Sonneninfusion

Gegen das trüblaunige Wetter hilft nur wenig. Vielleicht spenden aber ein paar sonnigere Fotos der vergangenen Wochen etwas Trost. Wenn nicht, weiß ich auch nicht, was man machen kann.

Booooaahhhbääääh, ist das grau, schmuddelig und trüb draußen. Ja, ich weiß, November, da ist das nicht ungewöhnlich. Aber ebenfalls nicht ungewöhnlich ist, dass mit diese Art von Herbstwetter auf den Sack geht.

Darum: Ein paar Herbstfotos der schönen Art, die ich noch gemacht habt, als die Jahreszeit noch gute Laune machte. Auf denen zeigt die Natur zwar auch schon leichte morbide Züge, aber wenigstens gab es da noch Sonne und blauen Himmel.

Und wer noch weitere Tipps hat, wie man diesen meteorologischen Trübsinn emotional gesund übersteht, immer her damit.

Rebenreste
Natürlicher Stacheldraht
Der Main bei Randersacker
Baum, ein wenig einsam

Fotografisch angeherbstet

Heute musste ich aus Gründen mal raus und wollte herbstliche Fotos machen. Ätsch, zu früh! Schöne Bilder kamen trotzdem raus.

Ich hatte so einen langen und guten Lauf — doch diese Woche hat es mich wieder gerissen und ich lag mit Grippe und Mandelentzündung im Bett. Langsam geht es wieder besser und heute hab ich mich bei dem schönen Wetter mal auf einen kleinen therapeutischen Spaziergang durch Würzburg gemacht — mit Foto.

Grasflasche

Ein wenig überrascht war ich. Ich dachte, es ist draußen viel herbstlicher und ich hatte mich wie bei der Fotosafari damals mit Hazamel auf eine Orgie in Rot, Braun und Orange eingestellt (das war aber auch viel später im Jahr). Aber irgendwie sah es unten am Main noch vorwiegend grün aus, bunte Herbstfarben musst ich fast schon suchen, da hab ich jahreszeitlich wohl einfach verschätzt.

Lensflares!

Aber egal. Das Wetter war gut zum Fotografieren und mit einer kleinen Pause — der Kreislauf ist nach den paar Tagen Dauerruhe noch nicht so in Schwung — kamen doch ein paar nette Bilder zusammen.

Schattenspiel am Sebastian-Kneipp-Steg in Schwarzweiß (nachbearbeitet)

Land’s End in Würzburg

Das Ende der Hafenmole dient mir manchmal als Rückzugsmöglichkeit. Ein schönes und zum Glück nicht gut erreichbares Stück Würzburg.

Manchmal, wenn ich alleine sein und und meinen Gedanken nachhängen will, gehe ich zu Land’s End in Würzburg. Zumindest heißt der Ort so in meinem Kopf. Andere — oder eigentlich alle außer mir– nennen ihn das Ende der Hafenmole am Alten Hafen.

Um da hin zu gelangen, muss man einen halben Kilometer über bemooste und sehr krumme Steine laufen, sich an zwei Brückenpfeilern vorbeikuscheln, an einem Papagei und einer schönen Metallfrau vorbei. Und dann steht man am Ende des Alten Hafens und hat nur noch den Main vor sich.

Am vergangenen Donnerstag war ich auch wieder dort. Etwa zu der Zeit, als ein Tornado durch Kürnach zog — das Wetter wurde also auch in Würzburg nicht besonders gut. Dunkle Wolken zogen auf, Regen prasselte herunter — aber irgendwie hatte es da draußen was.

Wackliger Weg
Papagei an der Hafenmole am Alten Hafen in Würzburg.
Trockener Papagei an der Hafenmole am Alten Hafen in Würzburg.
Noch in weiter Ferne: “Belladonna” von Herbert Mehler.
Der Himmel zieht zu.
Am Ende der Hafenmole: Land’s End.
Der Sturm zieht über Belladonna.
Kurz wurde es mal richtig düster.
Papagei im Regen.

Unwetterwetter über Würzburg

So ein Unwetter hab ich schon lange nicht mehr in Würzburg erlebt. Seit etwa 20 Uhr tobten Blitze über den Nachthimmel, zeitweise stürmte es ohne Ende und es goss aus Kübeln – und der Pegel des Mains steigt deutlich an.

So ein Unwetter hab ich schon lange nicht mehr in Würzburg erlebt. Seit etwa 20 Uhr tobten Blitze über den Nachthimmel, zeitweise stürmte es ohne Ende und es goss aus Kübeln. Jetzt, so gegen 23 Uhr, wird es wieder etwas ruhiger draußen. Aber rund in und um Würzburg müssen laut mainpost.de die Feuerwehren schon alle Hände voll zu tun haben.

Es regnete so sehr, dass der Pegels des Mains bei Würzburg zwischen 20 Uhr und 23 Uhr um 41 Zentimeter angestiegen ist — ordentlich. Tendenz steigend, noch aber weit weg vom Hochwasser.

Innerhalb von vier Stunden ist der Pegel des Main um 41 Zentimeter gestiegen.
Innerhalb von vier Stunden ist der Pegel des Main um 41 Zentimeter gestiegen.

Wie so gern bei Gewittern, war auch auf dem Balkon und habe versucht, Blitze zu fotografieren — ein irres Glücksspiel, bei dem ich auch diesmal keinen Erfolg hatte. Blitze waren direkt selten zu sehen, meist nur ein Wetterleuchten.

DSC05624
So sah der Himmel über der Sanderau während des Gewitters aus …
... und so eine Sekunde vorher - Belichtungszeit, Blende, ISO, etc. beim Foto identisch.
… und so eine Sekunde vorher – Belichtungszeit, Blende, ISO, etc. beim Foto identisch.

Schlittenschnee, Skischnee oder Speicherschnee?

Schneeweiße Dächer in Würzburg
Schneeweiße Dächer in Würzburg

Weiter geht es mit dem Winter. Heute Nacht hat es in Würzburg wieder ganz gut geschneit — und es schneit immer noch. Das könnte sogar für eine eine Schlittenfahrt reichen.

Im WürzburgWiki sind ein paar Schlittenbahnen in und um Würzburg eingetragen. Wer da noch weitere Bahnen hinzufügen will oder schöne Bilder von Schlittenbahnen hat — immer rein damit in Wiki. Historische Bilder von Schlittenbahnen sind auch gern gesehen. Links zu Videos von rasanten Schlittenfahrten im GoPro-Zeitalter darf man auch gern ins Wiki setzen.

Wem das Schlittenfahren in der Stadt zu langweilig ist — in der Rhön hat es auch ordentlich geschneit, es liegen bis zu teilweise 50 Zentimeter Schnee. Und die meisten Skilifte haben in der Rhön auch geöffnet.

Und wer es heute lieber kuschelig warm haben will und die Natur schonen will, der kann in den Kulturspeicher und sich den letzten Tag der Picasso-Ausstellung geben — da ist es bestimmt rappelvoll.

Schneeblumen auf dem Balkon
Schneeblumen auf dem Balkon

Schon wieder Schnee

Wollte man vor ein paar Tagen gar nicht glauben, in diesem Winter jemals Schnee in Würzburg sehen zu können, hat es nun schon den zweiten bis dritten Tag geschneit.

Für den Autofahrer in Würzburg heißt es nun: Schneeketten anlegen und maximal Schneckentempo fahren.

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Noch ein paar Bilder aus der Stadt dazu! 🙂

Wallfahrer, Zwiebeln … und Regen?

Vielleicht wird es in diesem Jahr keine allzu schöne Zwiebelkirchweih in Würzburg.

2015-08-24 08.55.26Was ist in Würzburg in jedem Jahr am 24. August? Genau, Zwiebelkirchweih. Die Kreuzbergwallfahrer kehren heim und werden in der Semmelstraße begrüßt. Und dann wird gefeiert — allerdings kaum mit den Wallfahrern, die sind zu platt.

So gegen halb drei laufen die Wallfahrer durch die Semmelstraße und mit etwas Glück schaffen sie da noch ohne nass zu werden. Denn der Wetterbericht für Würzburg sieht ab Nachmittag nicht so toll aus. Regen und vielleicht sogar Gewitter sind gemeldet.

Da kann man nur hoffen, dass die Wallfahrer genug gebetet haben und Petrus Gnade mit einem meteorologischen Wunder walten lässt.

Himmelswasser

Heute Abend musste ich mir ungläubig die Augen reiben — in Würzburg fiel Wasser vom Himmel. Musste ich gleich mal festhalten.

Heute Abend musste ich mir ungläubig die vertrockneten Augäpfel reiben — in Würzburg fiel Wasser vom Himmel. Regen nannten das die alten Weisen, die solch verrückten Geschichten am Lagerfeuer erzählten.

Regen

Regen

Regen

 

Und gratis dazu gab es sogar noch einen grandiosen Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang