• Zeuch

    Alles muss raus #3: Abriss

    Abriss-Header

    Der Artikel verstaubte aus unbekannten Gründen in den Artikel-Entwürfen. Im Rahmen der Aktion “Alles muss raus!” wird er nun veröffentlicht, auch wenn er nicht fertig ist. Das alte Hypo-Vereinsbank-Gebäude in der Eichhornstraße wird gerade abgerissen. S.Oliver hatte das Haus gekauft und baut an der Stelle eine “Einkaufsgalerie” neu — mit einer Fassade, die ich nicht mal unbedingt hässlich, aber für recht langweilig und beliebig halte. Überrascht war ich aber, wie langsam der Abriss des alten Gebäudes vorangeht. Der Bagger arbeitet sich eher zentimeterweise durch die Wände und Decken. Und ich dachte auch, dass das Barossi, das italienische Stehcafé direkt davor, wegen des Lärms wie ausgestorben sein müsste. Aber die Baustellen-Touristen…

  • Kultur,  Musik

    Ende der A5, Podiumsdiskussion und tolle Band

    Die A5 ist die Bezeichnung für eine Autobahn, aber auch für die Bezeichnung der diesjährigen Architekturwoche in Bayern. Das Thema “Umbruch. Abbruch. Aufbruch” passt ja für Würzburg ganz gut, vielleicht zu gut, denn in den letzten Jahren wurde das Thema ja schon oft durchgekaut. Am Montag bin ich auch mal hingegangen. Ort des Geschehens war die Baustelle des neuen Hörsaalgebäudes am Hubland. Und um es kurz zu machen — ich fand es sterbenslangweilig. Ok, man konnte die Baustelle besichtigen, aber das war halt eine Baustelle. Ein Schmankerl war, dass man hoch auf das Dach gehen konnte und dort einen schönen Ausblick über die Stadt hat. Hm. Ein Anti-Schmankerl kulinarischer Art…

  • Kultur,  Politik

    Kuschelrunde

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    Am Mittwochabend war ich bei der Podiumsdiskussion über die Frage, wie mit den Nachkriegsbauten der 50er und 60er Jahre in Würzburg umgegangen werden soll. Nein, halt — Diskussion hätte ja bedeutet, man wäre sich nicht einig gewesen und hätte Argumente ausgetauscht. Aber so war es nicht. Mit viel Mühe hätte man den Abend “Vier gegen Chrisi” nennen können, denn Denkmalpfleger Fiedler, Chefverschönerer Kummer, Stadtheimatlehrer Steidle und Architektin Scholder waren sich grundsätzlich über die Notwendigkeit der Erhaltung der Nachkriegsbauten einig, einiger “Gegner” war Stadtbaurat Christian Baumgart, der sich allerdings auch recht harmonisch und diplomatisch gab. Ich weiß gar nicht warum man Frau Scholder eingeladen hat, ein Architekt mit einer Weg-mit-dem-alten-Scheiß-Platz-für-was-Modernes-Einstellung hätte…

  • Wirtschaft

    Geht Würzburg billig unter?

    Man kann die Stadt nicht mal eine Woche unbeaufsichtigt lassen! Eine Woche Informationsminimalismus und schon eröffnet in der Domstraße im ehemaligen Thalia-Gebäude ein 1-Euro-Laden aus dem Hause Schum. Entsetzen meinerseits? Mäßig. Nicht das so ein Laden mein Wunschgeschäft wäre — ich muss aber gestehen, dass ich noch in einem 1/99-Cent/Euro/Mark-Laden war –, aber fast verständlich ist es schon. Die ohnehin wachsende Schäppchengesellschaft wird in miesen wirtschaftlichen Zeiten wie im Moment noch größer, das heißt solche “Billigläden” haben einen großen Zulauf — und damit Geld. Geld genug um sich die Miete in der Domstraße leisten zu können, gerüchteweise um die 25.000 € im Monat. Der Hausbesitzer hat lange genug nach Mietern…

  • Kultur,  Politik

    Willkommission für Stadtbild und Architektur

    Architektur, Städtebau und Stadtentwicklung war in den letzten Jahren ein Streitthema in Würzburg und wird bestimmt weiterhin eines bleiben. Um dem Stadtrat eine möglichst objektive und fundierte Entscheidung bei Bauprojekten in der Stadt zu ermöglichen, soll wieder der Baukunstbeirat installiert werden. Den gab es früher schon mal in der Stadt, wurde aber zu Beginn der Amtszeit von Frau Beckmann aufgelöst. Nun erlebt er eine Wiederbelebung unter dem neuen Namen “Kommission für Stadtbild und Architektur”, was sich für mich nicht so schön klingt wie Baukunstbeirat. Aber egal. Ich bin ja die ganze Zeit davon ausgegangen, dass diese Kommision aus Fachleuten — Architekten, Kunsthistorikern, Künstlern, etc — bestehen soll, um eben dem…