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Land’s End in Würzburg

Manchmal, wenn ich alleine sein und und meinen Gedanken nachhängen will, gehe ich zu Land’s End in Würzburg. Zumindest heißt der Ort so in meinem Kopf. Andere — oder eigentlich alle außer mir– nennen ihn das Ende der Hafenmole am Alten Hafen.

Um da hin zu gelangen, muss man einen halben Kilometer über bemooste und sehr krumme Steine laufen, sich an zwei Brückenpfeilern vorbeikuscheln, an einem Papagei und einer schönen Metallfrau vorbei. Und dann steht man am Ende des Alten Hafens und hat nur noch den Main vor sich.

Am vergangenen Donnerstag war ich auch wieder dort. Etwa zu der Zeit, als ein Tornado durch Kürnach zog — das Wetter wurde also auch in Würzburg nicht besonders gut. Dunkle Wolken zogen auf, Regen prasselte herunter — aber irgendwie hatte es da draußen was.

Wackliger Weg
Papagei an der Hafenmole am Alten Hafen in Würzburg.
Trockener Papagei an der Hafenmole am Alten Hafen in Würzburg.
Noch in weiter Ferne: “Belladonna” von Herbert Mehler.
Der Himmel zieht zu.
Am Ende der Hafenmole: Land’s End.
Der Sturm zieht über Belladonna.
Kurz wurde es mal richtig düster.
Papagei im Regen.

Irgendwas ist immer

Thermometer am Marktplatz in Würzburg
Thermometer am Marktplatz in Würzburg

Das hätte ein toller Tag sein können — 15 Grad am Vormittag in der Innenstadt von Würzburg.

Wenn dauerhaft die Sonne geschienen hätte.
Wenn Sturmtief Felix nicht ohne Ende geblasen hätte.
Wenn es nicht Januar gewesen wäre.
Wenn ich nicht so elendig erkältet gewesen wäre.

Aber morgen, am Sonntag, wird wieder alles gut. 5 Grad und etwas Regen sind für Würzburg vorhergesagt. Dann passt wieder alles zusammen. Gott sei Dank!

P.S. Kitzingen hatte nur 13 Grad! Ha!

Christian Prommer’s Drumlesson weht es ins Bockshorn

Wer sich darauf gefreut hat, beim Hafensommer heute Abend Christian Prommer’s Drumlesson unter freiem Himmel zu genießen, den muss ich enttäuschen. Keine Sorge, sie spielen schon heute Abend, nur nicht auf der schwimmenden Bühne am Heizkraftwerk sondern im Bockshorn. Für heute Abend sind nämliche starke Sturmböen gemeldet und man hat Angst, dass die die Bühne auseinanderlegen.

Im Bockshorn ist natürlich nicht so viel Platz wie auf der Hafentreppe. Wer noch keine Karte im Vorverkauf hat, sollte darum rechtzeitig dort sein — auh rechtzeitig vor dem Unwetter.