Climax des Psychonauten

Heute Abend ist es endlich so weit — die Shaky Foundation gibt heute Abend im Cairo die Release-Show zu ihrem neuen Album “Psychonaut”. Das Album wurde über ein Croudfunding finanziert, und als einer der Geldgeber werde ich mir die Show natürlich anhören.  Das vorab veröffentlichte Lied “Lions” macht Hoffung auf einen guten Abend! 😉

Die neue CD wird es natürlich auch zu kaufen geben.

Was dem Konzertabend noch die Krone aufsetzt ist, das die wundervolle Lilly — Singer/Songwriterin und Preisträgerin für junge Kultur in Würzburg —  kurzfristig als Support auftreten wird. 🙂

Das Konzert beginnt am Freitag, 11. Juli 2014, um 21 Uhr im Cairo, Eintritt 5 Euro (Facebook-Event).

(Headerbild: Shaky Foundation)

U&D 2014 – Mein Donnerstag

Ach, war das ein schöner Donnerstag auf dem U&D für mich. Nicht so viel Musik gehört, wie ich wollte, was aber daran lag, dass ich ständig irgendwelche Freunde und Bekannte getroffen und mich mit denen verquatscht habe. Toller Tag! 😀

Heute lass ich mal die Bilder sprechen …

Ach, war das ein schöner Donnerstag auf dem U&D für mich. Nicht so viel Musik gehört, wie ich wollte, was aber daran lag, dass ich ständig irgendwelche Freunde und Bekannte getroffen und mich mit denen verquatscht habe. Toller Tag! 😀

Heute lass ich mal die Bilder sprechen …

Sasquatch

Sasquatch
Sasquatch

Eröffnung

Dr. Adi Bauer
Dr. Adi Bauer

The New Black

The New Black
The New Black

Shady Glamour

U&D 2014
Shady Glamour

Go Go Berlin

U&D 2014

Vermischtes

… more pix to come …

U&D 2014: Freu, freu – heul, heul

Das Umsonst & Draussen-Festival beginnt morgen in Würzburg. Ein großer musikalischer und kultureller Spaß – nur leider zum größten Teil ohne mich. 🙁

Morgen beginnt das Umsonst & Draussen-Festival in Würzburg und im Grunde freue ich mich wie Bolle darauf. Gute Musik — aus der Region oder über den lokalen Tellerrand hinaus –, ein interessantes Rahmenprogramm und vor allem einen ganzen Haufen nette Menschen, auf die ich treffen werde.

Das Care-Paket des Umsonst & Draussen.
Das Care-Paket des Umsonst & Draussen.

Vom Umsonst & Draussen-Verein habe ich in diesem Jahr ein ganzes Paket — im Briefumschlag — geschickt bekommen: Backstage-Bändchen, Programm, einen persönlichen Brief und eine Parkerlaubnis, die ich als Straßenbahnmitfahrer eh nicht brauche. Wäre nicht nötig gewesen, aber gefreut habe ich mich darüber trotzdem.

Doch hat das U&D in diesem Jahr einen Wermutstropfen für mich. Ach was, Tropfen — ein ganzes Hektoliterfass vom Wermut!

Ich kann in diesem Jahr kaum mal auf die Mainwiesen gehen. Das hat teils familiäre, vor allem aber berufliche Gründe. Riesenmist, das ärgert mich wirklich sehr! 🙁  Aber beruflich kann ich leider nichts ändern, es krankt an einer Mischung von Gründen aus Urlaubszeit, Fußball-WM und einem Kollegen, der beim U&D auf der Bühne steht (was natürlich Vorrang hat! 😉 )

Das U&D ist nach wie vor für mich das kulturelle Highlight des Jahres in Würzburg — dem die Schlankheitskur im letzen Jahr sehr gut getan hat. Ich werde versuchen, jede Minute, in der ich auf den Mainwiesen sein kann — was der Donnerstag und Sonntagabend sein wird –, zu genießen. Und vielleicht nehme ich sogar mal die neue Kamera mit! 🙂

Habt ihr wenigstens mehr Spaß auf dem U&D (zeitlich gesehen), trinkt das Festival fleißig ins finanzielle Plus — und vielleicht sehen wir uns ja sogar kurz.

Meine Empfehlungen in aller Kürze gab es schon auf dem Tumblr-Blog des Umsonst & Draussen zu sehen (Danke U&D,  dass ihr auch den Vorspann veröffnetlicht habt, der war eigentlich nur für euch gedacht 😉 ), der Twitter-Hashtag ist #udwue, Musik von U&D-Künstlern gibt es die Tage rund um die Uhr im Radio Würzblog, alles andere ergibt sich! 🙂

Mein U&D 2013

Dank dem Unwetter leider nur ein halbes Konzert - Daniel Norgren
Dank dem Unwetter leider nur ein halbes Konzert – Daniel Norgren

Drei Tage Umsonst & Draussen konnte ich mir in diesem Jahr gönnen — 20 Stunden Festival an den Mainwiesen in Würzburg. Und unterm Strich bin ich glücklich aus dem Festival gegangen. Auch wenn mein Abschied von U&D 2013 schon vier Tage her ist, so hat es mich nicht ganz verlassen — in den Beinen spüre ich das Rumlaufen und -stehen immer noch. 😉

Die meiste Zeit herrschte perfektes Festivalwetter — nicht zu heiß, wie in den Tagen vorher, aber auch nicht zu kalt. Die große Ausnahme war Donnerstagnacht: Ausgerechnet beim Konzert des schwedischen Bluesmusikers Daniel Norgren, auf das ich mich schon den ganzen Tag gefreut habe, kippte das Wetter auf dramatische Weise. Etwa um halb elf betrat Moderator Tilman Hampl mitten im Lied die Bühne und bat alle Besucher, zügig das Gelände zu räumen, es gibt eine Sturmwarnung. Das löste erst mal Unmut bei den Zuhörern aus, die sich an wenige Minuten in Verständnis wandelte, denn in kürzester Zeit ging die Welt unter. Sturmböen wehten fast die Zelte weg und es goss nicht nur aus Eimern, sondern großen Fässern. Tropfnass bin ich dann daheim angekommen.

Edgar, der Patenzwerg des Würzblog.
Edgar, der Patenzwerg des Würzblog.

Angenehm fand ich die “Verschlankung” des U&D. Nicht mehr ganz so viele Bands im Programm, die man eh nicht alle anhören könnte. So war es doch entspannter, die Konzerte zu genießen, aber natürlich logischerweise etwas auf Kosten der Vielfalt.

Entspannt habe ich es auch in Sachen Bloggen angehen lassen. Auf dem Gelände habe ich vor allem ein paar Bilder über Instagram gepostet und einen Blogartikel über Matze Rossi. Gehemmt war ich aber sowieso dadurch, dass der Mobilzugang über das Handy gerade am Abend recht schlecht war, das Netz war oft überlastet. Und ständig in den Backstage-Bereicht zum WLAN wollte ich auch nicht, dafür war mir auf dem Gelände einfach zu viel los.

Eine Hammond-Orgel! Ich liebe sie!
Eine Hammond-Orgel! Ich liebe sie!

Was ging bei mir musikalisch? Toll fand ich das Konzert von Wolvespirit, wobei sie bei mit schon durch den Einsatz einer Hammond-Orgel leichtes Spiel hatten, mein Ohr zu erobern — ich liebe einfach diesen Sound, auch wenn er mir in der Tonmischung fast etwas unterging. Großartiger Oldschool-Psychedelic-Rock!

Von Instant Vood Kit und auch von Markus Rill habe ich leider nur wenig hören können — ich habe einfach zu viele Leute getroffen und mit denen gequatscht. Auch das ist das U&D für mich: Freunde und Bekannte treffen, und das recht geballt.

 

Doch weiter mit der Musik, der Freitag blieb für mich lange Zeit rockig. Und auch Cover-lastig.

Beinah wie Brian Johnson.
Beinah wie Brian Johnson.

Die Würzburger Band Bon’s Balls, lockte wieder die Massen an die Draussen-Bühne. Da kann man über Cover-Bands lästern wie man will — wenn sie mit Stil, Können und einem Augenzwinkern Musik anderer Gruppen nachspielen, dann kann das auch viel Spaß bringen. Nichts was ich jetzt jeden Tag haben will, aber wenn ich schon nicht so oft ein AC/DC-Konzert besuchen kann, dann doch einmal im Jahr eine ordentliche Dosis Bon’s Balls als Ersatzdroge.

Und auch die Gruppe Mandowar, die nach Bon’s Balls auftraten, spielten “nur” nach. Bekanntes Hard Rock- und Heavy Metal-Liedgut auf Mandoline und Gitarre zum Besten geben hat ein paar tausend Besuchern einen lustigen Abend beschert, was will man mehr.

Nachts habe ich dann noch dem Akustik-Konzert von Rainer von Vielen auf der Zelt-Bühne gelauscht. Oder versucht zu lauschen. Schon an diesem Abend ist mir die blöde Akustik im Zelt unangenehm aufgefallen. U&D 2013 Gar nicht mal die Akustik der Musik an sich, sondern dass gerade bei eher ruhigen Stücken man die Besucher gehört hat, die sich laut unterhalten — ein ständiger und störender Laberlärmpegel. Und so toll ich das Konzert trotzdem fand — vielleicht wäre nach Mitternacht doch eine etwas fetzigere Musik auch kein Fehler gewesen, für die Uhrzeit war mir das fast zu ruhig.

Rainer von Vielen spielte am nächsten Tag, Samstag, noch mal. Und ich war mir unsicher, ob ich da hingehen soll, nachdem ich ihn in der Nacht schon gehört habe. Aber zum Glück habe ich es getan und wurde von seiner musikalischen Vielseitigkeit nicht enttäuscht: Das Konzert am Samstagnachmittag war ein komplett anderes als Freitagnacht. Am Samstag ließ er wirklich die Allgäuer Kuh fliegen und gab für mich einen der besten Auftritte meines U&Ds in dem Jahr ab (nicht dass ich eine Rangliste führen würde). Da hatte ich sogar mal so gar keine Lust mich direkt vor die Bühne zu quälen, um mit meinem Handy ein Bild aus der Nähe zu machen, sondern genoss das Konzert einfach mal aus einiger Entfernung.

Joe Krieg und Daniel Biscan an den Gitarren.
Joe Krieg und Daniel Biscan an den Gitarren.

Aber angefangen hat der U&D-Samstag für mich mit einem Konzert des Fotografen, Bildredakteur und Main-Post-Kollegen Daniel Biscan, der mit der Band Benedix sich nach 10 Jahren mal wieder als Musik auf die Bühne gewagt hat.

Dafür, dass er sich mit nur einem Song beim U&D beworben und zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Band hatte, mit der er dann vor dem Auftritt nur fünfmal mit schnell komponierten Lieder geprobt hatte, lieferte er eine sehr ordentliche Leistung ab. Gerade zu der undankbaren Uhrzeit Samstagnachmittag um 15 Uhr.

Und endlich konnte ich an dem Tag auch mal Karo mit ihrem neuen Album live anhören. Hätte ein schönes Konzert werden können, wenn es nicht auf der Drinnen-Bühne im Zelt stattgefunden hätte, mit den schon ein Rainer von Vielen erlebten akustischen Nebeneffekten. Und das, obwohl das Zelt — für mich überraschend — bei ihrem Konzert gar nicht so voll war.

Wallung am Getränkestand
Wallung am Getränkestand

Dann hätte ich ja noch gern The Joker & The Thief gehört. Das heißt, ein wenig habe ich sogar von Konzert gehört. Den Rest der Zeit, ziemlich genau 25 Minuten, stand ich am Getränkestand an, um mir einen Wein und ein Wasser zu kaufen. Die Getränkelogistik war am Samstagabend an der Draussen-Bühne heillos überlastet und überfordert. An der Drinnen-Bühne gab es zwei Getränkestände, dann lange nichts und dann an der Draussen-Bühne drei Stände — das war einfach viel zu wenig, gerade an der Draussen-Bühne, wo einfach sehr viel los war.

Und was darf bei einem Festival, das sich zu guten Teilen über den Getränkeverkauf finanziert, nicht passieren? Genau, dass man sich nichts zu trinken kaufen kann. An dem Stand, an dem ich war, lief auch das Bier total langsam aus dem Hahn, was nicht zur einer schnellen Abfertigung der durstigen Gäste beigetragen hat. An anderen Ständen sollen die Getränke teilweise ausgegangen sein? Sorry U&D, das darf einfach nicht passieren! Ich möchte da gar nicht auf die Mitarbeiter am Getränkestand einprügeln, die haben in den meisten Fällen ihr Bestes gegeben.

50 Faces als Panorama
50 Faces als Panorama

Ein bisschen schade fad ich auch, dass das Kunstzelt abends per DJ beschallt wurde. Das Zelt war sonst immer eher ein Ort der Ruhe, wo man mal einen Kaffee trinken oder die Bilder anschauen konnte, ohne gleich wieder was auf die Ohren zu bekommen.

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Mein finanzieller Beitrag zum Umsonst & Draussen 2013: Mindestens 42 Euro habe ich vertrunken, davon 6 Euro Pfand, das ich gespendet habe. Die wirkliche Zahl dürfte ein klein wenig höher liegen, da ich bestimmt nicht mehr alle Pfandzettel im Geldbeutel hatte.

Damit komme ich bei 20 Stunden Festival auf einen Stundenpreis von 2,10 Euro oder 14 Euro pro Tag, was für eine Veranstaltung, bei dem ja dann die Getränke rechnerisch inklusive sind, ein Witz ist.

90000 Besucher war laut Veranstalter beim Festival — man möchte sich gar nicht ausmalen wie die Finanzen aussähen, wenn man ein paar Euro Eintritt verlangen würde …

Rööö hat schon mal angefangen, Blogbeiträge zum U&D zu sammeln. Ich war so frei, seine Liste mal zu übernehmen und zu ergänzen:

Rööö:

Hazamel:

Würzburcher:

Icey:

Papiergeflüster:

Dear you Würzburg:

Pogoweb:

Bloggen für das U&D

Das Verhältnis zwischen dem Umsonst & Draussen-Festival in Würzburg und den Bloggern ist ja schon seit vielen Jahren ein Gutes. Wer über das U&D bloggen will, der kann sich auch in diesem Jahr akkreditieren — im Tumblr-Blog des U&D steht, wie das geht. Und dass das Tumblr-Blog des U&D ist in diesem Jahr wieder aktiviert worden ist, finde ich übrigens eine sehr schöne Sache! 🙂

Vorteile für die Blogger sind, dass sie in den Backstage-Bereicht können (klingt spannender, als es ist) und auch auf die Bühne zum Fotografieren dürfen. Der Vorteil für das U&D ist: mediale Aufmerksamkeit und eine oft mal originelle Berichterstattung! 😉

Das alljährliche Blogger-MeetUp im Vorfeld des U&D findet am Montag, 17. Juni 2013, um 18 Uhr auf den Mainwiesen statt.

Blogger und Twitterer, wie sieht es aus? Wollen wir uns auf dem Festival selbst mal treffen? Sind auswärtige Blogger da? Wann, wo, wie, Vorschläge?

 

U & D 2012 / Splitter II

Zum 25. Geburtstag zeigte das U&D eine Austellung zur Würzburger Pop-Rock-Geschichte der letzten Jahrzehnte, logischerweise mit großen Schwerpunkt auf dem Umsonst & Draussen-Festival. Zu jedem Jahr gab es Plakat mit Bildern von Konzerten in Würzburg oder von Bands, die sich da gegründet haben oder anderen kulturellen Ereignisse in Würzburg.

Zum 25. Geburtstag zeigte das U&D eine Ausstellung zur Würzburger Pop-Rock-Geschichte der letzten Jahrzehnte, logischerweise mit großen Schwerpunkt auf dem Umsonst & Draussen-Festival. Zu jedem Jahr gab es Plakat mit Bildern von Konzerten in Würzburg oder von Bands, die sich da gegründet haben oder anderen kulturellen Ereignisse in Würzburg.

Toll gemachte Ausstellung, die einen Haufen Arbeit gemacht haben muss. Und ich hoffe wirklich, dass sie Ausstellung in irgendeiner Form dauerhaft und öffentlich gezeigt werden kann, wäre sonst schade um die Arbeit.

Und durch die Ausstellung wurde eine Frage beantwortet, die ich mir schon seit ein paar Jahren stelle: Wann war ich zum ersten Mal beim Umsonst & Draussen in Würzburg? Am Plakat habe ich es wiedererkannt! 🙂

U&D 1992

Damals wohnte ich noch in Schweinfurt und musste die enorm weite Anreise nach Würzburg in Kauf nehmen. Das änderte sich in dem Jahr, als ich umgezogen bis und endlich als Würzburger, als Einheimischer, das U&D besuchen konnte.

U&D 1994

 

U & D 2012 / Splitter I

Für meine zauberhafte Begleitung eine der wundervollsten Neuerungen des U&D 2012 — die Toiletten-Container.

Saubere Toiletten auf dem U&D

Für meine zauberhafte Begleitung eine der wundervollsten Neuerungen des U&D 2012 — die Toiletten-Container. Endlich nicht mehr den Klettverschluss-Effekt erleben, den es immer spätestens ab dem zweiten Tag gab, wenn man sich von der Klobrille erhob, und die Augen tränen auch nicht mehr so arg.

Und ich weiß nicht so recht, ob ich das U&D-Team für sehr clever oder zu gut für die Welt halten soll: Die Benutzung der Toilette kostet 50 Cent — ein Betrag den viele, vor allem weibliche Besucher, mit Freuden zahlen, um nicht in die Dixie-Falle tappen zu müssen. Aber für die Klo-Benutzung bekommt man tatsächlich einen 50 Cent-Gutschein, den man beim Getränkeverkauf einlösen kann — das System kennt man ja von einigen Autobahnraststätten. So bekommen sie eventuell einen Teil der Klogäste dazu, sich die Blase wieder am Getränkestand aufzufüllen.

Wie dem auch sei, egal was sie mit den 50-Cent-Gutschein gemacht haben — gerade die Frauen waren wohl sehr glücklich über diese hygiensche Neuanschaffung des Umsonst & Draussen.

U&D 2012, Tag 1

20120621_183928Gestern ging das Umsonst & Draußen-Festival in Würzburg los. Bei zuerst tollem Wetter.

Für mich war der Donnerstag ein richtig schöner Willkommenstag. Wegen dem Sommerwetter war gestern auch richtig viel los auf den Mainwiesen und ich habe eine Menge Leute getroffen. So viel Leute getroffen, dass ich kaum Konzert gehört habe.

Gleich zu Beginn habe ich Scallwags gehört, die den undankbaren Job hatten, das Festival zu eröffnen — was sie aber mit Bravour bewältigt haben. Laut, krachend und spaßig haben die Schweinfurter ihre Punk-Rock-Show abgezogen.

20120621_184006Dann vergingen mehrer Stunden, in denen ich erfolglos versucht habe, von der Drinnen-Bühne zur Draußen-Bühne zu kommen. Das scheiterte aber daran, dass ich mich mit zig Menschen auf dem Platz verquatscht habe. Aber für mich macht das auch das U&D aus — man begegnet Leute, die man selten oder noch nie gesehen hat und spricht miteinander. Glück kann so einfach erreicht werden! 🙂

Aber natürlich habe ich noch Musik gehört. Einen Teil des Konzerts von Kellerkommando zum Beispiel — wo sich vor der Bühne eine große Menschenmasse dem Punk-Hip-Hip-Volksmusik hingab.
Und natürlich das Konzert von Andreas Kümmert im Kinderzelt. Er spielte zwar kaum(?) eigene Songs, sondern “nur” diverse Blues-Klassiker. Aber mit seiner für den Blues geschmiedeten Stimme kam er einfach gut rüber, obwohl er sich ständig entschuldigte, dass er schon betrunken sei. Das hat das Publikum aber nicht gemerkt, da es zum großen Teil ähnlich betrunken war. Es hat also gepasst.

20120621_230814Apropos gepasst: Gepisst, sprich, geregnet, hat es ab der Hälfte von Andi Kümmerts Konzert. Was heißt geregnet? Es war ein ausgewachsener Wolkenbruch in Begleitung seines großen Bruders Gewitter. Es goß wirklich eine Stunde lang aus Kübeln und die Blitze zuckten über den Nachthimmel. Das sah toll aus, aber scheinbar machte das Unwetter den Veranstaltern doch ein bisschen Angst, so dass sie das letzte Konzert — Spaceman Spiff ab 23 Uhr — abgesagt haben und den Platz schnell räumen ließen. Naja, vielleicht war es kein Fehler.

Spaceman Spiff spielt dafür heute, am Freita, um 23.45 Uhr auf der Drinnen-Bühne!