• Events,  Kultur,  Preview

    Ausstellung “Blicke auf Würzburg: negativ – positiv”

    Die Bürgerinitiative “Ringpark in Gefahr” will ihren Namen mal keine Ehre machen und auch den Rest von Würzburg in den Blick nehmen. Morgen wird im Treffpunkt Architektur eine Ausstellung unter dem Namen “Blicke auf Würzburg: negativ – positiv” eröffnet, die Fotografien von Würzburger Brunnen, Plätzen, Grünstreifen, Höfen, etc. zeigen wird. Obwohl der Titel das Wort “positiv” enthält, werden doch eher negative Beispiele gezeigt werden. Interessant ist auch eine Aussage vom BI-Mitglied Peter Schlagbauer in der Mainpost: Das junge Leute eine andere Vorstellung vom Leben in der Stadt haben als die Älteren von der BI, räumt Schlagbauer ein. Denen fehle aber „ein Maß, ein Vorbild“. Aha. Den Jungen fehlt also ein…

  • Politik,  Wirtschaft,  Zeuch

    Moz-Gezicke

    Oh, das Gezicke um das Mozartareal. “Erhaltungswürdig” wird es genannt. Diese 50er-Jahre-Barracke, als würde die Stadt nicht in Bauten aus dieser Zeit ersticken, dem Zweiten Weltkrieg sei kein Dank. Also will man die Schule abreißen und etwas Neues an die Stelle bauen. “Mischnutzung”, heißt es. Was soviel bedeutet, dass die Stadt keinen Schimmer hat, was da hin soll. Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, den Bau so zu lassen, wie er ist. Nur soll man nicht irgendwelche erfundenen ästhetische Gründe bringen. Die Schule ist ein profanes Gebäude seiner Zeit, da hat sich kein Architekt überschlagen. Und das optische Zusammenspiel mit dem Unesco-Weltkulturerbe Residenz ist auch nicht so weit her. Aber…

  • Kultur,  Wirtschaft

    Das Hochhaus in der Augustinerstraße

    Das alte Hochhaus (ok, das hohe Haus) in der Augustinerstraße wird nun bald den Weg alles Zeitlichen gehen. Denn gestern wurde die Arbeiten des Architektenwettbewerbs für den Neubau veröffentlicht. Gewonnen haben die Architekten hofmann keicher ring, die exakt ein Jahr zuvor den Petrinipreis für das Weingut am Stein erhalten haben. Nun bin ich natürlich sehr befangen, da die Architekten mit mir das Büro teilen. Aber ich fand, dass sie verdient gewonnen haben. An die Stelle des alten Hauses kommt wieder ein Hochhaus, welches im Entwurf allerdings etwas schlanker und leichter als der Vorgänger wirkt. Neben dem Hochhaus — das auch hier wieder eher ein hohes Haus ist — entsteht ein…

  • Wirtschaft,  Zeuch

    Türmchen, Türmchen, du musst wandern

    Ach, der Hotelturm in Würzburg. Für angeblich 25 Millionen wurde er gebaut (leider nicht fertig), für ungefähr 10 Millionen wurde er vor gut einem Jahr von der Würzburg Estate SA gekauft, das sind 40% der Bausumme. Und jetzt gibt es laut Mainpost gerüchteweise einen neuen Käufer. Rein rechnerisch müsste er nun wohl 4 Millionen — 40% von 10 Millionen– kosten. Wenn der Preisverfall mit diesem Faktor weiter geht, dann werde ich den Turm im Jahr 2020 für 26,84 € kaufen und mit Touristen durch das halb verfallene Gebäude eine Gruseltour veranstalten.