Mono-Session und Poly-Spaß beim Barcamp

Jedes Barcamp ist ein einzigartiges und niemals wiederholbares Ereignis. Und so war das leider auch am Samstag in Würzburg.

Der Tower von Hubland.

Jedes Barcamp ist ein einzigartiges und niemals wiederholbares Ereignis. Und so auch das am Samstag in Würzburg. Ich weiß gar nicht, wie viele Besucher nun gekommen waren. 70 bis 80 schätze ich mal, die an dem leider eher trübgrauen Herbsttag zum Tower of Hubland gekommen sind. Leider deswegen, da man vom Dachgeschoss bei schönen Wetter bestimmt einen guten Ausblick gehabt hätte. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die zukünftigen Hublandinos Spaß an dem Tower haben werden, wenn er mal ganz fertig ist.

Einzigartig war für mich, dass ich nur an einer einzigen Session selbst teilgenommen habe. Nicht dass es zu wenige gegeben hätte. Im Gegenteil! So viele Leute wollten Sessions zu allen möglichen Themen anbieten, dass sogar welche zusammengelegt werden mussten, wo es sich inhaltlich anbot. Sonst hätten die vorgesehenen Zeiten und Räume einfach nicht gereicht.

Der Herr Schotte, immer am Quatschen. Dabei wollten wir doch ein Foto von uns machen lassen. Foto: Markus Sommer

Aber am Vormittag habe ich einen Podcast mit Björn Schotte über Gehalt und Transparenz  gemacht, bei dem ich noch im Ohr habe, wie ich ihm sage, “wir peilen mal so eine halbe Stunde an”. Naja, letztlich wurde es fast genau eine Stunde alleine an Aufnahmezeit, plus noch Plaudereien davor und danach. Aber es war einfach so interessant, dass mit den Gehältern bei Mayflower. 🙂

Mittagessen — muss ich erwähnen, dass es irrsinnig lecker war? Mein Jammern auf allerhöchstem Niveau dabei ist, dass es fast die gleichen Gerichte waren wie im Vorjahr. Aber was soll’s, Hauptsache es ist lecker, und das war es, sehr sogar! 😀

Barcamp-Klassiker: Nudeln aus dem Parmesan-Laib.

Mit vollem Bauch und völlig ohne vorbereitetem Konzept und richtigem Rechner — Danke an Rolf für seine Linux-Mühle, aber mit diesem Joystick-Knubbel kam ich einfach nicht zurecht! 🤣 — hab ich dann eine Mini-Einführung in das Fediversum gegeben, die Welt der dezentralen sozialen Netzwerke. Und wie interessant und schön — und aktuell gar nicht überfüllt 😉 — das Leben in Netz außerhalb von Twitter, Facebook und Konsorten ist. Eine klein wenig chaotische Session, aber neugierige Teilnehmer und ich konnte meine Friendica-Instanz wue.social für Nutzer aus und um Würzburg aktivieren. Wer Lust hat … einfach registrieren. 🙂
Und ich habe zumindest vor, in den nächsten Tagen meine Session inhaltlich mal zu sortieren und in einen Blogbeitrag zu gießen.

Gleich danach — Tataaaa! — war ich endlich bei einer Session dabei. Visualisierung in Besprechungen oder so ähnlich, von Peter “Peps” Schmitt. Der hat schon die Plakate für die Begrüßungsrunde mit dem Edding gezaubert. Irgendwie witzig: Vor einer guten Woche hab ich mir das Buch “Die Sketchnote Starthilfe” gekauft, und prompt war ich bei einer Session zu dem Thema.

Peps erklärt in Worten und Bildern.

Peps sprach mit den Teilnehmern und ließ sie gleich dabei zeichnen. Hat Spaß gemacht, die Session, ich hab viele Ideen und Inspirationen mitgenommen. Und unter Peps’ Twitteracount kann man sehen, wie es wirklich geht, denn er hat bei den Sessions, bei denen er war, Sketchnotes gezeichnen.

Ich muss dringend üben! 😀

Der Rest des Tage verging für mich in wundervollen Gequatsche außerhalb der Sessions. Von tiefgreifenden Fachsimpeleien über Content Management Systeme, PHP 7, Plugins für den Gutenberg-Editor von WordPress, neue Content-Formate und Agile Workflows bis hin zu kompletten Albernheiten wie … ach, das führt jetzt zu weit! 😉

Dann noch beim Aufräumen helfen, die Restbesucher zum Abschied knuddeln — und schon war das Barcamp Würzburg auch schon wieder vorbei. Und ich hoffe auf ein neues Barcamp im Jahr 2019, aber das wird noch ein Jahr dauern. Aber zum Glück gibt es ja die Würzburg Web Week im April. 🙂

Der Null-Stunden-Podcast

Heimtückisch und heftig kam sie und machte die Podcast-Pläne zunichte – die Grippe.

So schnell geht’s! Einmal kurz ins Bett gelegt und schon sind alle Pläne dahin.

So tapfer ich mich auch in den vergangenen Wochen gegen die Grippe gewehrt habe, teilweise als einsamer Kämpfer auf einem verseuchten Schlachtfeld, nun hat sie mich hinterrücks und heimtückisch mitten in der Nacht doch erwischt.

Schlimm genug, aber damit entfällt der 24-Stunden-Podcast von Freitag auf Samstag. Leicht ist mir die Entscheidung nicht gefallen, denn damit trete ich auch erst mal viele, viele Stunden Vorbereitung in die Tonne.

Ich danke schon mal all den Gästen, die zugesagt haben (manche spontan noch gestern Nacht), und ganz besonders den ehrenhaften Helden, die sich für “Fast-zu-jeder-Uhrzeit-im-Notfall-einspringen” gemeldet haben.

Irgendeinen Ersatz-Podcast wird es geben, seien es viele einzelne Episoden oder doch einen neuen 24-Stunden-Podcast.

Einen Tag lang Podcasten – es sind noch Plätze frei

Noch fünf Tage bis zum 24-Stunden-Podcast-Marathon des Würzblogs. Was fehlt, sind noch Gäste. Was da ist, ist die Vorfreude.

Dass am Montag die Würzburg Web Week beginnt, dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Ein klein wenige bekannt könnte auch sein, dass das Würzblog neben der Bloggerlesung auch einen 24-Stunden-Podcast macht. Die Main-Post hat mich auch schon dazu befragt.

Am Freitag, 9. März, wird es um 8 Uhr so weit sein — ich sitze dann bis zum Samstag 8 Uhr am Mikro und werde mich mit vielen Gästen unterhalten. Das alles wird dann tags drauf in einzelnen Episoden anzuhören sein.

Studio im Fin-Ger

So ist der Plan. Noch stecke ich mitten in den Vorbereitungen. Schwierig war es schon mal, einen Ort zu finden, an dem ich auch 24 Stunden rund um die Uhr sein und mit den Gästen plaudern kann — und wo wohlmöglich auch noch Platz für Besucher sein kann. Wie es aussieht, werde ich nun
Ich werden für den Podcast-Marathon im Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände sein, letzte Verhandlungen stehen noch aus. In der Innenstadt wäre es mir lieber gewesen, da gerade nachts das Bürgerbräu-Gelände nicht für jeden gut zu erreichen ist. Aber was soll’s — das wird schon funktionieren und eine nette Location ist es auf jeden Fall.

Schlaflose Gäste gesucht

Auch Gäste brauche ich noch. Tagsüber sieht es schon mal gar nicht so schlecht aus. Aber am Abend und vor allem in der Nacht klaffen noch große Lücken. Wer also selbst unter Schlaflosigkeit leidet oder jemanden kennt, der auch nachts gerne und interessant redet, darf sich gerne bei mir melden.

Geplant ist, mit jedem Gast eine knappe Stunde zu quatschen. Dann werde ich mir jeweils eine Pause von ein paar Minuten zu gönnen, um mal aufs Klo zu gehen oder schnell eine zu rauchen — und dann geht es schon weiter mit dem nächsten Gast.

Unter Umständen wir es auch einen Livestream des Podcasts geben, das muss ich aber noch technisch und organisatorisch klären.

Auch wenn es saumäßig anstrengend wird — ich erinnere mich an den 25-Stunden-Podcast der Würzmischung vor gut fünf Jahren –, so freue ich mich wirklich darauf. Interessante und lustige — um besten Fall sogar beides — Gäste werden kommen, das wird ein Spaß. 🙂

Bloggerlesung bei der WueWW: Vom Byte zum Buch

Bei der Würzburg Web Week lesen drei Blogger aus ihren digitalen und gedruckten Machenschaften. Ulrike Schäfer, Heidi “Moggadodde” Luger und Ralf Thees sind am 6. März im Tiepolo-Keller zu hören, live wie nie zuvor.

Nächste Woche ist die Würzburg Web Week – ein großes Ding, größer als im Vorfeld gedacht. Eine Woche lang zeigt Würzburg, was es im Bereich “Digitales” zu bieten hat. Dazu gehören viel Technik- und Unternehmenskram, aber dazu gehören auch die Blogger in der Stadt.

Und die Blogger lesen. Naja, zumindest drei davon, Heidi “Moggadodde” Luger, Ulrike Schäfer und ich, Ralf Thees. Am Dienstag, 6. März, tragen wir um 20 Uhr im Tiepolo-Keller (Innerer Graben 22) aus unserer digitalen und gedruckten Machwerken vor.

Gerade haben wir die Lesung festgeklopft — und es sieht nach einem wirklich unterhaltsamen Abend aus, so unterschiedlich wir Drei auch schreiben. Es wird längere Texte geben, kurze Texte und ganz, ganz kurze Texte, dazu ein wenige Plauderei, mundverlesen von den Autorinnen und dem Autor.

Und obwohl es so ein toller Abend wird, kostet das Ganze keinen Eintritt. Einen sehr dicken Geldbeutel darf man trotzdem mitbringen. Denn wir lesen für einen guten Zweck, den Verein Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff (die Webseite ist übrigens ebenfalls ein Blog. 🙂 ). Es darf also reichlich gespendet werden, nach oben gibt es da kein Limit.