• Zeuch

    Blind

    Am 6. Juni war Sehbehindertentag. Das Berufsförderungswerk Würzburg, das Blindeninstitut und der Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund haben in Würzburg an diesem Tag Stadtratsmitglieder und Presse eingeladen, mal auszuprobieren, wie man sich als Blinder oder Sehbehinderter in der Stadt zurechtfindet. Und da es in Würzburg – schon alleine durch das BFW und dem Blindi – doch einige Blinde und Sehbehinderte auf der Straße unterwegs sind, ist es mal ganz gut, sich in deren Lage zu versetzen. Sozialreferent Robert Scheller und SPD-Stadtrat Udo Feldinger waren früh da – später habe ich noch Raimund Binder von der ÖDP gesehen – und ließen sich von Mobilitätstrainern den Umgang mit dem Blindenstock erklären. und liefen…

  • Kultur,  Politik,  Theater

    Die T-Frage

    Heute Nachmittag wird es spannend im Würzburger Stadtrat. Da wird darüber diskutiert, ob und wie die Frankenhalle als Ausweichspielstätte während der Sanierung des Mainfranken Theaters genutzt werden soll. Geschätzte Umbaukosten des ehemaligen Viehmarkts: knapp 14 Millionen. Was die Sanierung des alten Theaters noch kosten soll, weiß ich gar nicht, ein paar Mille werden da aber schon auch reinfließen. Angesichts dieser Kosten und der Tatsache, dass in den vergangenen Jahren die Besucherzahlen im Mainfranken Theater deutlich zurückgehehen, stellt sich mir schon die Frage – braucht Würzburg ein so großes Theater überhaupt? Schwer zu beantworten. Leichter zu beantworten ist die Frage: Brauche ich so ein großes Theater? Ich bin ja schon ein…

  • Events,  Kultur,  Musik

    Samtanzug im Immerhin

    Immerhin Wiedereröffnung

    Eigentlich sollte die Wiedereröffnung des Immerhin eine Dreitagesorgie werden, bei dem man auch den „Funktionären“ mal zeigen kann, was das Immerhin ist. So war es ein überraschen winterlicher Abend mit Reden, Häppchen und ein wenig Musik. Klingt so, als wäre die Eröffnung gestern ein Reinfall gewesen. Nein, das war sie nicht – schon alleine wegen Charly „Dressman“ Heidenreichs Samtanzug nicht, der den Abend moderierte (Charly, nicht der Anzug. Glaube ich). Auch wenn von Seiten der evangelischen Kirche und der Stadt Würzburg nicht viele der zusagenden Verantwortlichen gekommen sind – gerade Stadtratsmitglieder waren bis auf einen Hauptamtlichen gar nicht da. Gut, vielleicht gerade weil wenig Offizielle da waren. Und die waren…

  • Frängisch,  Politik,  Wirtschaft

    Würzburg ist halt Würzburg und bleibt halt Würzburg – und sonst nix

    Vorgestern hat sich der Stadtrat der Stadt Würzburg – ganz vorne die CSU – dafür entschieden, der Metropolregion Nürnberg nicht mehr anzugehören. Würzburg war in diesem Zusammenschluss fränkischer Städte bisher passives Mitglied, was ja schon eine geniale Entscheidung war – Geld für etwas geben, bei dem man nicht mitmachen kann. Aber immerhin: Die Stadt spart doch glatt 7.000 € im Jahr, für das Geld kann man Flyer drucken mit denen man die Region Würzburg voranbringt. Ich glaube ja, das Würzburg ruhig selbstbewusst auftreten kann. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass man alle Brücken, Netzwerke und Kooperationen mit Nachbarregionen abbrechen muss.Dass dieses Netzwerk nun den Namen „Nürnberg“ und nicht „Würzburg“…

  • Zeuch

    Würzblog-Bilderrätsel #12

    Im Würzblog-Bilderrätsel Nummer 12 wird es wieder politisch. Das Bild zeigt die kürzlich gegründete lokale „Allianz für einen freien Sonntag“, die es geschafft hat, einen zweiten verkaufsoffenen Sonntag am 21. März zu verhindern – zumindest so lange, bis der LBE einen erneuten Antrag stellt. Ganz links im Bild ist der Vorsitzende eines Stadtteil-Sportvereins zu sehen, der im Nebenjob seit einigen Jahren im Stadtrat sitzt. Er hat sich der Allianz unter anderem mit der Begründung angeschlossen, es sei doch sowieso „ein Horror für jeden Mann, mit seiner ganzen Familie zum Einkaufen zu gehen“. Er ist einer von drei Stadträten mit dem gleichen Nachnamen und derzeit bei seiner dritten unterschiedlichen Partei/Gruppierung politisch…