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Frühling mit schönen Blumen, faulen Touristen und halbfertigem Stadtstrand

Ach, bummeln durch Würzburg ist schon schön. Vor allem, wenn man frei hat und an einem wundervollen Frühlingstag. 🙂

Faule Touristen - Auf dem Segway durch Würzburg.
Faule Touristen – Auf dem Segway durch Würzburg.
Unspektakulär, aber schön - Blumenblüte im Ringpark
Unspektakulär, aber schön – Blumenblüte im Ringpark
Bald fertig für die neue Saison - der Stadtstrand an der Löwenbrücke in Würzburg.
Bald fertig für die neue Saison – der Stadtstrand an der Löwenbrücke in Würzburg.

Morgenspaziergang neben dem Hochwasser

Vor der Arbeit war ich heute am Main spazieren — im strömenden Regen. Nur um mal zu sehen, was das Hochwasser in Würzburg denn so macht. Der Pegelstand des Mains betrug um die Uhrzeit ungefähr 3,95 Meter, im Moment — 9.30 Uhr — steht er schon bei 4,09 Meter. Und da war was los am Mainufer.

Zu Beispiel die Polizei, die auf einenn Abschleppwagen wartete, um ein geparktes Auto vor den Fluten in Sicherheit zu bringen. Naja, der Fahrer hätte schon noch ein paar Stunden Zeit gehabt, die Hochwasserprognose sagt im Moment für Sonntagfrüh einen Pegel von 4,45 – 4,85 Meter voraus. Und da könnte das Ausparken schon etwas schwieriger werden.
Hochwasser am Main in Würzburg, 1. Juni 2013

Nichts mehr los war beim Stadtstrand. Die Armen haben die halbe Nacht durchgebuckelt, um die Einrichtung hochwassersicher zu machen.
Hochwasser am Stadtstrand in Würzburg, 1. Juni 2013

An der Löwenbrücke hat das Technische Hilfswerk an einem Flusskreuzfahrtschiff ein Behelfsgangway angebracht. Das Schiff kann weder weiterfahren noch gibt es in Würzburg genug freie Hotelzimmer, also werden die Passagiere jetzt mit Bussen abgeholt. Und damit sie das Schiff trockenen Fußes verlassen können, hat das THW eben das Gerüst angebracht.
Dabei hat mich gleich einer der THWler als Mit-Würzmischer erkannt, er ist ein Freund von Alex. Alex, wenn du das liest: Schöne Grüße von Markus vom THW! 🙂
Hochwasser am Main in Würzburg, 1. Juni 2013

 

Wiederum so gut wie nichts los war auf den Mainwiesen beim Africa-Festival — das war fast schon ganz abgebaut.
Hochwasser am Main in Würzburg, 1. Juni 2013

Noch mehr Bilder …

Armer Stadtstrand

Nach dem Afrika-Festival das nächste Hochwasser-Opfer in Würzburg: Der Stadtstrand räumt wirklich das Gelände am Mainufer. Vorhin, als ich auf dem Heimweg war, haben sie schon fleißig abgebaut, mit Kran und so.

Hazamel merkte auf Facebook schon an, wir müssen ein Benefiz-Besäufnis für den Stadtstrand im Vogelpeter — selber Besitzer — unter dem Motto “Saufen gegen Absaufen” veranstalten.

Der Stadtstrand räumt wegen Hochwasser das Gelände am Main
Der Stadtstrand räumt wegen Hochwasser das Gelände am Main
Der Stadtstrand räumt wegen Hochwasser das Gelände am Main

Hochwasser am Main in Würzburg 2013

Alles fällt ins Hochwasser

Regen, Regen, Regen! Und in Würzburg heißt Dauerregen auch: Hochwassergefahr! Die Hochwasserschutzwände am Kranenkai müssen zwar erst ab 4,75 Meter Hochwasser aufgestellt werden, aber die tieferen Uferteile in Würzburg erwischt es jetzt schon langsam. Um 11 Uhr stand der Pegel bei 3,53 Meter und damit noch 47 Zentimeter von Meldestufe 2 entfernt, aber der Mainkai wurde trotzdem schon mit Sandsäcken abgesperrt. Schlimmer geht es da dem Stadtstrand, wo das Wasser schon an der Kante steht und die Sandsäcke dort wohl auch nicht lange halten werden. Ich fürchte, bei schönem Wetter müssen wir dem geplagten Stadtstrand mal ein Benefiz-Besäufnis gönnen — das haben sie wirklich nicht verdient (das Wetter, nicht das Besäufnis).

Erwischt hat es jetzt schon das Africa-Festival in Würzburg — das Festival wird abgebrochen, die Konzerte finden in der Posthalle statt, siehe dazu den Main-Post-Artikel.
Hochwasser am Main in Würzburg 2013

Der Frühling lässt sein gastronomisches Band sanft flattern

Wenn früher der April in Würzburg schon richtig warm war, dann konnte man sich darauf verlassen, dass Mitte Mai die Biergärten aufmachen und die Cafés die Tische rausstellen.

Das hat sich Gott sei Dank wenigstens ein wenig geändert.

Definitiv geöffnet hat schon die Strandbar am Lumen — wochentags ab 16.00 Uhr und wochenends ab 11.00 Uhr — und der Stadtstrand an der Löwenbrücke wird wohl Ende nächster Woche nachziehen. Der Zaubergarten nimmt sich noch bis Ende April Zeit. Das Sommerlager wird wohl “traditionell” am 1. Mai öffnen und der Alten Kranen wann er will.

Was sonst schon jemand den Frühling/Sommer gastronomisch eingeläutet?

Pelzig und die Hasen — Open-Air-Kino im zweiten Anlauf

Der Stadtstrand versucht sich wieder mal an einem Open-Air-Kino, nachdem es das letzte Mal ins Wasser bzw. in den Wind gefallen ist. Am Sonntag, 24. August 2008, soll Erwin Pelzigs “Vorne ist verdammt weit weg” gezeigt werden, die Gelegenheit für alle, die ihn nicht beim Hafensommer unter freien Himmel gesehen haben (Los Tanky! ;-)). Und am Montag ist dann der 2. Versuch für “Keinohrhasen” am Stadtstrand dran, beide Filme jeweils so gegen 21.00 Uhr, Eintritt ist frei.

Open-Air-Kino am windstillen Stadtstrand

Heute Abend gibt es am Würzburger Stadtstrand wieder Open-Air-Kino. Heute wird bei Einbruch der Dunkelheit — was so gegen 21.30 Uhr sein wird — der Film “Wer früher stirbt ist länger tot” gezeigt und morgen um die selbe Zeit “Keinohrhasen“. Der Eintritt ist frei.

Das Schreckgespenst der Strandpiraten ist gar nicht mal so sehr die Regengefahr — dagegen ließe sich noch etwas mit Schirmen und Kapuzen unternehmen — sondern ein starker Wind. Denn die aufblasbare Leinwand gibt ein tolles Segel ab und es wird recht schwierig werden, mit dem Projektor die davonfliegende Leinwand zu verfolgen. Und wenn sie über der Festung schwebt wird das Bild auch sehr klein werden.
Also bei starkem Regen wird das Kino vielleicht ins Wasser, aber bei starkem Wind bestimmt in die Luft fallen.

Gestern war ich übrigens mal eher zufällig und halb geschäftlich am Stadtstrand und durfte darum auch eher zufällig dort das Konzert der Chicken Swings mitanhören. Swing finde ich gar nicht mal so übel und die Band war auch recht gut. Fast, aber nur fast, wollte ich tanzen. 🙂

 

Public Viewing leider drin, dafür vielleicht ein bisschen hübscher

Zu den geänderten Öffnungszeiten siehe diesen Artikel.

Apropos Fußball-Europameisterschaft — am Samstag geht es los. Und wer in Würzburg die Spiele schauen will, der hat auch in diesem Jahr wieder keine Möglichkeit auf ein großes Open-Air-Public-Viewing. Die Stadt war einfach zu doof, sowas auf die Reihe zu bekommen. Ich werde bestimmt ein Spiel mal in meiner Geburtsstadt Schweinfurt anschauen, denn dort gibt es am Marktplatz eine Großbildleinwand. Die Schweinfurter vermarkten das richtig professionell, man kann sich dort sogar VIP-Plätze kaufen.

Tja, und in Würzburg. Ok, in Biergärten und Kneipen kann man die Spiele auch genießen, aber wer Lust hat, mit tausenden Fans mitzufiebern, dem bleibt nur der Weg in die Posthallen. Die Jungs von PH-Event veranstalten dort ein kostenloses Public-Viewing aller Spiele. Zwar nur in den Posthallen, aber immerhin. Alle Spiel werden auf einer Großbildleinwand zu sehen sein, bei Spielen der deutschen Mannschaft sogar auf zwei. Und da die Halle im Herbst als Veranstaltungshalle genutzt werden wird, sind bereits neue Toiletten und ein indirektes Stimmungslicht installiert. Es könnte also optisch ansprechender sein als vor zwei Jahren, da hatte die Halle den Charme einer Baustelle im Rohbau.

Ich werde mal einen Blick hinwerfen, da es gleich um die Ecke ist, aber ich bevorzuge doch eher Open-Air-Viewing.

Nun, bei gutem Wetter hat Schweinfurt gewonnen, bei schlechtem Wetter Würzburg. Wobei ich mich mehr über gutes Wetter bei der EM freuen würde. Denn wer — wie ich — die EM-Spiele lieber unter freiem Himmel anschaut, der kann ja immer noch in den Zaubergarten, ins Sommerlager, an den Stadtstrand, in den Pleicherhof und zu vielen weiteren kleinen bis mittelgroßen Lokalitäten.