Preview: Zeltfestival auf der Bastion

Von Mittwoch, 26. April 2006, bis Samstag, 29. April 2006, findet an der Bastion in Würzburg das Zeltfestival statt. Auf der Anhöhe direkt neben dem Café Cairo ist abends Kultur für jeden Geschmack zu finden. Lesung, Konzert, Film, Tanzen, Theater – fast nichts wird da ausgelassen.
Letztes Jahr hat es viel Spaß gemacht und auch morgen werde ich da voller Vorfreude hingehen. 🙂

Fasching 2006 überleben

Das Faschingswochenende naht unbarmherzig. Für die Einen sind das die ausgelassensten Tage im Jahr, die Anderen sind froh, wenn sie diese Zeit ohne Schaden an Physis und Psyche überleben.

In Würzburg dürften Veranstaltungen für jeden Geschmack dabei sein. Hier einige Vorschläge für die Wochenendplanung.

So findet am Freitag ganz narrenlos ein Konzert von Scallwags im Immerhin statt. Und die Rockfreunde können auch am selben Abend noch einmal die 70s in Rock im AKW wieder auferstehen lassen. Die Chatter von Radio Gong dürfen Luftschlangen blasend mal live im Café Dom@in miteinander reden und Polonaise tanzen.

Am Samstag findet der legendäre Tuntenball im Chambinzky statt. Verkleidungsmuffel, Geizhälse und notorische Nachtmenschen können hoffentlich auch dieses Jahr wieder ab 24 oder 1 Uhr eintrittslos mitfeiern. Die älteren Semester können auch zur Ü30-Faschingsparty in den Zauberberg und dort arthritisch das Tanzbein schwingen. Wer es etwas ernsthafter an diesem Samstagabend haben will, der kann zum Markus-Grimm-One-Man-Schauspiel “Goethes Werther” in die Werkstattbühne oder zu “Quick Stop” in den Kunstkeller gehen.
Update: Am Samstag findet Soundparkt Ost wieder eine Rockpalast Revival Party statt. Good old times, good old Rock!

Der Sonntag steht natürlich ganz im Zeichen des Faschingszugs durch die Würzburger Innenstadt, der um 12.55 Uhr startet. Anwohner sollten unbedingt noch vorher die Autos umparken und die Autofahrer sollten während der Zeit die Innenstadt weiträumig umfahren – sonst kostet es Geld und/oder Nerven. Danach ist wohl wie immer das kollektive Besäufnis in den Würzburger Kneipen – da können dann sogar Franken lustig werden.

Den Rosenmontag kann man abends entweder verkleidet im AKW bei der Pulp-Fiction-Party verbringen oder unverkleidet – also schwarz – im Laby bei der Faschingsmuffelparty. Rosenstolz-Fans sollten an dem Tag zum Gayvolution Special in den Zauberberg. Dort wird nämlich im Marrakesh-Zelt das neue Album “Das grosse Leben” exklusiv vorgestellt. Und eine Faschingsparty findet dort natürlich auch statt.

Also an euch alle ein “Helau” oder ein “Zähne zusammenbeißen und durch”! 🙂

Vorschläge für einen Februarabend

Nach einer stressigen Woche kehre ich heute Würzburg mal den Rücken und entspanne mich bei Deep Purple und Alice Cooper in Stuttgart.

Wer diese Ehre nicht hat, der kann sich natürlich auch in Würzburg vergnügen.

Für die Schwermetaller gibt es “Würzburg meets” mit The Slightest Evil, Human Destroyer und Beyond Tomorrow um 20 Uhr im Café Cairo.

Die es zarter und witziger mögen, die sind heute im Theater am Neunerplatz gut aufgehoben. Heike Mix singt Lieder von Claire Waldoff, und wer Heike kennt, der weiß, dass es bestimmt sehr unterhaltsam wird.

Das Michael Arlt Special Project jazzt um 21 Uhr wieder im Tiepolo-Keller. Ich war damals sehr begeistert von den Jungs. Empfehlenswert!

Anspruchsvolleres? Ok! Im Kunstkeller wird heute Stawrogins Beichte aus “Die Dämonen” von Dostojewskij gelesen und gespielt. Beginn ist um 20 Uhr.

Was immer ihr macht – viel Spaß dabei! 🙂

So ein Theaterfest in Würzburg

Gleichzeitig mit dem Stadtfest findet, wie jedes Jahr, am Samstag das Theaterfest in Würzburg statt. Das Theater Mainfranken präsentiert sich dabei sehr sympathisch mit vielen kulinarischen und kulturellen Leckerbissen. Da kann man auch prima vom / zum Stadtfest hinwanken! 🙂
Das Programm (ja, DA gibt es eines in Internet ;-)) findet sich auf der Website des Theaters.

Lanze für’s Chambinzky

ChambinzkyGestern hat das Chambinzky die Sommerpause beendet, auch wenn man den Unterschied kaum bemerkte. Viel war nicht gerade los, die meisten habe den Abend doch wohl in diversen Biergärten verbracht. Vor eigenen Jahren war das Chambinzky sehr angesagt. Die Kombination von Theater und Kneipe kam gut an, es war meist gut bis sehr gut gefüllt. Von Jung bis Alt (damals hieß das “über 30”) war alles vertreten, von Aufgestylten bis zu Abgesifften auch. Es war einfach eine coole Location, in die jeder ging (und manchmal auch weiße Mäuse in Martini tunkte ;-)). Aber irgendwie ist in den letzten Jahren das Publikum weggebrochen. Bei Events wie “Comedy Lounge”, bei Konzerten und Theateraufführungen ist im Chambinzky natürlich immer noch was los – vom Tuntenball ganz zu schweigen. Doch an “normalen” Tagen ist es eher leer, bis auf den Freitag, der sich noch immer sehr als traditioneller Chambinzky-Tag gehalten hat. Warum das so ist? Keine Ahnung! Schön ist es nach wie vor dort. Es gibt recht guten Wein, manchmal auch gute Cocktails, die Musik gefällt sogar mir einigermaßen (für so Kneipen-Chill-Musik), nette Bedienungen und das passende Flair für lange Abende. Nur die Gäste fehlen – aber das lässt sich ja ändern! 😀