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Bangkok-Tipps von Flocu

Wer ein bisschen die Würzburger Bloggerwelt kennt oder schon sehr lange Zeit das Würzblog liest, wird  vielleicht Florian “Flocu” Blümm kennen oder von ihm gelesen haben.

Flocu war in “der guten alten Zeit” , als er noch Informatik studiert hat, öfter mal bei den Bloggertreffen, bis er dann 2011 Würzburg verlassen hat. Eigentlich hat er Deutschland verlassen und zieht seit dem mit seinem Flocblog als Reiseblogger durch die ganze Welt.

Ja, an dieser Stelle darf Neid aufkommen. Aber nur ein wenig, denn niemand wird daran gehindert, das gleiche zu machen. 😉

Jetzt hat Flocu mit einem weiterem Reiseblogger ein eBook mit 555 Tipps für Bangkok herausgegeben (hoffentlich hat die auch jemand nachgezählt 😉 ). Wenn man in sein Blog schaut, erkennt man schnell, dass die thailändische Hauptstadt Flocu nicht fremd ist. Tipps bekommt man da auch so schon genug, aber im eBook sind die jetzt noch gebündelt und durch die seines Kollegen ergänzt.

Das eBook gibt es unter www.tipps-bangkok.de als Download. Regulär kostet es 16, 90 Euro, bis Freitag, 10. März 2017, gilt der Einführungspreis von 14 Euro.

Das ist übrigens keine beauftragte Werbung. Ich habe Flocu leider seid Jahren nicht mehr gesehen oder gesprochen, er weiß gar nicht, dass ich über sein eBook schreibe. 🙂

Aber wenn du das liest, Flocu: Melde dich, wenn du wieder mal in Deutschland bist! 🙂

segway break

Cooles WVV-One-Man-Cruisen

Die WVV hat neue Dienstfahrzeuge. Nein, keine Autos — Segways! Diese Rollatoren für Junggebliebene oder Unbedingt-jung-bleiben-Wollende. Davon hat sich die WVV drei Stück gekauft. Warum? Laut Mainpost deshalb:

Der WVV-Pressesprecherin Ulrike Stöcker zufolge birgt der Segway-Roller mehrere Vorteile: Zum Fahren gebracht wird er von Batterien, die mit Ökostrom gespeist werden, was ihn besonders umweltfreundlich macht.

Außerdem ist man mit dem Gerät mobiler als mit einem Auto, da oft nur kürzere Wege durch die Stadt nötig sind und es auch nicht allzu schwierig ist, mit der kleinen Maschine einen Parkplatz zu finden.

Umweltfreundlich, schnell durch die Stadt, keine Parkplatzschwierigkeiten — das gab es mit einem Gefährt bisher auch schon und das nennt sich … Fahrrad.

So ein Segway-Teil kosten mal so um die 10.000 €, soweit ich weiß, das macht also um die 30.000 € für den Spaß-Fuhrpark des WVV. Und vor ein paar Wochen wurde der Preis für eine Kurzstrecken-Karte der Straßenbahn von 1,15 € auf 1,20 € erhöht. Die nächsten 600.000 Fahrten gehen also für diese Technophilen-Schubkarren drauf.

“Die WVV will für die umweltschonende Fortbewegungsvariante werben.” Hallo? Das Ding braucht Strom! Und woher kommt der Strom? Von der WVV! Klar, dass die dafür Werbung machen.

Wenn jemand aus Spaß sich so ein Segway zulegen will, ok. Aber wenn ein Versorgungsunternehmen, dass unter anderem für ÖPNV und Energieversorgung in Würzburg zuständig ist, solche Teile für teuer Geld für den innerstädtischen und umweltfreundlichen Minimaldienstverkehr kauft, da darf ich doch schon mal fragen, ob es das wirklich braucht oder ob man einfach nur mal cool sein wollte.

Screenshot

Von url4.eu über Scientology zu Charivari

Verkürzungsdienste für “Internetadressen” (URL-Shortner) sind eine praktische Sache in Zeiten des Microbloggings, wo ellenlange URLs die eh schon knapp bemessene Zeichenanzahl bei Twitter, Identi.ca & Co stark strapazieren.

ScreenshotDas Würzblog nutzt den eigenen Dienst wue.in, aber es gibt genügend freie Alternativen.
Um so unverständlicher ist es mir, dass Charivari bei Twitter und manchmal auch Radio Gong bei Twitter den Dienst url4.eu (der eigentlich RSS-Feed zu Twitter schießt, aber gleichzeitig die URLs verkürzt) benutzen. Denn wenn man dort die Kurz-URL aufruft, wird hin und wieder erst Werbung eingeblendet, bevor man auf die eigentliche Seite kommt. Das an sich wäre schon lästig genug, aber wenn da auch noch oft Werbung für Scientology eingeblendet wird, dann frage ich mich schon, ob das außer mir wirklich fast keinen stört? Zumindest gab es auf meinen Status noch keine wirklich Reaktion von Charivari.

Also Charivari, es gibt mit is.gd, tinyurl.com, ur1.ca und Konsorten genug URL-Shortener, mit denen man ohne Werbung — vor allem solche Werbung — URL verkürzen kann. Und bestimmt auch Dienste, die Feeds nach Twitter schicken ohne solche Sperenzchen. Oder programmiert selbst was — ist doch nicht so schwer, das hab sogar ich geschafft! 😉

Update: Grandios: Auch kathpress nutzt für Twitter url4.eu. Da kommt Scientology-Werbung noch besser! 😉 (Via BruderPaulus via maerys)

Fremdkörper – eigentlich eine Premierenankündigung

Ja, so sah es 2008 aus, als Alex Weimer und sein Team von den Moviebrats den Film “Fremdkörper“, der im Rahmen von Alex’ Diplomarbeit (und diversen anderen) entstand, bei der Diplomausstellung in der FH Würzburg präsentierten.

Mehr als 1 1/2 Jahre gingen ins Land. Man hätte denken können, dass der Film ein Fire-And-Forget-Projekt gewesen ist, nur zum Zweck der Diplomarbeit. Aber weit gefehlt. Die Zeit wurde benötigt, um den Film in ein neues Schnittformat umzuwandeln, damit dann eine auserwählte Cutterin den Film um ein Viertel kürzen konnte. Was dann zur Folge hatte, dass ein guter Teil der Musik neu gemacht werden durfte. Und schon vergehen 20 Monate im Flug.

Aber nun ist er fertig. Oder besser: Nun haben die Macher ihn für fertig erklärt! Die Geschichte darum, was wichtig im Leben ist und um Wünsche und Chancen. Gedreht wurde der Film hier in der Region, vor allem in Karlstadt. Allerdings weniger mit regionalen Schauspielern. Vom Sehen bekannt waren mir Brigitte Zeh, die manchmal im Tatort auftritt, und Stephan Tölle, den ich schon im Kurzfilm “O sole mio” — gedreht im Dencklerblock — wunderbar fand. Und in irgendeiner Fernsehwerbung ist er auch gerade zu sehen, hab aber vergessen, welche. Den Hauptdarsteller Daniel Frantisek Kamen kannte ich vor “Fremdkörper” überhaupt nicht.
Da er auf seiner Website als Dialekt-Möglichkeit “Hessisch” angibt, kann man messerscharf schließen, dass “Fremdkörper” kein Heimatfilm ist. Die Hauptdarsteller reden kein Fränkisch, was vielleicht auch besser so ist, denn es gibt kaum etwas Schlimmeres als einen Dialekt zu hören, den der Sprecher nicht beherrscht. Und so spielt der Film zwar in Karlstadt, ohne übermäßig auf fränkischen Lokalkolorit einzugehen. Das stört aber auch nicht.

Ein wenig Lokalkolorit kommt aber musikalisch in den Film, denn Songs von Karo und The wind-up robots killed my cat untermalen den Film.

Ich bin schon sehr gespannt auf den Film, der wohl nicht mehr der Film sein wird, den ich 2008 im Hörsaal der FH gesehen habe.

Lust auf den Film bekommen? Schade, aber die Teampremiere an diesem Samstag im Cinemaxx ist schon lange ausverkauft. Das kann man mal sehen ,was durch Nutzung von Sozialen Netzwerken passieren kann. Eine Fangruppe bei Facebook, Bilder bei Flickr, ein Kanal bei Youtube und ein Twitter-Account reichen aus, um einen Kinosaal zu füllen, lang bevor das erste Plakat in der Stadt hängt. Und um die Fans mit Gimmicks bei der Stange zu halten, kann man auch noch das im Film gesungene Lied “Der Ranger” für 0,99 € bei iTunes oder für 0,77 € bei Amazon herunterladen (läuft auch bei Radio Würzblog, ich habe ihn mir geleistet 🙂 ) oder seinen Firefox mit dem Fremdkörper-Persona verschönern.

Wer es wagen will, die Stadtgrenze von Würzburg zu verlassen, der könnte noch eine Chance haben, den Film zu sehen. Denn zumindest in der letzten Woche — als ich den Artikel eigentlich fertiggeschrieben haben wollte — gab es noch Karten zur Locationpremiere in Karlstadt an diesem Sonntag. Versucht euer Glück!

Wobei die Teampremiere im Cinemaxx schon allein durch den unverschämt gut aussehenden, witzigen, intelligenten und charmanten Mann, der den Film kurz aber heftig an- und abmoderieren wird, ein Erlebnis sein wird. 😉

Nach der Captain Duff-Aufnahme

Captain Duff bei Radio Würzblog

Nach der Captain Duff-Aufnahme
Und wieder wird bei Radio Würzblog eine neue CD vorgestellt. Nun, nicht ganz neu, denn Captain Duffs Seaside Curse ist schon im August diesen Jahres erschienen. Kompakt, kurz und planlos vorgestellt wird sie am Anfang der Sendung “Ralf und die Unterfranken”, die täglich von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr läuft. Einfach reinhören. Die Sendung “Zukunft” (täglich 21.00 – 0.00 Uhr), in der Musik von Künstlern gespielt wird, die demnächst in Würzburg auftreten werden, habe ich auch wieder aktualisiert.

Die nächste CD bekomme ich auch schon bald von einer Band, so langsam nimmt das Radio Fahrt auf. Wer sich beim Hören wundern sollte — laut.fm hat nun einen Sponsor gefunden, zweimal pro Stunde ist eine für 13 Sekunden eine Giotto-Werbung zu hören. Ich kann mit Leben, schließlich ist sonst die Nutzung von laut.fm für mich kostenlos. Klar fände ich es ohne Werbung besser, aber so ein Webradio auf die Beine zu stellen würde mich im Monat mal locker um die 100 € kosten. Da ertrage ich lieber 26 Sekunden Werbung in der Stunde.

Dass das Radio Würzblog mittlerweile auch twittert und ein Facebook-Seite hat, dürfte sich ja herumgesprochen haben.

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Auf dem Schreibtisch: Das Caffeehaus von Roman Rausch

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Da komme ich heute früh nichts ahnend ins Büro und da liegt ein Umschlag vom Rowohlt-Verlag auf meinem Schreibtisch. An das Würzblog adressiert. Ob der Verlag das Würzblog endlich in Buchform herausgeben will? Aber das Vertragswerk wird wohl nicht fünf Zentimeter dick sein.
Beim Öffnen kam mir eine Karte “Mit besten Grüßen von Roman Rausch” entgegen — und ein Exemplar seines neuen Buchs “Das Caffeehaus“, welches im Dezember 2009 erscheinen wird.

Diesmal schreibt Rausch keinen Krimi, sondern einen historischen Roman — nicht unbedingt mein Lieblingsgenre. Aber er hat sich nach langer Abstinenz wieder mal dem Thema “Würzburg” gewidmet, ob das aus Leidenschaft oder aus Verkaufsgedanken geschah, weiß ich nicht.
Laut Buchrücken handelt die Geschichte vom Schutzpatron des Verschönerungsvereins, Balthasar Neumann und einer jungen Türkin, die ein Kaffeehaus in Würzburg eröffnen will. Oder muss. Oder darf. Irgendwie darum geht es wohl. Warum genau werde ich erst beim Lesen wissen — und es euch wissen lassen. Vielleicht lasse ich mir beim Rezensieren von Emily von Papiergeflüster helfen, die kennst sich da besser aus. 😉

Aber so oder so: Danke an Roman oder Rowohlt oder an beide.

Werbetrommeln

Gut haben die kleinen Racker von Karandila junior am Marktplatz gespielt und ordentlich die Werbetrommel für ihr Konzert heute Abend geschlagen und geblasen. Hat sich gelohnt, die Mittagspause nach hinten zu verlegen. Mehr Bilder im Album.

Update: Noch ein kleines, schäbig schlechtes Video dazu. 😉

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=xKp8E7I0mY4[/youtube]