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U&D am Sauheißpurzel – die Musik spielte auf der Garagenbühne

So, jetzt breche ich langsam mal die mir selbst auferlegte Blogpause, die ich mir für den Urlaub vorgenommen — und natürlich nicht ganz durchgehalten — habe.

Am vergangenen Freitag war ich beim Umsonst-und-Draussen-Festival in Karlstadt. Als ich zum letzten Mal dort war, gab es das Würzblog noch gar nicht und ich konnte mich auch kaum noch an das Gelände erinnern.

U&D Karlstadt am Saupurzel.

Erinnern kann ich mich auch jetzt kaum noch daran, dass es an diesem Freitag noch richtig heiß war, da trug der Sommer im Vergleich zu heute noch seinen Namen zu recht. Was auch seine Nachteile hatte. Ich bin mit dem Zug nach Karlstadt gefahren und dann zu Fuß vom Bahnhof zum Saupurzel gelaufen, dem Gelände des Festivals, etwas außerhalb auf einer Anhöhe. Und da hätte ich mir wirklich einen Shuttleservice gewünscht, denn der halbstündige Fußmarsch unter der sengenden Sonne war wirklich kein Spaß.

U&D Karlstadt: Mutabor

Gelohnt hat sich die Mühe. Das U&D in Karlstadt ist ein süßes kleines Festival. Der Freitag stand sehr unter dem Einfluss des Headliners J.B.O., die zum Schluss auf der Hauptbühne auftraten — und mich überhaupt nicht interessierten. Aber die vielen in knallpinke Shirts gekleideten Fans der Band ließen vermuten, dass etliche Besucher extra wegen der Erlanger Band, gekommen waren, die für mich ihren einzigen kleinen Höhepunkt Mitte der 90er Jahre hatte.

Überhaupt muss ich sagen, dass für mich die kleine Garagenbühne der Ort auf dem U&D war, wo die wirklich interessante Musik gespielt wurde. Crossing Borders oder Mutabor auf der Hauptbühne habe ich mir beide mal kurz angehört und fand sie auch ok, aber so richtig gekickt haben sie mich nicht.

U&D Karlstadt: Dryad

Anders auf der Garagenbühne. Jede der vier Bands an diesem Tag haben mich auf ihre Weise begeistert.
Die Würzburger Stonerrock-angehauchten Dryad, die Berliner Astroboys, das Odd Couple als Trio aus Berlin (die jetzt am Wochenende auf dem Herzberg-Festival spielen) und The Picturebooks aus Gütersloh legten wirklich beeindruckende Konzerte auf der kleinen Waldbühne hin.

U&D Karlstadt: The Paperbooks

Gerade The Picturebooks hauten mich weg, das Duo rockte mit kleiner elektronischer Unterstützung einfach dermaßen wuchtig, kraftvoll und mit vollem Körpereinsatz mit Gitarre und Schlagzeug. Wahnsinn! Sänger und Gitarrist Fynn sagte mir nach dem Konzert, dass sie an dem Abend schon für ein Konzert im Immerhin in Würzburg angefragt wurden. Ein Termin steht noch nicht fest, also in der nächsten Zeit mal die Augen aufhalten, das ist schon jetzt eine Konzertempfehlung.

Putzig war das Festival auch in Hinsicht der Organisation. Das Personal am Weinstand war wahnsinnig freundlich und lustig, aber auch ein wenig planlos. Darum durfte man ihnen als Gast auch gerne mal beratend zur Seite stehen, was die Bechergröße oder den Preis — das Weinschorle für zwei Euro, der Wein für drei Euro, auf dem Land ist die Welt noch in Ordnung 😉 –anging.

U&D Karlstadt: Der Stempel für die Hauptbühne.

Witzig für mich, für viele anderen Besucher eher nervig war, dass für den Platz den Hauptbühne plötzlich Stempel verteilt wurden. Den Platz konnte man nur noch über einen Zugang erreichen, eine Security-Mitarbeiterin stempelte im Sekundentakt Handrücken. Warum sie das tat, konnte sie mir nicht so wirklich erklären. Irgendwas, damit nicht zu viele Menschen vor der Bühne sind. So richtig gezählt hat meines Wissens aber niemand, es verließen ja auch ständig bereits gestempelte Leute den Platz und kamen gar nicht wieder. Sinn und Zweck dieser Aktion hat sich mir also nicht erschlossen, außer dass an der “Stempelstation” ein großes Gedränge entstand. Aber war nach ein paar Songs von Mutabur nicht mehr an der großen Bühne, sondern den Rest der Zeit an der Garagenbühne.

Unterm Strich hatte ich einen wirklich schönen Abend auf dem U&D in Karlstadt, der mir einfach Spaß gemacht hat. Und wundersamerweise bin ich sogar mitten in der Nacht noch nach Würzburg zurück gekommen, nachdem ich den letzten Zug verpasst habe. 🙂

 

Bangkok-Tipps von Flocu

Wer ein bisschen die Würzburger Bloggerwelt kennt oder schon sehr lange Zeit das Würzblog liest, wird  vielleicht Florian “Flocu” Blümm kennen oder von ihm gelesen haben.

Flocu war in “der guten alten Zeit” , als er noch Informatik studiert hat, öfter mal bei den Bloggertreffen, bis er dann 2011 Würzburg verlassen hat. Eigentlich hat er Deutschland verlassen und zieht seit dem mit seinem Flocblog als Reiseblogger durch die ganze Welt.

Ja, an dieser Stelle darf Neid aufkommen. Aber nur ein wenig, denn niemand wird daran gehindert, das gleiche zu machen. 😉

Jetzt hat Flocu mit einem weiterem Reiseblogger ein eBook mit 555 Tipps für Bangkok herausgegeben (hoffentlich hat die auch jemand nachgezählt 😉 ). Wenn man in sein Blog schaut, erkennt man schnell, dass die thailändische Hauptstadt Flocu nicht fremd ist. Tipps bekommt man da auch so schon genug, aber im eBook sind die jetzt noch gebündelt und durch die seines Kollegen ergänzt.

Das eBook gibt es unter www.tipps-bangkok.de als Download. Regulär kostet es 16, 90 Euro, bis Freitag, 10. März 2017, gilt der Einführungspreis von 14 Euro.

Das ist übrigens keine beauftragte Werbung. Ich habe Flocu leider seid Jahren nicht mehr gesehen oder gesprochen, er weiß gar nicht, dass ich über sein eBook schreibe. 🙂

Aber wenn du das liest, Flocu: Melde dich, wenn du wieder mal in Deutschland bist! 🙂

Erntedank

Tomatenpflanzen neben Minze und BasilikumDer letzte Beitrag hier im Blog ist schon eine ganze Weile her. Die Arbeit hat mich einfach seit Anfang Juli so sehr in Beschlag genommen, dass ich einfach nicht zum Bloggen kam — und manchmal vor lauter Erschöpfung einfach keine Lust hatte. Doch nun habe ich ein wenig Urlaub und die Welt sieht wieder etwas freundlicher aus! 🙂

Die Wärme und Hitze der letzten Wochen in Würzburg hatten auch etwas Gutes: Die Tomaten auf meinem Balkon werden endlich rot beziehungsweise orange. Das wurde nach etlichen hundert Sonnenstunden und Hektolitern an Wasser auch einmal Zeit.

Auriga Orange
Auriga Orange – und grün

Die ersten Tomaten habe ich jetzt geerntet, die Sorten König Humbert, Auriga Orange und Andenhörnchen. Ist schon ein schönes Gefühl — die Tomaten sind aus den Samen der Pflanzen des Vorjahres gewachsen und gereift. Echte Familienmitglieder! 😉

Groß, kein, rot und orange - 48 Tomaten in der Schüssel
Groß, kein, rot und orange – 28 Tomaten in der Schüssel

Und geschmeckt haben sie auch noch … 🙂

Domadendeller
Domadendeller

 

Hamburg 2010

Hamburch, mei Berle

Ach, Hamburg, schön war’s.

Ab in den Norden

Wer sich gewundert hat, dass in den letzten Wochen so wenig im Würzblog geschrieben wurde, obwohl so viel in Würzburg passiert ist — ich habe seit Wochen hart auf den heutigen Tag hingearbeitet, denn heute nehme ich meinen Jahresurlaub: eine Woche Hamburg.

Mit der Frage ob es sich lohnt, sich wochenlangem Stress auszusetzen nur um dann eine Woche zu verreisen zu können, beschäftige ich mich nach dem Urlaub. Dann geht es mit dem Würzblog auch wieder normal weiter.

Jetzt freue ich mich erst mal auf eine Woche hohen Nordens. Bis dann, passt mir gut auf Würzburg auf! 🙂

Back In Blog

Nach einer Woche selbstauferlegter Blogpause sitze ich wieder am Würzblog. Gut, ich saß auch in der letzten Woche am Blog, aber mehr im Hintergrund. Ein neues Design nimmt langsam Formen an, das Blog selbst wurde auf WordPress 2.7 aktualisiert — problemlos übrigens.

Die Woche war geprägt von viel Entspannung (oder zumindest den Versuchen), einer Glühweintestreihe, einem unglaublich leckeren Weihnachtsessen in Herrn Gehrings guter Stube und einer ebenso unglaublichen funky Disco Fantastique.

Aber jetzt geht es wieder weiter mit dem Würzblog.