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Havanna Duck, Misserfolg #6

Die Havanna Duck hat beim Wildwasser-Badeentenrennen gestern gebummelt, sich mit anderen Enten vergnügt und ist einfach nicht in die Gänge gekommen. Da muss man sich um das verflixte siebte Jahr gar keine Sorgen machen — schlechter als die sechs Jahre vorher kann die Ente kaum noch schwimmen. Der Blogger- und Twitterstammtisch muss  jetzt wohl mal über die Vertragsverlängerung für nächstes Jahr diskutieren.

Ob meine beiden kleinen Einzelenten etwas gewonnen haben, weiß ich nicht — die Gewinner sind auf der Wildwasser-Seite noch nicht online.

Jetzt sind die Gewinner der kleinen Enten online. Nix gewonnen. Mist!

Die Havanna Duck seilt sich gleich mit einer Freundin ab
Die Havanna Duck seilt sich gleich mit einer Freundin ab
Über 4000 Plastikenten in den Main kippen geht leicht - alle wieder rauzufischen nicht so.
Über 4000 Plastikenten in den Main kippen geht leicht – alle wieder rauzufischen nicht so.
Ein Teil der Havanna-Duck-Sponsoren: Hazamel, Rööö und Simone
Ein Teil der Havanna-Duck-Sponsoren: Hazamel, Rööö und Simone.
Volle Brücke, volle Schaufel
Volle Brücke, volle Schaufel
Mal eine große Ente auf der Alten Mainbrücke
Mal eine große Ente auf der Alten Mainbrücke

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Peter Grethler

Der Biermann ist weg

Ich als leidenschaftlicher Verabscheuer von Bier hatte ja immer persönliche Probleme damit, dass die Distelhäuser Brauerei soviel Engagement in der Kulturförderung in Würzburg gezeigt hat. Also, nicht damit, dass sie sich kulturell engagiert, sonder damit, dass es dadurch bei den Veranstaltungen, Pressekonferenzen und Gedöns immer Bier gab — und für mich halt Apfelschorle. Ok, auch nicht schlecht.

Peter Grethler

Was mich aber immer erfreut hat, war das Gesicht von Peter Grethler zu sehen, der sich von Distelhäuser Seite um das Kultursponsoring gekümmert hat. Und das hat er wirklich, war immer dabei, mit Herz und Seele. Und dabei hat er die Brauerei immer gut vertreten, er hat sogar mir glaubhaft machen können, dass Biertrinker doch auch irgendwie Menschen sind.

Tja, und nun ist Herr Grethler nicht bei bei Distelhäuser, aus betriebsinternen Gründen. Man munkelt über Differenzen, wie die Brauerei und die Marke in Zeiten rückläufigen Bierkonsums weiterentwickelt werden soll. Das ist natürlich nur ein Gerücht, was genau vorgegangen ist, weiß ich nicht. Fest steht nur, dass ich Herrn Grethler wohl nicht mehr mit seinem Distelhäuser-Hemdkragen sehen werde.

Ob diese personelle Entscheidung die Weiterentwicklung der Brauerei positiv vorantreibt, wage ich für mich persönlich zu bezweifeln, da damit der Marke Distelhäuser auch das sympathische Gesicht genommen wurde, mit dem ich sie in den letzten Jahren vor Augen hatte.

Ich wünsche Herr Grethler alles Gute für die Zukunft, und wenn die Weinbauern nicht doof sind, schnappen sie sich Peter Grethler und lassen ihn für sich arbeiten — die Weinwirtschaft würde es danken. Und ich auch! U&D, Hafensommer, Kulturförderpreis, Filmwochenende, Programmkino und tausend andere Veranstaltungen — überall gäbe es Wein! 🙂

Update: Auf der Website des Dachverbands freier Würzburger Kulturträger gibt es auch ein paar Worte zur Kündigung von Herrn Grethler.

Poetry Slam fleischlos versteigert

Am 5. September 2010 findet in der Posthalle die Veranstaltung “Franzi Röchters fleischloser Poetry Slam” statt. Was soll denn das für ein Poetry Slam sein? Das ist nach wie vor der klassische Jeden-Ersten-Sonntag-Im-Monat-Poetry-Slam, bloß hat Slammaster Christian Ritter sich ein neues Sponsoring-Konzept überlegt und die Pünktchen bei “Der … Poetry Slam” bei ebay versteigert — Startgebot 99 €.

Gut, es gab nur ein Angebot und damit auch nicht mehr als 99 €, aber immerhin — vielleicht kommen jetzt ja Leute auch den Geschmack. Franzi Röchter, die den September-Slam ersteigert hat, wusste wohl erst nicht so recht wofür sie werben soll, hat sich dann aber für Vegetarismus und Tierschutz entschieden, daher der Name. Die Metzgerinnung hat ja im Oktober die Chance, da gegenzuhalten.

Wer sich von Franzi Röchters Werbebotschaft zuballern lassen will, der kann das am 5. September 2010 ab 20.00 Uhr in der Posthalle für 5 € tun.

Gedanken zum Manu und Portico, Kartenquiz für Eivind Aarset

Der Hafensommer neigt sich dem Ende zu, am Samstag ist der letzte reine Konzertabend. Am Dienstag war ich noch beim Doppelkonzert von Portico Quartet und Manu Katché. Und mit mir noch viele andere Menschen, denn die Treppe war fast voll besetzt. Das lag sicher auch am guten Wetter an dem Tag, aber wohl auch a großen Namen Manu Katché. Musikalisch war es auch ein toller Abend — allerdings für mich anders als zu erwarten war. Manu Katchés Jazz-Konzert war einfach ein Jazz-Konzert, zugegebenermaßen mit hervorragenden Musikern. Doch Porticos Soundteppiche, die sie mit dem tönenden Kugelgrill namens Hang gestrickt haben, fand ich deutlich origineller und ansprechender. Tja, so geht das manchmal.

Und am Samstag wird es Norwegisch an der Hafentreppe, Gitarrist Eivind Aarset spielt dort mit seiner Band Sonic Codex. Und zwar Electro-Jazz mit einer Prise Rock. Und mit dreimal zwei Würzblog-Lesern, denn es gibt wieder Karten zu gewinnen. Dazu muss man wieder eine Frage in den Kommentaren beantworten:

Welcher Olympiasieger wurde im selben Städtchen geboren wie Eivind Aarset?

Die ersten drei Kommentare mit der richtigen Antwort bekommen je zweimal freien Eintritt zum Konzert, das hoffentlich an der Hafentreppe stattfindet. Obwohl — Posthalle wäre diesmal sogar passend, da sie auch Sponsor des Konzerts ist.

Allen anderen müssen zur Abendkasse oder sich mit diesem Video zufriedengeben 😉

s.Oliver Baskets – nur der Name ändert sich

s.Oliver und Basketball hat in Würzburg Tradition.
Schon damals 1997 bis 2004 bei der DJK s.Oliver Würzburg und 2000 bis 2003 als Namenssponsor der Basketball Bundesliga hat sich der Modekonzern aus Rottendorf beim Basketball finanziell beteiligt.

Die frisch in die zweite Liga aufgestiegenen Würzburg Baskets sind in den nächsten 3 Jahren als “s.Oliver Baskets” unterwegs. Der Sponsoring-Vertrag über eine nicht genannte Summe beinhaltet selbstverständlich auch den Aufstieg in die erste Liga, für welche die Hallenkapazität und Ausstattung der s.Oliver-Arena wohl gerade noch so reicht.


J. Bähr (Baskets), W. Reuss (s.Oliver) und K. Heuberger (Baskets) mit dem neuen Trikot vor dem s.Oliver-Headquarter.

Eigentlich ist es so wie früher. Nur ein anderes Management, andere Spieler und eine andere Zeit. 🙂

Dicker Dienstag

Naja, besinnlich geht die Adventszeit hier in Würzburg nicht unbedingt los. Gerade morgen könnte ich mich beim Abendprogramm wieder mal zerreißen. Was steht denn für den morgigen Dienstag auf der Liste?

Die Dezemberausgabe von my favourite tracks. Dennis Schütze hat diesmal einen Mann zur Musiktalkshow eingeladen, den viele vielleicht nicht namentlich kennen, aber ohne den viele kulturellen Veranstaltungen in Würzburg gar nicht stattfinden würden — Peter Grethler von der Distelhäuser Brauerei, die Sponsor von diversen Kulturförderpreisen, von Events wie dem Hafensommer und einigem mehr ist. Leute, die Geld für eine Veranstaltung wollen, sollten morgen, 1. Dezember 2009,  vielleicht mal ab 20.00 Uhr in den Keller des Pleicherhofs schauen und ein sympathisches Gesicht aufsetzten, vielleicht bringt es ja was. Dennis hat mir schon den Hidden Track verraten, also die Aktion, die der Gast immer nach dem Talkshow-Teil veranstaltet. Für mich ist sie überhaupt nichts, für viele andere könnte sie aber ein Genuss werden.

Weniger für die Kulturliebhaber als für Leute die Webseiten entwickeln ist eine Veranstaltung der PHP User Group Würzburg zum Thema “Barrierefreiheit im Internet in Theorie und Praxis”. Wie surfen Blinde und Sehbehinderte im Internet. Was geht gut, was geht schlecht, was könnte besser sein, wie sollte es sein? Der Vortrag/Workshop findet morgen ab 19.30 Uhr in den Räumen der Frankfurter Fünf statt, in der Frankfurter Straße 5, das ist rechts neben Herrn Rossis Wohnzimmer. Die Anmeldefrist ist eigentlich schon abgelaufen, aber man kann ja in den Kommentaren mal nachfragen, ob noch was geht. Da ich an der Grundidee des Abends nicht ganz unschuldig bin, werde ich zumindest mal vorbeischauen.

Nur vorbeischauen werde ich deswegen, da ich eigentlich am Abend in die Posthalle will. Dort gibt Wishbone Ash ein Konzert, besser gesagt: Teile von Wishbone Ash, darum heißt es jetzt eigentlich Martin Turner’s Wishbone Ash. Bin gespannt, wie es ist die über 30 Jahre alten Songs mal live zu hören, im zweiten Teil des Konzerts soll das komplette Argus-Album gespielt werden. Könnte wirklich gut werden, aber bei so alten Bands ist ein Restrisiko an Peinlichkeit nie auszuschließen. Ich bin aber optimistisch! 🙂