Das Enten-Drama

Am Samstag war der große Tag — die HavannaDuck, die Ente des Blogger- und Twitterstammtischs in Würzburg, startete beim Badeentenrennen. Einige ihrer Miteigentümer standen am Mainufer und fieberten mit. Aber das Rennen nahm einen Profisport-Enten unwürdigen Verlauf.

Am Samstag war der große Tag — die HavannaDuck, die Ente des Blogger- und Twitterstammtischs in Würzburg, startete beim Badeentenrennen. Einige ihrer Miteigentümer standen am Mainufer und fieberten mit.

Es war ein langsames Rennen. Mangels Wind und Strömung dümpelten die Badeenten vor sich hin. Doch die HavannaDuck hat nach ein paar Orientierungsschwierigkeiten die Führung übernommen. Doch dann griff leider die DLRG ein und brachte das Rennen total durcheinander — das Ende vom Lied: Die HavannaDuck landete weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.

Das DLRG-Desaster beginnt

Skandal! Auch andere Enteilseigner wie Hazamel oder Icey haben sich darüber schon aufgeregt.

Und das, wo die HavannaDuck das Jahr über so brav getwittert hat:

Die HavannaDuck meldet sich aus der Winterpause zurück …
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/177503074867363841

… und beginnt mit ihrem gnadenlosen Training …
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/178242120182796290

… hervorragend motiviert …
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/186435009891155968

… und fast schon übermütig …
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/198293139608449024

… oder aggressiv!
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/198295640147632128

Dann kam der Tag des Rennens!
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203768289736933376
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203768487464800256
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203835200575246336
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203845861418082304
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203847694958075905
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203847940094173184
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203848220797976577
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203849031024246785
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203849971219435520
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203851107838074881
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203853155430174720
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203855167630753793
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203856781397602305
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203860040434716675
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203861393672376320
https://twitter.com/#!/HavannaDuck/status/203862753105031171

Arme HavannaDuck, dieses Schicksal hat sie nun wahrlich nicht verdient.

Pleicher Hof a cappella

Im Keller des Pleicher Hofs ist ab sofort die Musik aus. Und das Licht auch.

Am Sonntag, dem Tag des Nichtraucher-Volksentscheids, kam schon eine Mail vom Pleicher-Chef Ued, der als eine Konsequenz des Rauchverbots in Clubs, dass der Laden dadurch “vermutlich bald wieder in die drohende Insolvenz” geschickt würde. Und am Montag war dann kommentarlos auf der Website zu lesen, dass es ab sofort keine Musikveranstaltungen im Pleicher Hof geben wird. Warum und wieso wurde bei Kalimba und Kampfkoloss gerätselt.

Bei Facebook gab es heute kleine Einblicke, port01 zitiert den Pleicher Hof mit den WortenIch habe eben vom Ordnungsamt der Stadt Würzburg einen Bescheid erhalten, der uns alle discoähnlichen Veranstaltungen untersagt und uns zum sofortigen Abbau der Licht und Tontechnik auffordert. Der Einsatz eines sog. Discjockeys ist uns verboten.

Harter Tobak! Ob das Ordnungsamt von sich aus aktiv geworden ist, ob sich das Maritim beschwert hat , ob die BIWA dahintersteckt oder sonst wie  — zumindest hat der Pleicher nun ein immenses Problem! Allein durch das Café wird sich der Pleicher Hof wohl nicht lange finanzieren lassen.  Jetzt kann Ued natürlich Unplugged-Lesungen oder Klöppelkurse im Keller anbieten, aber damit wird wohl auch nicht sehr viel Geld zu machen sein.

Ja, vor dem Pleicher war nachts schon gern mal viel los, da hat die neue und umstrittene Preispolitik auch nicht viel geholfen. Aber wenn ich nachts durch Würzburg laufen und am Odeon, oder öfters, da auf dem Heimweg, am Studio vorbeikomme — da ist auch viel los vor den Discos. Da bin ich aber mal gespannt, wann das Odeon oder das Studio ihre Lautsprecher rausreißen müssen. Wobei, wenn ich ehrlich bin, sehe ich die Gefahr da eher gering. Die können wenigstens sagen, sie haben gutbezahlte Türsteher, die eben vor der Tür stehen. Ob es deswegen leiser ist … ich weiß nicht so recht. Aber so ein kleiner Schuppen wie der Pleicher Hof kann sich eben kaum mal Türsteher leisten — die Mainstream-Disco-Lobby mit dem dicken Geldbeutel wird es also vermutlich noch länger geben.

Zumindest ist nun eine kleine — ob man sie “alternativ” nennen will muss jeder selbst entscheiden — Disco und ein Konzertsaal lahm gelegt — und eventuell sogar zur Geschäftsaufgabe gezwungen. Ob durch die Verschärfung des Nichtraucherschutzes oder das Oberwasser, das die BIWA nun haben wird, weitere folgen werden, das werden wir sehen, mit der Disco Fantastique musste ja kürzlich auch eine Veranstaltung auf Zimmersuche gehen.

Die Innenstadt mag nun vielleicht ein bisschen leiser sein, aber dem Image- und Wirtschaftsfaktor Kultur- und Nachleben hat diese Aktion auch einen Schlag versetzt.

Vielleicht werden ja noch ein paar Hintergründe dieser Ordnungsmaßnahme ans Licht kommen. Bis dahin: Bleibt abends daheim, setzt die Kopfhörer auf und tanzt zu naturtrüben Apfelsaftschorle und Salzstängchen. Aber nicht so laut schlürfen und knuspern!

Dem Rind seine Haut, dem Bär sein Gummi

Und wieder mal in Fleischskandal in Würzburg. Oder besser — ein Hautskandal. Ein Mitarbeiter der  Ein- und Verkaufsgenossenschaft der Metzgermeister hat nicht für den Verzehr geeigente Rinderhäute falsch ettiketiert und diese wurden zur Gelatine-Herstellung weiterverkauft. Aus Versehen versteht sich, klar.

Also nehmen wir in der nächsten Zeit am lieber keine Halbfettmargarine, Halbfettbutter, fettreduzierte Käsesorten, Gummibärchen, Weingummis, Weichkaramellen, Marshmallows, Schaumwaffeln, Lakritz, Schokoküsse, Backwaren, Quark, Kefir, Joghurt, Götterspeise, Wackelpudding, Sülze, Aspik, Pfefferminzbonbons, Weihnachtskonfekt, Wein, Apfelwein, Essig, naturtrübe Fruchtsäfte, Vitaminzusätzen, Brausetabletten und Medikamente in Hart- und Weichkapseln zu uns. Am Besten auch rückwirkend.

Zum Glück ist Spargelzeit und den ist man sicherheitshalber ohne Beilagen.