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U&D 2017: Leute wie die und ich

Über die gesamten vier Tage des Umsonst & Draussen 2017 in Würzburg habe ich Selfies mit Leuten gemacht, die ich kenne und mit denen ich zumindest kurz — oder auch ganz lang — geredet habe.

Zumindest habe ich das versucht, die Quote derer, bei denen ich das vergessen habe, ist leider nicht gering. Vielleicht bin ich im nächsten Jahr konsequenter … 🙂

Es war schon interessant, das mal zu dokumentieren. Ich schreibe ja schon jedes Jahr, dass ich viele Konzerte auf dem U&D verpasst habe, weil ich mich mit Freunden und Bekannten verquatscht habe. Nun weiß ich auch, warum … 😀

Danke an alle die treffen durfte — es war mit ein Fest! 😀

U&D mit 2016 und hoffentlich mit mir

Morgen beginnt das Umsonst & Draussen in Würzburg. Und obwohl ich im Job gerade viel zu tun und den Kopf damit voll habe, fängt so langsam mein Festival-Zeh zu zucken an. Denn nach etwa fünf Jahren könnte ich vielleicht in diesem Jahr mal mehr als nur kurz vorbeischauen.

Im Moment sieht es zumindest ab Freitag für mich einigermaßen gut aus (falls ich nach der Arbeit zum ersten Mal überhaupt zum U&D fahren würde, vielleicht am späten Donnerstagabend auch schon 😉 ) .  Der Wetterbericht meldet für Würzburg in den U&D-Tagen irgendwas zwischen Sonnenschein und Unwetter, manchmal sogar gleichzeitig. Wir werden sehen, für mich persönlich ist das Festival noch nie am Wetter gescheitert.

Ich würde ja freuen mal wieder in aller Ruhe ein paar Tage über die Mainwiesen zu schlendern, mir bekannte und unbekannte Bands auf der Draussen-, Drinnen- oder U25-Bühne und natürlich auf der Paletten-Bühne des Immerhin anzuhören. Oder die Stände der Initiativen besuchen und ein bisschen mit den Leuten dort zu quatschen. Oder zu schauen, was die Laserkoalas wieder an Kunst auf die Beine gestellt haben. Oder, oder, oder …

Und vor allem freue ich mich darauf, einem ganzen Haufen an netten Leuten dort zu begegnen. Ja, lieber Leser, auch du bist gemeint … 😉

Twitterwall U&D 2011

Liebe Steinigkes

Diese E-Mail ging vor wenigen Minuten an Steinigke Showtechnic GmbH in Waldbüttelbrunn:

Liebe Steinigkes,

ich weiß, wir haben und schon lange nicht mehr gesehen. Zuletzt, als ich vor knapp 20 Jahren bei euch im Laden stand und sechs PAR-56-Scheinwerfer gekauft habe. Und ich habe euch seitdem in angenehmer Erinnerung behalten.

Um so überraschter war ich dann, als ich gehört habe, dass ihr dem Umsonst & Draussen in diesem Jahr keine Twitterwall zu Verfügung stellt. Nicht dass ich deswegen auf euch sauer bin — es ist eure Twitterwall und ihr dürft damit natürlich machen was ihr wollt.

Ich kenne die Gründe nicht, warum ihr die LED-Wand für euch behaltet.  Aber bedenkt, was ihr damit anrichtet. Für uns gut gelaunte Twitteristas war die Twitterwall unsere Leinwand, unsere Bühne auf der Bühne. Die Lichter blitzen im Rhythmus unserer Bonmonts im Geiste des #udwue, unserer ASCII-Art-Spielereien, unserer Mini-Konzert-Rezensionen — und ja, ich gestehe, einmal habe ich über die Twitterwall erfolgreich eine Flasche Wein zur Drinnen-Bühne bestellt.

Und das alles wollen die Steinigkes nehmen? Das kann ich mir kaum vorstellen! Bestimmt hat einer eurer Buchhalter die Leihgabe gestrichen. Ich kenne solche Leute —  hohlwangig, bleich und bilanzbesessen. Was wissen die schon von Kunst, Kreativität und Shows?

Die Steinigkes waren schon immer für ihre Liebe für die Kreativität berühmt. Was hätte euer Ururgroßvater Frankensteinigke gemacht, hätte man ihm den Blitzableiter weggenommen? Oder Großonkel Steinigkeway, hätte er keine schwarze Farbe für die Klaviertasten bekommen?

Geht in euch, liebe Steinigkes, und überrascht die Twittergemeinde mit einem fröhlich hupenden Lastwagen, der den Weg zu den Mainwiesen entlangrumpelt — lasst diesen Weg einen steinigken sein und die Bühnenwand eine twitterigke! Wir werden den Hashtag #welovesteinigke in die Twittertrends blasen!

Königliche Grüße,
Ralf Thees, Blogger, Twitterer und U&D-Enthusiast

Headerbild von Rööö