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Stramu-Quickie und -Quetschi

Nachdem ich am Freitag beim Bloggertreffen war und am Sonntag arbeiten musste, blieb mir für das Stramu in Würzburg nur der Samstagabend.

Stramu 2016 - mit einem normalen Blick auf die Musiker.
Stramu 2016 – mit einem normalen Blick auf die Musiker. Nicht irritieren lassen – das auf dem Bild ist nicht Dominic Fritz, wie auf dem Schild zu lesen, sondern eine Hälfte von Sajul. 😉

Da war bei dem tollen Spätsommerwetter natürlich die Hölle los. Ich hab viel Musik gehört, wie die Künstler aussahen, konnte ich trotz einer Größe von 1,85 Metern nur hin und wieder ausschnittsweise erhaschen — es war ganz schön voll. Und Lust, mich in ein Sichtfenster fünf bis zehn Reihen nach vorne zu quetschen habe ich auch nicht.

Wie in den vergangenen Jahren schon das beinahe übliche Luxusproblem des Festivals. Ich wüsste auch nicht, wie man das ändern könnte — außer nicht mehr so gut und attraktiv zu sein. 😉

Toll war es trotzdem! Viele schöne und originelle Musik gehört und hin und wieder sogar etwas interessantes gesehen … 😉

 

Das Stramu – voll und toll

Nach einem Wochenende voll Straßenmusik in Würzburg weiß ich schon gar nicht mehr genau, welchen Künstlern ich zugeschaut habe. Gott sei Dank habe ich wenigstens ein paar Bilder gemacht, als optischer Knoten im Taschentuch für mich.

Schon am Freitag — eigentlich der Tag zum Aufwärmen — war eine Menge beim Stramu los. Aber da ging es noch, ich hab immer alles sehen und hören können.

Am Freitagnachmittag war beim Auftritt des Pullup Orchestra noch reichliche Platz am Unteren Markt. Das war aber auch das erste und einzige Mal der Fall.
Am Freitagnachmittag war beim Auftritt des Pullup Orchestra noch reichliche Platz am Unteren Markt. Das war aber auch das erste und einzige Mal der Fall.

Das Blatt wendete sich am Samstag. Da war in Würzburgs Innenstadt die Hölle los. Durch die Langgasse oder über die Alte Mainbrücke gehen zu wollen, war zu manchen Zeiten ein Abenteuer in Zeitlupe.

Die Langgasse - irgendwo in dem Getümmel spielen die beiden Mädels von Sajul.
Die Langgasse – irgendwo in dem Getümmel spielen die beiden Mädels von Sajul.

Aber das Stramu hatte die ersten eineinhalb Tage auch Glück mit dem Wetter. Und selbst als es am Samstagabend ein wenig zu regnen begonnen hatte, wurde es nicht wirklich kalt beim Stramu. Ok, es waren auch genug Leute zum Wärmen da.

Und da war wieder das Luxusproblem des Stramus — es war irre gut besucht. So gut besucht, dass man an manchen Künstler kaum herankam. Ein paarmal musste ich weitergehen, obwohl ich die Band gerne gehört hätte. Aber da war einfach nichts zu wollen, es standen zu viele Menschen zwischen mir und der Musik. Und da nützen auch irgendwann die 1,86 Meter Körpergröße nichts mehr.

Lokalhelden am Freiufer - Mucho Mojo hinter Blütenpracht.
Lokalhelden am Freiufer – Mucho Mojo hinter Blütenpracht.

Aber Lust, mich nach dem Programm zu richten und 10 Minuten vor dem Auftritt meinen Platz einzunehmen, geht mir gegen mein Straßenmusikgefühl. So muss ich wohl damit leben — und hoffe für das Stramu, dass die Besucherzahlen auch nicht zurückgehen. Zumindest nicht zu sehr.

Denn es war unterm Strich richtig schön, Würzburg mal wieder dermaßen voll mit gut gelaunten Menschen und Musik zu sehen und zu hören. Mir hat das Stramu Spaß gemacht, auch wenn ich den späten Samstagabend und den Sonntag doch daheim war.

Das aber aus anderen Gründen.

Update: Dennis war weniger angetan vom Stramu.

Stramu: Hüte füllen

Gott sei Dank ist Freitag — und damit beginnt meine zweitliebste Veranstaltung in Würzburg, das Stramu. Bis Sonntag ist die Stadt voll mit Straßenmusikern und – künstlern, und wohl auch übervoll mit Menschen. Und ich bin glücklich, dass ich zum erstem Mal in den vergangenen vier Jahren nicht arbeiten muss, wenn gerade Stramu ist. Hurra! 😉 Vielleicht gleicht das ein wenig meinen U&D-Frust von diesem Jahr aus.

Es gibt zwar ein Programm von dem Straßenmusik-Festival, aber da schau ich kaum mal rein. Ich lass mich gerne beim Stramu durch die Innenstadt treiben oder schau mal ans Freiufer an den Main, bleib mal hier, mal dort stehe und höre den Musikern zu. Und wenn die dargebotene Kunst mein Gefallen findet, lasse ich mich sogar herab und werfe ein paar Euro in den Hut bzw. Gitarrenkoffer. Oder kaufe die CD. 😉 Beim Stramu lasse ich schon immer etliche Euros bei den Künstlern, mit dem guten Gefühl, das beide Seiten damit zufrieden sind.

Die Fotogruppe Vogel macht beim Stramu einen Fotowettbewerb. Fünf Bilder vom festival kann man per Mail (fotogruppe_vogel{äd}web.de) oder über Facebook einreichen und was gewinnen. Kurioserweise ist der Hauptpreis ein Fotokurs — den sollte man eigentlich dem mit schlechstesen Bild geben. 😉

Also, wir sehen uns auf dem Stramu in den nächsten drei Tagen!

P.S. Wen es interessiert: Ich habe für die Main-Post den Würzburger Dauer-Straßenmusiker Mark Gillespie interviewt. Da sagt er was zum Verstärkerverbot bei den Straßenkünstlern und warum die Panflötenquäler (meine Worte) daran Schuld waren.

Mein Stramu-Samstag

Felix Leitner von Conrads Kartell
Felix Leitner von Conrads Kartell

Ich hatte auf dem STRAMU in Würzburg gestern einen richtig schönen Tag. Gott sei Dank war das Wetter nicht ganz so gut, das hatte den Vorteil, dass es auch nicht ganz so voll war, so herrschte vor den Straßenbühnen nicht ganz so ein Gedränge.

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mit der Auftritt von Conrads Kartell, die auch als Straßenmusiker Spaß machten — und wohl auch hatten. Beste Stimmung am Nachmittag am Sternplatz! 🙂

Dancing Graffiti von Bandart Productions
Dancing Graffiti von Bandart Productions

Ganz, ganz großartig war die Performance der Tänzerin Katalin Lengyel und des Multimediakünstlers Szabolcs Tóth-Zs. Szablolcs zeichnet auf einem Tablet und projiziert das — teilweise animierte — Bild als Kulisse und Requisiten für Katalins Tanz und Schauspiel. Einfach faszinierend, selten habe ich so etwas Mitreißendes erlebt.

Am Stramu-Sonntag treten die beiden nochmal auf dem Platz beim Eckhaus auf — eine absolute Empfehlung von mir!

Alles Bilder unter einer CC-BY-SA-NC-Lizenz.

Fotoausstellung “10 Jahre Stramu”

Stramu 2013 Zu einem ordentlichen Jubiläum gehört auch ein ordentlicher Rückblick in Bildern. Das Stramu bekommt zum 10. Geburtstag eine Fotoausstellung im Foyer des Rathauses.

Heute um 17 Uhr ist Vernissage, die Ausstellung geht dann noch bis zum 7. November 2013. Zur Eröffnung gibt es — es geht ja um das Straßen-Musik-Festival — auch ein Mini-Konzert. Es spielt Lilly, die als Konzerttermin den gestrigen Montag im Kalender hatte und der ich glücklicherweise den freundlichen Wink gegeben hatte, dass die Vernissage am Dienstag ist. Ach, was würde die Welt ohne mich machen! 😉

Zum Einstimmen mal ein Video von Perlen.tv:

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Alles muss raus #4: Stramu

Der Artikel verstaubte aus unbekannten Gründen in den Artikel-Entwürfen. Im Rahmen der Aktion “Alles muss raus!” wird er nun veröffentlicht, auch wenn er nicht fertig ist.

Natürlich war auch das Wetter daran schuld, dass das Straßenmusikfestival in Würzburg so gut besucht war. Leider musste ich am Wochenende arbeiten, und so konnte ich nur am Freitagabend und Samstagmittag mal kurz zuschauen. Aber schon da war es ganz schön voll. Fast schon zu voll, denn gerade bei den Artisten und Jongleuren, bei denen es hilfreich ist, ihren Auftritt auch sehen zu können, hat man wegen den Publikumsmassen kaum etwas mitkommen. Das ist natürlich schon ein Luxusproblem, dass zu viele Besucher da sind.

YEAH!

The Instant Voodoo Kit im Briefkasten

YEAH!Na, das war wirklich eine Bescherungswoche für das Radio Würzblog. Erst die CD von Andi Obieglo und dann kam auch noch das Erstlingswerk “YEAH!” von The Instant Voodoo Kit. Die sieben Musiker haben beim diesjährigen Stramu den Nachwuchspreis gewonnen und ab heute auch einen Platz in der Playlist von Radio Würzblog. Ich danke euch! 🙂

Ach, so gesehen eine gute Woche — und ich habe erfahren, dass eine weitere CD schon im Anflug ist. Wundervoll! 🙂