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Tomaten-Urenkel

Es ist schon fast Mitte Februar und damit langsam mal Zeit, die Tomaten für die neue Saison auf dem Balkon zu säen. Das werden die Urenkel der Tomaten sein, die ich damals von den Stadtgärtnern gekauft habe.

Dazu hab ich auch wieder Rucola gesät — das Zeug wächst wie Hölle. Und mal sehen, was mir noch einfällt. Ein wenig Platz ist noch auf dem Balkon. 🙂

Eierschalenkartons als Pflanzschalen für die Tomaten und den Rucola.

Urban Gardening für Drinnen mit Garten Fräuleins Buch

Schreibfleißige Würzburger Blogger! Jetzt hat das Garten Fräulein als Urban Gardening Bloggerin wieder ein neues Buch  geschrieben. Und netterweise bekam ich sogar eines vom Verlag geschenkt, ihr erstes Buch habe ich noch gekauft. Mit dabei war eine Karte, auf der mir — handgeschrieben — liebe Grüße von der Autorin ausgerichtet wurden.

Urban Gardening für Drinnen - also Indoor. Oder Innengärtnern.
Urban Gardening für Drinnen – also Indoor. Oder Innengärtnern.

Im vorherigen Buch vom Garten Fräulein ging es im Urban Gardening auf dem Balkon. Diesmal war Silvi wohl das Wetter zu schlecht und sie beschreibt im Buch, wie und was man in der Wohnung so alles anbauen kann — und das im besten Fall auch noch hübsch anzuschauen.

In “Indoor Gardening — Kreativ gärtnern  und ernten das ganze Jahr” zeigt das Garten Fräulein, wie und wo man Anbaufläche in der Wohnung hat oder selbst schaffen kann, zum Beispiel mit “Kompostgärtchen”. Ein Kapitel geht quer durch die ein paar Nutzpflanzen mit Tipps zum Anbau. Mit einer eher traurigen Nachricht für mich als Würzburger — Ingwer mag kalkfreies Wasser. Und in einem großen Abschnitt geht es um das Dekorative dabei — schließlich baut das Auge mit an, vor allem in der eigenen Wohnung. Rezeptvorschläge, was man mit dem angepflanzten Zimmergemüse kochen kann, gibt es auch in dem Buch.

Schön gemachtes Buch, ich als Balkongärtner hab ein paar Anregungen bekommen.

Im Online-Shop vom Garten Fräulein kann man das Buch handsigniert kaufen, unsigniert in Online-Shops der Würzburger Buchläden (Silvi wird bestimmt mal wieder eine Signierstunden in Würzburg machen)

Verdichtung im Garten

Seit vorgestern hab ich eine Baustelle vor der Haustür, im ehemaligen Garten. Dort wird in den nächsten Monaten ein dreistöckiges Haus hochgezogen. Platz für Bäume oder anderes Grüne wird da wohl nicht mehr sein.

Bagger und braue Erde im Garten.
Bagger und braue Erde im Garten.

Passend dazu landete eine Pressemitteilung des Bund Naturschutz in Würzburg ins Würzblog-Postfach, der einen Stopp für eine weitere Verdichtung in der Würzburger Innenstadt fordert:

“In den kommenden Jahrzehnten wird die Anzahl der Hitzetage im Maintal von 0 bis 3 pro Jahr auf über 50 ansteigen. Dann wird man in Würzburg auch Nächte erleben, in denen die Tiefsttemperatur nicht mehr unter 30 Grad Celsius absinkt, gerade in der stark versiegelten Innenstadt. ‘Die Stadt Würzburg wäre daher gut beraten, wenn sie dort Flächen entsiegeln und begrünen würde’, so Steffen Jodl, Geschäftsführer beim BN. ‘Vor allem große Bäume und Kletterpflanzen könnten über die natürliche Verdunstung kühlend auf die Umgebung wirken’, erläutert der Diplom-Biologe den Vorteil von Pflanzen in der Stadt.”

Ganz von der Hand zu weisen sind solche Szenarien nicht. Wer im heißen Sommer durch die Stadt geht, spürt, wie die Hitze von den Gebäuden und den Straßen abstrahlt. Und das ist nicht gerade angenehm. Ob man da durch den Baustopp in der Innenstadt noch groß entgegenwirken kann, ist die Frage. Sicher, schaden würde es nicht. Schöner sähe es auch aus. Aber die Wohnungsnot in Würzburg ist aktuell sehr groß — aber je nach demografischer Entwicklung und dem Trend zur Stadt- oder Landflucht kann sich das in Zukunft auch wieder ändern.

Ein Kompromiss wäre zumindest eine stärkere Begrünung von Fassaden und Dächern. Das kühlt, filtert Staub und Schadstoffe aus der Luft und schafft ökologische Nischen.

Ich werde wohl meine Urban-Gardening-Aktivität auf und am Balkon noch weiter verstärken müssen.

Kahlschlag

Gestern für hab ich meine Wohnung noch durch einen wunderschönen Garten mit Bäumen verlassen. Gleich darf ich durch ein Ödland mit Brennholz einen Weg zur Straße finden.

Eines der letzten grünen Oasen und ein kleines Biotop in der Sanderau muss einem Neubau weichen. Wohnraum schön und gut, aber wenn das so weiter geht, haben wir in Würzburg wirklich nur noch eine Betonwüste. Schade.

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Erntedank

Tomatenpflanzen neben Minze und BasilikumDer letzte Beitrag hier im Blog ist schon eine ganze Weile her. Die Arbeit hat mich einfach seit Anfang Juli so sehr in Beschlag genommen, dass ich einfach nicht zum Bloggen kam — und manchmal vor lauter Erschöpfung einfach keine Lust hatte. Doch nun habe ich ein wenig Urlaub und die Welt sieht wieder etwas freundlicher aus! 🙂

Die Wärme und Hitze der letzten Wochen in Würzburg hatten auch etwas Gutes: Die Tomaten auf meinem Balkon werden endlich rot beziehungsweise orange. Das wurde nach etlichen hundert Sonnenstunden und Hektolitern an Wasser auch einmal Zeit.

Auriga Orange
Auriga Orange – und grün

Die ersten Tomaten habe ich jetzt geerntet, die Sorten König Humbert, Auriga Orange und Andenhörnchen. Ist schon ein schönes Gefühl — die Tomaten sind aus den Samen der Pflanzen des Vorjahres gewachsen und gereift. Echte Familienmitglieder! 😉

Groß, kein, rot und orange - 48 Tomaten in der Schüssel
Groß, kein, rot und orange – 28 Tomaten in der Schüssel

Und geschmeckt haben sie auch noch … 🙂

Domadendeller
Domadendeller

 

Tomaten: Alles muss raus!

IMG_20150526_073612Langsam passen die Tomatenpflänzchen nicht mehr auf die Fensterbretter meiner Wohnung. Zeitpunkt Abschied zu nehmen!

Wer von euch eine oder mehrere Tomatenpflanzen will:

Ich bin heute Abend spätestens ab 19 Uhr beim Blogger- und Twitterstammtisch im Gehrings in der Neubaustraße. Dahin nehme ich eine Kisten mit Pflanzen mit. Wer welche haben will — kostenlos –, kommt dort einfach vorbei.

Gebt vielleicht in einem Kommentar an, wie viele ihr wollt und ob ihr einen Sortenwunsch — König Humbert, Auriga Orange und Andenhörnchen — habt. Die Tomaten sind übrigens samenfeste Pflanzen, das heißt, aus den Kernen könnt ihr im nächsten Jahr die gleichen Sorten pflanzen. (Genau so sind die in diesem Jahr entstanden)

Nur solange der Vorrat reicht! 😉

Weltherrschaft durch Tomaten

Ich bereite die Weltherrschaft vor, wie schon viele vor mir. Manche dieser Möchtegern-Diktatoren versuchen dieses Ziel mit Horden von Kampfrobotern oder Überraschungseiern mit Taucherbrillen erreichen. Aber nie gingen diese üblen Pläne auf.

Die Tomaten-Armee wächst und macht sich kampf- und essbereit.
Die Tomaten-Armee wächst und macht sich kampf- und essbereit.

Ich gehe viel raffinierter vor, ich überschwemme die Welt mit Tomaten. Und mit Würzburg fange ich an. Meine handgezogenen roten und orangen Killer-Clans namens Auriga, Andenhörnchen und König Humbert sind die Armeen  meiner diabolischen Gedanken. Etwa 30 stehen bereit!

Und ihr alle seid meine willfährigen Helfer. Oder könnt es zumindest sein, wenn ihr in etwas zwei Wochen eine oder mehrere dieser harmlosen Tomatenpflanzen — Muharharhar! — zu euch nehmt und groß zieht. Ich werde sie dann telepathisch übernehmen und ihr böses Werk vollenden lassen. Ihr könnt die Früchte aber auch essen, wenn ihr euch traut. Voranmeldungen könnt ihr euch in den Kommentaren oder per Mail.

MUHARHARHAR!

Die Wurzel allen Bösen -- oder doch nur einer harmlosen Tomate? Finde es heraus ...
Die Wurzel allen Bösen — oder doch nur einer harmlosen Tomate? Finde es heraus! …