“Déja -vu” von Wilson Jr. im Radio Würzblog

Wilson Jr. - Déjà-vuKaum habe ich für das Radio Würzblog mit den Wimpern geklimpert, schon war es im Briefkasten — das neue Album “Déjà-vu” von Wilson Jr. Und das läuft jetzt im Programm von Radio Würzblog, häufiger in der Sendung “Ralf & die Unterfranken” ab 10 Uhr.

Nach vier Jahren Pause haben die Würzburger Wegner-Brüder und Martin 8er wieder eine CD aufgenommen. Vom Stil her sind sie sich treu geblieben, das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Ich finde es eher gut, da ich den recht schnörkellosen deutschen Indiepoprock mag, den sie spielen. Doch die Weiterentwicklungs-Innovations-Junies werden heulen — was sie aber meistens tun.

Das einige, womit ich Probleme habe — aber habe ich bei den meisten Bands aus dieser  musikalischen Ecke — ist die Tatsache, dass die Lieder oft so kurz sind. Der Longplayer auf  “Déjà-vu” ist das Lied “Held”, das es gerade mal auf 4 Minuten und 2 Sekunden bringt — für einen Progressive-Rock-Liebhaber wie mich ist das ein Intro. Kaum hat man sich in das Lied reingehört, ist es auch schon vorbei. Ich vermute aber, das Problem entsteht nur durch meine etwas wirren Hörgewohnheiten. 😉

Nach dem ersten Hören: Mein liebstes Lied ist “Soundtrack meines Lebens”, am wenigsten gefällt mir “Im Raumschiff”. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass sich das nach wiederholtem Hören wieder ändern kann. 🙂

Das Album ist ab dem 24. Februar 2012 zu kaufen, die Release-Party wird wohl auch so um den Dreh stattfinden. Heute spielen sie übrigens in Schweinfurt bei ON3 Südwild.

Die Inflation des Klatschens

Gestern nachmittag habe ich mich zum Südwild-Bus am Markt begeben, um den Kollegen von LP10 zu lauschen, die dort im Filmbeitrag und Live-Interview vertreten waren. Wer die Sendung verpasst hat — ob daheim oder am Markt –, der kann sie sich auch online anschauen — besonders der witzige Film von und mit LP10 ab Minute 42. 🙂

Erstaunt und angenervt hat mich, dass es bei der Livesendung wirklich einen Claquer bzw. eine Claquese gegeben hat. Immer am Ende eines Filmbeitrags zählte eine Dame des Südwild-Teams einen Countdown, an dessen Ende sie zu klatschten anfing und das Publikum dazu aufforderte. Arghhhhh! So etwas kann ich ja gar nicht leiden. Die Zuschauer sollen applaudieren wenn ihnen danach ist und nicht auf Kommando. Sonst wird damit der Wert des Beifalls auf Null gebracht. Klatschen auf Befehl ist kein Zeichen des Gefallens, sondern nur noch ein zufälliges Aufeinandertreffen von Handinnenflächen. Da kann man ja gleich das Lachen in Sitcom-Manier vom Band einspielen. Und das in einer Sendung, die so locker, flockig, jugendlich sein will.

Südwild ist wieder in Würzburg

Der Südwild-Bus ist in Würzburg

Ja, auch wenn manche meinen, dass der Südwild-Bus das erste Mal in Würzburg ist — sie waren schon mal da.

Diesmal steht der Bus der Jugendsendung (und für jung gebliebene) des Bayerischen Fernsehens am Unteren Markt und darf auch besucht werden. Am Freitag fährt er dann ein paar Meter weiter und parkt auf dem Umsonst & Draussen-Gelände. Jeden Tag wird zwischen 15.00 Uhr und 16.00 Uhr live vom Bus gesendet, wer also mal in die Kamera winken will … 😉 Heute sind Architekten von LP10 mit ihrem Film zu Gast

LP10 goes TV

Das mobile Büro, die zentrale Requisite
Das mobile Büro, die zentrale Requisite

Erst waren sie im Radio, nun kommen sie ins FernsehenLP10, Zusammenschluss von jungen Architekten in Unterfranken. Am kommenden Dienstag, 16. Juni 2009, wird am Nachmittag bei Südwild ein kurzer Dokumentarfilm über LP10 gezeigt — naja, wohl mehr eine Dokusatire. Ab 15.00 Uhr kann man die Darsteller und den Filmemacher live beim Südwild-Bus am Unteren Markt in Würzburg bewundern, sich Autogramme geben lassen und Kinderwünsche äußern. 😉

Ich hatte die Freude und Ehre einen Teil der Dreharbeiten begleiten zu dürfen. Faszinierende Szenen an exotischen Plätzen: der Würzburger Stein, das ehemalige Sudhaus am ehemaligen AKW-Gelände, das Augustinerhochhaus, die Spiegelstraße, der Hotelturm, der Kupsch und ein Baustellenklo in der Zellerau und wilde Autofahrten durch den Alten Hafen.

Ungenutzte Gebäuden wurde endlich ein Sinn und Zweck gegeben -- als Filmkulisse
Ungenutzte Gebäuden wurde endlich ein Sinn und Zweck gegeben — als Filmkulisse

Mit Matthias Braun und Manfred “Chester” Ring agierten zwei überaus vielseitige Schauspieler in der Rolle zweier mobiler Architekten auf der Wanderschaft durch Würzburgs Architektur auf Weltniveau.

Der hochprämierte Dokumentarfilmer Erik Asch, bekannt durch den Film “Der rote Teppich“, hat viele Stunden Film auf Kassetten gebannt und die undankbare Aufgabe übernommen, das alles auf vier Minuten einzudampfen — auf das Ergebnis bin ich selbst gespannt.

Es war für mich schon interessant, mal bei Filmarbeiten dabeizusein und habe unterschätzt, wie anstrengend so etwas sein kann, selbst für mich, der ich — außer Requisisten zu schleppen — nicht wirklich was zu tun hatte.
Tonnenweise Bilder vom Dreh gibt es im 23hq-Album, die kann ich ruhig schon vor dem Ausstrahlung zeigen, da man überhaupt nicht erkennen kann, wie der fertige Kurzfilm mal aussehen wird. 🙂

Kameramann Erik Aschs gewohnte Pose
Kameramann Erik Aschs gewohnte Pose
Gefährliche Dreharbeiten unter Einsatz der persönlichen Freiheit
Gefährliche Dreharbeiten unter Einsatz der persönlichen Freiheit
Erkenntnisse über Geschäftsmodelle und Ernährungsgewohnheiten in Franken
Erkenntnisse über Geschäftsmodelle und Ernährungsgewohnheiten in Franken