• Politik

    WühiWübeWä – OB-Wahl Würzburg 2014

    Nur noch 3 Wochen bis zur Kommunalwahl. Wer sich seine Meinung noch nicht gebildet hat und Sie sich auch nicht bilden lassen möchte, darf aber trotzdem am 16. März zur Wahl gehen. Wie bei der letzten Kommunalwahl gibt es hier den Wahlwürfel als PDF: Zur nächsten Wahl sind auch wieder Würzmischungen mit den Kandidaten geplant, dieses Jahr war es leider terminlich nicht wirklich drin. Die Stadt Würzburg sucht übrigens noch Wahlhelfer, zwischen 30 und 40€ Aufwandsentschädigung werden gezahlt, mehr Infos hier.

  • Events,  Kultur,  Musik

    Band des Jahres, Qual der Wahl – egal!

    Boah, ich hätte da keine Jury sein wollen, bei "Band des Jahres"-Finale der Main-Post bzw. Main-Ding auf dem Boot. Am Donnerstag traten die vier Bands der Endrunde in Würzburg gegeneinander an und ich wäre mir gar nicht sicher gewesen, wen ich auf den Platz 1 gewählt hätte.

  • Politik

    Vorsicht: Wahlhistoriker unterwegs

    Kunstliebhaber kennen das ja: Manchmal befindet sich unter der sichtbaren Farbschicht eines Gemäldes ein weiteres Bild, ein gefundenes Fressen für Kunsthistoriker. In Würzburg hat sich solch ein Forscher für ein Wahlplakat der Grünen interessiert. Da wohl die Batterien für das Taschen-Röntgenfluoreszenz-Gerät leer waren, hat er die obere Schicht einfach abgerissen. Hach, der ungestüme und kindliche Forscherdrang! Aber die Mühe hat sich für ihn wohl gelohnt: Unter dem Plakat von 2013 befindet sich eines aus dem Jahr 2008, unglaubliche fünf Jahre alt — als Matthias Pilz noch Oberbürgermeister werden wollte. Eine Kopie des Originals ist in den Archiven der Grünen noch erhalten.

  • Politik

    Wahlplakate ohne Klimaschutz

    Ach, wenn wir doch schon mal beim Thema Wahlplakate sind: Das Gewitter heute nachmittag hat mal klar Schiff mit der Plakatflut in Würzburg gemacht. Dass auf den Bildern nur Wahlplakate der Grünen zu sehen sind, hat keine politische Bedeutung, es hängen nur gerade von deren Kandidaten die meisten Plakate — oder besser gesagt: hingen. Vielleicht sollte man die Dinger etwas wetterfester aufhängen — oder mit dem Aufhängen warten. Dem Plakat von Patrick Friedl an der Berner Straße am Heuchelhof sieht man deutlich an, dass es für mehr Klimaschutz ist, es hätte sich wohl schon über einen Regenschirm gefreut. Und das Martin Heilig am Sanderring ausgerechnet vom öffentlichen Personennahverkehr gezweiteilt wurde, hat…

  • Film,  Kultur

    Wir haben unser Programmkino

    Gut fünf Tage ist es alt, unser Programmkino Central im ehemaligen Mozartgymnasium. Ja, irgendwie ist es unser Kino, denn schon bei der Eröffnung wurde betont, dass es ohne Bürgerbeteiligung, sei es ehrenamtliche Tätigkeit oder durch die Mitgliedschaft in der Genossenschaft, nicht möglich gewesen wäre. Und das wird auch in Zukunft so bleiben. Der Erfolg des Central wird davon abhängen, das Leute ehrenamtlich — also ohne finanziellen Lohn — am Projektor stehen, Karten abreißen, Werbung machen, Filme auswählen und so weiter.  Dass das ein paar Monaten funktionieren wird, da bin ich sicher. Die wahre Kinoleidenschaft der Würzburger Bürger wird sich zeigen, wenn mal ein paar Monaten und Jahre ins Land gegangen…

  • Events,  Kultur

    Mal sehen: Meine zehn geplanten Filme

    Jedes Jahr der selbe Kampf. Ein paar Tage vor dem Beginn des Internationalen Filmwochenendes in Würzburg setze ich mich hin und suche aus dem Programmheft Filme heraus, die sich für mich gut anhören und in die ich eventuell gehen möchte. Gestern kam ich auf 21 potenziell interessante Filme — ohne Sonderveranstaltungen –, die ich mit einem Kringel im Heft markiert habe. Das sind natürlich viel zu viel, gerade wo mich in diesem Jahr der parallel zu Filmfest stattfindende Umzug des Gemeinschaftsbüros noch zusätzlich Zeit und Energie kosten wird. Jetzt habe ich mich nochmal hingesetzt und einige Kringel durch Kreuze geadelt. Hier sind die zehn Filme, die ich in diesem Jahr…

  • Events,  Politik

    Während der Wahl, nach der Wahl

    Ich gehöre zu den 75% der Wahlberechtigten in Würzburg, die am heutigen Wahltag noch so richtig in die Wahlkabine gehen. Und das habe ich vorhin auch gemacht. Briefwahl ist keine Alternative für mich. Ich brauche das Wahlerlebnis. In die Josefschule schlappen, die gemalten Bilder in den Gängen anschauen, den Wahlhelfern ein freundlichen Lächeln schenken, zuschauen wie mit meinen Namen und meiner Wahlbenachrichtigung stille Post gespielt wird, Wahlzettel nehmen, in die Wahlkabine gehen, auf den Stuhl setzten und feststellen, dass man in den letzten 30 Jahren deutlich gewachsen ist, Wahlzettel umständlich auseinanderfalten, mit einem blauen ungespitzen Buntstift zwei dicke Kreuze machen, Wahlzettel umständlich zusammenfalten, zur Wahlurne gehen, warten bis die Dame…