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Wieder mal Barcampen

Ich hab mal wieder Lust, mich mit Leuten zu treffen und so rund um das Leben im, um, am, om, ähm, Netz zu quatschen. Darum habe ich mir in dieser Woche endlich mal für das Barcamp in Würzburg ein Ticket gekauft.

Das zweite Barcamp hab ich leider verpasst. Das ging völlig an mit vorbei, ich vermute, dass ich zu dieser Zeit mal wieder völlig in Arbeit erstickt bin.

Aber beim ersten war ich damals dabei und sehr angetan. Eine Menge Menschen habe ich da mal wieder getroffen oder neu kennengelernt. Eine muntere Mischung von Webentwicklern, Podcastern, Nerds, Internet-Startuppern, Business-Buben und Marketing-Mädeln, Bloggern, Youtubern und Einfach-so-an-Internet-Kram-Interessierten. Die spontanen Workshop waren einfach nett bis sehr interessant, das Essen wahnsinnig lecker und die Stimmung super.

Und ich hoffe, dass das beim dritten Barcamp in Würzburg auch so sein wird. Ich bin guter Dinge und freue mich auf Samstag. 🙂

Wer auch dabei sein  — und vielleicht sogar mit mir quatschen — will, es gibt noch Tickets. Ob es eine Tageskasse geben wird, weiß ich nicht.

Therapeutischer Besuch auf dem Mars

Wie es aussieht, hab ich gerade nur noch Zeit zum Fotografieren, wenn es mit der Gesundheit bergab geht.  Am Sonntag hab ich mit Bronchitis und bösen Nebenhöhlen einen Ausflug zum Steinbruch nach Geroldshausen — das ist im Landkreis Würzburg, hinter Reichenberg — gemacht. Ich dachte, ein wenig Bewegung, Sonne und Tapetenwechsel würden dem Körper gut tun.

Stachliges

Das stimmte auch, wobei ich selbst nach dem nur kleinen Fußmarsch völlig erschöpft und durchgeschwitzt war — ob von der ungewohnten Oktoberhitze oder irgendwelchen fiebrigen Aktionen meines Körper, weiß ich nicht.

So ein Steinbruch ist schon faszinierend. Die verschiedenen Gesteinsarten mit ihren Strukturen, die ganz eigene Pflanzenwelt, die interessante Tierwelt … Moment! Welche Tierwelt? Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass bei der Wärme auf allen Steinen Eidechsen zum Sonne liegen, oder zumindest mit ihren Handtüchern die Plätze reserviert hätte. Aber Pustekuchen.

Flauschiges

Abgesehen von den Pfanzen und ein oder zwei Vögelchen war der Steinbruch sehr unbelebt, das unterstrich aber nur noch seine Exotik. Wenn irgendwann mal die Mars-Landung gefälscht werden soll — hier in Geroldshausen werden dann bestimmt die Filmaufnahmen gemacht. 🙂

Zumindest konnte ich dort niemanden anstecken — von meiner zauberhaften Begleitung mal abgesehen, bei der es schon zu spät war. 😉

Einsames
Kartographisches
Matschiges
Vertrocknetes
Steinblumiges
Gegenlichtiges
Mysteriöses
Winkiges

Beflockter Schnittlauch

Besten Dank an den beflockten TSV Immerhin, den Ausrichter des Beatabend-Abends, für diesen schönen Abendabend. Es war eine würdige Retro-Geburtstagsfeier des geliebten Bunkers. Könnte aber auch am ersten Asbach-Colo seit mindestens 25 Jahren gelegen haben.

Und einen Dank auch an den Vogel, durch dessen lebensverändernde etymologische Erleuchtung ich nun auch weiß, was Schnittlauch auf Englisch heißt.

Ich weiß immer noch nicht, was ein “Disco-Schorle” ist.
Beatabend-Abend im Immerhin.
Beatabend-Abend im Immerhin
Beatabend-Abend im Immerhin

Zwei hoch fünf Immerhin: Beatabend-Abend und Frei-Apostrophe für alle

Das altehrwürdige Immerhin feiert mal wieder ein binäres Jubiläum. 25 Jahres ist es nun alt. Die kleinste Konzertbühne in Würzburg, das skurrilste Team, die gesündeste Leckt-uns-am-Arsch-wir-machen-unser-Ding-Einstellung und die flippigsten Partys: Das Immerhin begleitet mich schon seit 23 Jahren, wo immer es gerade zu finden war.

Und darum werde ich wohl auch heute zum Jubiläums-Beatabend-Abend gehen und würdig auf das Immerhin anstoßen. Ausnahmsweise  mal ein Zitat aus der Einladung:

“Die Special’s werde’n atemberaubend’s! Apostrophen bis zum Abwinken, landläufige Drinks, mehrere Biersorten inkl. Pax-Bräu, klassische Turnhallendeko und Classic Rock plus ein paar Ausflüge in Bad-Taste-Regionen. Guter Bad-Taste versteht sich. Ausnahmsweise gibts hier nicht DJs, sondern SUPER DJ’S!
Wie immer bei unseren Motto-Parties seid ihr ein Teil des Events! Also sind alle Outfits willkommen. Wer seine Jugend auf Beatabenden verbringen musste, weiß – Trainingsjacken/Anzüge mit Sportvereinbeflockung! TSV IMMERHIN! Oder schlechte Kirmesjacken mit schwarzen Panthern drauf. Oder Stone-washed Jeans/Jacken/Overalls. Mit Glitzersteinchen-Blumen auf einem Hosenbein. Dieselpullis oder Chiemseepullis und so. Und dann eingehüllt in eine Wolke Pitralon. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einlass 21 Uhr, Eintritt’s frei, IMMER IMMERHIN!”

 

Fotografisch angeherbstet

Ich hatte so einen langen und guten Lauf — doch diese Woche hat es mich wieder gerissen und ich lag mit Grippe und Mandelentzündung im Bett. Langsam geht es wieder besser und heute hab ich mich bei dem schönen Wetter mal auf einen kleinen therapeutischen Spaziergang durch Würzburg gemacht — mit Foto.

Grasflasche

Ein wenig überrascht war ich. Ich dachte, es ist draußen viel herbstlicher und ich hatte mich wie bei der Fotosafari damals mit Hazamel auf eine Orgie in Rot, Braun und Orange eingestellt (das war aber auch viel später im Jahr). Aber irgendwie sah es unten am Main noch vorwiegend grün aus, bunte Herbstfarben musst ich fast schon suchen, da hab ich jahreszeitlich wohl einfach verschätzt.

Lensflares!

Aber egal. Das Wetter war gut zum Fotografieren und mit einer kleinen Pause — der Kreislauf ist nach den paar Tagen Dauerruhe noch nicht so in Schwung — kamen doch ein paar nette Bilder zusammen.

Schattenspiel am Sebastian-Kneipp-Steg in Schwarzweiß (nachbearbeitet)

Mädschigg-Widmung un di Diddel-Gschichd

Nach langer Zeit ist mal wieder ein Asterix-Band auf “Meefränggisch” erschienen. Diesmal wurde der Averner-Schild fränkisch verbratwurschtelt, wie gewohnt von Kai Fraass und Gunther Schunk.

Kai Fraass und Gunther Schunk bei der Signierstunde von "Asterix un di Schlåchtbladdn" in der Buchhandlung Knodt.
Kai Fraass und Gunther Schunk bei der Signierstunde von “Asterix un di Schlåchtbladdn” in der Buchhandlung Knodt.

Am Samstag hab ich mir den Band endlich mal besorgt und das Machwerk von den beiden Übersetzern signieren lassen. Dafür bin ich eigens zur angeblich “letzten Signierstunde vor Weihnachten”, so Gunther, zur Buchhandlung Knodt geradelt.

Und dabei habe ich mir blau auf weiß ein wenig Ruhm festhalten lassen. Denn wer sich fragt, welch genialer Geist hier in Würzburg vom Originaltitel “Asterix und der Avernerschild” auf den fränkischen Titel “Asterix un di Schlåchtbladdn” gekommen ist — das war ich. Beim morgendlichen Kaffee mit Kai im D.O.C. Vor etlichen Monaten. Die Rechte an diesen Worten voller Witz und Weisheit habe ich den beiden kostenfrei abgetreten. Und nun ist die Menschheit reif genug, um die ganz Wahrheit verkraften zu können.

Aber ich muss gestehen: Mit dem Rest der Übersetzung hatte ich nichts zu tun. Mein ehrenvoller Beitrag beschränkte sich auf den Titel, und da genau genommen nur auf ein Wort. Aber immerhin — das bleibt! 😀

Wer “Asterix un di Schlåchtbladdn” in bestem Meefränggisch lesen will, der kann das Comicbuch in jeder gut sortierten (Comic)Buchhandlung kaufen. Oder online zum Beispiel hier bestellen:

Ich glaube, wir sagen da gerade “Wörz”!

Bloggertreffen auf dem Stramu, immerhin ausnahmsweise

Das wird ein wilder Ritt beim Herbstbloggertreffen am Samstag. Alles wird anders!

Aber fangen wir mal mit dem an, das sich nicht ändern wird:

  1. Am 9.9. ist wie in jedem Jahr Bloggertreffen in Würzburg.
  2. Eingeladen sind alle Blogger und Blogleser rund um Würzburg
  3.  … ähhhhh … das war eigentlich schon, was gleich bleibt 😀

Denn das Treffen wird zum ersten mal nach sieben Jahren nicht im Gehrings in der Neubaustraße. Robert, unser Wirt der Herzen, Lebern und Milzen und Meister der gepflegten Unfreundlichkeit macht einen angeblich verdienten Urlaub zu dieser Zeit.
Dazu kommt, dass wie so oft am Tag des Bloggertreffens das Stramu in Würzburg stattfindet.

Digitale Schnitzeljagd auf dem Stramu

Also: Chancen finden und nutzen! Das heißt, das Bloggertreffen wird auf dem Stramu in der Innenstadt abgehalten. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr an der Bar/Eiscafé D.O.C am Anfang der Augustinerstraße. Ja, das ist zum einen mein Stammcafé, zum anderen wird da aber auch keine gigantische Menschenmenge sein, um eine Band zu hören. Von da aus ziehen wir einfach gemeinsam durch das Stramu und frönen ein wenig der Straßenmusik und -kunst. Genug Trinkpausen werden natürlich auch gemacht. 🙂

Aber was machen diejenigen, die erst später dazu stoßen wollen? Sehr gute Frage! Verrückterweise nutzen wir Blogger doch mal moderne Technik. Ich werde meinen Standort die ganze Zeit über die Glympse-App freigeben, sofern das Funknetz, die GPS-Satelliten und der Akku (Powerbank nehme ich aber mit) mitspielen. Den Link, unter dem ihr im Browser eures Smartphones meinen aktuellen Standort sehen könnt (die Glympse-App braucht ihr nicht), poste ich dann auf wuerzblog.de und auf den Würzblog-Accounts auf Facebook, Twitter und Instagram.

Was wenn es regnet? Dann treffen wir uns trotzdem im D.O.C — und schauen dann spontan, was wir wo machen.

Nach dem Stramu ist mittem im Bloggertreffen

Meine Idee wäre, dass wir vielleicht so bis 22 Uhr auf dem Stramu rumstreunen und uns dann irgendwohin verkrümeln und was trinken. Und meine weitere Idee wäre, dass wir dann das Immerhin unter der Posthalle heimsuchen. Denn wenn schon anders, dann auch richtig. Obwohl — so anders wäre das gar nicht. Zumindest die Überlebenden der ersten Würzburger Bloggergeneration wie Rööö und Tanky könnten sich daran erinnern, dass wir schon seeeeeehr nette Bloggertreffen im Immerhin hatten, wenn auch an anderer Stelle. Außerdem soll es ja wirklich noch Menschen geben, die noch nie im Immerhin waren. Das wäre die Gelegenheit, eine existenzielle Lücke in der Persönlichkeitsentwicklung zu stopfen. 😉

Aber das können wir noch spontan vor Ort entscheiden. Für die Nachzügler gilt dann nach wie vor: WürzblogFacebook, Twitter und Instagram checken.

Klassenbuch

Wie immer gibt es zum Treffen auch eine Veranstaltungsseite auf Facebook, sein Kommen, Fernbleiben oder die eigene Wankelmütigkeit darf man gern unverbindlich hier in den Kommentaren hinterlassen.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

 

Mit Hut und ohne Peitsche am Dirigentenpult

Ich bin mit den Filmen von Steven Spielberg und Georg Lucas aufgewachsen und kenne daher auch die Werke des Komponisten John Williams, der die Musik zu vielen Streifen der Regisseure beigesteuert hat.

Würzburg Pops Orchestra spielt Musik von John Williams im Hofgarten der Residenz.

Darum hat es mich am Sonntagvormittag auch in den Hofgarten der Residenz gelockt, wo das Würzburg Pops Orchestra Werke von Williams — und Musik aus anderen Filmen — auf der grünen Wiese spielten.

Das hat wirklich Spaß gemacht. Die Zuschauer sammelten sich in den schattigen Bereichen, da die Sonne um die Uhrzeit schon ordentliche runterstach. Das Hobbyorchester spielte natürlich nicht fehlerfrei, die Musik von John Williams ist allerdings stellenweise keine einfache. Dirigent und Arrangeur Joseph Stengel hat seinen Musikern — deren Namen er teilweise gar nicht wusste 😀 — keine leichte Aufgaben gestellt.

Aber was soll’s! Die Musik aus Star Wars (mehrmals), Indiana Jones,  Herr der Ringe, Harry Potter und Findet Nemo kam super an, alle — Musiker und Zuhörer — waren mit viel Spaß dabei, das Ambiente und Wetter war wundervoll und ich bin danach wieder nach Hause — Indiana Jones fröhlich vor mich hin pfeifend. 🙂

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