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Fin-Ger-Biennale: Ein Finne, viel Architektur und noch mehr Holz

So eine Biennale hat die Angewohnheit, alle zwei Jahr wieder aufzutauchen. Genau wie auch die Fin-Ger Architektur Biennale. Moment, die war doch erst im vergangenen Jahr? Ja, genau, 2015 war ein deutscher Architekt dran, in diesem Jahr ein Finne. Fin-Ger … alles klar?

Am Dienstag, 12. Juli 2016, kommt der finnische Architekt Anssi Lassila vom OOPEAA Office for Peripheral Architecture aus Helsinki — der ziemlich auf Holz steht.

Um 19 Uhr wird Lassila im Fürstensaal in der Residenz vor seinen internationalen Arbeiten berichten. Ab 21 Uhr ist im Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände die Vernissage einer Ausstellung von Werken von OOPEAA in einer “einzigartigen Holzhöhle”.

Wenn der Abend auch nur halb so viel Spaß macht, wie mit Jürgen Meyer H. im vergangenen Jahr, dann ist der Abend eigentlich schon Pflicht, auch wenn man nicht so tief in der Architektur drin ist.

Karten gibt es im in der Buchhandlung Knodt (15 Euro) und im Fin-Ger.

Der Flyer: Fin-Ger-Biennale 2016 Flyer

Fin-Ger Biennale: Vortrag von Jürgen Mayer H.

Die finnische-deutsche Kreativ-Schmiede Fin-Ger ruft die erste Fin-Ger Architektur-Biennale aus. Und legt gleich mal die Latte mit einem ganz großen Namen hoch: Am Montag, 13. Juli 2015, wird Jürgen Mayer H. um 18 Uhr einen Vortrag im Fürstensaal der Residenz halten. Danach wird es  um 20.30 Uhr die Vernissage mit Arbeiten Jürgen Mayer H.s (wo gehört da jetzt das Genitiv-S hin? 😉 ) im Fin-Ger-Concept-Store auf dem Bürgerbräu-Gelände geben.

Metropol Parasol in Sevilla von Jürgen Mayer H. Foto:  Anual/Wikimedia, Lizenz:, CC-BY
Metropol Parasol in Sevilla von Jürgen Mayer H. Foto: Anual/Wikimedia, Lizenz:, CC-BY

Der Berliner ist einer der renommiertesten — und gelegentlich auch umstrittensten — Architekten in Europa. Das wohl bekannteste Bauwerk von ihm ist der Metropol Parasol in Sevilla , wo er mit der abgefahrenen gigantischen Holzkonstruktion ein neues Wahrzeichen für die spanische Stadt geschaffen hat.

Ich habe keine Ahnung, wie Matthias Braun und Juhani Karanka von Fin-Ger an diese große Nummer der Architektur-Szene gekommen sind — und bin mir gar nicht sicher, ob ich es wissen will. 😉

Bis Sonntag kann man Karten für den Vortrag und die Vernissage täglich zwischen 17 und 19 Uhr im Fin-Ger-Concept-Store  für 15 Euro auf dem Bürgerbräu-Gelände kaufen.

Noch zur Biennale selbst — das schreibt Fin-Ger selbst dazu:

Die FIN-GER ARCHITEKTUR BIENNALE präsentiert hochkarätige finnische und deutsche zeitgenössische Architekten und Architektur. Die Idee ist, die Biennale jedes Jahr in Würzburg mit wechselndem Gastland zu organisieren. Die erste FIN-GER Architektur Biennale 2015 beginnt mit Deutschland. Nach der offiziellen Eröffnung am 13.07. 2015 werden im Anschluss noch einige Pop-Up Events wie Kurzvorträge etc. vom 14.07.-26.07. im FIN-GER Store stattfinden.

Den Vortrag von Jürgen Mayer H. sollten sich alle Kreativ- und Architekturinteressierten — mich eingeschlossen — mal anhören, so ein großer Namen kommt nicht alle Tage nach Würzburg. Und ein kleiner Blick über den architektonischen Tellerrand kann einem in Würzburg nicht schaden.

Pier Skulptur, J. Mayer H.; Lazika, Georgien. Foto: Marcus Buck
Pier Skulptur, J. Mayer H.; Lazika, Georgien. Foto: Marcus Buck

Asteroiden, Bier und Wein

Der Max-Scheer-Hörsaal an der Physik-Fakultät der Uni Würzburg.
Der Max-Scheer-Hörsaal an der Physik-Fakultät der Uni Würzburg.

Am Montag war ich überraschenderweise — ein Termin hat sich verschoben — doch beim Vortrag von Florian Freistetter im Physik-Hörsaal der Uni Würzburg.

In dem Saal hatte ich vor zig Jahren auch meine Physikvorlesungen. Wie lange das schon her ist, wurde mir klar, als ich sah, dass der Saal mittlerweile nach meinen damaligen Professor Max Scheer benannt worden ist.

Florian Freistetter an der Uni Würzburg
Florian Freistetter an der Uni Würzburg

Aber an diesem Abend gehörte der Hörsaal dem Wissenschaftsautor, Blogger und Podcaster Florian Freistetter, der den gut 60 Zuhörern klar machte, dass Asteroiden zwar auf jeden Fall eine Gefahr für die Erde sind, aber dass der Weg der Menschheit in die Zukunft über die Asteroiden gehen muss.

Danach wollte ich mit Florian eigentlich noch einen kurzen Podcast machen, aber dann ging es mit der Fachschaft Physik, die ihn eingeladen hatten, erst mal ins Juliusspital — tja, die Studenten von heute — und danach noch ins Red Lion (sehr zur Freude von Nicht-Wein-Trinker Florian). Für mich war der Abend eine kleine Zeitreise, mal zu hören was die Physikstudenten heutzutage so treiben war schon interessant. Und so haben sich Florian, die Studis und ich völlig verquatscht, so dass es keinen Podcast gibt. Macht nix, ich hatte einen schönen Abend und Florian zwei Bier geflattert.

Und eine Widmung in sein Buch! 🙂

Widmung von Florian in mein Exemplar von "Der Komet im Cocktailglas"
Widmung von Florian in mein Exemplar von “Der Komet im Cocktailglas”

Ich habe mir auch gleich nochmal 50 Folgen des Sternengeschichten-Podcasts von Florian heruntergeladen.

Vorzugsworkshop

Urban Gardening Workshop 2014 Für alle die ins Urban Gardening, also ins Gärtnern in der Stadt, einsteigen wollen: Am Donnerstag laden die Würzburger Stadtgärtner wieder zu einem Workshop zu Beginn der Pflanzsaison ein.

Im letzten Jahr war ich auch da — eher beruflich — und letztlich wurde da aber der Funke meiner kleinen Liebe zum Gärtnern in der Wohnung und auf dem Balkon entzündet.

Der Workshop ist am Donnerstag, 5. März 2015, um 18 Uhr im Cairo. Wenn möglich, bitte Zeitungspapier, Eierschachteln und so einen Kram mitbringen. Wenn nicht möglich — auch egal. Samen haben die Stadtgärtner dabei, natürlich von nicht hybriden Pflanzen, damit man auch jahrelang etwas davon hat.

Nur zum Vormerken: Zur Zeit läuft ja wieder mal die Architekturfilmreihe im Spitäle in Würzburg, immer am Mittwoch. Um am 11. März 2015 wird dort um 19 Uhr der Dokumentarfilm “Sprechende Gärten” über die Urban-Gardening-Bewegung in Berlin gezeigt. Die Stadtgärtner sind auch an dem Abend da und stellen sich vor, dazu gibt es einen kurzen Kurzvortrag und einen Vorfilm geben. Motto des Abends: “Die grünere Stadt”.

 

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Gisbert gegen Goisern

Da wohne ich schon 18 Jahre in Würzburg, aber es gibt immer noch Orte, an denen ich noch nie gewesen bin. So wie gestern beim Fair-Trade-Festival. Vor dem Nautiland-Parkplatz führt ein kleiner Weg links zu einer wunderschönen Wiese — die ist mir noch nie aufgefallen.

Das Fair-Trade-Festival war am Freitag eher mäßig besucht. Und so recht wusste ich auch nicht, was ich da machen sollte. Vor allem waren dort Zeltstände mit fair gehandelten Klamotten, vor allem T-Shirts. Ein bisschen aus dem Rahmen gefallen ist das der Stand von Hempels, wo gezeigt wurde, dass auch Plastikkram und Deko fair gehandelt werden kann.

20120727_211102Aber der Grund, warum ich dort war, hieß eigentlich Gisbert zu Knyphausen, oder wie die Moderatorin auf der Bühne sagte: Giesbert! Der gab auf der Wiese ein Konzert, akustisch in Konkurrenz zu Adelskollegen Hubert von Goisern, der auf der Festung aufspielte. Und zu Konzert kamen dann auch einiges an Publikum, wobei ich doch mit deutlich mehr gerechnet hätte. Aber nur 5 Euro Eintritt und eine lauer Sommerabend mit entspannter Festivalatmosphäre haben doch nicht so viele zum Konzert gelockt.

Ein bisschen blöd war das mit Hubert von Goisern schon, man hat ihn meilenweit gehört, was gerade bei den leisen Stücken von Gisbert schon gestört hat. Aber wie Gisbert den Text von “Melancholie” abgewandelt hat:

“Fick dich ins Knie,
Hubert von Goisern,
du kriegst mich nie”

Das Fair-Trade-Festival findet noch bis Sonntag statt. Musikalische Highlight: My and My Drummer, Mollono.BassWild MustangGankino CircusRainer Von Vielen. Zu Me and My Drummer gibt es auch ein Interview bei dearyouwuerzburg.

Regensburg-Digital in Würzburg real

Schade, dass ich heute in Berlin bin. Denn mit Stefan Aigner von regensburg-digital.de hätte ich mich gerne unterhalten. Der spricht heute Abend im Cairo über “Regensburg-digital: eine alternative journalistische Gegenöffentlichkeit”. Was das Würzblog ansatzweise versucht, das zieht Regensburg-Digital deutlich konsequenter durch, nämliche eine alternative regionale Berichterstattung zu schaffen. Und wie und ob er das — auch rein praktisch — schafft, darüber hätte ich mich gerne mal mit ihm unterhalten.Naja, vielleicht gibt sich ja ein andermal eine Gelegenheit dazu.

Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr im Cairo, der Eintritt ist frei.

Kaffee und Kiwis, Deilchen und Dias

Wenn’s mal läuft … 🙂

Alex und ich haben heute wieder gepodcastet. Zu Gast war Stefan Pompetzki, der uns mit seinen Geschichten von Neuseeland Fernweh eingeimpft hat und der uns klargemacht hat, das Diavorträge heute ganz anders ablaufen als früher. Wer sich selbst davon überzeugen will, der kann das am 18. November 2011 in der Franz-Oberthür-Schule tun, wo Stefan eine Multivisions-Schau über Neuseeland zeigen wird.

Aber vorher auf jeden Fall die Würzmischung #54 anhören – von Kiwis & Dias.

Architektonische Zukunft und Vergangenheit im Vortrag

Wer sich heute Abend, 21. Juni 2011, in Würzburg über Architektur weiterbilden will, hat zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man sich bei der Ringvorlesung “Der Tod und die Künste” den Vortrag von Stefan Kummer, dem Ex-Vorsitzenden des Verschönerungsvereins Würzburg, zum Thema “Der architektonische Umgang mit der Zerstörung Würzburgs” anhören. Wobei ich fast vermute, dass es wieder um die Entbarockisierung Würzburgs geht und dass früher alles viel besser und schöner war. Wen es aber trotzdem interessiert, der kann um 19.00 Uhr in den Hörsaal 166 der Universität am Sanderring 2 gehen.

Deutlich optimistischer und zukunftsorientierter ist der Vortrag von Jürgen Häpp von Foster + Partners. Er referiert über das Projekt “Masdar City”, bei dem in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Stadt mit den Zielen “CO2-Neutralität, 100 % regenerative Energiequellen und null Abfall” entstehen soll. Der Vortrag findet heute um 18.15 Uhr im Hörsaal der FH Würzburg am Röntgenring statt. Weitere Infos im LP10-Blog.