s.Oliver Baskets – nur der Name ändert sich

s.Oliver und Basketball hat in Würzburg Tradition.
Schon damals 1997 bis 2004 bei der DJK s.Oliver Würzburg und 2000 bis 2003 als Namenssponsor der Basketball Bundesliga hat sich der Modekonzern aus Rottendorf beim Basketball finanziell beteiligt.

Die frisch in die zweite Liga aufgestiegenen Würzburg Baskets sind in den nächsten 3 Jahren als “s.Oliver Baskets” unterwegs. Der Sponsoring-Vertrag über eine nicht genannte Summe beinhaltet selbstverständlich auch den Aufstieg in die erste Liga, für welche die Hallenkapazität und Ausstattung der s.Oliver-Arena wohl gerade noch so reicht.


J. Bähr (Baskets), W. Reuss (s.Oliver) und K. Heuberger (Baskets) mit dem neuen Trikot vor dem s.Oliver-Headquarter.

Eigentlich ist es so wie früher. Nur ein anderes Management, andere Spieler und eine andere Zeit. 🙂

Würzblog-Bilderrätsel #45


Achtung, Sportfrage! Jetzt kommt endlich Basketball ins Spiel, mit 2.504 Zuschauern im Durchschnitt pro Heimspiel der Würzburg Baskets in der ProB derzeit eindeutig wieder Würzburgs Sportart Nummer eins.

Mit dem Aufstieg in die obere Hälfte der 2. Liga, offiziell ProA genannt, hat es sportlich nicht geklappt, jetzt hoffen die Baskets auf einen Aufstieg am grünen Tisch. Dafür müsste einer der beiden Erstplatzierten der ProB aus Rhöndorf und Herten keine Lizenz erhalten.

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es klappt. Damit hätten die Würzburg Baskets bereits nach dem dritten Jahr ihres Bestehens ihr großes Ziel ProA erreicht. Kleine Rückblende: In den Spielzeiten 2007/2008 (Platz drei) und 2008/2009 (Meister) gingen die vor drei Jahren gegründeten Würzburg Baskets in der Regionalliga Südost an den Start, die abgelaufene Spielzeit war ihre erste in der ProB.

Unser Rätselbild zeigt den einzigen Spieler des aktuellen Baskets-Kaders, der schon beim ersten Regionalliga-Spiel 2007 dabei war. Unsere Frage: Wie lautet sein Name?

Gesucht sind Vor- und Nachname, der 2. Buchstabe des Nachnamens steht in der Lösung an 4. Stelle.

Mein erstes Mal mit den Würzburger Baskets

So will ich die Baskets sehen
Die Straba in die Sanderau war gut gefüllt, ein Pulk von Menschen zog gestern abend gegen halb sechs Richtung S.Oliver-Arena — Basketballzeit! Wir waren beim Spitzenspiel Würzburg Baskets (Platz 3. in der Pro B-Liga) gegen die Rhöndorf Dragons (Platz 1), mit ca 3000 anderen Zuschauern, sprich: die Hütte war voll!

Es war zugegebenermaßen erst mein zweiter Besuch bei einer Mannschaftssportart in Würzburg, und das nach 15 Jahren Erstwohnsitz. Ich war also da mit meiner Zuschauererfahrung vom Fußball-Lokalderby WFV gegen Kickers und einem eher groben Wissen um die Basketballregeln. Um gleich das persönliche Fazit vorzuziehen — Basketball ist viel geiler! Zum einen ist der Sport sehr zuschauerfreundlich, hier bekommt man was für seine 7 € Eintritt. Ein müdes Herumkicken über eine halbe Stunde wie beim Fußball gibt es einfach nicht, gesegnet sei die 24-Sekunden-Regel: In der Zeit muss ein Korbversuch gemacht werden. Und das Spiel bleibt einfach sehr lange offen. Die Baskets lagen — leider schon etwas selbst verschuldet — in den letzten 5 Minuten gut 10 Punkte im Rückstand, haben dann aber mit Herzblut in den letzten Minuten gekämpft, so dass sie mit ein bisschen Glück es noch hätten schaffen können. Hat es aber leider nicht, sie verloren 89:96. Hätten sie schon in den ersten Vierteln etwas mehr Herzblut und Konzentration gezeigt, hätte es gar nicht so extrem spannend zu Schluss sein müssen, was mir wiederum einen Liter Flüssigkeitsverlust durch Schweißausbrüche erspart hätte. Hätte, hätte, hätte — hat es aber nicht.

Genial ist die Stimmung in der Halle. Basketball ist eher was für schöngeistige Fans, im Gegensatz zum Fußball muss der Basketballfan die Stammhirnebene schon mal nach oben verlassen. Geglückte gegnerische Aktionen werde nicht Beleidigungen über die mutmaßlichen Zeugungsverhältnisse, Hautfarben oder sexuelle Vorlieben des Spielers geregelt, sondern gerne durch stille Missachtung. Meistens zumindest. Alex’ fußballreflexartige “Pump die Sau um”-Rufe neben mir waren die Außnahme. 😉

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Praktischer ist es allerdings, wenn man die Regeln auch besser kennt. Denn es gab schon Situationen, wo die Zuschauermenge plötzlich erregt aufstand und ich nicht den geringsten Schimmer hatte warum. Aber dieses Problem lässt sich durch einen häufigeren Besuch der Spiele beheben.

Und wie man es aus Film und Fernsehen kennt, ist auch das Drumherum, sogar in der 2 1/2.-Liga. In manchen Timeout-Zeiten tanzen Cheerleader (sogar männliche, o Graus), Werbefilmchen werden auf der Anzeigentafel angezeigt (drum heißt sie auch so), an die Zuschauer werden Gewinne verlost, und so weiter und so fort.

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Aus dem Fernsehen kennt man direkt nach Fußballspielen diese Interviews, wo die Spieler noch schweißgebadet Rede und Antwort stehen dürfen. Das gibt es nach den Basketsspielen auch und nennt sich Fantalk. Als ich davon im Vorfeld gehört habe, hielt ich das für eine eher alberne Einrichtung. Aber dann — in Echt! — war es doch ein interessanter und auch gut besuchter Programmpunkt, wo sich die beiden Spieler der Baskets schon mal ein paar harten Fragen aussetzen mussten.

Ich muss sagen, so kann man den Sonntagabend gut verbringen. So ein Basketballspiel kostet ungefähr soviel wie ein Kinobesuch, dauert tendenziell sogar länger und ist mindestens so unterhaltsam (kommt natürlich auch ein wenig auf den Film und das Spiel an). Und lockt zumindest mich deutlich mehr als ein Fußballspiel. Ich gehe wieder mal hin.

Den Podcast, den wir gemacht haben, wird es heute wohl auch noch zu hören geben, bin aber erst mal gespannt, ob er akustisch etwas geworden ist, in der höllenlauten Halle haben wir unter sehr erschwerten Bedingungen aufgenommen. Bin gespannt.

Bilder gibt es hier.

Update: Der Podcast zum Spiel ist bei der Würzmischung online.

Update II: Einen ernsthaften Spielbericht gibt es hier.

Karten für die Würzburg Baskets

Ohne mich wiederholen zu wollen — es geht auf Weihnachten zu. Das merkt man auch hier im Blog an der Geschenkdichte. Keine Geschenke für mich, sondern Geschenke für die Leser.
Denn heute gibt es dreimal zwei Karten für das Spiel der Würzburg Baskets gegen SOBA Dragons Rhöndorf in der Carl S. Oliver-Arena. Ich habe keine Ahnung wo Rhöndorf liegt, aber es dürfte ein spannendes Spiel werden, da Rhöndorf in der ProB-Liga an 1. Stelle ist, Würzburg ist im Moment auf Platz 3.

Die Karten für dieses Spitzenspiel am Sonntag, 6. Dezember 2009 — Nikolaus! — um 18.00 Uhr verkaufen sich wie ofenfrische Lebkuchen, wer hier keine Karten gewinnt, aber zu dem Spiel will, der sollte sich mal ganz schnell bei einer Vorverkaufsstelle eine besorgen, was heißt: In allen Filialen der VR-Bank Würzburg, im Basketball-Fachgeschäft “Baller’s Planet” in der Karmelitenstraße und in den Mainpost-Geschäftsstellen. Wem es eine Entscheidungshilfe ist: Jeder Zuschauer bekommt eine Nikolausmütze, die Kinder sogar Süßigkeiten — klar, immer nur die Kinder.

Ok, also zum Rätsel. Die drei Leser, die zuerst die drei richtigen Antworten in einem Kommentar hinterlassen,  bekommen die Karten. Wichtig ist, dass ihr wie immer eure E-Mail-Adresse angebt (wird nicht weitergegeben), ich schreibe den Gewinnern dann, wie sie zu ihren Karten kommen. Die Fragen sind bewusst recht leicht, um auch Basketballdeppen (wie ich einer bin) die Gelegenheit zu einem Basketballabend zu geben. Rechts- wie Linksweg ausgeschlossen.
Die Basketballdauerbesucher sollten vielleicht den Basketballdeppen einen Vorsprung von einer halben Stunde geben … 😉

Frage 1) Mit welcher Rückennummer spielt Dirk Nowitzki zur Zeit in Dallas?

Frage 2) Wie heißt der letzte Neuzugang im Spielerteam der Würzburg Baskets?

Frage 3) Welcher Spieler im aktuellen Kader der Baskets ist am größten? (Körpergröße! 😉 )

Ich — besser gesagt: wir — werde am Sonntag auch da sein. Auf die Idee bin nicht ich gekommen, mein/unser Besuch beim Spiel ist eigentlich die erste Auftragsarbeit des Würzblogs und der Würzmischung. Der Pressesprecher der Baskets hat mich angefragt, ob ich nicht mal etwas über ein Basketballspiel in Würzburg schreiben will. Ohne Vorgaben und mit völliger Freiheit. Als Lohn gibt es freien Eintritt, was will ich mehr. Bin schon sehr gespannt darauf, ich war noch nie bei einem Basketballspiel dabei — ich werde berichten, in Wort, Bild, Ton und Nikolausmütze.