• Verkehr

    Kinder an die Sprach

    In Würzburgs Straßenbahnen werden seit gut einer Woche die Haltestellen von Kinderstimmen angesagt. Die Kleinen nuscheln und sprechen kein richtiges Hochdeutsch – mit anderen Worten tausendmal besser als die fehlbetonte automatische Frauenstimme bisher, bei der sich mir immer die Nackenhaare aufgestellt haben.

  • Politik,  Verkehr

    St. Florian und die Straßenbahn

    Infoabend der Stadtteilinitiative Unteres Frauenland – hör mir auf!  Am Dienstagabend bin ich wirklich in die Gaststätte Luisengarten, um mich mal live über den Planungsstand der neuen Straßenbahnlinie ins Frauenland und Hubland informieren zu lassen. Und um schon mal das Positive vorwegzunehmen: Ja, ich wurde informiert. Es wurde nicht viel Neues gesagt, aber ich kann mir sowas immer besser vorstellen, wenn mir das jemand erklärt. Eine Straßenbahnlinie planen ist schon schwierig genug, aber die Bürger machen es so richtig schwierig. Die einen hätten am liebsten ganz Würzburg flächendeckend mit ÖPNV versorgt und Autos am liebsten komplett aus der Stadt verbannt. Der Nächste heult jetzt schon rum, dass dann aus Autofahren…

  • Events,  Preview,  Verkehr

    Infoveranstaltung „Straßenbahn ins Hubland“

    Tja, die Standtentwicklungsverhinderer haben es heute Abend nicht leicht. Sollen sie im Treffpunkt Architektur zum Petrinihaus nachtreten? Oder doch lieber in die Zukunft schauen? Denn dann könnten sie um 19.00 Uhr zum Nörgeln in die Gaststätte Luisengarten (neben dem Saalbau Luisengarten, an der Kreuzung Rennweg-Rottendorfer-Friedrich-Ebert-Ring), dort lädt die Stadtteilinitiative Unteres Frauenland zu einer Informationsveranstaltung über die geplante Straßenbahnlinie ins Frauenland und Hubland ein. Auf den WVV-Seiten kann man sich schon mal über die angedachten Varianten der Strecke informieren. Und dabei nicht verwirren lassen, auch wenn dort manchmal von der „Strassenbahn“ die Rede ist, gemeint ist die „Straßenbahn“. 😉 Danke an Stefan für den Hinweis und es tut mir Leid für…

  • Studium

    Lieber Erstsemestler …

    …, der du verzweifelt um  10 Minuten vor 9 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle in Grombühl standest. Ich hoffe, dass du noch rechtzeitig zur Vorlesung in der Uni angekommen bist. Und ich hoffe auch, dass du nun gelernt hast, was das Kürzel „c.t.“ heißt. Du hättest also gar nicht so zu rennen brauchen und mich verzweifelt und mit Tränen in den Augen fragen müssen („*heul*, die Vorlesung beginnt doch um 9 Uhr *heul*„), wann die nächste Straba fährt. In 25 Minuten kommt man locker von Grombühl zum Sanderring. Wofür machen die Kinder denn Abitur? Hochschulreife? Ha! Das Mindestmaß an Hochschulreife hat man erst erreicht, wenn man weiß, dass man länger schlafen…

  • Verkehr

    Vorne einsteigen und fair dabei sein?

    Seit letztem Freitag heißt es in Würzburg beim Busfahren „Vorne einsteigen und fair dabei sein„. Man kann die Busse also nur noch durch die Tür beim Fahrer betreten und ihm die Fahrkarte zeigen, Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer ausgenommen. Straßenbahnen sind von dieser Regelung ausgenommen. Heute früh am Barbarossaplatz hieß das Motto aber eher „Vorne einsteigen wollen und in einer langen Schlange im Regen dabei sein“, denn bei gut besuchten Buslinien wird die Vordertür schon mal zum Nadelöhr. Ich hoffe, dass die Busfahrer diese Regelung aufweichen – wie die Kleidung der Fahrgäste heute aufgeweicht ist – und wenigstens einen Notstandparagraphen einführen, damit man nicht sinnlos im Regen rumsteht und dem…

  • Zeuch

    Gerade so im Finale

    Deutschland hat sich ins das Finale des Fußballeuropameisterschaft der Männer gezittert. Gezittert habe auch ich in der Sanderau, selbst der Bildausfall in Basel konnte wenig trösten. Nichts sehen heißt nicht nicht zittern. Doch es gibt auch ein Leben nach dem Fußball. Zum Beispiel das Heimkommen nach dem Fußballspiel. An der Haltestellle Sanderring hieß es Geduld und Nerven bewahren. Genau wie beim Spiel gegen die Türkei. Bloß dass das Spiel gegen die Türken gerade noch glücklich ausging. Die Busfahrt vom Sanderring bis nach Grombühl nicht so. Die endete für uns nämlich schon am Bahnhof. Die Fahrt dorthin braucht kaum Zeit, der Busfahrer beschleunigte über den Friedrich-Ebert-Ring dermaßen, dass es einem gestandenen…

  • Verkehr

    EM-Busse

    Wer sich wie ich Gedanken macht, wie er in der Halbfinal-Nacht mit öffentlichen Verkehrmitteln heimkommt, dem gibt die Website des WVV Auskunft. Die Quintessenz: Zwischen 21 Uhr und 22 Uhr fahren die Linien, die die Sanderstraße durchfahren, nicht mehr. Dafür fahren Busse. Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann. Übrigens – wie ich gesehen habe, hat die WVV auch ein Weblog. Komisch, früher nannte man sowas Gästebuch. 😉

  • Preview,  Verkehr,  Wirtschaft

    Morgen kein Nahverkehr in Würzburg

    Das ist ein Arti­kel zum Warnstreik 2008. Zum Streik 2012 gibt es hier was zu lesen. Ab heute um Mitternacht bis Freitag um 2 Uhr steht der öffentlichen Nahverkehr in Würzburg still. Streik! Es fahren keine Busse und Straßenbahnen mehr, vielleicht noch ein paar private Busunternehmen, das war’s. Wahlweise beschimpfen oder bejubeln kann man die Streikenden um 12.00 Uhr am Vierröhrenbrunnen. Bekommt man für eine WVV-Monatkarte dann eigentlich ein 1/31 des Preises zurück? Zum Glück ist nicht auch noch autofreier Sonntag. Aber dafür ab Montag wieder Bahnstreik. Zum Glück gehe ich so gerne zu Fuß. Jeden Tag.