue Jahr ohne Lorbeer

Der Pulverdampf zieht langsam aus dem Würzburger Kessel ab, das Jahr 2014 ist schon 15 Stunden alt.

Neubaukirche mit Feuerwerk
Neubaukirche mit Feuerwerk

Hinter mir liegt eine enspannte Nacht. Ein bisschen mit dem Bloggerstammtisch im Gehrings getrunken, gelacht und gefeiert. Dann im Mitternacht auf die Neubaustraße raus, angestoßen, umarmt, geküsst und dem Feuerwerk zugeschaut, das es über die Hausdächer der Innenstadt geschafft hat. Versucht einen Tinnitus durch die Böllerorgie um die Ecke in der Peterstraße zu vermeiden, wo versucht wurde, die Schlacht von Stalingrad akustisch nachzustellen. Danach wieder rein ins Gehrings und noch ein wenig getrunken, gelacht und gefeiert. Und dann mit der Straßenbahn heim — Danke an die WVV für den Silvester-Service — und ins Bett gefallen. Ich war einfach müde, aber auch zufrieden.

Rippchen mit Kraut
Rippchen mit Kraut

Und an Neujahr kommt mal meine traditionsbewusste Seite zum Vorschein.  Auch wenn der wissenschaftliche Beweis noch aussteht — wenn man an Neujahr Sauerkraut isst, geht einem im restlichen Jahr das Geld nicht aus. Leider waren mir schon am ersten Tag im Jahr die Lorbeerblätter ausgegangen, aber ich hoffe, dass das Ganze auch ohne diese Zauberzutat funktioniert.
Zum Kraut gab es — auch wenn ich damit gleich am ersten Tag im Jahr meine Absicht unterlaufe, meinen Fleischkonsum weiter zu reduzieren — ein paar leckere Schweinerippchen.

Darum wünsche ich euch  jetzt mit vollem Bauch ein gutes, neues Jahr! 😀

2012, da isses

Das Würzblog wünscht allen Lesern ein frohes, gesundes, friedliches, entspanntes, gesegnetes, fruchtbares, liebevolles, spannendes, gerechtes, erfülltes, neugieriges, informatives, lustiges, leckeres, kulturelles, reizvolles, freundschaftliches, herzliches, stabiles, freiheitliches, kreatives und fränkisches neues Jahr 2012

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Last-Minute-Silvester-Party-Tipps für Würzburg

Na wisst ihr immer noch nicht, was ihr Silvester in Würzburg machen sollt? Ihr Armen! Ich bin versorgt! 😉

Aber wenn ich noch nicht vorhätte und wenn ich morgen nicht arbeiten müsste dann würde ich darüber nachdenken:

  • In der Posthalle tanzen die Moleküle. Indie mit den DJs Zweilicht, Lemoche und Souljacker auf dem NEON CLUBfloor toben sich die DJs Flowsen, Jazzu de Osaka, Frickler und Eleven. Abendkasse 8 €.
  • Auf dem Eisbrecher Ulla — also auf der Arte Noah im Hafenbecken hinter dem Kulturspeicher — wird der österreichischen Kultur gefrönt. Baaaam Oida! Abendkasse 9 €. (Vage Hinweise zu “Bam Oida” gibt es hier, hier oder hier).
  • Klassisch aber mag isch: Silvester im Laby mit DJ Chainsaw. Abendkasse 4 €.
  • Mal ein ganz anderer Ort: 80er-Party im … festhalten … Brückenbäck. Klingt witzig und vielleicht wird’s auch so. Eintritt 5 €.
  • Und natürlich das Café zum schönen René am Hauptbahnhof, da ist heute Café zum schönen René! 🙂
  • Wenn woanders schon das Putzlicht angeht, laufen im Club L erst die Plattenteller an. Ab 2.00 Uhr startet dort die Silvesterparty und die dauert vermutlich bis Ostern.

Noch Ideen?

 

Ich wünsche euch einen guten Beschluss und einen ebensolchen Rutsch ins Jahr 2012!

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Silvesterfahrplan der WVV gesucht?

Weil’s heute ständig hier im Würzblog gesucht wird: Heute in der Silvesternacht kann man in Würzburg zwischen 22.00 Uhr und Sonnenaufgang kostenlos mit den Straßenbahnen und Bussen der WVV fahren. Welche Busse und Strabas wann wohin fahren, kann man im PDF-Fahrplan der WVV nachlesen.

Also: Autos heute Nacht stehen lassen, wenn man Alkohol getrunken hat. Das gilt eigentlich nicht nur Silvester. Besoffen mit dem Auto fahren finde ich dermaßen Scheiße. Außerdem hab ich morgen Dienst, jeder Unfall macht mir nur mehr Arbeit. Und wer will das schon? Ich auf jeden Fall nicht!

Ende der Freiertage

Frohe Weihnachten, guten Beschluss und Prost Neujahr!
Ich darf mich wieder zurück im Würzblog melden. Die letzten Tage und fast Wochen habe ich mir mal eine Auszeit vom Bloggen gegönnt, da ich wegen der Feiertage ohnehin wenig Zeit hatte. Und es waren viele freie Feiertage. Nicht nur dass Weihnachten, Silvester und Neujahr war, so nebenbei durfte ich auch 40 Jahre alt werden. Es gab für mich also viiiieeeel zu feiern. 🙂

Also auf es Jahr 2011 — und es wird spannend, das weiß ich jetzt schon!

Des Pleichers Ende

Der Pleicher Hof wird zwar noch das Morgengrauen des Jahres 2011 erleben, das Durchwischen nach der Silvesterparty kann man sich dort aber eigentlich sparen — denn alle Etagen des Pleicher Hof machen zu. Endgültig.

Nachdem die Stadt alle Tanzaktivitäten im Keller wegen fehlender Genehmigung untersagt hat, hat sich der Pleicher allein mit dem Kneipenbetrieb nicht halten können. Eine Nutzungsänderung “ist nun daran gescheitert, dass im Bebauungsplan für das Areal, in dem sich der Pleicher Hof befindet, eine Nutzung als Vergnügungsbetrieb explizit ausgeschlossen ist“. Im Dezember können alle Freunde des Pleichers das Defizit minimaler zu trinken.

Zwei tanzbare Sonderveranstaltungen — hoffentlich genehmigt — werden im Dezember 2010 noch im Pleicher Hof stattfinden. Am 23. Dezember 2010 wird es ein Konzert mit Saalschutz & DJ Patex geben, und Silvester kann man ab 23.55 Uhr mit dem Pleicher noch einen Totentanz auf’s Parkett legen. An einigen Dezembertagen wird der Pleicherkeller als Musikbar betrieben — aber ohne Tanz eben.

Ach, ich finde es schon schade um den Pleicher. Ihn gibt es ungefähr genauso lang wie das Würzblog und wurde ebenso mit großen Idealismus und wenig wirtschaftlichen Erfolg betrieben.
Im Pleicher wurde der 1. Geblogstag des Würzblog gefeiert und auch etliche Bloggertreffen und Pl0gbars veranstaltet. Im Pleicher habe ich nachts etliche Male getanzt, habe Konzerte gehört (das Kopfhörerkonzert werde ich so schnell nicht vergessen), habe viele My favourite tracks gehört, eine Filmparty gefeiert und was weiß ich noch gemacht. Und damit ist es dort nun endgültig vorbei. Wieder ein Laden abseits des Mainstreams weg aus der Würzburger Kulturlandschaft. Kampfkoloss ist deswegen auch traurig, ansonsten hält sich die Medienlandschaft in der Stadt seltsam still.

Und obwohl bei der ganzen Genehmigungsaktion von Seiten der Stadt Würzburg vermutlich alles mit juristisch rechten Dingen zuging, so bleibt bei mir doch ein schaler Nachgeschmack und die leise Frage, ob man das alles  nicht hätte auch anders regeln können — wenn man gewollt hätte.

Danke Pleicher Hof, für alles!

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