Wo Fußball gucken?

Das ist ein Beitrag zur WM 2006. Beiträge zur EM 2008 gibt es hier.

Mit der Fußball-WM ist es wie mit Weihnachten. Man weiß schon lange, dass sie kommt, aber die Planung wird erst ganz kurz vorher gemacht.
Seid heute morgen schwirrt durch das Büro die Frage, wo man morgen in Würzburg das Eröffnungsspiel Deutschland – Costa Rica anschauen kann.

Und eigentlich wollte ich zum Thema “Eröffnungsspiel schauen” locker flockig die Möglichkeiten auflisten, das Spiel im Freien zu schauen. Doch das war dann gar nicht so leicht.

Das Lumen hatte angekündigt, das Spiel unter freiem Himmel zu zeigen, doch ein Anruf dort verriet mir das Gegenteil. Auch der Stadtstrand ist noch nicht sicher, ob das Spiel dort zu sehen ist, das wird sich bis morgen entscheiden. Dem AKW ist es um 18 Uhr noch zu hell für eine Außenübertragung — ein Problem, mit dem wohl auch andere kämpfen dürften. Und das neue Studio Sommerlager hat sich noch nicht bei mir gemeldet, da weiß ich also nichts genaues.
Somit weiß ich nur von drei Orten sicher, dass sie das erste WM-Spiel im Freien zeigen. Das ist im Pleicherhof-Biergarten, im Zaubergarten und im Hof des Enchilada bzw. CU, dort allerdings auf Plasmafernsehern.

Wer das Spiel aus Mißtrauem dem Wetter gegenüber oder aus Gründen der Lichtverhältnisse lieber in geschlossenen Räumen schauen will, der hat eine größere Auswahl. Neben den oben genannten Lumen und AKW bietet sich auch das Standard als fußballerprobter Ort an, neben vielen anderen Kneipen auch. Wer es groß will und eine gewisse Werberesistenz besitzt, der kann auch zum “offiziellen” WM-Übertragungsort in Würzburg, in die Posthallen am Bahnhof. Dort können bis zu 2000 Zuschauer den Fußballspielen auf einer Großbildleinwand folgen. Und was Blog-Kollegen AlGore besonders freuen wird — es gibt dort auch eine Panini-Bildchen-Tauschbörse! 😉

Was auch schon immer eine gute Alternative war: man schaut sich die Spiel mit Freunden im Wohnzimmer an. Schoppen, Bier und Chips inklusive. 🙂

Für weitere Vorschläge bin ich sehr dankbar!

Update I: Laut Webseiten kann man das Spiel auch am Stadtstrand anschauen.
Update II: Für die, die es ganz groß brauchen, gibt es auch noch die Stadtmensa und das CinemaxX.

Stadtstranderöffnung

Am Vormittag habe ich noch gedacht, die Eröffnung des Stadtstrands fällt ins Wasser. Aber da ich eh in der Gegend war, bin ich um 15 Uhr mal hingelaufen. Und siehe da: wirklich reißt kurz vor der Eröffnung der Himmel auf und die Sonne scheint. Kaum zu glauben. Das Wunder hielt zwar nur eine gute halbe Stunde an, aber mal will sich ja nicht beschweren.

Die Eröffnung selbst? Nun ja. Für geladene Gäste (also nicht für mich) gab es ein paar Häppchen, Sekt und Glühwein(!) und einer der Betreiber des Stadtstrands sprach ein paar nette, aber wirre Worte. Dann kam Frau Beckmann ans Mikrophon. Die Essenz ihrer wenigen Worte war eigentlich die Betonung, dass der Stadtstrand nur einen Testlauf macht und dass die Stadt abwarten wolle, ob es keinen Ärger mit den Anwohnern, den Passanten und überhaupt gibt. Das mag ja alles stimmen, aber zur Eröffnung hätte ich mir doch etwas wärmere und positivere Worte gewünscht.

Auf jeden Fall hat der Würzburger Stadtstrand nun auch offiziell eröffnet. Ob er am jeweiligen Tag geöffnet hat kann man (angeblich) immer auf den dessen Webseiten erfahren. Öffnungszeiten sind von 11 Uhr bis 23 Uhr, Eintritt 3 €, davon 2 € Verzehrbon.

Also ich so gegen halb vier den Strand wieder verlassen habe, hat es auch prompt wieder das regnen angefangen. So kann’s gehen.

Kein Badewetter

Heute soll der Würzburger Stadtstrand um 15 Uhr von Frau Beckmann offiziell eröffnet werden. Und das bei diesem mehr als miesen Wetter. Wenn das mal hoffentlich kein schlechtes Omen ist — das mit dem schlechten Wetter meine ich!

Füße in den Sand

Der Stadtstrand in WürzburgNach langem hin und her hat gestern doch mal der Würzburger Stadtstrand doch mal eröffnet — wenn auch nur im “Pre-Opening-Modus”. Offiziell wird der Stand am kommenden Dienstag von Pia Beckmann ins Rennen um die hart umkämpfte Sommergastronomie geschickt.

Heute habe ich dem Areal mal einen kurzen Besuch abgestattet. Das Wetter war nun nicht unbedingt strandgeeignet, Wolken und Wind haben meine kurze Hose doch in den Schrank verbannt. Und darum war es auch am Mainufer nicht soooo voll.

Den Stadtstrand zu beurteilen fällt mir im Augenblick noch schwer. Er ist hübscher geworden als ich erwartet habe — wenn man von den sehr unschönen Containern am Eingang (wohl für die Kasse und Küche) mal absieht. Wie die Lokalität dann wirklich klappt, funktioniert und sich “anfühlt”, dass muss man abwarten — wenn man wirklich wieder länger die Sonne scheint. Ein wirkliches Urteil schiebe ich also erst mal auf.

Der Stadtstrand in WürzburgAber eine winzig kleine Trinkprobe habe ich schon durchgeführt: der Prosecco auf Eis ist ganz lecker, nur mit 3,50 € mir etwas zu teuer. Die Cocktails werde ich demnächst mal lange und ausführlich testen! 😀 Auf der – meiner Meinung nach unglaublich häßlichen – Website des Stadtstrands kann man auch einen kleinen Einblick in die Karte und teilweise in die Preise nehmen. Und dort kann man auch sehen, ob der Strand gerade geöffnet hat oder geschlossen ist. Die Öffnungszeiten sind jeden Tag von 11 Uhr bis 23 Uhr. Normalerweise kostet er 3 € Eintritt (davon 2 € Verzehrbon), heute war der Eintritt frei. Wer weiß, wie lange noch.
Passanten sollen ja angeblich auch in Zukunft das Gelände umsonst durchqueren können, wie sie das allerdings organisatorisch lösen wollen, ist mir noch ein Rätsel.

Ein paar wenige Bilder habe ich gemacht, allerdings nur mit den Handy. Meine Digitalkamera ist … aber lassen wir das Thema! 😉

Maian(ge)dacht

Die Arbeitswoche ist noch lange nicht vorbei, aber meine Gedanken schweifen schon mal in Richtung Wochenende. Das ist diesmal durch den 1. Mai am Montag verlängert.

Was steht den Interessantes auf der Liste?

Freitags kann man nach dem Zeltfestival (Filmabend) noch zum Abtanzen ins AKW zu Children of the Revolution. Dort kann man sich der Musik hingeben, bei deren Erscheinen die meisten Leser dieses Blog noch gar nicht geboren waren — der Autor übrigens auch nicht.
Wem die Leute dort zu jung sind, der kann auch zum Midlife Club in St. Bruno im Steinbachtal — nach oben ist da keine Altersgrenze. Tanzen bis der Kalk rieselt! 😉

Am Samstag ist Konzerttag (und auch Familientag — mit Pfannkuchen ;-)) auf dem Zeltfestival. In Leckerbissen dürfte wohl Monta sein, das Soloprojekt Miles-Sänger Tobias Kuhn. Aber auch Hidalgo und Woog Riots dürften auf jeden Fall die Reise wert sein.

Der Sonntag steht ganz im Motto “Funk in den Mai” — und das bei der Disco Fantastique Deluxe im AKW. Neben Pierre Lavendel und Laurent Lumière wird diesmal auch Gast-DJ Oliver von Felbert aus Köln die Plattenteller zum Glühen bringen. Und Deluxe wäre nicht Deluxe ohne Live-Musik, einzelne Musiker werden immer wieder mal den Vinylsound unterstützen. Dazu Cuba Libre für frühlingshafte 3 € und Retro-Deko von 14einhalb — der Abend kann nur genial werden. Ganz heißer Tipp!

Am 1. Mai machen auch viele Biergärten auf. Das AKW kann man bei einem Bierchen von außen betrachten, der Stadtstrand in Würzburg soll angeblich eröffnen und der Zaubergarten ist auch wieder auf.